USC-Damen schaffen die Sensation

USC Konstanz – VSG Mannheim 3:0 (25:17, 25:13, 25:17) – Mit 3:0 siegen die Damen des USC Konstanz gegen den Mitaufsteiger VSG Mannheim und setzen hinter eine fantastische Hinrunde ein Ausrufezeichen.

Es ist der neunte Sieg im neunten Spiel für den Aufsteiger (!) aus der Oberliga. 27 Sätze wurden gewonnen, nur fünf verloren. Das liest sich gut und lässt eigentlich nicht vermuten, dass das Team von Trainerin Alina Lupu in der letzten Saison noch eine Liga tiefer aufgeschlagen hat. „Wir wussten tatsächlich vor der Saison nicht, wie gut wir in der Regionalliga mithalten können“, gibt Carla Ambrosius zu. „Wir kannten kein Team und wussten nicht, wie groß der Sprung sein würde. Dass wir jetzt nach der Hinrunde ungeschlagen ganz oben stehen, ist schon unglaublich!“ Das unterstrich der Tabellenführer in heimischer Halle gegen den VSG Mannheim mit einer souveränen Leistung. Obwohl es gleich zu Beginn des Spiels beim Spielstand von 3:0 zu einer Schrecksekunde kam, als Lina Hummel umknickte und ausgewechselt werden musste, blieb das Team ruhig. Leonie Stapel spielte die ungewohnte Außenposition, als würde sie nie etwas anderes tun und der USC zog schnell von 8:3 über 17:13 davon und beendete den ersten Durchgang klar mit 25:17.

Auch im zweiten Satz hieß es schon bald 9:5, bevor zu viele Eigenfehler dafür sorgten, dass die Mannschaft von Trainerin Kathrin Trübenbach nun doch auch ihren Rhythmus fand und auf 9:10 rankam. Auch der Rückwechsel von Hummel für Stapel konnte den Lauf der Mannheimerinnen zunächst nicht stoppen. Die Annahme wackelte, die Angriffe wurden zaghafter, das Zuspiel geriet ungenau – 11:16 war die logische Folge. Doch diese Situation kennen die Konstanzerinnen bereits und entsprechend geduldig kämpfte sich die Mannschaft zurück in den Satz und rangen der VSG den Durchgang sogar noch ab (25:23). Im letzten Durchgang stimmte dann wieder alles. Das variable Zuspiel von Franka Welsch und Britta Steffens ließ die Angreiferinnen glänzen und immer wieder sorgten die Mittelblockerinnen Felicitas Piossek, Carla Ambrosius und Johanna Slowik für Raunen unter den Zuschauern. Nun zeigten die Konzilstädterinnen, warum sie an der Tabellenspitze rangieren – ohne weitere Schwächephasen beendeten sie das Spiel mit 25:23 und feierten sich im Anschluss verdient für eine grandiose Hinrunde. Trainerin Lupu mahnt aber trotzdem zur Besonnenheit: „Wir wissen, dass wir in der Rückrunde hart arbeiten müssen, um da oben zu bleiben. Jetzt wissen alle, wer wir sind und was wir können. Es wird deutlich schwerer werden, den Platz an der Sonne zu verteidigen. Aber wir wollen alles versuchen um noch möglichst lange umgeschlagen zu bleiben.“ Besagte Rückrunde startet auch schon gleich nächste Woche, wenn die USC Damen am Sonntag um 14.30 Uhr in Schwäbisch Gmünd aufs Feld gehen.

Für den USC spielten Schuh, Welsch, Steffens, Hummel, Piossek, Slowik, Lovrić, Stapel, Zametica, Ambrosius