Starker 3:2 Comeback-Sieg gegen Eintracht Frankfurt

Volleyball, Dritte Liga: Eintracht Frankfurt – USC Konstanz 2:3. – Mit einer faustdicken Überraschung und zwei Punkten starteten die Konstanzer Drittliga-Volleyballer in die Saison. Bei Eintracht Frankfurt gewannen die USC’ler nach einem großartigen Kampf und mit einer beachtlichen Moral 3:2, nachdem sie bereits mit 0:2 in Sätzen zurücklagen.

„Wir waren zu Beginn einfach viel zu nervös und haben mit vielen Eigenfehlern den Frankfurtern das Leben einfach gemacht“, sagte USC-Trainer Jürgen Eck. „Allerdings haben wir uns dann gerade noch rechtzeitig gefangen und das Spiel doch noch drehen können.“ Das Sprichwort „Aller Anfang ist schwer“ trifft den Start des USC Konstanz in das Abenteuer Dritte Liga perfekt zu. Die Drittligaluft schien doch noch etwas zu dünn zu sein.

Der erste Satz war noch ausgeglichen, wobei die Gastgeber die besseren Aktionen zeigten. Mit 26:24 gingen sie auch in Führung. Im zweiten Durchgang war Frankfurt dann klar besser und bei den Konstanzern stimmte vor allem die Abstimmung nicht mehr. Mit 25:16 schien das Spiel eine klare Sache für Eintracht zu werden. Doch dann kam die Wende. Konstanz wachte regelrecht auf, spielte plötzlich viel variabler und kam schlagartig besser zurecht. Mit 25:13 setzte das Eck-Team ein Ausrufezeichen und verkürzte.

Im vierten Satz blieben die Konstanzer die bessere Mannschaft. Frankfurt versuchte allerdings das Spiel vorzeitig zu beenden. Der USC hatte in den entscheidenden Momenten aber meistens die richtige Antwort parat und glich mit 25:21 aus. Im Tie Break führten die Gastgeber schnell mit zwei Punkten bis zum 10:8. Danach schaffte Konstanz den 11:11-Ausgleich. Durch eine beeindruckende Energieleistung setzten die Gäste mit 15:13 dann sogar noch einen drauf und sicherten sich im ersten Drittliga-Spiel den ersten Sieg.

„Wir haben zu Beginn kaum über die Mitte und Diagonal gespielt und waren leicht zu durchschauen“, resümierte Eck. „Ab dem dritten Satz funktionierte die Abstimmung sehr viel besser.“ Außerdem habe das Team über den Aufschlag und die Angriffe deutlich mehr Druck ausgeübt, mit dem die Frankfurter zeitweise gar nicht zurechtkamen. „Mit einem Sieg zu starten ist für uns superwichtig“, freute sich Eck. „Das ist gut fürs Selbstvertrauen und zeigt vor allem, dass wir in der Liga angekommen sind.“

USC Konstanz: Rodler, Siegmund, Weber, Hüther, Reichert, Scheller, Röhl, Weinert, Dürr, Kriech, Mundt, Hölzl.