Herren I finden sich nach Niederlage am Tabellenende wieder

Volleyball, 3. Liga: USC Konstanz – LA Sinzig 0:3. – Mit einer weiteren Niederlage rutschte der USC Konstanz erneut an das Tabellenende der 3. Liga. „Wir haben eigentlich richtig gut gespielt“, sagte USC-Trainer Thomas Vogt nach dem Spiel. „Meine Spieler haben aufopferungsvoll gekämpft, aber Sinzig hatte meistens die bessere Antwort.“ Die Partie begann für den USC verheißungsvoll. Die Gastgeber erspielten sich eine Führung und sie lagen bis zum 18:14 klar vorne. Dann aber hatte Sinzig einen Lauf, verkürzte, zog sogar an Konstanz vorbei und ging etwas glücklich mit 25:22 in Führung.

Im zweiten Satz hielten die Gäste besser mit, es blieb aber auch hier bis zum Schluss spannend. Vor allem im taktischen Bereich agierte Sinzig keinesfalls wie ein Aufsteiger. Die zahlreichen Zuschauer feuerten den USC zwar an, doch am Ende stand es 25:23 für die Gäste. Im dritten Durchgang musste Konstanz noch eine Fingerverletzung eines Spielers verkraften, was der Aufsteiger gnadenlos nutzte. Mit 25:20 machte Sinzig den Sack zu und entführte die Punktevom Bodensee.

„Es war unterm Strich deprimierend, dass man eigentlich gut gespielt hat, hervorragend gekämpft hat und auf einem guten Weg ist, aber dennoch mit leer Händen dasteht“, resümierte Vogt. „Es war definitiv mehr drin.“ Vor allem der erste Satz mache ihm auf jeden Fall Hoffnung, so der der USC-Trainer, der froh war, dass mit Philipp Röhl, der aus der zweiten Mannschaft aushalf, ein erfahrener Mann mit auf dem Feld stand.

Trotz der dritten Niederlage im dritten Spiel und der Roten Laterne in der Tabelle bleibt Vogt zuversichtlich: „Wir müssen uns jetzt erst einmal durchbeißen und nach vorne schauen. Die Saison ist noch lange.“ Der USC Konstanz muss bereits nach dem dritten Spieltag einige Verletzte verzeichnen, so dass es keinesfalls leichter werden wird. Die nächste Chance auf Punkte gibt es am Samstag in Waldgirmes.

USC Konstanz: Weber, Muntwyler, Fürst, Neuffer, Mundt, Dürr, Hammer, Scheller, Weinert, Keckeis, Röhl.