Herren II belohnen sich auswärts mit einem Punkt

USC Freiburg – USC Konstanz II 3:2 (18:25; 25:20; 25:15; 22:25; 15:11) – Die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz haben sich bei dem äußerst schwierigen Auswärtsspiel beim USC Freiburg für eine couragierte Leistung belohnt und einen Punkt mit an den Bodensee gebracht.

Für den USC Konstanz standen die Vorzeichen vor der Partie im Breisgau eher schlecht. Die stark aufspielenden Freiburger hatten bis dato fünf von sieben absolvierten Spielen gewinnen können und hatten auch ihren gesamten Kader zur Verfügung. Auf Seiten des USC Konstanz kehrte zwar Mittelblocker Christoph Petry zurück, jedoch fiel dafür krankheitsbedingt Spielertrainer Philipp Röhl für das Spiel aus.

Das Konstanzer Team um Kapitän Matthias Dittrich spielte trotzdem im ersten Satz groß auf. Die Annahme stand und besonders im Block griff man ein ums andere Mal beherzt zu. «Das haben unsere Jungs wirklich gut gemacht» zeigte sich Trainer Uwe Schneider zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Besonders im Aufschlag konnte man die Freiburger ordentlich unter Druck setzen. Besonders der ehemalige Zweitliga-Spieler Marc Zimmermann hatte immer wieder Probleme mit dem Spiel der Konstanzer. «Sie haben uns wahrscheinlich, auch aufgrund der Tabellensituation, etwas unterschätzt», sagte Trainer Philipp Röhl nach der Partie.

Im zweiten und dritten Satz ließ dann die Leistung der Konstanzer etwas nach. Besonders im Aufschlag konnte man den Druck nicht aufrecht erhalten und kassierte damit zu einfache Punkte. Auch im vierten Satz sah es lange so aus, als ob die Konstanzer nichts zählbares mit aus dem Breisgau nach Hause nehmen könnten, da man lange mit ein paar Punkten hinten lag. «Wir haben dann jedoch nicht nachgelassen und weiter mutig gespielt», so Schneider. Belohnt wurde der Auftritt dann mit dem Satzgewinn.

Im entscheidenden Tiebreak stand der USC Konstanz dann knapp vor einer Sensation. Nachdem man mit 5:7 hinten lag, konnte man die Partie auch aufgrund von starken Aufschlägen von Zuspieler Tobias Schenk auf 11:8 drehen. Der USC Freiburg schaffte es in der Folge jedoch, jeden Angriff der Konstanzer zu entschärfen und damit keinen Punkt mehr zuzulassen. «Nach der Führung ist die Niederlage natürlich schade, aber Freiburg hat dann noch mal seine ganze Qualität mobilisiert und damit auch verdient gewonnen», resümierte Philipp Röhl den Spieltag. Die nächsten zwei Wochen sind für den USC Konstanz dann spielfrei, bis es Anfang Dezember gegen den Tabellenführer aus Botnang geht.

USC Konstanz: Schenk, Reichert, Berger, Ardelt, Schöne, Rass, Petry, Hölzl, Dittrich, Fauser, Iberl