Klare Niederlage gegen Tabellenführer

Volleyball, 3. Liga: USC Konstanz – TGM Mainz-Gonsenheim 0:3. – Der USC Konstanz stemmte sich zwar aufopferungsvoll gegen eine Niederlage gegen überlegenen Tabellenführer aus Mainz-Gonsenheim, aber letztlich reichte es nicht einmal für einen Satzgewinn. Die Gäste agierten einfach zu souverän und hatten zu jeder Zeit die Partie im Griff. Dennoch war USC-Trainer Jürgen Eck mit der Leistung seines Teams zufrieden: „Es war klar, dass jeder über sich hinaus hätte wachsen müssen, um überhaupt eine Chance auf einen Punkt zu haben.“

Phasenweise schafften es die Gastgeber, dem Gegner Paroli zu bieten. Allerdings machte die Konstanz den Unterschied. Bei den USC’lern schlichen immer wieder Unkonzentriertheiten, die Mainz-Gonsenheim gnadenlos ausnutzte. „Es war wirklich bemerkenswert, wie souverän der Tabellenführer agierte“, gab auch Eck zu. „Man hat gesehen, dass die Mannschaft schon mehrere Jahre in der zweiten Liga gespielt hat.“

Den ersten Satz verloren die Konstanzer mit 21:25. Im zweiten Durchgang hielten die lange dagegen. In der entscheidenden Phase allerdings kassierten sie eine kleine Punkte-Serie und unterlagen schließlich 18:25. Im dritten Satz wurde es dann noch einmal spannend, aber Mainz-Gonsenheim ließ mit 25:22 nichts mehr anbrennen.

„Stellenweise spielten wir eine sehr gute Abwehr“, so Eck. „Vor allem Libero Jonathan Rodler holte teilweise unglaubliche Bälle.“ Aber auch Claudio Kriech erhielt vom USC-Trainer in Sachen Angriff ein Sonderlob. Letztlich war allerdings die Abgeklärtheit der Spieler aus Mainz-Gonsenheim ausschlaggebend für den Ausgang der Partie. Vor allem der holländische Diagonalspieler Frank Manenschijn brachte die Konstanzer ein ums andere Mal in Bedrängnis.

Diese Niederlage war sicherlich kein Beinbruch für die Konstanzer. Allerdings punkteten fast alle direkten Konkurrenten. Dies hat zur Folge, dass der vermeintlich beruhigende Vorsprung schon wieder aufgebraucht ist. Zum Tabellenletzten sind es lediglich noch drei Punkte.

„Jetzt kommen die Wochen der Wahrheit“, sagt Eck. „Dieses Wochenende hat eindrucksvoll gezeigt, wie schnell es gehen kann.“ Konstanz ist zwar immer noch Vierter, aber die folgenden Spiele in Rüsselsheim, Rottenburg und gegen Rodheim in eigener Halle werden zeigen, wohin der Weg des USC Konstanz geht.

USC Konstanz: Sigmund, Weinert, Scheller, Reichert, Rodler, Mundt, Kriech, Weber, Röhl.