Saisonstart nach Aufstieg steht bei Damen I bevor

Rückblick auf die Saison 2016/2017

„Drei zu Null! Drei zu Null! Drei zu Null!“ Immer wieder konnten sich die Mädels der ersten USC Damenmannschaft in der vergangenen Saison im Siegesjubel über gewonnene Spiele freuen. In fünfzehn gewonnenen aus sechzehn Spielen dominierte das erfolgreiche Team sechs Mal 3:0 und acht Mal 3:1. Bereits nach dem zweiten Spieltag führte der USC unter Trainerin Marie Dinkelacker die Tabelle an und gab den Platz bis zum Ende nicht mehr her. Bis Weihnachten lieferte man sich noch ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um die Tabellenspitze mit den Konkurrentinnen aus Villingen, die bis dahin ebenfalls keine Niederlage zu verzeichnen hatten. In einem sehr starken 3:0-Sieg zeigten die Spielerinnen vom See im Derby dann jedoch, wo sie hinwollen und sicherten sich damit den Herbsttitel sowie gleichzeitig einen komfortablen Abstand zu Platz 2. Mit dem klaren Ziel Aufstieg gelang dem Team um Kapitän Jana Lorenz auch in der Rückrunde ein ums andere Mal der Sieg und somit konnte bereits am vierten Spieltag vor Saisonende in Waltershofen der Aufstieg gefeiert werden. Glückwunsch!

Ausblick auf die Saison 2017/2018

Mit viel Elan und großer Motivation starteten die USC Damen in die Vorbereitung der neuen Saison. Neben einigen personellen Veränderungen im Kader gibt es auch im Betreuerteam Neuigkeiten: wie schon in der Saison 15/16 bilden Philipp Röhl und Marie Dinkelacker in der kommenden Saison erneut ein Trainerduo. So können neben beruflicher Belastung und aktiver Teilnahme am Spielbetrieb der beiden Trainer, drei Trainingstermine und die Betreuung der Spieltage für das vielversprechende Damenteam ermöglicht werden.

Leider musste zum Saisonende der Abschied einiger Leistungsträgerinnen und emotionalen Stützen des Meisterteams gefeiert werden. Evelien Haaksman, die großgewachsene Linkshänderin, die mit variantenreichen und schnellen Pässen die Angreifer immer wieder optimal in Szene setzte, führt ihr Masterstudium in den Niederlanden weiter fort. Auch Eline Delcourt, die als athletische Allrounderin sowohl auf Außen als auch auf der Diagonalposition zum Einsatz kam und in Abwehr und Angriff von ihrer guten Übersicht profitieren konnte, zieht es aus beruflichen Gründen weg vom Bodensee. Ein großer Verlust für das Team ist auch Mittelblockerin Teresa Münst, die für ein Studium die Stadt verlässt. Mit ihrer enormen Handlungshöhe garantierte sie stets wichtige Blockpunkte und punktete mit schnellen Angriffen über den gegnerischen Block.

Einem hoffnungsvollen Blick auf die kommende Saison tut dies jedoch keinen Abbruch. So gelang es, für die Oberligasaison drei richtige „Granaten“ gewinnen. Über die Zusage einer Spielerin, die von 2006-2011 bereits viele Spiele für den USC Konstanz im Einsatz war und die letzten Jahre in der zweiten und dritten Bundesliga in Villingen und Offenburg die Bälle versenkte, freut sich das Trainerteam besonders: „Mit Britta Steffens haben wir eine der Topspielerinnen aus dem Bodenseeraum für das Team gewinnen können“, so Röhl begeistert. Die athletische Diagonalangreiferin hat in den vergangenen Jahren auch im Sand die landesweite Tour dominiert und konnte mit ihrer Partnerin Marie Dinkelacker zahlreiche A+ Turniersiege verzeichnen. In Konstanz versucht sich die viermalige und amtierende BaWü-Meisterin auf einer neuen Position, im Zuspiel. Ein weiterer Coup ist dem Verein mit der Aufnahme von Lena Schuh in den Kader der Damenmannschaft gelungen. Die sprunggewaltige Außenangreiferin spielte ebenfalls lange Jahre für den TV Villingen in der dritten Bundesliga, bis sie 2015 studiumsbedingt zum VfR Umkirch wechselte. „Lena bringt eine unglaubliche Ruhe und Erfahrung in den Annahmeriegel“ freut sich Dinkelacker über den Neuzugang. Eine alte Bekannte und riesige Verstärkung auf der Außenposition ist auch Alina Hösch, der dritte vielversprechende Neuzugang für 2017/18. Die Abiturientin kehrt nach mehreren Jahren beim Schweizer Erstligaverein Pallavolo Kreuzlingen zurück zum USC Konstanz, wo sie als Jugendspielerin aktiv war.

Röhl und Dinkelacker hoffen auf eine gute Platzierung in der Oberliga. Die Neuzugänge Lena Schuh und Alina Hösch verstärken die Außenposition neben Sofia Grieble und Leonie Martersteig als erfahrene und starke Angreiferinnen. Der Einsatz von Carla Ambrosius ist aufgrund einer Verletzung noch fraglich. Auch auf der Mitte ist das Team mit Shirin Weber, Saskia Hemm und den Jugendspielerinnen Johanna Slovik und Eva Dubbins stark besetzt. Mit Leonie Stapel (Diagonal), Angelika Kornblum (Libero) und dem Zuspielduo (Jana Lorenz und Britta Steffens) ist ein starker Kader für die Saison 2017/18 komplett.