Damen sichern sich nach packendem Spiel den Aufstieg in die Oberliga

SV Waltershofen – USC Konstanz 1:3 (25:19; 28:30; 16:25; 22:25) – Am vergangenen Samstag lagen sich die Spielerinnen des USC Konstanz nach einem durchschnittlichen, aber dafür umso spannenderen Verbandsligaspiel in den Armen. Mit dem Sieg gegen den Gastgeber SV Waltershofen liegen die Volleyballerinnen um Trainerin Marie Dinkelacker drei Spieltage vor Schluss mit elf Punkten Vorsprung uneinholbar an der Spitze und können so schön vorzeitig den Aufstieg in die Oberliga feiern. Nach zweijähriger Abstinenz ist die Mannschaft also wieder zurück in Deutschlands fünfthöchster Spielklasse.

Aufgrund einiger Ausfälle konnte die Konstanzer Mannschaft nur dezimiert nach Waltershofen reisen. Neben den beiden Liberas Mareike Pfeuffer und Bettina Streckenbach fehlte ebenso die Trainerin Marie Dinkelacker aus beruflichen Gründen bei diesem wichtigen Auswärtsspiel. Interimstrainer Philipp Röhl hatte also nur noch zehn Spielerinnen in dem sonst so großen Kader zur Verfügung. „Aufgrund der großen Nervosität unserer Spielerinnen hätten ein bis zwei Optionen mehr auf der Ersatzbank schon gut getan, aber zum Glück ist ja alles gut gegangen“, zeigte sich Röhl sichtlich erleichtert.

Im ersten Satz schien für den USC Konstanz gar nichts zu laufen. Die eigenen Aufschläge fanden zu selten ihr Ziel und dafür geriet man in der kleinen Halle deutlich unter Druck der Aufschläge des Gegners. Waltershofen machte den Konstanzern mit Hilfe einer starken Block-Abwehr das Leben schwerer als Anfangs gedacht. Mit 19:25 ging folgerichtig der erste Satz an die Gastgeber. Im zweiten Satz entwickelte sich ein wahrer Krimi: Beim Spielstand von 22:24 wehrten die Konstanzer bereits zwei Satzbälle ab und konnten letztlich knapp mit 30:28 gewinnen. Danach schien der Knoten geplatzt. Unter den Augen der rund 20 mitgereisten Fans spielte der USC nun deutlich variabler und konnte somit Punkt für Punkt voran ziehen. So wurde der dritte Satz deutlich zu 16 gewonnen. Auch im vierten Satz zeigten die Gäste nun wie gut sie eigentlich Volleyball spielen können und zogen immer weiter davon. Eine kleine Schwächephase bei eigenem Matchball ließ die Gastgeber zwar noch einmal rankommen, letztlich ließen sich die Volleyballerinnen vom Bodensee diesen Erfolg nicht mehr nehmen.

„Meine Mädels haben sich schon drei Spieltage vor Schluss den Meistertitel gesichert – das ist eine hervorragende Leistung und der Lohn für die harte Arbeit, die wir in den letzten zwei Jahren investiert haben“, zeigte sich auch die Trainerin Marie Dinkelacker überglücklich. „Gleich bei der ersten Gelegenheit den Titel klarzumachen zeugt von ihrer Leistungsstärke und ihrem großartigen Teamgeist. Ich bin sehr stolz in diesem Moment.“

USC Konstanz: Lorenz, Haaksman, Hemm, Münst, Weber, Ambrosius, Grieble, Delcourt, Kornblum, Stapel

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