Jugend trainiert für Olympia: Scholl-Schule verkauft sich teuer

Die einzig „wirkliche“ Schulmannschaft hat beim Landesfinale Jungend trainiert für Olympia den 3. Platz erreicht, ein wahrhaft stolzes Ergebnis. USC Konstanz Trainer Harald Schuster vertrat kurzfristig den erkrankten verantwortlichen Lehrer und Betreuer der Scholl-Schule Jürgen Eck. Im ersten Spiel gegen die Scholl-Schule Tübingen, die dem Leistungssportverein und Stützpunktverein „Tübinger Modell“ angegliedert ist, lieferte die Mannschaft ein sehr gutes Ergebnis und verlor denkbar knapp mit 2:1.
Das Highlight des Tages war aber das Halbfinale gegen das Schickhardt-Gymnasium Stuttgart. Die täglich trainierenden Mädchen des Internats aus Stuttgart, die mit vier Jugendnationalspielerinnen angetreten waren, trauten angesichts der starken Leistung der Konstanzer Volleyballerinnen ihren Augen nicht, wurden im Spiel zunehmend nervöser. Nachdem der erste Satz mit 25:10 deutlich zu Gunsten der Schwaben ging, drehten die Scholl-Schülerinnen auf und konnten die Sensation schaffen: Ausgleich im zweiten Satz (25:21). Im entscheidenden dritten Satz blieb die Scholl-Schule lange an der Sensation dran und blieb bis zum 9:9 mit dem Favoritenteam auf Augenhöhe, musste aber letztendlich die Niederlage mit 11:15 akzeptieren. Coach Harald Schuster war nach dem Spiel sichtlich zufrieden: „Insgesamt hat sich die Mannschaft sehr gut verkauft und eine außergewöhnliche Leistung gegen starke Gegner gezeigt!“