USC Konstanz startet mit Dreikönigsturnier ins neue Jahr

Am kommenden Samstag, den 6. Januar, startet der USC Konstanz nach der Winterpause wieder in den Spielbetrieb. Dabei wird vor dem Drittliga-Spiel der ersten Herrenmannschaft in der Schänzlehalle erstmals das Dreikönigsturnier für Damen- und Herrenmannschaften ausgerichtet, mit dem sich die teilnehmenden Teams auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten können.
Am Damenturnier nehmen neben den beiden ersten Mannschaften des USC Konstanz die Oberliga-Konkurrenten der ersten Damenmannschaft aus Freiburg und Bohlingen teil. Auch bei den Herren werden mit den Teams aus Schwenningen und Breisach-Gündlingen zwei Oberliga-Teams als Gäste erwartet, ausserdem schlägt hier die zweite Herrenmannschaft des USC auf. Für die teilnehmenden Konstanzer Teams steht der Fokus darauf, nach der Winterpause wieder Spielpraxis aufzubauen und sich auf die anstehenden Liga-Spiele vorzubereiten. «Wir sind diese Woche gut und intensiv ins Training gestartet», so die Trainerin der ersten Damenmannschaft Marie Dinkelacker, «damit wir im nächsten Oberligaspiel gegen Kleinsteinbach unser Zusammenspiel wieder gut koordinieren können, kommt das Turnier als Einstieg ins neue Jahr genau richtig».

Das Turnier findet am kommenden Samstag in der Schänzlehalle statt. Das Damenturnier startet um 9:30 Uhr mit dem Duell zwischen den beiden Konstanzer Damenmannschaften, bei den Herren geht es um 11:00 für die zweite Mannschaft des USC gegen die TG Schwenningen. «Wir erwarten spannende Spiele auf einem hohen Niveau», so Organisator Philipp Röhl «Es freut mich, dass wir bei der ersten Austragung bereits einige Gästeteams aus der Oberliga begrüssen dürfen». Im Anschluss an das Turnier wird um 19:30 das Drittliga-Spiel der Konstanzer Herren gegen die zweite Mannschaft des SV Fellbach ausgetragen.
Die Mannschaften des USC und das Turnier-Orga-Team freuen sich über möglichst viele Zuschauer und auf spannende Spiele. Alle anwesenden Teams und Zuschauer sind eingeladen, abends gemeinsam mit den Mannschaften des USC in der Diskothek Grey einen hoffentlich erfolgreichen und spannenden Volleyball-Tag gemeinsam zu feiern.

Vorfreude auf Beachvolleyball-Turnier am Hörnle steigt

Schon seit 10 Jahren wurden auf dem Hörnle-Gelände keine hochklassigen Beachvolleyball-Turniere mehr ausgetragen. So gab es zwar dank der großen und aktiven Beachszene in Konstanz jedes Jahr einige Turniere, jedoch nicht in der A-Kategorie, der zweithöchsten in Baden-Württemberg. Matthias Dittrich, Beachwart des Volleyballvereins USC Konstanz, begründet die Neuauflage mit der hohen Dichte an guten Beachvolleyballern rund um den Bodensee: „Wir haben einige Spieler in unserem Verein, die regelmäßig Beachvolleyball auf hohem Niveau spielen und endlich auch mal den Heimvorteil nutzen wollten.“ Mit den Spielern der 3.Liga-Teams aus Mimmenhausen und Radolfzell werden nun nun einige Lokalmatadoren am kommenden Wochenende im Hörnle-Sand aufschlagen.

20 Herren-Teams und 12 Damen-Teams werden sich am Samstag und Sonntag einen Wettkampf auf allerhöchstem Niveau liefern. Bei den Frauen treten zum Beispiel Dinkelacker/Steffens an, die 2014 den hervorragende 13. Platz bei den Deutschen Meisterschaften erspielten und somit auch folgerichtig in Konstanz ganz oben in der Setzliste stehen. Bei den Männern ist das Teilnehmerfeld ebenfalls sehr gut besetzt: „Das Jugendnational-Team Stooß/Reinhardt ist zum Beispiel nur auf 10 gesetzt“, weiß Dittrich zu berichten.

„Wir haben nun wieder richtig gute Bedingungen am Hörnle“, erzählt Matthias Dittrich stolz, „Pünktlich zum Beachsaisonstart wurde vorletzte Woche die alljährliche Reinigung der Anlage durchgeführt.“ Abgesehen davon konnten, durch die tolle Zusammenarbeit mit dem Konstanzer Sportamt und der Bädergesellschaft Konstanz auch neue Netze, Linien, Antennen und Pfosten angeschafft werden.

Wenn das Wetter jetzt auch noch mitspielt, steht einem erfolgreichen Turnierwochenende also nichts im Wege. Im Verlauf des Sommers finden am Hörnle noch andere Turniere der Kategorien C und B statt.

 

Herren I hofft auf ersten Rückrunden-Sieg

Volleyball, 3. Liga: LAF Sinzig – USC Konstanz (Samstag, 20 Uhr, Rhein-Ahr-Sporthalle). – Für den USC Konstanz wird es langsam immer enger. Mit nur drei Punkten steht die Mannschaft von Trainer Thomas Vogt am Ende der Tabelle. Das einzige, was jetzt noch zählt, sind Punkte. Auch wenn es immer wieder sehr gute Phasen im Konstanzer Spiel gibt und selbst dem bislang ungeschlagenen Spitzenreiter in eigener Halle einen Satz abgeluchst wurde, reichte es bislang erst für drei Pünktchen. Das soll sich am Samstag in Sinzig ändern.

Personell gehen die USC’ler komplett ins Spiel und werden hochmotiviert an die Sache herangehen. „Wir müssen versuchen, endlich einmal von Beginn an konzentriert zu spielen“; so Vogt. „Bislang waren wir teilweise zu übermotiviert.“ Außerdem gilt es für die Konstanzer, die starken Aufschläge der Gastgeber zu entschärfen. „Sinzig spielt vor allem taktisch sehr clever, deshalb müssen wir hellwach sein“, fordert der USC-Trainer. Zudem habe Sinzig einen sehr guten Zuspieler, „aber wir werden beißen“, so Vogt.

Ein Motivationsschub für die Gäste könnte sein, dass das gesamte Team nach der Partie in Sinzigt bleibt und dort übernachtet. Und eines ist klar, betont der Trainer: „Sollten wir gewinnen, wird natürlich richtig gefeiert.“

USC Konstanz mit Achtungserfolg beim Spitzenreiter

Volleyball, 3. Liga: TG Rüsselsheim – USC Konstanz 3:1. – Vor dem Spiel waren die Rollen klar verteilt. Spitzenreiter gegen Tabellenschlusslicht und Rüsselsheim hat in eigener Halle erst zwei Sätze abgegeben. Alles andere als ein klarer Heimsieg wäre eine Überraschung gewesen. Und so begann das Spiel auch. Die Hausherren erspielten sich eine Führung und verwalteten diese clever bis zum 25:16. Im zweiten Satz wurde der USC dann aber deutlich bissiger und die TG konnte sich nicht mehr absetzen. Am Ende wurde es eine hochspannende Angelegenheit mit dem besseren Ende (30:28) für die Konstanzer.

Der dritte Durchgang ähnelte dann wieder dem ersten und Rüsselsheim ging mit 25:14 erneut in Führung. Die Gäste ließen sich aber keineswegs hängen und hielten in Satz vier wieder voll dagegen. Erst in der entscheidenden Phase schafften es die Gastgeber, sich knapp, aber entscheidend abzusetzen. Mit 25:21 sicherte sich Rüsselsheim den Sieg.

„Die Tabellen-Situation war nur im ersten und dritten Satz zu sehen“, resümierte USC-Trainer Thomas Vogt. „Ich war wirklich überrascht, wie toll meine Mannschaft dagegenhalten konnte.“ Alle Spieler seinen hochmotiviert an das scheinbar chancenlose Spiel herangegangen und es sei definitiv wenigstens ein Punkt drin gewesen. „Schade, dass wir jetzt wieder mit leeren Händen dastehen“, so Vogt. „Wir belohnen uns für eine gute Leistung einfach immer noch nicht.“

Die Leistung stimme den USC-Trainer aber zuversichtlich in Sachen Klassenerhalt. „Die Taktikumstellung in der Winterpause zeigt auf jeden Fall Wirkung“, so Vogt. „Jetzt greifen wir am Wochenende eben in Sinzig wieder an.“ Im Spiel gegen den Spitzenreiter bekamen alle gute Noten vom Trainer. Dennoch schafften es Thomas Fürst über Mitte und Bernd Neuffer als Libero von Thomas Vogt ein Sonderlob zu bekommen.

USC Konstanz: Muntwyler, Fürst, Mundt, Hammer, Weinert, Scheller, Weber, Rodler, Neuffer, Röhl, Weisigk.

USC Konstanz muss zum ungeschlagenen Tabellenführer

Volleyball, 3. Liga: TG Rüsselsheim II – USC Konstanz (Samstag, 20 Uhr, Gustav-Heinemann-Schule). – Mit einem Teilerfolg startete der USC Konstanz ins neue Jahr. Zwar gab es keinen Sieg, aber beim 2:3 gegen Rottenburg in eigener Halle wenigstens einen Punkt. Allerdings war das gegen einen direkten Konkurrenten um die Abstiegsplätze wohl zu wenig. „Ich war nach dem Spiel etwas deprimiert, muss ich zugeben“, sagt USC-Trainer Thomas Vogt. „Wir haben schon 2:1 geführt und der Sieg wäre drin gewesen.“

Ein Grund für den Teilerfolg war die Rückkehr von Philipp Röhl in die Drittliga-Mannschaft. „Das ist für uns eine große Verstärkung“, so Vogt. „Er hat auch super gespielt.“ Außerdem wurde in der Winterpause taktisch reagiert und es gab einige Positionsänderungen, die bereits erste positive Wirkung gezeigt haben.

Jetzt wartet allerdings eine ganz schwere Aufgabe. Der USC muss bislang noch ungeschlagene Tabellenführer Rüsselsheim. Die Gastgeber haben in allen bisherigen Saison-Heimspielen zusammen lediglich zwei Sätze abgegeben. Unter diesen Voraussetzungen sind die Rollen ganz klar verteilt. „Wir haben nichts zu verlieren“, sagt Vogt. „Ich hoffe, dass meine Spieler völlig frei aufspielen und dann wird man sehen, was geht.“ Im Hinspiel haben es die Konstanzer geschafft, Rüsselsheim sogar einen Satz abzunehmen. Danach waren die USC’ler allerdings chancenlos.

 

Oberliga: Sieg gegen den Tabellenführer!

Der USC Konstanz empfing am vergangenen Samstag den Oberliga-Tabellenführer aus Heidelberg. Das Team der SG HTV/USC Heidelberg hatte bislang nur ein Spiel abgeben müssen. Die Spieler um Trainer Rüdiger Bauer gelten als Aufstiegskandidat in die Regionalliga und unterstrichen diese Ambitionen bislang durch Tabellenplatz Eins.

Die Oberliga-Neulinge des USC Konstanz hingegen mussten in der laufenden Saison bereits zwei Spiele auswärts abgeben, jedoch sind sie 2015 in der heimischen „Schänzlehölle“ seit 12 Spielen ungeschlagen. Unter diesen spannenden Vorzeichen und mit einem gut gefüllten Spielerkader startete das Auftaktmatch am USC-Gameday (Oberliga 16.00 Uhr, Dritte Liga 19.30 Uhr).

USC-Trainer Uwe Schneider strahlte bei der Mannschaftsbesprechung Zuversicht aus: „Die Heidelberger spielen ähnlich Volleyball wie wir. Das liegt uns, da können wir mit guten Aufschlägen und unserem schnellen Spielsystem heute etwas holen. Wichtig dabei: gleich zu Satzbeginn sehr konzentriert starten. In den vergangenen Spielen mussten wir immer zuerst den Gegner davonziehen lassen. Zwar holen wir das meist wieder auf, aber es kostet eben Körner. Und gegen den Tabellenführer wäre das sicher fatal!“

Mit dieser Ansage im Hinterkopf startete das Bodensee-Team, lautstark unterstützt von trommelnden Fans und den Mannschaftskollegen der Ersten Mannschaft auf den Rängen. Und es lief alles für den USC im ersten Satz: Zuspieler Julian Vill zog aus einer stabilen Annahme ein sehr variables Spiel auf und brachte seine Angreifer permanent in gute Position. Heidelberg konnte in dieser Anfangsphase meist nur mit einem Einer-Block dagegenhalten und ermöglichte dadurch den Konstanzer Außenangreifern Philipp Röhl und Matthias Dittrich alle Möglichkeiten. Auch die beiden Mittelangreifer sammelten zunehmend Angriffspunkte während die Heidelberger im gesamten ersten Satz keinen einzigen direkten Angriffsball im Konstanzer Feld unterbringen konnten. Hier zeigte Libero Philipp Keckeis seine Reaktionsschnelligkeit und kratzte mehrere „Unmögliche“ aus der Abwehr. Die Nordbadener wechselten bei 23:15 für Konstanz den Zuspieler, konnten aber letztlich den Satzverlust dadurch nicht mehr verhindern (25:21).

Danach starteten die Heidelberger besser, der zweite Satz bot entsprechend spielerisch ein höheres Niveau. Beide Seiten setzten nun ihre Angreifer gut in Szene und die Zuschauer sahen ein kurzweiliges Spiel. Während die Heidelberger aber bei eigenem Aufschlag kaum weitere Punkte erzielen konnten, sammelten die Konstanzer Aufschläger meist noch ein oder zwei Break-Points mehr. In der entscheidenden Satzphase erhöhte dann Mittelangreifer Chris Petry mit einer Aufschlag-Serie den Spielstand auf 19:14 und brachte damit sein Team in eine komfortable Position. Der Gegner zeigte Nerven und setzte mehrere Angriffe ins Aus und verspielte dadurch die Möglichkeit, nochmals zu den USClern aufzuschließen. Beim Stand von 24:21 beendete dann der Konstanzer Julian Vill mit einer sehenswerten Blockfinte gegen den Heidelberger Mittelangreifer auch diesen Satz erfolgreich (25:21).

Die Konstanzer lagen nun 2:0 nach Sätzen gegen den Tabellenführer vor, eine entsprechende Reaktion der Gäste wurde erwartet. Doch zunächst setzte der Konstanzer Philipp Röhl mit harten Sprungaufschlägen das erste Ausrufezeichen. Der Heidelberger Trainer nahm beim Stand von 5:1 für den USC schon früh eine Auszeit um den Aufschlag-Rhythmus zu unterbrechen. Und das zeigte die erwünschte Wirkung. Jetzt erspielten sich die Heidelberger die Break-Points und der gut aufgelegte Zuspieler „spendierte“ noch ein paar gekonnte Ableger ins Konstanzer Feld. Die Konstanzer Annahme wackelte jetzt erheblich, viele einfache Angriffsfehler schlossen sich an und ermöglichten so die Gästeführung (14:21). Mit einem Doppelwechsel stellte Trainer Uwe Schneider taktisch um, dies brachte zwar noch ein paar Punkte ein, aber es konnte den Heidelberger Satzgewinn letztlich nicht mehr gefährden (19:25).

Mit dem 2:1 Spielstand im Rücken drohte ein Aufbäumen der SG Heidelberg, das Spiel noch zu drehen. Das Team vom Bodensee musste jetzt dagegenhalten und zeigte auch die gewünschte Reaktion. Während hinten Philipp Röhl mehrmals die Angriffe der Heidelberger abwehrte, zeigte vorne Kapitän Matthias Dittrich Improvisationskunst: Mit „links“ versenkte er zuerst den Ball im gegnerischen Feld und ließ anschließend eine Serie Aufschläge folgen. Auch der Konstanzer Block stand wieder zuverlässig und so erspielte sich der USC eine beruhigende 12:6 –Führung. Und der USC ließ auch kein Wiedererstarken des Gegners zu. Die Führung wurde sicher bis zum Satzende ausgebaut und der Tabellenführer aus Heidelberg konnte die Niederlage nicht mehr abwenden (25:22).

Nach diesem Erfolg startet der USC Konstanz nun in die heiße Phase der Hinrunde: Drei Auswärtsspiele und ein Heimspiel in der Konstanzer Schänzlehalle stehen bis Weihnachten im Kalender. Sollten die Konstanzer dabei noch ein paar Punkte holen, hätte das Team wohl kaum noch etwas mit dem Abstieg zu tun. Das Saisonziel der „Zwoten“ ist also durchaus in Reichweite.

USC Konstanz: Johannes Ardelt, Daniel Berger, Timo Dimitriadis, Matthias Dittrich (C), Philipp Keckeis, Arvid Kuritz, Gabriel Mayer, Christoph Petry, Johannes Reisch, Philipp Röhl, Julian Vill, Christian Weber, Trainer Uwe Schneider

Manchmal gibt es Wichtigeres…

Der Vorbericht der eigentlich ein Nachbericht wäre…

…wenn die Ereignisse in Paris unsere Lust auf einen Bericht unserer Niederlage nicht eliminiert hätten. Dass man in Karlsruhe mit 1:3 verloren hat geriet in Anbetracht der Vorkommnisse im Herzen der französischen Metropole am vergangenen Freitag in den Hintergrund. Manchmal gibt es Wichtigeres als Volleyball…

Nun ist es ein Vorbericht geworden, der doch noch kurz die Lage schildert:

Die Personalbestände des USC Konstanz 2 in der Oberliga füllen sich langsam wieder, Erkältungen und Infektionen nehmen ab, sodass man am Samstag mit einer vollen Spielerliste rechnen kann. Auch Kapitän Matthias Dittrich, der sich am letzten Wochenende nur mühsam durch zwei Sätze schleppen konnte (oder musste), wird wieder dabei sein. Weiterhin fehlen allerdings die verletzten Außenangreifer Alexander Reichel und Domenic Geiger. Letzterer fällt nun wohl doch für die komplette Hinrunde aus, ein herber Schlag für den USC, der damit lange auf einen Garanten des Aufstiegs aus der Verbandsliga verzichten muss.

Entwarnung gibt es aber in der Mitte, alle Angreifer haben sich spielbereit gemeldet, ebenso die Spieler auf den restlichen Positionen.

Somit erwarten die Jungs vom Bodensee die Spielvereinigung aus Heidelberg um 16.00 Uhr in der Schänzlehalle. Dass die Heidelberger keine Punkte in Konstanz lassen wollen, erkennt man an der Tabellensituation: Die Nordbadener führen derzeit mit 13 Punkten die Oberliga an und haben erst ein Spiel in der laufenden Saison verloren. Die Konstanzer hingegen rangieren auf Platz vier, sind aber 2015 zuhause noch ungeschlagen und wollen diese Serie natürlich weiterführen. Ein spannender Schlagabtausch darf also erwartet werden, ebenso wie zahlreiche Zuschauer.

Oberliga Baden: Die Heimserie hält!

Mit einem weiteren Heimsieg bestätigt die zweite Herrenmannschaft des USC Konstanz ihre gute Frühform und gewinnt verdient mit 3:1 gegen die VSG Mannheim.

Mit 9 Punkten steht der USC weiterhin auf dem 3. Platz der Liga, die VSG Mannheim findet sich nun auf dem 7. Platz und damit dicht vor den Abstiegsrängen. Die Tabellensituation spiegelt aber nicht den Spielverlauf, denn die Mannheimer konnten spielerisch sehr gut mithalten und gestalteten die Partie über weite Strecken offen. Den Ausschlag zugunsten der Konstanzer gaben dann auch zumeist gelungene Einzelaktionen und die stabilere Annahme.

Das von personellen Sorgen ohnehin gebeutelte USC-Team musste auch wieder am Samstagmorgen einen Rückschlag hinnehmen: Kurzfristig musste auf den gesetzten Libero Philipp Keckeis verzichtet werden, der sich mit schwerer Erkältung abmeldete. Somit kam Neuling Johannes Ardelt zu seinem Debut in den Konstanzer Farben. Eigentlich sollte er nach seinem Bänderriss im September noch geschont werden, letztlich meisterte er aber seine Aufgabe mit zunehmender Spieldauer immer sicherer und war ein starker Rückhalt im Konstanzer Annahmeriegel.

Der war zunächst auch wenig gefordert, denn im ersten Satz dominierten Konstanzer Aufschläge das Spielgeschehen. Mit viel Risiko setzte man die Quadratstädter unter Druck, die Fehlerquote war zwar hoch, trotzdem wurde in beinahe jeder Rotation ein Breakpoint erzielt, so dass dieser Satz mit 25:22 an Konstanz ging.

Im zweiten Durchgang kamen die Konstanzer zunächst überhaupt nicht ins Spiel, schnell lag man nach mehreren Eigenfehlern mit 1:6 Bällen hinten. Diagonalangreifer Daniel Berger war es dann aber, der mit einer Serie von Float-Aufschlägen die Annahmeformation der Mannheimer vor große Probleme stellte und damit sein Team wieder zurück ins Spiel brachte (7:8). Und während der Gegner aus seinen Sideout-Situationen keine Vorteile ziehen konnte, sammelten das Heimteam Punkte, beim Stand von 24:23 vollstreckte dann schließlich Kapitän Matthias Dittrich persönlich den Satzball -die Aufholjagd war geglückt, neuer Spielstand 2:0 für den USC.

Der Beginn von Satz drei geriet zum Spiegelbild von Satz zwei: Die Mannheimer starteten konzentriert und gingen rasch mit 10:3 in Front. Genau diese Situation wollten die Konstanzer eigentlich vermeiden, doch Annahme, Zuspiel und Angriff liefen in dieser Situation nicht zusammen. Trainer Uwe Schneider musste reagieren und wechselte Außenangreifer Alexander Reichel ein. Und der Wechsel brachte zunächst auch den gewünschten Effekt, der Rückstand schmolz zunächst auf einen Punkt, ehe Mannheim aber wieder in die Erfolgsspur fand und erneut davonzog: 12:18 aus Konstanzer Sicht. Nun folgte ein echter Krimi. Der USC gab nicht auf, die Mannheimer ließen etliche Chancen liegen und so stand es dann schließlich 23:23, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Mehrere Satzbälle wehrten die Konstanzer ab -ebenso die Mannheimer- ehe ein Netzroller-Aufschlag den Satz unglücklich für den USC mit 28:30 beendete.

Nach dieser Pleite wollte das Heimteam nun in Durchgang vier von Beginn an dominieren, aber erneut waren es die Mannheimer, die zum Satzanfang das Geschehen kontrollierten (3:6). Doch das USC-Team setzte nun konsequent die Vorgaben von Trainer Schneider um: Erneut Daniel Berger mit gut platzierten Aufschlägen und der stark spielenden Christoph Petry im Mittelblock drehten den Spieß um. Nachdem innerhalb kurzer Zeit die Mannheimer Angriffe mehrmals entschärft wurden, sank auch der Wille der Nordbadener spürbar. Mit einem Aufschlagfehler zugunsten des USC Konstanz endete das Spiel 3:1, weitere drei Punkte gegen den Abstieg waren eingefahren.

„Ein gutes und spannendes Spiel, das wir letztlich wohl auch wegen unseres Heimvorteils gewonnen haben“ konstatierte Trainer Uwe Schneider anschließend. “Es ist für uns wichtig zu sehen, dass wir auch mit spielerisch guten Teams in der Liga mithalten können. Aber wir müssen jetzt dringend unsere Konzentrationsschwäche zu Beginn der Sätze ablegen. Auf die Dauer immer einem Rückstand hinterher zu laufen kostet einfach viel zu viel Substanz.“

Am kommenden Samstag trifft der USC Konstanz dann auswärts auf den Fünftplatzierten SSC Karlsruhe 2. Die Karlsruher unterlagen zuletzt dem unangefochtenen Spitzenreiter Heidelberg nur knapp mit 1:3. Man darf also gespannt sein, ob das Team die Vorgabe des Trainers dann umsetzt.

USC Konstanz: Johannes Ardelt, Daniel Berger, Timo Dimitriadis, Matthias Dittrich (C), Arvid Kuritz, Christoph Petry, Alexander Reichel, Johannes Reisch, Philipp Röhl, Julian Vill, Christian Weber

Erster Saisonsieg für Herren I

Volleyball, 3. Liga: USC Konstanz – VfB Friedrichshafen II 3:2. – Im Duell Letzter gegen Vorletzter ging es um mehr als nur das Prestige eines Bodensee-Derbys. Konstanz war die Nervosität anfangs deutlich anzumerken, wobei die Gastgeber sehr gut mithalten konnten. Erst gegen Ende des Satzes machte der VfB Ernst und führte schließlich mit 25:22. Im zweiten Durchgang schien es, als ob das Spiel eine klare Sache werden würde. Friedrichshafen lag bereits mit acht Punkten vorne. Dann wechselte USC-Trainer den bislang verletzten Jonathan Rodler ein, was die Wende brachte. „Es war wahnsinnig, was Jonathan alles herausgeholt hat“, sagte Vogt – und das Unglaubliche gelang, denn der USC glich nach einer famosen Aufholjagd mit 28:26 doch noch aus.

„Das war sicher mit spielentscheidend“, resümierte Vogt. „Danach haben wir nicht nur gut, hochmotiviert, sondern auch erfolgreich gespielt.“ Der dritte Satz war mit 25:22 relativ klar für die Konstanzer, die danach die Chance sahen, mit einem klaren Sieg sogar drei Punkte zu holen. Aber wie das so ist: Die USC’ler verloren ihre Linie, versuchten es sozusagen mit der Brechstange und haben die taktischen Vorgaben des Trainers nicht mehr so konsequent umgesetzt. Die Folge: 25:21 für den VfB und Tie Break, der schnell erzählt ist. Der USC startete furios, führte 4:0 und ließ Friedrichshafen keine Chance. Mit 15:7 feierten die Konstanzer ihren ersten Saisonsieg.

„Es war ein Wechselbad der Gefühle“, sagte der Trainer nach dem Spiel. „Es war ein ganz wichtiger Sieg und ein positives Signal, dass wir auf Augenhöhe sind.“ Es sei eine Abwehrschlacht auf beiden Seiten gewesen, so Vogt, der außerdem froh war, dass sein Co-Trainer Jürgen Eck sowie elf Spieler mit dabei waren. „Alle haben gespielt“, so Vogt. „Man hat einfach gesehen, wie wichtig die Ersatzspieler sind.“ Trotz des Sieges bleibt der USC Konstanz am Tabellenende. Allerdings hat das Team jetzt wieder Anschluss an das Mittelfeld.

USC Konstanz: Muntwyler, Fürst, Neuffer, Mundt, Hammer, Weinert, Reichert, Scheller, Weber, Rodler, Keckeis.

Herren I weiter ohne Punkte am Tabellenende

Volleyball, 3. Liga: TV Waldgirmes – USC Konstanz 3:0. – Auch im vierten Spiel gelang Konstanz nicht der erhoffte Befreiungsschlag. In Waldgirmes unterlag der USC letztlich chancenlos mit 0:3. „Wir hatten eigentlich nie eine Chance“, resümierte auch USC-Trainer Thomas Vogt. „Wir führten nur ein einziges Mal. Und das war beim 4:2 im zweiten Satz.“

Von Beginn an schlugen die Gastgeber sehr druckvoll auf und setzten den USC damit enorm unter Druck. Die sonst recht sichere Annahme der Konstanzer geriet immer wieder ins Wanken. Damit war ein geordneter Spielaufbau sehr schwer. In den ersten beiden Sätzen hatten die Gäste beim 25:15 und 25:14 nicht den Hauch einer Chance.

Im dritten Satz stellte Thomas Vogt dann komplett um. Selbst das System wurde ein klein wenig geändert. Dies zeigte wenigstens ein bisschen Wirkung und Konstanz hielt etwas besser mit. Doch mehr als ein 20:25 sprang trotzdem nicht heraus. Mit dieser erneuten klaren Niederlage bleibt der USC Konstanz weiter ohne Punkt am Tabellenende. Es ist die einzige Mannschaft, die noch keinen Sieg erspielen konnte.

„Auch wenn wir wieder verloren haben, die Einstellung der Mannschaft gefällt mir“, so Vogt. „Meine Spieler kämpfen, geben nicht auf und versuchen das Beste, das gegen Waldgirmes einfach nicht gereicht hat.“ Dem USC-Trainer fehle vor allem in den Auswärtsspielen die Wechselmöglichkeiten auf der Bank, sagt er und fügt hinzu: „Ich hoffe, dass ich ab jetzt bei dem einen oder anderen Spiel Unterstützung von unseren hoffnungsvollen Jugendspielern bekomme.“ Als wertvollster Spieler wurde auf Seiten des USC Libero Bernd Neuffer ausgezeichnet.

USC Konstanz: Muntwyler, Fürst, Neuffer, Mundt, Hammer, Weinert, Reichert, Scheller, Weber.