Wegweisendes Spiel für USC Konstanz

Volleyball, 3. Liga: USC Konstanz – SG Rodheim (Samstag, 19.30 Uhr, Schänzlesporthalle). – Tabellenvierter empfängt Tabellenvorletzter – eigentlich sind bei solchen Duellen die Karten klar verteilt. Allerdings nicht so beim Spiel Konstanz gegen Rodheim, denn beide Teams trennen lediglich sechs Punkte. Allerdings stehen die Gäste mit dem Rücken zur Wand, denn der Abstand zum Drittletzten beträgt bereits vier Zähler. Mit einem klaren Sieg könnte Konstanz sogar einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen. Bei einer gleichzeitigen Niederlage Rüsselsheims gegen Rottenburg würde der Abstand auf die Abstiegsplätze auf neun Zähler anstiegen. Bei noch drei ausstehenden Spielen wäre dies der sehr wahrscheinliche Klassenerhalt.

Allerdings steht da noch Rodheim im Wege. Das Hinspiel gewannen die Hessen knapp mit 3:2. Allerdings war die personelle Situation damals extrem beim USC, denn Zuspieler Philipp Sigmund war verletzt und im ersten Satz fiel dann auch noch Ersatz-Zuspieler Jens Weber verletzt aus. Dies wird am Samstag nicht der Fall sein, denn der Konstanzer Trainer Jürgen Eck können auf alle Spieler zurückgreifen: „Es sind wohl alle da, allerdings grassierte unter der Woche die Grippe-Welle, weshalb hinter dem einen oder anderen noch ein Fragezeichen steht.“

Die Gäste sind ein kompaktes Team, bei denen der Star auf der Bank sitzt. Trainerin der SG Rodheim ist die Chinesin Xiaojun Yang, die 1984 Olympiasiegerin und 1986 Weltmeisterin mit China wurde. 1989 wechselte sie von Peking nach Feuerbach und holte zwei deutsche Meistertitel und einen Pokalsieg. Seit 1992 ist sie als Trainerin aktiv. Sie kam vor der Saison nach Rodheim.

Über die Fastnachtstage wurde beim USC Konstanz durchtrainiert. „Ich hoffe, wir finden endlich mal wieder zu unserer Konstanz“, blickt Eck auf das Spiel am Samstag. „Außerdem sollten wir bei den Aufschlägen wieder etwas druckvoller werden.“ Der USC-Trainer geht auf jeden Fall zuversichtlich in die Partie gegen Rodheim: „Die Vorzeichen sind im Vergleich zum Hinspiel völlig anders. Und dort haben wir trotzdem noch wenigstens einen Punkt erkämpft.“ Zum einen ist Zuspieler Philipp Sigmund dabei und zum anderen ist der Kader mit den drei Rückkehrern vom Auslandssemester deutlich größer.