Herren I will Revanche gegen Rottenburg

Volleyball-Regionalliga: TV Rottenburg II – USC Konstanz (Samstag, 19 Uhr, Volksbankarena). – Nach dem 3:1-Erfolg gegen Rüsselsheim geht es für die Drittliga-Volleyballer aus Konstanz am Samstag nach Rottenburg. Die Gäste werden sich noch ganz genau an das Hinspiel erinnern. „Das war das bislang schlechteste Spiel von uns in dieser Saison“, sagt USC-Trainer Jürgen Eck über die klare 0:3-Klatsche. „So werden wir mit Sicherheit nicht noch einmal auftreten.“

Personell jedenfalls sieht es schon einmal ganz anders aus, denn Eck kann aus dem Vollen schöpfen. Zum ersten Mal hat er die drei Spieler Bernd Neuffer, Markus Dürnay und Thomas Fürst zur Verfügung, die bis jetzt im Ausland weilten. Außerdem ist Zuspieler Philipp Sigmund ebenfalls wieder an Bord. „Ich habe fast schon die Qual der Wahl“, sagt Eck. Wenn er nominell alle Spieler zur Verfügung hat, hat er das Luxusproblem, dass zwei Spieler aus dem Kader gestrichen werden müssen. „Momentan geht noch eine Grippewelle rum“, so Eck. „Da müssen wir schauen, wer für Samstag alles fit ist.“

Der Gegner Rottenburg wird sich in eigener Halle allerdings keinesfalls verstecken. Die Ergebnisse in diesem Jahr geben keinen wirklichen Aufschluss darüber, in welcher Verfassung das Team ist, denn zum einen gewinnt die Bundesliga-Reserve gegen eines der Spitzenteams und zum anderen verliert sie zu Hause gegen eine vermeintlich schwächere Mannschaft.

„Wir müssen uns auf uns konzentrieren und versuchen, von Anfang an Eigenfehler zu vermeiden“, gibt Eck die Devise aus. „Wenn wir dann mit dem Aufschlag noch Druck machen können und die Annahme steht, sind wir keinesfalls chancenlos.“ Dass jeder jeden schlagen könne, zeigten die Ergebnisse bislang. Genau das ist auch der Grund, warum es zwischen Rang drei, auf dem die Konstanzer stehen, und dem letzten Platz nur sechs Punkte sind. Ein Sieg wäre für den USC also doppelt wichtig: zum einen, um di Hinspiel-Niederlage wiedergutzumachen und zum anderen, um den Abstand nach hinten weiter zu vergrößern.

„Entscheidend wird sicherlich die Tagesform sein“, vermutet der USC-Trainer. „Die Ausrede einer langen Anfahrt fällt am Samstag jedenfalls weg“, schmunzelt er, denn das Spiel in Rottenburg sei ja fast schon so etwas wie ein Derby.