Regionalliga-Volleyballer wollen sich Luft im Abstiegskampf verschaffen

USC Konstanz – VfL Sindelfingen (Samstag, 11.01.20, 19.30 Uhr, Schänzlehalle, Konstanz) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz steht gleich im ersten Spiel des Jahres ein erster Prüfstein auf dem Plan. Der VfL Sindelfingen mit dem ehemaligen Erstligaspieler Sven Metzger machte es dem USC bereits im Hinspiel richtig schwer und gewann in heimischer Halle mit 3:0. Letztlich war laut USC-Trainer Uwe Schneider «das Spiel deutlich knapper, als es das Ergebnis vermuten lässt». Besonders Sven Metzger lieferte ein herausragendes Spiel im Angriff ab und stellte damit den Block und die Verteidigung des USC vor unlösbare Probleme. «Wir haben diese Woche extra den Fokus auf Block und Abwehr gesetzt, um unsere Schwäche aus dem Hinspiel zu kompensieren» sagte Spielertrainer Philipp Röhl vor der Partie.

Die personelle Lage des USC Konstanz hat sich jedoch über die Weihnachtsfeiertage nicht wirklich verbessert. Zwar sind die Diagonalangreifer Nico Reichert und Daniel Berger wieder fit und im Kader, jedoch fällt für die nächsten zwei Wochen Zuspieler Tobias Schenk aus beruflichen Gründen aus. Auch hinter dem zweiten etatmäßigen Zuspieler Jochen Schlag stehen aufgrund einer langwierigen Fingerverletzung noch Fragezeichen. Außenangreifer Lukas Hölzl konnte schon beim letzten Spiel in Friedrichshafen nicht mitwirken, da er in der Rückrunde bei der ersten Mannschaft aushelfen wird. Für die beiden Trainer des USC bedeutet diese Situation, dass man «wieder umbauen muss, um eine konkurrenzfähige Mannschaft auf das Feld zu stellen», so Schneider.

Der VfL Sindelfingen hingegen kann aller Voraussicht nach auf einen vollen Kader zurückgreifen und ist damit auch klarer Favorit. Nichtsdestotrotz erhoffen sich die Konstanzer Volleyballer eine starke Mannschaftsleistung, damit auch gleich die ersten Punkte im neuen Jahr eingefahren werden können.