Entschlossene Litzelstetter machen den Konstanzern das Leben schwer

Nach dem letztwöchigen Bodenseeklassiker gegen die Untersee Volleys Radolfzell II gab es vergangenen Samstag direkt das nächste Seederby in der Verbandsliga. Ganz auf den ökologischen Fußabdruck bedacht machte sich der 12 Mann starke Kader mit dem Fahrrad auf den Weg zum Auswärtsspiel in die Seeblickhalle nach Litzelstetten. Dort wurde die Mannschaft von Gegnern erwartet, die fest entschlossen waren dem USC Konstanz II das Auswärtsspiel so schwer als möglich zu gestalten.
Den Konstanzern gelang es über die gesamte Partie nicht, den SV Litzelstetten zu dominieren und ihre Abwehr auf die starken Angriffe der Gegner abzustimmen. Nachdem sich die Mannschaft um Coach Schneider sichtlich bemühen musste ins Spiel zu finden, konnte der USC Konstanz II den ersten Satz mit 21:25 für sich entscheiden, musste sich jedoch im zweiten Satz mit 25:22 geschlagen geben. Sichtlich erschüttert von der ersten Satzniederlage dieser Saison fanden sich die Konstanzer in einer ungewohnten Situation wieder, konnten den dritten Satz dann jedoch mit 21:25 für sich entscheiden.
Im vierten Satz hatten die Konstanzer Probleme, ihre Angriffe bei den abwehrstarkern Litzelstettern unterzubringen und auch die bisherige Stärke in der Konstanzer Block-Abwehr konnte nicht wie gewohnt abgerufen werden. Die Gastgeber machten zunehmend lautstark Stimmung und holten sich den vierten Satz deutlich mit 25:19, womit feststand, dass die Partie über die volle Länge von fünf Sätzen entschieden werden musste.
Von der guten Leistung der Gegner sichtlich überrascht lag es an Coach Schneider seine Jungs für den entscheidenden Satz vorzubereiten, mit einer feuerentfachenden Motivationsrede schickte der Trainer sein Team zurück aufs Feld und es gelang den Konstanzern den SV Litzelstetten im letzten Satz der Partie einstellig zu halten und mit 9:15 zu besiegen. Trotz einer durchwachsenen Leistung ist der USC Konstanz II mit einem blauen Auge davongekommen und konnte somit den vierten Sieg in Folge verzeichnen.
Mit einem schwer erkämpften 3:2 Sieg, der leider nicht ausreichte um die Tabellenführung beizubehalten, stiegen die Konstanzer wieder auf ihre Fahrräder und verließen siegreich und erschöpft den Hexenkessel mit Seeblick. Es war episch!