Klarer Sieg im Abstiegskampf für USC Konstanz

SG UNS Rheinhessen – USC Konstanz 1:3 (11:25; 13:25; 25:18; 13:25) – Zu Beginn des Auswärtsspiels bei der SG UNS Rheinhessen ging für den Usc Konstanz zunächst alles schief. Libero Jonathan Rodler konnte schon die gesamte Woche aufgrund einer Krankheit nicht trainieren und meldete sich dann endgültig ab. Auch Zuspieler Jens Weber musste kurzfristig passen und dann streikte auch noch kurz vor Fahrtbeginn der Mannschaftsbus. Schnell musste umorganisiert werden und neue Fahrzeuge aufgetrieben werden. „Vor so einer langen Fahrt ist das eigentlich kein gutes Omen“, sagte Spielertrainer Philipp Röhl, „doch am Ende ist ja alles gut gegangen“. Die Mannschaft kam nämlich pünktlich in der Halle an und legte dann auch direkt im ersten Satz los wie die Feuerwehr. Dank guter Aufschläge und einer sehr starken Blockleistung ließ man die Rheinhessen kaum zur Entfaltung kommen. Folgerichtig gewann man den ersten Satz deutlich mit 25:11. Auch im zweiten Satz fanden die indisponierten Gastgeber keinerlei Mittel gegen das variable Spiel des USC. Somit ging dieser Satz ebenfalls mit 25:13 an die Konstanzer. Nach der 10-Minuten-Pause kamen jedoch die Hausherren immer besser ins Spiel und der Annahmeriegel um Ersatz-Libero Marc Mundt stand nicht mehr so stabil wie in den Durchgängen zuvor. „Da sind wir einfach nicht gut aus der Kabine gekommen“, zeigte sich Spielertrainer Philipp Sigmund sichtlich unzufrieden. „Das müssen wir in Zukunft deutlich souveräner spielen“. Nach dem verloren gegangenen 3. Satz schaffte es die Mannschaft jedoch wieder sich zu fokussieren und Rheinhessen damit in die Schranken zu weisen. Damit steht der USC Konstanz nun auf einem 7. Platz mit fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze. „Wir wollten unbedingt gewinnen und das ist uns gelungen – so kann es ruhig weitergehen“, so Sigmund mit einem Augenzwinkern. Am kommenden Samstag sind dann die haushohen Favoriten aus Stuttgart zu Gast, wo sich der USC Konstanz möglichst teuer verkaufen will.
USC Konstanz: Heckel, Petry, Scheller, Sigmund, L. Weber, Hammer, Weisigk, Mundt, Schlag, Kaltenmark, Röhl