Regionalliga-Volleyballer können sich nicht belohnen

USC Konstanz – TSG Heidelberg-Rohrbach 0:3 (23:25, 22:25, 17:25) – Für die Konstanzer Regionalliga-Volleyballer scheint sich die Geschichte von Spieltag zu Spieltag zu wiederholen. „Wir fühlen uns langsam wie bei Täglich grüßt das Murmeltier“, klagt Spielertrainer Philipp Röhl nach der Partie gegen die Gäste aus Heidelberg. Wieder mal hat die Mannschaft um Kapitän Matthias Dittrich mehr als mitgehalten. Immer wieder konnte sich der USC Konstanz eine kleinere Führung herausspielen und sowohl im Angriff als auch im Aufschlag genügend Druck auf die Heidelberger ausüben. Doch in den entscheidenden Phasen zum Satzende „haben wir dann wieder ängstlich gespielt und sind in alte Muster verfallen“, so Trainer Uwe Schneider. Aktuell scheint es, als ob „die Mannschaft Angst vor dem Gewinnen hat“.

Schon in den vergangenen Partien zeigte der USC Konstanz über weite Strecken gute Leistungen, nur um sich dann am Ende immer selbst um den Lohn der Arbeit zu bringen. Folgerichtig gingen die ersten beiden Sätze zu 23 und 22 verloren.

Im dritten Satz spielten die Heidelberger dann ihre gesamte Erfahrung aus und dank einer guten Aufschlagleistung zogen sie schnell unaufhaltsam davon. Da könne man „seinen Spielern keinen Vorwurf machen“, sagte USC-Trainer Schneider nach dem Spiel. „Wir stecken jedes Wochenende immer wieder ein, aber die Moral ist intakt“. Die Leistung stimme über weite Strecken, „nur leider die Ergebnisse nicht“, ergänzt Philipp Röhl.

In der kommenden Woche geht es für das Trainerduo also vor allem darum, die Mannschaft wieder aufzurichten. Denn am kommenden Wochenende ist der USC Konstanz zu Gast bei der SG MADS Ostalb, die aktuell einen Platz und vier Punkte vor den Konstanzern steht. Mit einem Sieg wäre der USC somit direkt zurück im Kampf um einen Nichtabstiegsplatz.

USC Konstanz: Reichel, Fauser, Dittrich, Iberl, Petry, Raß, Reichert, Schenk, Berger, Schöne, Ardelt, Röhl