Damen II überzeugt beim Heimspieltag

USC Konstanz II – TV Kappelrodeck 3:1 (25:14, 25:15, 20:25, 25:20) und USC Konstanz II – SV Kirchzarten 3:1 (25:18, 25:16, 21:25, 25:20). Der Jubel war groß, als die zweite Damenmannschaft des USC sich nach den beiden gewonnenen Spielen beim Heimspieltag am vergangenen Samstag in den Armen lag. Nach dem Aufstieg aus der Landesliga legte das Team einen beeindruckenden Saisonstart hin, der den Bodensee-Mädels 3 Siege aus 3 Spielen und die momentane Tabellenführung in der Verbandsliga einbrachte.

Der Start in das Spiel gegen den TV Kappelrodeck verlief für die Damen um Kapitänin Mona Reichmann optimal: Von Beginn an dominierte das Team den Gegner und schaffte es, sich durch druckvolle Aufschläge, gepaart mit einer guten Absprache in Annahme und Abwehr deutlich abzusetzen und den Satz auch souverän zu Ende zu spielen (25:14). Auch im zweiten Satz ließen die USC-Damen nichts anbrennen – eine stabile Annahme ermöglichte ein variables Zuspiel über alle Positionen, und der Gegner fand zunächst kein Mittel gegen die Angriffe des USC. Somit ging auch dieser Satz deutlich zugunsten des USC aus (25:15). Nun schlichen sich auf Konstanzer Seite jedoch vermehrt Konzentrationsfehler ein und zudem hatte sich der Gegner jetzt deutlich besser auf die USC-Damen eingestellt. Das Resultat war ein ausgeglichener dritter Satz, in dem der USC zwar stets ein oder zwei Punkte Vorsprung hatte, sich jedoch nicht klar absetzen konnte. Beim Stand von 20:20 schienen die Nerven der USC-Damen zu flattern – es folgten einige unnötige Eigenfehler und nun wackelte auch noch die bisher souveräne Annahme. Schließlich ging der Satz mit 25:20 an den TV Kappelrodeck. Mit der Aussicht, dass noch ein zweites Spiel absolviert werden musste, wollte das Team um jeden Preis den Tie-Break vermeiden und fand nach dem kurzen Aussetzer wieder zu einer hohen Konzentration und dem effizienten Spiel aus den ersten beiden Sätzen zurück. Entsprechend konnten sich die USC-Damen wieder früh absetzen und den Vorsprung auch bis zum Ende des Satzes beibehalten (25:20). «Es ärgert mich, dass wir im dritten Satz so nachlässig geworden sind» zeigte sich Reichmann nach dem ersten Spiel etwas zerknirscht «aber umso besser ist es, dass wir dann im vierten Satz wieder unser Spiel durchgezogen haben.»

Nach einer kurzen Pause ging es dann mit dem zweiten Spiel gegen den SV Kirchzarten weiter. Zunächst schien es, als ob die USC-Damen mit den Gedanken nicht ganz auf dem Feld waren, was zu einem frühen Rückstand führte (4:9). Doch davon ließen sich die USC-Mädels nicht aus der Ruhe bringen und brachten sich nach einer Aufschlagserie von Diagonalangreiferin Alexandra Kohler wieder zurück ins Spiel (9:9). Das Team stellte sich durch die taktischen Anweisungen von Coach Kolja Hüther gut auf den Gegner ein, holte sich immer mehr Bälle in der Abwehr und konnte auch längere Ballwechsel für sich entscheiden. Schließlich ging der erste Satz deutlich an den USC (25:18). Im zweiten Satz lief aus Sicht des USC auch wieder alles rund (25:16), doch auch dieses Mal schaffte es das Team nicht, im dritten Satz den Sack zuzumachen. Die Gegner aus Kirchzarten gaben in der Abwehr keinen Ball verloren und stellten sich gut auf die USC-Damen ein, die ihre Angriffe nicht mehr wie gewohnt in Punkte verwandeln konnten. Entsprechend musste sich das Team im vierten Satz mit 25:21 geschlagen geben. Spiegelbildlich zum ersten Spiel gingen die USC-Damen mit diesem Satzverlust jedoch relativ gelassen um und starteten umso motivierter in den vierten Satz. Kirchzarten hatte dem druckvollen Spiel des USC zunächst wenig entgegenzusetzen, sodass ein deutlicher Vorsprung von zwischenzeitlich 11 Punkten für den USC auf dem Zähler stand. Gegen Ende des Satzes arbeitete sich der Gegner nochmals heran, doch schließlich konnte der USC auch den letzten Satz des Tages für sich entscheiden (25:20) und sich über eine optimale Punkteausbeute von 6 Punkten aus zwei Spielen beim Heimspieltag freuen.

«Ich bin stolz auf die Mädels, dass sie es in beiden Spielen geschafft haben, nach dem Satzverlust die Ruhe zu bewahren» freut sich Hüther über den Ausgang des Spieltages, «das war alles andere als selbstverständlich». Am kommenden Wochenende geht es für die zweite Damenmannschaft direkt weiter mit dem schwierigen Auswärtsspiel gegen den Oberliga-Absteiger Bad Krozingen, der bisher eine makellose Bilanz von 6 Punkten aus 2 Spielen aufweisen kann.

Es spielten: Dröge, Ehrlinspiel, Gregorc, Haug, Holweger, Keller, König, Kohler, Kornblum, Martersteig, Mühlhäußer, Nöh, Reichmann