Rückschlag für Drittliga-Volleyballer

TV Rottenburg II – USC Konstanz 3:0 (25:16, 25:22, 25:20) – Mit dem Ziel, den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle aufrecht zu erhalten, wollten die Männer des USC Konstanz in Rottenburg wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren. Leider mussten sie jedoch die Heimreise mit leeren Händen antreten.

Das Spiel begann hektisch und beide Mannschaften profitierten von den Fehlern des Gegners, die besonders im Aufschlagspiel deutlich wurden. Rottenburg gelang es aber plötzlich, das Spiel stabiler zu gestalten als die Gäste vom Bodensee, sodass sie von 7:7 auf 16:8 davon eilten. „Wir haben es nicht geschafft, die Rottenburger Angriffe mit unserem Block zu entschärfen“, so Trainer Timo Meßmer nach dem Spiel. „Das zog sich aus unserer Sicht leider durch das ganze Spiel, sodass wir hier keinen Zugriff bekommen haben“.  Der erste Satz ging somit verdient mit 25:16 an die Hausherren.

Im zweiten Satz gelang es den Konstanzern aber gleich von Beginn an, die Annahme und Abwehr zu stabilisieren, was dazu führte, dass einige spektakuläre Ballwechsel zugunsten des USC gewonnen werden konnten. „Was wir besonders ab dem zweiten Satz in der Annahme geleistet haben, war wirklich gut. Jedoch ist es uns heute einfach nicht gelungen, daraus Druck auf die Gegner zu entwickeln“, so Co-Trainer Marcus Hornikel. Das Rottenburger Angriffsspiel hingegen wurde immer konstanter und effektiver, sodass sie abermals mit mehreren Punkteserien davon zogen und letztlich den Satz mit 25:22 für sich entscheiden konnten.

Der dritte Satz begann verheißungsvoll und den Volleyballern vom Bodensee gelang ein Start nach Maß, der in einer stetigen Führung bis zum Stand von 19:18 aus Sicht der Konstanzer verlief. Wieder streuten sich dann aber Ungenauigkeiten im Spielaufbau und im Angriff ein, was dazu führte, dass dem USC Konstanz in diesem Satz nur noch ein Punkt gelang. Währenddessen fand der TV Rottenburg ein ums andere Mal den Weg durch den Konstanzer Block und entschied schließlich mit 25:20 auch den dritten Satz für sich.

„Das war leider ein schwaches Spiel von uns zu einem ärgerlichen Zeitpunkt. Wir blicken aber nach vorne und wissen, dass die Saison noch lange ist und wir unsere Chancen weiterhin bekommen werden“, so Trainer Meßmer. Die nächste Gelegenheit bietet sich am kommenden Samstag, wenn um 19.30 Uhr der TSV G.A. Stuttgart in der Schänzlehalle zu Gast sein wird.

Es spielten: Rodler, Kempe, Kordic, Büchner, Scheller, Martin, Hornikel, E. Hammer, L. Hammer, Mundt, Röhl, Kaltenmark