Siegesserie des USC Konstanz reißt in Waldgirmes

TV Waldgirmes – USC Konstanz 3:2 (17:25, 17:25, 25:23, 25:22, 15:7) – Schon vor dem schweren Auswärtsspiel beim TV Waldgirmes war klar, dass eine der Siegesserie reißen sollte. Beide Mannschaften gingen mit der Empfehlung von jeweils drei Siegen in Folge und jede Menge Selbstbewusstsein in die Partie. Beim USC Konstanz musste Mittelblocker Christioph Petry kurzfristig passen und trotzdem kamen die Konstanzer deutlich besser ins Spiel. Dank guter Aufschläge und eines bombensicheren Sideouts ließ man Waldgirmes kaum zur Entfaltung kommen. Folgerichtig ging der erste Satz deutlich mit 25:17 an den USC Konstanz. Auch im zweiten Durchgang klappte bei den Spielern vom Bodensee alles. Waldgirmes hatte immer wieder Probleme mit den wuchtigen Angriffen der Konstanzer und einer zu hohen Eigenfehlerquote. „Die ersten zwei Sätze haben wir wahnsinnig gut agiert“, zeigte sich Spielertrainer Philipp Sigmund nach dem Spiel stolz.

Nach der ungeliebten 10-Minuten-Pause kam Waldgirmes deutlich stärker zurück. Die Annahme um Libero Jonathan Rodler hatte durch die immer besser werdenden Aufschläge ein paar Wackler mehr als noch in den ersten Sätzen des Spiels. Es entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen bis zum Ende des Satzes mit dem besseren Ausgang für die Hessen. „Da gab es unerklärlicher Weise einen Bruch in unserem Spiel“, sagte Sigmund etwas ratlos und fügte hinzu „Wir dürfen aber nicht den Fehler machen und uns hinter der 10-Minuten-Pause verstecken, das nächste Mal müssen dementsprechend konzentrierter zu Werk gehen und den Sack zu machen“. Doch der USC Konstanz war nach dem Satzverlust nun völlig von der Rolle. Schnell lag man einige Punkte zurück und hatte kaum noch Aussicht auf den Satzgewinn. Folgerichtig ging auch der vierte Satz an die Hausherren. Im Tiebreak brachen die Konstanzer dann endgültig auseinander und verloren den Satz deutlich mit 15:7. „Wir als Trainer sind da etwas machtlos, trotzdem kann man auf den ersten beiden Sätzen aufbauen“, so Sigmund nach dem Spiel. Spielertrainer Philipp Röhl fügte noch hinzu, dass man „wieder einen ungeplanten Punkt gegen den Abstieg gewonnen hat, obwohl definitiv mehr drin war“.

USC Konstanz: Sigmund, L.Weber, J.Weber, Scheller, Heckel, Berger, Hammer, Rodler, Mundt, Schlag, Kaltenmark, Röhl