USC Konstanz II will sich von Auftaktniederlage rehabilitieren

USC Konstanz – TG Bad Waldsee (Samstag, 28.09.19, 19.30 Uhr, Schänzlehalle Konstanz)

Nach der Auftaktniederlage im ersten Saisonspiel gegen den VfB Friedrichshafen II will der USC Konstanz nun im zweiten Spiel der Saison auch die ersten Punkte einfahren. Bereits am vergangenen Wochenende zeigten die Regionalliga-Volleyballer um Kapitän Matthias Dittrich eine mehr als ansprechende Leistung, als man sich im Südbadenpokal nur knapp dem Zweitligisten der FT Freiburg im Halbfinale geschlagen geben musste. „Wir müssen unseren Spielern ein großes Kompliment aussprechen“ sagten die Trainer Uwe Schneider und Philipp Röhl nach dem Wochenende unisono, „wir haben mit Herz und Leidenschaft gespielt und das müssen wir am Samstag wieder tun“.

Denn am kommenden Samstag ist die starke Mannschaft der TG Bad Waldsee zu Gast in der heimischen Schänzle Halle. Die Mannschaft hat sich vor der Saison noch mit den drittligaerfahrenen Marc Moosherr und Jakob Elsässer aus Friedrichshafen verstärkt und wird daher ein „schwerer Brocken für uns“ sagte Trainer Uwe Schneider vor der Partie.

Personell können die Konstanzer fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig Zuspieler Tobias Schenk steht den Konzilstädtern nicht zur Verfügung. Der USC Konstanz muss nun also ohne gelernten Zuspieler auskommen. „Das wird für uns alle eine richtig große Herausforderung“, ist sich Trainer Philipp Röhl sicher. Trotzdem geht man beim USC Konstanz davon aus, dass wir „auch dafür die richtige Lösung finden werden“. Die Allzweckwaffe Jochen Schlag wird also am kommenden Samstag die Fäden im Konstanzer Angriff ziehen. Der gelernte Außenangreifer spielte schon in den letzten Jahren auf der Mittelblockposition und muss jetzt erneut umgeschult werden. Sorgen macht man sich deshalb in Konstanz aktuell nicht, da Schlag „zum Glück hat eine sehr gute technische Ausbildung genossen hat und wir ihm das absolut zutrauen“, so Schneider.

Um am Samstag die ersten Punkte zu erzielen, müsse der USC Konstanz „einfach genau so spielen wie am Pokalwochenende“, sagte Röhl, denn dann kämen die Punkte von alleine.