USC Damen freuen sich über den nächsten Auswärtssieg

ASC MA-Feudenheim – USC Konstanz 1:3 (10:25, 21:25, 25:15, 13:25). Die Freude der Konstanzer Damen über den Auswärtssieg gegen den Letztplatzierten Feudenheim war gross – war das Team doch stark dezimiert mit nur acht Spielerinnen und Mannschaftsführerin Jana Lorenz als Coach nach Mannheim angereist. Da die Stamm-Zuspielerinnen Lorenz und Steffens noch verletzt waren, übernahm zudem Aussenangreiferin Sofia Grieble die wichtige Zuspielposition relativ kurzfristig. Unterstützt wurde sie dabei von Jugendspielerin Jana Kempe, die sonst in der dritten Damenmannschaft des USC die Bälle verteilt. So lautete das Motto vor dem Spiel: «Spass haben und das Beste daraus machen!»
Der USC startete gemäss diesem Motto sehr gut ins Spiel und setzte die Gastgeber durch starke Aufschläge unter Druck. Grieble füllte die für sie ungewohnte Position hervorragend aus und verteilte die Bälle variabel an ihre Angreiferinnen, die gegen einen schwachen Block und eine unbeweglich auftretende Abwehr einen Ball nach dem anderen im gegnerischen Feld versenkten. Somit ging der erste Satz sehr deutlich mit 25:10 an den USC. Im zweiten Satz sicherten wie schon in den letzten Spielen zwei gute Aufschlagserien von Saskia Hemm und Leonie Stapel den Konstanzern einen deutlichen Vorsprung von 8 Punkten. Der Satz ging mit 25:21 an den USC, gegen Ende des Satzes begann sich Feudenheim jedoch langsam ins Spiel zu kämpfen.
Im dritten Satz folgte ein für die Mannschaft im Nachhinein unerklärlicher Einbruch im Konstanzer Spiel. Feudenheim schlug stärker auf, war wacher im Block und spielte mit Kampfgeist, während sich auf Konstanzer Seite vermehrt Eigenfehler einschlichen und sich langsam leichte Ratlosigkeit ausbreitete. Eine Aufschlagserie von 9 Punkten in Folge, in denen es dem USC nicht gelang, den Ball tot zu machen, war nicht mehr aufzuholen und so ging der Satz mit 25:15 an die Gäste. «Im dritten Satz haben wir etwas kopflos gespielt», so Vertretungs-Coach Lorenz nach dem Spiel, «da hat uns die nötige Ruhe und Abgebrühtheit gefehlt»
Umso entschlossener spielte der USC nun jedoch in Satz vier auf. Eine stabile Annahme und Kampfbereitschaft in der Abwehr gegen die unkonventionellen Angriffe der Gegner ermöglichten es dem USC, auf allen Angriffspositionen zu punkten und auch einige direkte Blockpunkte konnten gefeiert werden. Starke Abwehraktionen von Mittelangreiferin Saskia Hemm bei eigenem Aufschlag rundeten den vierten Satz mit 25:13 ab und somit konnte der USC trotz der schwierigen personellen Ausgangslage die nächsten drei Punkte im Kampf um die vorderen Tabellenplätze feiern. «Das war sicherlich nicht das schönste Spiel der laufenden Saison», so das Fazit von Lorenz, «umso mehr freue ich mich, dass die Mädels es so konsequent zu Ende gespielt haben!» Nun steht für das Team ein spielfreies (Fastnachts-)Wochenende an, bevor dann am 17. Februar der USC Freiburg zu Gast in der Schänzlehalle ist.
Es spielten: Grieble, Hemm, Hösch, Kempe, Kornblum, Schuh, Stapel, Weber