„Macht beim Seederby gegen Mimmenhausen die Halle voll!“

Noch einmal schlafen! Dann steht das Bodenseederby der 3. Liga vor der Tür. Damit ihr uns noch ein bisschen besser kennen lernt, wollen wir die Gelegenheit nutzen und euch einen weiteren Neuling unseres Teams vorstellen. Paul Kaltenmark, 19 Jahre jung, ehemaliger Kaderspieler. Er kam vom TV Rottenburg zu uns an den Bodensee.

Paul, einige aus Konstanz kennen dich noch nicht so gut, erzähl uns doch ein bisschen was von deiner Volleyballvergangenheit und deinem Leben.
Ich bin im wunderschönen Tübingen aufgewachsen und zur Schule gegangen. Währenddessen habe ich alle Jugendmannschaften beim TV Rottenburg durchlaufen und hab die letzten Jahre bei der zweiten Herrenmannschaft in der 3. Liga bzw. Regionalliga gespielt. Nach dem Abi habe ich die klassische Australienreise gemacht. Schließlich bin ich in Konstanz gelandet, wo ich seit diesem Semester Wirtschaftswissenschaften studiere.
Wie gut bist du mittlerweile in Konstanz angekommen und wie wurdest du vom Team aufgenommen?
In Konstanz fühle ich mich seit dem ersten Tag sehr wohl und bereue es auf keinen Fall an den See gekommen zu sein. Zuvor kannte ich vom USC nur Philipp Sigmund. Ich wurde aber von allen anderen gut ins Team integriert. Ich wohne sogar mit Lars Hammer zusammen in einer 2-er WG.
Zwischen Rottenburg und Konstanz herrschte nicht immer das beste Klima, wie haben deine ehemaligen Mannschaftskollegen den Wechsel verkraftet?
Ja, für die Jungs war mein Wechsel natürlich ein herber Verlust, der nur schwer zu kompensieren ist (lacht). Als Trotzreaktion muss ich mir regelmäßig ein „Rottenburg 3, Kaltenmark 0“ anhören, denn Rottenburg hat nahezu alle Spiele gegen den USC gewonnen (Kommentar des Interviewers: Naja die unwichtigen halt). Da stehe ich allerdings drüber. Ansonsten habe ich immer noch guten Kontakt zu meinen alten Jungs.
Die Saison ist fast zur Hälfte vorbei. Dein Fazit und deine Vorstellungen zur Rückrunde?
Es hätte besser und schlechter laufen können. Bis auf die Spiele gegen Stuttgart und Kriftel bestand in jedem Spiel die Chance es zu gewinnen. Das sieht man auch an den vielen Tiebreakspielen. Wir sind, abgesehen von ein paar älteren Spielern ein sehr junges Team, was sich in der Regel im Saisonverlauf steigert. Für die Rückrunde ist also das Potential da, um mehr Spiele für sich zu entscheiden.
Was gefällt die als Schwabe in Baden am besten?
Wenn ich jetzt badisches Bier sage, würde ich lügen. Ich wusste nicht mal, dass Konstanz zu Baden gehört (lacht).
Berrys oder Theodor-Heuss?
Bei aller Liebe zum Berrys, vor allem montags hat die Theo doch ein bisschen mehr zu bieten.
Freibad Rottenburg oder See?
Ich war ehrlich gesagt noch nie im Rottenburger Freibad, deshalb sag ich mal See
Hast du noch etwas zu sagen?
Macht am 9.12 beim Seederby gegen Mimmenhausen die Halle voll!

Das Interview führte Marvin Scheller.