Schwierige Vorzeichen für zweite Oberliga-Saison der „Zwoten“

An diesem Samstag startet die „zwote“ Herren vom USC Konstanz in ihre zweite Oberliga-Saison. Nachdem sich die Mannschaft als Aufsteiger in der letzten Saison mit einem souveränen 5. Platz in die Sommerpause verabschiedete, ist es Ziel sich im oberen Tabellendrittel festzubeißen.

Die gute Form des Teams bestätigte sich schon beim Vorbereitungsturnier in Radolfzell, wo mit Freiburg ein Regionalligist bezwungen werden konnte und sich das Dritt-Liga-Team vom VfB Friedrichshafen sichtlich schwer tat und die „Zwote“ nur knapp im Tiebreak besiegen konnte. Auch ein Testspiel gegen die unterklassigen Bohlinger konnte die Mannschaft um Trainer Uwe Schneider für sich entscheiden. Aus sportlicher Sicht ist die Mannschaft also mehr als bereit für die neue Saison.

Das Team kann nach der Sommerpause auch zwei wertvolle Neuzugänge begrüßen. Mit Sebastian Fauser (Mittelangriff/Außenannahme) und Nico Reichert (Zuspiel/Diagonal) hat Trainer Uwe Schneider nun zwei sehr universell einsetzbare Optionen mehr zur Verfügung. Nico Reichert, der vereinsintern von der ersten Herrenmannschaft wechselte, bringt zudem einige Jahre 3.- und Regionalliga-Erfahrung mit.

Doch der Hinrundenstart steht erstmal unter keinem guten Stern, wie es nach der guten Vorbereitung zu erwarten wäre. Bis zum dritten Spieltag muss der Trainer aufgrund einiger beruflicher und urlaubsbedingter Abwesenheiten mit einem Rumpfkader antreten und viel experimentieren. Die Runde startet für den USC Konstanz II somit eigentlich erst so richtig ab dem vierten Spieltag. „Alle Punkte, die wir bis zum 3. Spieltag sammeln sind nicht eingeplant. Wir haben wenige Optionen und müssen in dieser schwierigen Situation frei aufspielen“, findet Uwe Schneider.

Besonders freudig vernahm das Team um Kapitän Matthias Dittrich die Nachricht von der Rückkehr des langzeitverletzten Dominik Geiger der, so die Hoffnung aller, bis zum 4. Spieltag wieder fit genug sein dürfte um den Gegnern von der Außenangreifer-Position wieder das Fürchten zu lehren.

Am Samstag geht es somit gegen Aufsteiger Offenburg, der mit vielen erfahrenen Spielern und der Euphorie des Aufstiegs im Rücken aufwarten kann. Die Konstanzer reisen, obwohl auf allen Positionen top besetzt, nur mit einem „Mini“-Team nach Offenburg. Wegen sechs berufs- oder krankheitsbedingten Ausfällen hat der Trainer kaum Wechseloptionen. „Wir werden trotz der vielen Ausfälle eine schlagkräftige Truppe aufs Parkett bringen und selbstverständlich keine Punkte abschenken“, zeigt sich Schneider schon mal kampfeslustig.