Damen I: Saisonstart in der Regionalliga mit neuer Trainerin und altbewährtem Team

Neue Liga, neue Trainerin, altes Team – zumindest zu großen Teilen. Denn nach dem Aufstieg der ersten Damenmannschaft in die Regionalliga und einem beruflich bedingten Trainerwechsel blieb das Team fast vollständig bestehen. Am kommenden Samstag, 28.9. um 16 Uhr findet in der Schänzlehalle der erste Spieltag gegen den Tabellendritten der vergangenen Saison Schwäbisch Gmünd statt. Keine leichte Aufgabe für den Aufsteiger.

Jens-Peter Neuberth hatte die erste Damenmannschaft des USC Konstanz in die Regionalliga gecoacht, musste sich dann jedoch aufgrund beruflicher Veränderungen wieder Richtung Karlsruhe orientieren. Das Team stand also zunächst ohne Trainer da und startete einen Aufruf über die sozialen Medien. Darauf wurde Alina Lupu aus Trossingen aufmerksam. Die gebürtige Rumänin, die seit 9 Jahren in Deutschland lebt, hat selbst in der ersten und zweiten Liga ihres Heimatlandes als Zuspielerin auf dem Feld gestanden und bereitet nun die USC-Damen seit Juni auf die Herausforderung Regionalliga vor. „Alina legt viel Wert auf Athletik und erwartet, dass wir in jedem Training alles geben.“, beschreibt die frisch ernannte Mannschaftsführerin Britta Steffens ihren Stil. Den Posten wird sich Steffens mit Lina Hummel teilen, die letztes Jahr nach ihrer zweiten Babypause zunächst nur aushelfen konnte und diese Saison voll dabei sein will. Beide haben Erfahrung aus höheren Ligen. „Ich finde das ist eine super Lösung. Britta und ich haben einen guten Draht, können uns die Aufgaben teilen und Alina unterstützen.“, sagt sie über die ungewöhnliche Konstellation mit zwei Mannschaftsführerinnen.

Nur zweieinhalb Abgänge musste das Team kompensieren. „Einhalb“, weil Marie Bertschinger (geb. Dinkelacker) Nachwuchs erwartet und in der kommenden Saison zunächst Alina Lupu als Co-Trainerin unterstützen wird, wo immer es geht. Angelika „Geli“ Kornblum hat sich entschieden, ihre Erfahrung und ihr Können in den Dienst der zweiten Mannschaft zu stellen. Eva Dubbins, die in der letzten Saison einen großen Schritt nach vorne gemacht hat, will in dieser Saison ihre Schwerpunkte außerhalb der Halle setzen und pausiert deshalb.

Auf der Mittelblockposition ist Felicitas Piossek zum Team gestoßen. Obwohl sie beruflich oft eingespannt ist, wird sie für die Mannschaft durch ihre Erfahrung sehr wertvoll sein. In der letzten Saison stand sie noch für den TV Villingen in der 3. Liga auf dem Feld. Camilla Zametica wechselt außerdem vom ehemaligen Oberligisten SV Bohlingen zum USC und wird hauptsächlich auf der Diagonalposition zum Einsatz kommen.

Weiterhin dabei sind Franka Welsch (Universal), Lina Hummel (Annahme/Außen) und Tena Lovric (Libera), die alle bereits in der letzten Saison zum Team gewechselt waren.
Noch länger dabei und weiterhin Teil der Mannschaft sind Lena Schuh (Außen/Annahme), Britta Steffens (Zuspiel/Diagonal), Leonie Stapel (Diagonal/Außen), Carla Ambrosius (Mittelblock/Universal) und Johanna Slowik (Mittelblock).

Carla Ambrosius und Lena Schuh haben ebenfalls schon höherklassig gespielt. Beide sind sich einig: „Es ist schwer, als Aufsteiger ein Ziel zu definieren. Aber mehr als der Klassenerhalt sollte schon drin sein. Wir haben ein gutes Team, in dem einige Spielerinnen schon höher gespielt haben und alle anderen haben bereits bewiesen, dass sie das Niveau der Liga gut spielen können. Wenn alle fit bleiben, können wir sicherlich einen Platz im Mittelfeld erreichen.Wir freuen uns, dass es endlich losgeht!“