Damen 2 erreichen Platz 6 beim Landespokalfinale

Für ihren ersten Einsatz nach der Sommerpause trat die zweite Damenmannschaft am frühen Sonntagmorgen die Fahrt nach Offenburg zum Landespokalfinale an. Dabei erwarteten die USC-Mädels in der Gruppenphase zunächst zwei spannende Spiele gegen den VC Offenburg 2 (Oberliga) und den TB Bad Dürrheim (Verbandsliga).

VC Offenburg 2 – USC Konstanz 2 2:0 (25:23, 25:21). Ins erste Spiel gegen die höherklassige Mannschaft aus Offenburg startete das Team um Kapitänin Mona Reichmann hoch konzentriert. Druckvolle Aufschläge, kombiniert mit einer guten Abwehrleistung und cleveren Zuspielaktionen ebneten den Weg für die Führung des USC. Beim Stand von 10:3 aus Konstanzer Sicht fing sich das gegnerische Team jedoch und baute mehr Druck im Aufschlag auf, dem der Annahmeriegel des USC nicht gewachsen war. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Offenburg sich leicht absetzen konnte, auch da sich bei den USC-Damen vermehrt Eigenfehler einschlichen. Beim Stand von 19:21 gelang es Mittelblockerin Caroline Holweger mit platzierten Aufschlägen nochmals, den USC auf einen Punkt Abstand in Führung zu bringen, zum Satzende spielten die Offenburger dann jedoch ihre Klasse aus und konnten die entscheidenden Punkte für sich verbuchen. Auch der zweite Satz begann ausgeglichen, die Favoriten konnten jedoch schnell einen kleinen Vorsprung erarbeiten, den sie bis zum Ende des Satzes nicht mehr abgaben.

TB Bad Dürrheim – USC Konstanz 2 2:0 (25:22, 25:23). Der erste Satz des zweiten Spiels gegen die direkten Ligakonkurrenten aus Bad Dürrheim verlief spiegelbildlich zum ersten Spiel. Die USC-Damen erarbeiteten sich zunächst einen komfortablen Vorsprung von vier Punkten. Beim Stand von 13:9 aus Sicht des USC brach das Konstanzer Spiel dann jedoch aufgrund von Annahmeschwierigkeiten und daraus resultierendem geringen Druck im Angriff ein und man ließ den Gegner wieder an sich herankommen. In der entscheidenden Phase des Satzes hatten die Gegner dann mehr Routine und sicherten sich somit den Satzgewinn. Im zweiten Satz lief auf Konstanzer Seite zunächst gar nichts mehr rund. Unklare Zuständigkeiten in Annahme und Abwehr sowie viele Eigenfehler im Angriff führten zu einem deutlichen Vorsprung von zwischenzeitlich sieben Punkten für Bad Dürrheim. Beim Stand von 13:16 aus Konstanzer Sicht drehte das Team dann jedoch nochmal auf und kämpfte sich Punkt für Punkt an den Gegner heran. Eine starke Aufschlagserie von Diagonalangreiferin Nathalie König brachte den USC dann sogar wieder mit 19:16 in Führung. Doch auch jetzt schafften es die USC-Damen nicht, den Satz ruhig zu Ende zu spielen und mussten sich somit mit 23:25 geschlagen geben. Somit stand der USC nach zwei Niederlagen auf dem dritten Platz in der Gruppe.

TV Bad Säckingen – USC Konstanz 2 2:1 (25:23, 22:25, 15:7). Beim Platzierungsspiel um den fünften Platz traten die USC-Damen gegen die Landesligamannschaft aus Bad Säckingen an. Von der hohen Konzentration und Kampfbereitschaft aus den ersten beiden Spielen war nun nur noch wenig zu sehen. In allen Aktionen fehlte es an Präzision und das Team tat sich schwer, die eigenen Angriffe im Feld der gut abwehrenden Gegner unterzubringen. Auch die taktischen Anweisungen von Coach Hüther konnten die USC-Damen nicht gut umsetzen und mussten daher den ersten Satz mit 23:25 abgeben. Das wollte das Team jedoch nicht auf sich sitzen lassen und erarbeitete sich im zweiten Satz den ersten Satzgewinn des Tages. Doch nun schien die Energie und Konzentration der USC-Damen aufgebraucht, denn in den Tiebreak startete das Team ebenso fahrig wie zu Beginn des Spieles. Auch hier gab der USC direkt einige Punkte ab und schaffte es nun nicht mehr, sich wieder ins Spiel zurück zu kämpfen. Somit ging der dritte Satz mit 15:7 an Bad Säckingen.

Trotz der mageren Bilanz von drei Niederlagen und nur einem gewonnen Satz zeigte sich Coach Hüther nicht unzufrieden. «Ich denke, wir müssen nicht geknickt nach Hause gehen», so Hüther «In einzelnen Phasen haben die Mädels heute gezeigt, auf welchem Niveau sie spielen können. Der Spieltag hat aber auch dazu beigetragen, unsere eigenen Schwachstellen herauszufinden. Wir müssen nun hart daran arbeiten, mehr Konstanz in unser Spiel zu bringen und die Effektivität im Angriff zu erhöhen.» Das Team hat nun noch drei Wochen Zeit bis zum ersten Spieltag in der Verbandsliga gegen den USC Freiburg 2 (Sonntag, 13.10.2019).

Es spielten: Brehm, Dröge, Gregorc, Haug, Holweger, Keller, Kohler, Kornblum, König, Martersteig, Mühlhäußer, Nöh, Reichmann