USC Konstanz ist bereit für das Seederby

VfB Friedrichshafen 2 – USC Konstanz (Samstag, 29.09.2018, 19.30 Uhr, ZF Arena) – Nach dem unglücklichen Saisonauftakt mit der 3:1-Niederlage gegen die TSG Blankenloch will das Team um Trainerduo Zirk/Hornikel unbedingt den ersten Saisonsieg gegen den VfB Friedrichshafen 2 einfahren. In den vergangenen Wochen wurden vor allem die Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen sowie einige taktische Varianten trainiert. „Es ist klar, dass die Spieler mit der Systemumstellung noch etwas Zeit brauchen“, sagt Helmut Zirk, für den das Spiel eine emotionale Rückkehr ist. Den VfB Friedrichshafen hat Zirk in den letzten 20 Jahren maßgeblich vor allem in der Jugendarbeit sehr geprägt. Für den Trainer kommt es aber darauf an, das „alles erstmal auszublenden“, man müsse sich auf die Aufgabe konzentrieren „die drei Punkte mit nach Konstanz zu nehmen“, so Zirk.

Bevor es allerdings am Samstagabend zum Bodenseederby kommt, trat der USC Konstanz unter der Woche noch bei einem Testspiel bei den Zürich Unterland Volleys an. „Wir konnten hier noch einige Erkenntnisse mitnehmen“, sagte Markus Hornikel. Wer dann letztlich den Sprung in den Kader und die Startaufstellung schafft „wird noch nicht verraten“. Das spielfreie vergangene Wochenende wurde auch dazu genutzt, den VfB Friedrichshafen bei ihrem Heimspiel zu beobachten.

Zurück im Kader wird definitiv wieder Libero Jonathan Rodler sein, der aus dem Urlaub zurückgekehrt ist. Auch Mittelblocker Johannes Becker, der vom Zweitligisten Hammelburg kam und ebenfalls über eine VfB Vergangenheit verfügt, wird sein Debüt im Kader der Konstanzer geben können, auch wenn er noch einen leichten Trainingsrückstand aufweist. Auch auf ihn wird es ankommen die Lücke zu schließen, die Kapitän Marvin Scheller hinterlassen hat. Er wird aufgrund seiner beruflichen Situation erst in der Rückrunde wieder zur Verfügung stehen. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir eine gute Mannschaft auf das Feld bringen können“, ist sich Hornikel vor dem Spiel sicher und fügte hinzu: „Wir werden alles daransetzen drei Punkte zu holen“.