USC Konstanz empfängt Schlusslicht aus Rottenburg

Volleyball, 3. Liga: USC Konstanz – TV Rottenberg II (Sonntag, 16 Uhr, Schänzlesporthalle). – Dritter gegen Letzter – da sollten die Rollen klar verteilt sein. Das ist dieses Mal aber keinesfalls so, denn beim USC Konstanz denkt man immer noch mit Graus an das Spiel am vergangenen Samstag zurück. „Es war fast schon wie eine Streubombe“, drückt sich USC-Trainer martialisch aus. Mit Rafael Dürr, der bereits an der Achillessehne operiert ist, und Zuspieler Philipp Sigmund, der sich mehrere Bänder im Sprunggelenk gerissen hat, fallen gleich zwei wichtige Spieler länger aus.

Genau das ist die Chance des bisherigen Tabellenschlusslichtes Rottenburg, seinen ersten Saisonsieg einzufahren. Die Bundesliga-Reserve hat ähnliche Verletzungssorgen und ist bislang noch nicht richtig in Schwung gekommen. Herausragender Akteur auf Seiten der Gäste ist sicherlich Kai Kleefisch, der bereits im Kader des Erstliga-Teams stand.

Die Konstanzer haben, trotz der angespannten personellen Situation, unter der Woche gut trainiert. „Wir müssen sehen, wie wir die Ausfälle kompensieren können“, so Eck. Vor allem auf Zuspieler Jens Weber wartet eine schwierige Situation, der nach 18 Monaten Verletzungspause nach einem Kreuzbandriss wieder in der ersten Reihe stehen wird. Zudem steht hinter dem Einsatz von Kolja Hüther, der an einer Entzündung im Fuß laboriert, noch ein Fragezeichen.

„Ich bin zufrieden, wenn wir bis Weihnachten noch ein Spiel gewinnen können“, sagt Eck mit Blick nach vorne und hinsichtlich der momentanen Situation. Am Sonntagnachmittag wird es schwer werden, aber völlig unlösbar ist die Aufgabe gegen die Bundesliga-Reserve aus Rottenburg keinesfalls.