Heimpremiere für Herren I in der 3. Liga

Volleyball, 3. Liga: USC Konstanz – TV Bliesen (Samstag, 19.30 Uhr, Schänzlesporthalle). – Auch wenn die Vorbereitung laut Trainer nicht perfekt lief, gleich vier Neuzugänge ins neue Team integriert werden mussten und drei Leistungsträger aus der vergangenen Saison für die Vorrunde ausfallen, der USC Konstanz wusste bei Eintracht Frankfurt am ersten Spieltag zu überraschen. Nach einem 0:2-Rückstand bewiesen die Konstanzer Moral und drehten eine fast schon verloren geglaubte Partie. Diesen Schwung gilt es mit in das erste Heimspiel zu nehmen.

Ein Geheimnis des Erfolges ist, dass die Neuzugänge perfekt in das Team passen. Sie sind zum einen spielerisch eine klare Verstärkung und sorgen durch ihren Charakter für neuen Schwung in der Mannschaft. „Alle vier passen einfach optimal zu uns“, sagt USC-Trainer Jürgen Eck.

Mit Marc Mundt und Markus Weinert kamen gleich zwei Spieler von der TG Schwenningen. Mundt spielt Außenannahme und hat in der vergangenen Saison bereits mittrainiert. „Er wird uns in der Annahme und Abwehr sicher weiterhelfen“, so Eck. Weinert ist mit 2,05 Meter der größte im Team und dürfte auf der Mitte-Position einigen Blockspielern gegenüber Kopfzerbrechen bereiten. „Er spielt durch seine Größe unkonventionell und kann wahnsinnige Winkel schlagen“, so der USC-Trainer.

Kolja Hüther kam vom letztjährigen Ligakonkurrenten Mimmenhausen und zählte in der Regionalliga zu den besten Diagonal-Spielern. „Er hat ein riesiges Repertoire im Angriff“, sagt Eck über ihn. Als vierter Neuzugang konnte aus der Schweizer Nationalliga A Claudio Kriech verpflichtet werden. Er besticht alleine durch seine Athletik. „CLaudio hat einen extrem harten Schlag und eine unglaubliche Sprungkraft“, so Eck.

Mit diesen vier Neuzugängen im Team stellt sich der USC Konstanz am Samstag im ersten Heimspiel dem TV Bliesen entgegen. In der Vorbereitung spielten beide Teams im Turnier in Fellbach gegeneinander. Dort gewann der USC mit 2:0. „Das war allerdings kein Maßstab“, betont Eck. „Bliesen ist körperlich eine wahnsinnig starke Mannschaft mit großen und sprungstarken Spielern.“ Man dürfe die Gäste auf keinen Fall ins Spiel kommen lassen, sagt der USC-Trainer. „Wir müssen schauen, dass wie sie mit unseren Aufschlägen derart beschäftigen, dass die Angreifer gar nicht erst zum Zuge kommen können.“