Herren I empfängt den SSC Karlsruhe

USC Konstanz – SSC Karlsruhe 2 (11.12.16; 16.00 Uhr, Schänzlehalle) – Am kommenden Sonntag steht für die Volleyballer des USC Konstanz das letzte Spiel der Hinrunde und damit das vorletzte Spiel in diesem Jahr statt. Zu Gast ist die ambitionierte 3.Liga-Reserve des SSC Karlsruhe mit einigen bekannten Gesichtern. Denn bei den Fächerstädtern spielt inzwischen Thomas Fürst. Der ehemalige Kapitän des USC Konstanz ist studienbedingt nach Karlsruhe gezogen und sorgt nun beim Gegner für ordentlichen Wirbel im Angriff. „Wir wissen zu was Thomas auch im Aufschlag fähig ist, aber alleine kann er so ein Spiel auch nicht gewinnen“, sagte Spielertrainer Philipp Röhl mit einem Augenzwinkern. Nach acht Spielen steht Karlsruhe auf einem durchwachsenen 7. Platz. „Sie haben zwar nur fünf Punkte Rückstand auf uns, aber ich denke, dass der SSC sich den bisherigen Saisonverlauf schon etwas anders vorgestellt hatte“ vermutet Philipp Sigmund. „Wir dürfen den Gegner also  auf keinen Fall unterschätzen – in dieser Liga kann jeder jeden schlagen und wir wollen natürlich die Punkte am Bodensee behalten“, so Sigmund weiter.

Personell sieht es beim USC Konstanz allerdings immer noch sehr schlecht aus. So fallen jetzt schon seit mehreren Spielen Diagonalangreifer Lars Hammer und Zuspieler Jens Weber aus. Wann die beiden wieder zurückkommen steht im Moment noch nicht fest. Auch andere Spieler schlagen sich schon seit geraumer Zeit mit Verletzungen rum. Kritik an den Trainingsinhalten weisen die beiden Trainer aber von sich: „Keine der Verletzungen sind Verschleißerscheinungen. Bei Lars und Jens war einfach viel Pech bei unglücklichen Situationen dabei“ stellt Sigmund klar, „der Kader war von Anfang an sehr klein und wir wussten, dass wenn etwas passiert wir Probleme bekommen könnten.“ Doch mit dem zweiten Tabellenplatz scheint die Mannschaft jeden Rückschlag gut aufzufangen.

Ein Lichtblick ist jedoch die Rückkehr von Außenangreifer Lukas Hölzl. Nach nun über einem Jahr Pause kehrt der schlagkräftige Angreifer zurück ins Team. Doch Philipp Röhl bremst die Erwartungen vorerst: „Lukas hat erst eine Woche mit uns trainiert. Er sah da zwar schon sehr gut aus, aber wir müssen ihm Zeit geben, damit er sich wieder an das Spielniveau gewöhnt und wir bei ihm keine weitere Verletzung riskieren.“