USC Konstanz: 3:0-Sieg gegen Aalen

Volleyball, 3. Liga: DJK Aalen – USC Konstanz 0:3. – Vor den Auswärtsspielen bei der DJK Aalen haben die Konstanzer auch schon zu Regionalliga-Zeiten immer großen Respekt gehabt. USC-Trainer Jürgen Eck sagte auch vor dem Spiel am Samstag, dass „die Trauben dort immer sehr hoch hängen“, unter anderem deshalb, weil die Zuschauer die Halle zu einem Hexenkessel verwandeln. Und die Vorzeichen standen dieses Mal bis zum Spieltag selbst doppelt ungünstig, da der USC große Verletzungssorgen hat.

Doch am Samstag meldete sich Zuspieler Philipp Sigmund etwas überraschend zurück. „Ohne ihn wäre das Spiel sicher nicht so ausgegangen“, sagte Eck. Das Spiel des USC wurde dadurch unberechenbarer und machte den Aalenern das Leben sichtlich schwer. „Außerdem waren die Einstellung und die Körpersprache meiner Spieler wirklich sehr gut.“

Im ersten Satz hatten die Gäste alles im Griff. Mit einer ständigen Führung im Rücken  spielten die USC’ler das Ganze mit 25:22 souverän. Im zweiten Satz hielten die Gastgeber besser dagegen und Konstanz rannte einem knappen Rückstand hinterher. Als Aalen bereits 24:21 führte, dachten die meisten wohl, der Ausgleich sei bereits in der Tasche. Doch die Gäste kämpften sich Punkt um Punkt heran und nach fünf Zählern in Folge stand es plötzlich 26:24 für Konstanz und 2:0.

Der dritte Satz verlief ähnlich. Aalen spielte sehr gut mit und führte über weite Strecken. Dann allerdings gab es Déjà-Vu-Erlebnis für die DJK. Es stand schon 23:21 für die Hausherren, als die USC’ler erneut zur Aufholjagd ansetzten. Dieses Mal reichten vier Punkte in Folge, um den dritten Durchgang und das Spiel mit 25:23 zu entscheiden.

„Man hat einfach gemerkt, dass alle den Sieg unbedingt wollten“, lobte Eck die Einstellung seine Spieler. „Selbst beim Satzball für Aalen haben sie um jeden Ball gekämpft.“ Vor allem in den entscheidenden Phasen habe man gemerkt, dass Aalen nach einer Niederlagen-Serie das Selbstvertrauen gefehlt habe, sagte der USC-Trainer, wobei er aber auch betonte, dass die Gastgeber besser sind, als das Ergebnis vermuten lasse.

Mit diesem Erfolg klettere Konstanz auf den vierten Tabellenplatz. Allerdings geht es nach den beiden Spitzenteams sehr eng zu. „Deshalb war der Sieg auch sehr wichtig“, so Eck. „Vor allem, weil am kommenden Samstag der Tabellenführer Durmersheim zu uns kommt und wir dort jetzt völlig befreit aufspielen können.“

USC Konstanz: Sigmund, Röhl, Weinert, Scheller, Reichert, Hüther, Rodler, Mundt, Kriech, Hölzl.