USC-Damen machen kurzen Prozess im Rems-Murr-Kreis

TSG Backnang – USC Konstanz 0:3 (17:25, 18:25, 09:25). Die Regionalligavolleyballerinnen des USC Konstanz ließen am vergangenen Wochenende nichts anbrennen in Backnang und brachten weitere drei Punkte mit an den Bodensee.

Am vergangenen Samstagabend fuhr Trainerin Alina Lupu mit einem stark dezimierten Kader in den Norden Stuttgarts. Sowohl Diagonalangreiferin Camilla Zametica als auch Mittelblockerin Johanna Slowik mussten krankheitsbedingt, Leonie Stapel aus beruflichen Gründen, absagen. Glücklicherweise erklärte sich Kaja Gregorc aus der zweiten Damenmannschaft bereit, zur Unterstützung mit nach Backnang zu fahren.

Die Konstanzerinnen gingen als klare Favoriten in die Partie und hielten eine konstante Führung über 9:6, 16:13 und 20:16, bevor sie den ersten Durchgang mit 25:17 für sich entschieden. Auch im zweiten Satz dominierten die Mädels vom Bodensee deutlich in allen Elementen (9:3, 16:8). Kaja Gregorc spielte für Britta Steffens und punktete ein ums andere mal mit starken Aufschlägen und platzieren Angriffen. In der zweiten Hälfte des zweiten Satzes schlichen sich jedoch leichtsinnige Fehler bei den Konzilstädterinnen ein, die die Lokalmatadorinnen nutzten, um den Rückstand zu verkürzen (13:17). Eine Auszeit von Trainerin Lupu brachte die Konzentration in der Annahme und die entsprechende Konsequenz im Angriff zurück und somit entschieden die USC’lerinnen auch den zweiten Satz für sich (25:18). Im dritten Satz machte der Tabellenführer kurzen Prozess: starke Aufschlagserien von Lena Schuh, Carla Ambrosius und Kaja Gregorc ließen die Backnangerinnen nicht ins Spiel kommen und somit gewann das Team um Kapitänin Lina Hummel den dritten Satz deutlich mit 25:9.

„Wir mussten uns zu Beginn auf Backnang und ihr Spiel einstellen. Wir haben dann das Risiko im Aufschlag erhöht und den Gegnerinnen unser Spiel aufgezwungen.“, fasst Mittelblockerin Felicitas Piossek zusammen. Kaja Gregorc freute sich über ihr Debüt in der Regionalliga: „Natürlich war ich ganz schön aufgeregt, als ich im zweiten Satz für Britta spielen durfte. Aber bereits nach den ersten Ballwechseln legte sich das und es hat mega Spaß gemacht!“

Die USC Damen haben somit ihrem Vorsprung an der Tabellenspitze weiter ausgebaut und liegen nun neun Punkte vor dem Tabellenzweiten TV Villingen. Am kommenden Samstag empfangen die Damen im Rahmen des „Triple Spieltages“ den Heidelberger TV in der Schänzlehalle.

USC Konstanz: Schuh, Lovric, Ambrosius, Hummel, Welsch, Steffens, Piossek, Gregorc