USC Konstanz verliert Spitzenspiel knapp

USC Konstanz – SG MADS Ostalb 2:3 (29:31, 22:25, 25:17, 25:22, 11:15) – Das Spitzenspiel am Samstagabend hatte seinen Namen redlich verdient – schon im ersten Satz entwickelte sich ein wahrer Schlagabtausch um die Tabellenspitze zwischen den beiden Teams. Dank einiger guter Abwehrsituationen und einem abgeklärten Spiel sicherten sich die Gäste von der Ostalb folgerichtig den ersten Satz mit 29:31.

Im zweiten Satz funktionierte dann auf einmal gar nichts mehr beim USC Konstanz. Vor allem die sonst so starke Annahme um Libero Jonathan Rodler kam ein ums andere Mal in ungewohnte Schwierigkeiten. Doch wie so oft in der Saison zeigten die Gastgeber eine sehr gute Moral. „Wenn man zuhause 0:1 hinten liegt und dann im zweiten Satz mit 5:16, dann sind das eigentlich Vorzeichen für einen miserablen Abend“, stellte Philipp Sigmund fest. „Und doch haben wir uns wieder ran gekämpft und dann letztlich nur knapp den zweiten Satz abgegeben – wir können wieder stolz auf unsere Leistung sein.“

Dass die Konstanzer stolz auf sich sein können liegt vor allem an der Leistung in den Sätzen drei und vier. Trotz des unglücklichen 0:2 Satzrückstandes kämpfte sich das Team zurück in die Partie und die Spieler waren nun deutlich wacher in allen Aktionen. „Wir haben wieder vermehrt den Volleyball gespielt den wir uns vorstellen und diese Sätze dann auch gewonnen“ so Philipp Röhl. Im gesamten Spiel machte sich das Fehlen einiger Akteure bemerkbar. Zwar halfen die ehemaligen Spieler Rafael Dürr, Lukas Hölzl und Markus Dürnay aus, aber „man hat schon gemerkt, dass allen ein bisschen die Eingespieltheit mit dem Team gefehlt hat“, sagte Sigmund.

Im Tiebreak spielten die Gäste dann aber all ihre Erfahrung aus und haben laut Röhl „dann letztlich doch verdient gewonnen“. Damit ist die Tabellenführung wieder futsch. Der USC Konstanz liegt nun punktgleich mit dem neuen und alten Spitzenreiter SG MADS Ostalb auf dem zweiten Tabellenplatz der Regionalliga.

USC Konstanz: Dürr, Hölzl, Schlag, Mundt, Rodler, Scheller, Sigmund, Weber, Dürnay, Hammer, Röhl