Integrative Sportwoche: Hier können sich Kinder austoben

Angefangen hat alles vor mehr als 17 Jahren. „Damals ging es uns vor allem darum, ein Programm für die Spät-Aussiedler anbieten zu können, die damals hierher kamen“, erinnert sich Harald Schuster. Der Vorsitzende des USC Konstanz war einer der Gründungsväter dieses Programms. Heute nennt sich das Ganze Kindersportwoche und die 17. Auflage beginnt am Montag, 8. September, ab 17 Uhr, am Sportgelände am Schänzle. Damals wie heute geht es dabei um zwei Dinge: Kindern Sport nahezubringen und kleine Konstanzer und die Kinder von Flüchtlingen zusammenzubringen.

Hier finden Sie das Programm zur integrativen Sportwoche

In den vergangenen Jahren war diese Sportwoche ziemlich beliebt. Bis zu 60 Kinder seien pro Tag zu den Veranstaltungen gekommen, sagt Harald Schuster. Zwei Stunden lang können sich ab Montag Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren (aus Konstanz und Umgebung) und sieben bis 15 Jahren (aus dem Flüchtlingsheim in der Luisenstraße) ausprobieren und rumtoben. Im Angebot sind unter anderem die Sportarten Fußball, Beachvolleyball, Judo, Rugby und Kanu. Wer möchte kann in dieser Woche auch das Kindersportabzeichen machen. Gestemmt wird dieses Programm maßgeblich von vier Konstanzer Vereinen. Neben Schusters USC sind auch der TV Konstanz, der Rugby Club und der Judoclub dabei. Pro Tag sind hier zehn bis zwölf ehrenamtliche Helfer der Vereine im Einsatz. Unterstützt wird das Angebot auch vom städtischen Sportamt und dem Landessportverband. „Mit der Kindersportwoche wollen wir junge Menschen dafür interessieren, eine Sportart auszuüben“, sagt Schuster.

Für die Vereine gehe es dabei aber nicht nur darum, neue Mitglieder zu gewinnen. „Für uns ist dieser Einsatz für Integration auch ein Signal nach außen: Wir wollen nicht nur reden, sondern auch etwas tun für die interkulturelle Verständigung“, so Schuster.

Termin: Die Kindersportwoche läuft vom Montag, 8., bis Freitag, 12. September, jeweils zwischen 17 und 19 Uhr am Sportgelände am Schänzle. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmelden kann man sich täglich direkt vor Ort.

Hier der Artikel des SÜDKURIER