Heimspielthriller mit Happyend

USC Konstanz – VSG Kleinsteinbach (25:23 25:13 17:25 25:27 20:18)- Ein Nervenspiel für die Zuschauer bot die erste Damenmannschaft des USC Konstanz bei ihrem ersten Heimspiel am Samstagabend. Die USC Damen siegten nach spannenden 2,5 Stunden mit 20:18 im fünften Satz.
Trotz des reduzierten Kaders mit nur zwei Auswechselspielerinnen, welche krankheitsbedingt nur für den Notfall verfügbar waren, dominierten die USC Damen zu Anfang des Spiels deutlich. In Satz eins und zwei zeigten sie ihre Stärken und konnten die VSG Kleinsteinbach durch druckvolle und gezielte Aufschläge sowie wenig Eigenfehler unter Druck setzen und somit die ersten beiden Sätze mit 25:23 und 25:13 für sich entscheiden.
Nach dem deutlichen zweiten Satz schienen sowohl das Publikum als auch die Mannschaft das Spiel bereits abgehakt zu haben. Aufgrund vieler Eigenfehler und unpräziser Angriffe musste man dann jedoch Satz drei mit 17:25 an die Gegner abtreten. Die Kleinsteinbacher fanden durch ihren gewonnenen dritten Satz besser ins Spiel und setzten die USC Damen dann auch im vierten Satz stärker unter Druck. Dieser ging knapp mit 27:25 an die VSG, womit das Heimteam nun im fünften Satz Nervenstärke beweisen mussten. Zunächst in Rücklage, schafften die Mädels vom Bodensee es jedoch, ihre letzten Kraftreserven zu nutzen und am Ende die zwei Punkte an den See zu holen. Nach dem 2,5-stündigen Thriller zeigten sich sowohl Trainer Philipp Röhl als auch die Spielerinnen erschöpft und erleichtert über diesen hart erkämpften Sieg: „Wir hätten schon im dritten Satz den Sack zumachen können. Trotzdem freue ich mich über die zwei Punkte“, so Röhls Fazit. Die USC Damen stehen nun mit zwei Siegen und 5 Punkten in zwei Spielen hinter dem TV Heidelberg auf Tabellenplatz Nummer 2.
Am nächsten Sonntag den 22.10.2017 um 13:00 Uhr geht es erneut in der Schänzlehalle gegen den erfahrenen Ligakonkurrenten SV Bohlingen um wichtige Punkte für die Tabellenspitze. Die Trainer können dann auf einen vollständigen Kader zurückgreifen und somit ein flexibles Spiel ermöglichen.

Für den USC spielten: Grieble, Hemm, Kornblum, Lorenz, Martersteig, Weber, Schuh, Stapel, Steffens