USC-Damen verteidigen den zweiten Tabellenplatz

SV KA-Beiertheim 2 : USC Konstanz 1:3 (12:25, 25:21, 20:25, 10:25). Mit einem leicht dezimierten Kader reisten die Damen des USC Konstanz am Samstag zu zehnt mit Spielertrainerin Marie Dinkelacker ins 230 km entfernte Beiertheim bei Karlsruhe. Ohne Leonie Martersteig und die Jugendspielerinnen Johanna Slowik und Eva Dubbins, dafür aber erstmals wieder mit Carla Ambrosius, gewann das Team vom Bodensee deutlich 3:1 gegen das Gastgeberteam aus Nordbaden.
Mit 10:0 und 12:2 legte der USC durch eine Aufschlagserie von Neuzugang Alina Hösch einen rasanten Start in den ersten Satz hin. Mit viel Druck im Aufschlag und selbstbewusstem Angriffsspiel von Schuh, Hösch und Stapel konnte der Vorsprung über den Verlauf des Satzes sogar noch auf 13 Punkte bis zum 25:12 ausgebaut werden.
Einige Wechsel in der Aufstellung brachten im zweiten Satz etwas Unruhe ins Spiel. Die Nordbadenerinnen gewannen an Selbstvertrauen, vor allem die Beiertheimer Außenangreiferin Anela Hadzic zeigte die Lücken in der Konstanzer Abwehr auf. Beide Teams waren etwa gleichauf, mit stets ein bis zwei Punkten Vorsprung für die Gastgeberinnen. Das schwungvolle und entschlossene Spiel vom ersten Satz konnte auch gegen Ende des zweiten Satzes nicht aufs Feld gebracht werden und so wurde dieser zu 21 abgegeben. „Sicherlich lag der Einbruch mit an einer veränderten Aufstellung. Aber dass wir es beim 18 beide nicht schaffen, den Schalter umzulegen und den Satz zu holen, ist ärgerlich. Wir hätten den Satz auch in dieser Konstellation gewinnen müssen“, resümiert Dinkelacker kritisch.
In Satz drei zeigten die Mädels vom See jedoch wieder, dass sie auch an diesem Abend als Sieger vom Feld gehen wollen. Taktisch wurde sich besser auf das gegnerische Spiel eingestellt und eine wache Blockarbeit der Mittelblockerinnen führten ebenso wie die verbesserte Zusammenarbeit in der Abwehr zum 25:20 Satzgewinn.
Der vierte Satz war schließlich Kür. Es gelang, die Aufschlagtaktik konsequent umzusetzen und der Konstanzer Spielaufbau funktionierte nicht zuletzt durch den Einsatz der beiden Liberas Kornblum und Ambrosius routinierter. Durch Steffens und Lorenz als Zuspiel-Diagonal-Duo konnten die starken Angreiferinnen des USC mittels kluger Passverteilung hier ein ums andere Mal mit harten Schlägen punkten.
Der Erfolg ist auch auf die gute Umsetzung der Trainingsinhalte der Woche zurückzuführen: Eine konstant stabile Annahme ermöglichte ein variables Passspiel und einen effektiven Einsatz von Hemm und Weber über die Mitte auch aus der Abwehr. „Wir haben sehr gute Spielerinnen, jetzt müssen wir noch am Zusammenspiel arbeiten“ zieht Kapitän Jana Lorenz ein Fazit nach dem Spieltag und gibt damit den Ausblick für die nächsten Trainingseinheiten.
Für diese Woche können sich die Damen jedoch über die Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes freuen und auf ein Fortführen der Siegesserie am nächsten Samstag, den 04.11.2017 um 16 Uhr in der Schänzle Halle gegen den ASC Mannheim-Feudenheim hoffen.
Es spielten: Ambrosius, Dinkelacker, Grieble, Hemm, Hösch, Kornblum, Lorenz, Weber, Schuh, Stapel, Steffens