Zukünftige Nationalspieler in Konstanz

Jugendvolleyball: Etwa 250 der besten Volleyballerinnen und Volleyballer der südlichen Hälfte Deutschlands treffen sich ab Freitag zum Bundespokal in der Konstanzer Schänzlesporthalle. Unter den U-15-Volleyballerinnen und U-16-Volleyballer ist die kommende Garde der Jugend-Nationalmannschaft. Zum offiziellen Ländervergleich der Teams aus Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen, Südbaden, Nordbaden, Württemberg, Saarland, Thüringen und Sachsen lädt die Deutsche Volleyball Jugend DVJ. Als Ausrichter solch großer Turniere hat sich der USC Konstanz national bereits einen Namen gemacht. Das ist ein Grund, warum der Verein den Zuschlag für das größte und wichtigste Turnier dieser Altersklasse erhalten hat.
„Es ist eine Ehre und eine Verpflichtung zugleich, den Zuschlag bekommen zu haben“, sagt der Vorsitzende des USC Konstanz, Harald Schuster. „Zumal es das Turnier ist, auf dem die Sichtung für die Jugendnationalmannschaften stattfindet.“ Aus diesem Grund werden auch die zukünftigen Nationaltrainer in der Halle sein.

Los geht es am Freitag um 11.00 Uhr mit der offiziellen Begrüßung und dem Einzug der teilnehmenden Mannschaften in die Schänzlesporthalle. „Das ist immer ein ganz besonderer Moment, weil man nur da alle Aktiven auf einmal in der Halle sieht“, so Schuster. „Außerdem ist es beeindruckend, wenn die Teams mit Namensschilder einziehen.“ Erst nach dem Finale kommen alle wieder zusammen. Dazwischen stehen 50 Spiele auf höchstem Niveau auf dem Programm.

Die Gastgeber schauen ganz  besonders auf das Abschneiden des südbadischen Teams des männlichen Nachwuchses. Dort spielt mit Tobias Ettl ein Konstanzer Eigengewächs mit. Des Weiteren im Team sind noch ein Kappelrodecker und insgesamt neun Freiburger. Bei den Mädchen steht mit Kim Maurmann ebenfalls einen Spielerin aus der hiesigen Talentschmiede im Team Südbaden, das sich aus vielen Vereinen gebildet hat. Die Südbadener sollten sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen eine Rolle mitspielen können, wenn es um den Sieg geht. „Die Größenvorteile liegen zwar bei den anderen Mannschaften, aber die Vorbereitungsturniere haben gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, mitzuhalten“, weiß Schuster. „Wir haben die Qualität, auf jeden Fall unter die ersten Vier zu kommen“ Allerdings muss einiges zusammenpassen, denn in diesem Alter sind Überraschungen an der Tagesordnung. Nominell gehören die Mannschaften aus Sachsen und Bayern zu den Favoriten. „Allerdings sollte man die Hessen und Württemberger nicht unterschätzen“, so Schuster. „Die Teams haben durch das dort erfolgreich eingeführte Lehrer-Trainer-Modell unheimlich aufgeholt.“

Ab Donnerstag wird in der Schänzlesporthalle aufgebaut und vor allem trainiert. Spielbeginn ist am Freitag um 12.00 Uhr direkt nach der Begrüßung. Am ersten Tag stehen die Gruppenspiele auf dem Programm. Die neun Teams sind in drei Gruppen eingeteilt. Am Samstag steht dann die Zwischenrunde mit den sechs besten Mannschaften an. Der Sonntag beginnt mit den Halbfinalspielen. Die Endspiele werden gegen 12.00 Uhr erwartet. „Die Siegerehrung mit der Nationalhymne ist auch immer ein besonderes Highlight zu Ende der Veranstaltung“, so Schuster.

Informationen zu den teilnehmenden Teams und der Spielplan sind hier zu finden.