Herren I kurz vor der Sensation gegen Durmersheim

Volleyball, 3. Liga: USC Konstanz – TuS Durmersheim 2:3. – Wenn der freiwillige Zweitliga-Absteiger beim Regionalliga-Meister aus der vergangenen Saison spielt, sind die Karten klar verteilt. Zumal die Durmersheimer zu dieser Saison kaum Spieler abgeben mussten. Allerdings zeigten die Konstanzer einmal mehr, was in ihnen steckt, wenn sie als krasser Außenseiter aufs Spielfeld gehen: sie sind immer für eine Überraschung gut, auch wenn die Sensation am Samstag ausblieb.

„Zu Beginn lief alles nahezu perfekt“, berichtet USC-Trainer Jürgen Eck. „Wir haben so gut wie keine Fehler gemacht.“ Genau das war auch der Grund, warum Durmersheim zwei Sätze lang chancenlos war. Mit 25:16 und 25:21 setzten die Konstanzer eine Duftmarke und hatten damit einen Punkt bereits sicher. „Dann allerdings haben wir es nicht geschafft, das Niveau zu halten“, so Eck. „Es haben sich Konzentrationsfehler eingeschlichen.“

Durmersheim zeigte dann, warum sie als klarer Meisterschaftsfavorit gilt. Mit aller Routine nutzten die Gäste jeden kleinen Fehler aus. Als dann auch noch Aufschlagfehler dazukamen, bekam Durmersheim immer mehr die Oberhand. Mit 25:18 und 25:19 glichen die Gäste aus, so dass der Tie Break entscheiden musste. Die USC’ler hielten bis zum 6:7 gut dagegen. Dann allerdings punkteten die Gäste vier Mal in Folge und holte sich den entscheidenden Vorsprung. Mit 15:10 gewannen die Durmersheimer den fünften Satz und das Spiel uns entführten doch noch zwei Punkte vom Bodensee.

„Es war ein packendes Spiel“, freute sich Eck über den einen Punkt, mit dem niemand gerechnet hatte. „Die Stimmung war super und wenn wir das Niveau etwas länger halten hätten können, wäre vielleicht sogar noch mehr drin gewesen.“ Mit diesem Punkt zeigte sich der USC-Trainer allerdings vollauf zufrieden. „Wir haben unseren Zuschauern ein wirklich tolles Spiel gezeigt“, so Eck. „So kann man sich absolut in die Weihnachtspause verabschieden.“

Mit diesem Punkt halten sich die Konstanzer auf Platz fünf. Allerdings darf die gute Platzierung den Aufsteiger nicht täuschen, denn von der gefährlichen Zone trennen die USC’ler lediglich zwei Punkte. Dennoch bleibt zur Vorrunde zu sagen, dass der USC absolut im Soll ist.

USC Konstanz: Sigmund, Röhl, Weinert, Scheller, Reichert, Hüther, Rodler, Mundt, Kriech, Hölzl.