Herren I empfängt am Samstag Aufsteiger LAF Sinzig

USC Konstanz – LAF Sinzig (Samstag, 19.30 Uhr, Schänzlehalle). – Im zweiten Heimspiel innerhalb von sechs Tagen erwartet der USC Konstanz den Aufsteiger LAF Sinzig. Allerdings sind die Gastgeber vor einer außerordentlichen Starken Mannschaft gewarnt. Zum Saisonauftakt verloren die Gäste zwar 0:3 in Mimmenhausen, die Sache war aber deutlich knapper als das Ergebnis vermuten lässt. Am vergangenen Spieltag verwiesen die Sinziger im ersten Heimspiel Rottenburg in fünf Sätzen in die Schranken und feierten ihre ersten zwei Punkte in der 3. Liga.

Auch wenn Konstanz immer noch ohne Punkte ist, sieht Gästetrainer Gilbert Deurer seine Mannschaft als Außenseiter. Die Anfahrt an den Bodensee kennt der LAF Sinzig noch vom Spiel in Mimmenhausen, dennoch dürfte die etwa fünfstündige Anfahrt nicht unbedingt ein Vorteil sein. „Da wir den Gegner nicht kennen, macht gegnerbezogene taktische Vorbereitung gar keinen Sinn“, sagt Deurer. „Es wird entscheidend darauf ankommen, dass wir aus einer stabilen Annahme in unser Spiel finden.“

Dies sollte beim USC Konstanz kein Problem sein, denn in der Annahme und in der Abwehr haben sich die Gastgeber im Vergleich zum Vorjahr klar verstärkt. Allerdings war bislang das Manko noch im Angriff. Da sollte gegen Sinzig auch ein klein wenig taktisch agiert werden. „In diesem Punkt fehlt unserem jungen Team einfach noch ein wenig die Routine“, so USC-Trainer Thomas Vogt. „Deshalb wiegt der verletzungsbedingte Ausfall vom Bundesliga erfahrenen Rafael Dürr umso schwerer.“ Außerdem fehlen ebenfalls verletzungsbedingt Jonathan Rodler und Nico Reichert. Dafür wird Philipp Röhl aus der Oberliga-Mannschaft, der in der vergangenen Saison noch 3. Liga spielte und unter der Woche mit dem Drittliga-Team trainiert hat, als Ersatzmann auf der Bank sitzen.

„Für uns ist es ein ganz wichtiges Spiel“, sagt Vogt. „Wir sollten unbedingt die ersten Punkte holen.“ Allerdings warnt der USC-Trainer vor Überheblichkeit: „Sinzig ist sicher eine Nummer, das haben die bisherigen Ergebnissen bereits gezeigt.“ Es wird bei den Konstanzern darauf ankommen, dass mit dem Aufschlag genügend Druck aufgebaut wird und dass der Angriff noch variabler wird, vor allem in punkto Schnell- und Rückraumangriff.