Starker Auftakt in die Hinrunde für Herren I

Volleyball, 3. Liga: USC Konstanz – Eintracht Frankfurt 3:0. – Schon vor dem Spiel war klar, dass die Chance auf einen Sieg für die Konstanzer enorm gestiegen sind, denn bei Eintracht Frankfurt fehlte der absolute Leistungsträger Johann Löwen, der schon in der ersten Liga im Einsatz war. Die Hausherren zeigten dann auch von Beginn an, dass sie das nutzen wollen. Mit guten Aufschlägen und einem sehr gut postierten Block brachten sie Frankfurt gehörig in Bedrängnis. Mit 25:19 ging dann der erste Satz folgerichtig an die Konstanzer.

Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild. Die Aufschläge blieben druckvoll und die Gäste hatten kein probates Mittel den USC ernsthaft in Gefahr zu bringen. Marvin Scheller, der zum ersten Mal von Beginn an auf der Mitte-Position spielte, machte seine Sache sehr gut wie auch Zuspieler Philipp Sigmund, der auch aus schwierigen Situationen sehr gute Bälle spielte, die dann von den Angreifern in Punkte umgewandelt wurden. Mit 25:21 ging Satz zwei an den USC.

Der dritte Satz kann als typischer Verlauf eines scheinbar klaren Spieles herhalten. Bei den Konstanzern ließ die Konzentration leicht nach und die Frankfurter versuchten dies zu nutzen, was anfangs auch gelang. Die Gastgeber rannten plötzlich einem 3:7-Rückstand hinterher. Eine mühsame Aufholjagd folgte. Doch die USC’ler kämpften sich Punkt um Punkt heran. Es wurde noch einmal spannend. Den Satzball beim 24:23 vergaben die Gäste mit einem Aufschlagfehler. Danach drehten die Hausherren den Spieß herum und erspielten sich ihrerseits Matchbälle. Den dritten verwandelten sie zum 28:26.

„Es war aufgrund der Trainingssituation in der Weihnachtspause eine wirklich sehr ansprechende Leistung“, lobte USC-Trainer Jürgen Eck. „Es lief sicher noch nicht alle rund, es hat aber schon viel gepasst.“ Vor allem den Aufschlag und den Block hob der Trainer hervor. „Es war eine geschlossene Teamleistung, wobei die Spieler, die zum ersten Mal von Beginn an dabei waren, ihre Sache wirklich sehr gut gemacht haben.“ Im dritten Satz habe der Spannungsbogen zwar etwas nachgelassen, „aber im nötigen Moment haben wir es geschafft, noch einmal Druck zu machen“, so Eck.

Mit diesem Sieg, der in gerade einmal 66 Minuten eingefahren war, kletterten die Konstanzer auf den dritten Tabellenplatz und haben nun fünf Punkte Vorsprung auf den Drittletzten. Damit konnte sich das Eck-Team ein bisschen Luft mit Blick auf die hinteren Tabellenränge verschaffen.

USC Konstanz: Sigmund, Weinert, Scheller, Reichert, Hüther, Rodler, Mundt, Kriech, Hölzl, Weber, Petry.