Nichts zu holen für USC Konstanz

USC Konstanz II – SSC Karlsruhe II (13:25, 21:25, 11:25) – Die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz befinden sich weiterhin in einer echten Ergebniskrise. Erneut konnte die Mannschaft um Kapitän Matthias Dittrich nicht an das eigene Potential anknüpfen und verlor somit folgerichtig gegen den SSC Karlsruhe.

„Die Saison ist für uns schon sehr enttäuschend verlaufen“, sagte USC-Trainer Uwe Schneider nach der Partie. „Im Training können wir schon sehen, dass wir das Potential haben, nur leider setzen wir das viel zu selten um“, ergänzte Spielertrainer Philipp Röhl. Besonders die einfachen Dinge scheinen den Konstanzern besonders schwer von der Hand zu gehen. Gegen Karlsruhe wackelte nicht nur die sonst so stabile Annahme, sondern auch im Angriff hat die Mannschaft deutlich zu viele Fehler gemacht. Folgerichtig ging so auch der erste Satz mehr als deutlich an die Gäste aus Karlsruhe.

Im zweiten Satz zeigte sich den Zuschauern dann ein komplett anderes Spiel. Der USC Konstanz kam besser ins Spiel und war in allen Elementen den Karlsruher ebenbürtig. Doch ab dem Spielstand von 16:16 gelang den Konstanzern auf einmal nichts mehr. Sechs eigene Fehler am Stück sorgten auch hier für einen uneinholbaren Rückstand.

„Uns fehlt aktuell einfach das Selbstvertrauen, um eben noch konstanter spielen zu können“, so Schneider. Im dritten Satz zeigte der USC dann wieder das Gesicht eines Absteigers. Mit 25:11 verlor man diesen ebenso deutlich.

USC Konstanz: Fauser, Reichel, Dittrich, Berger, Schenk, Schlag, Schöne, Ardelt, Raß, Petry, Röhl

USC-Herren wollen Heimsieg landen

USC Konstanz II – SSC Karlsruhe II (Sonntag, 01.03.2020, 16 Uhr, Schänzlehalle) – Rein rechnerisch sind die auf dem letzten Tabellenplatz liegenden Konstanzer Regionalliga-Volleyballer noch nicht abgestiegen. Doch so «ehrlich müssen wir schon zu uns sein, dass das ganz schwierig wird», sagte USC-Trainer Uwe Schneider vor der wichtigen Heimpartie gegen die zweite Mannschaft des SSC Karlsruhe. In den verbleibenden vier Spielen müsste der USC eigentlich alle gewinnen, um überhaupt eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Bei bisher nur einem Sieg in der gesamten Saison ist diese Chance jedoch als sehr gering zu erachten. «Vielleicht nimmt uns das auch etwas den Druck und wir können befreit aufspielen», mutmaßt Schneider.

Die personelle Situation der Konstanzer dagegen hat sich nicht wirklich entspannt. Immer noch fallen einige Spieler aufgrund von kleineren Verletzungen aus und stehen somit am Sonntag nicht zur Verfügung. Somit liegt der Druck eindeutig bei den Gästen, die bei einer Niederlage auch noch mal gefährlich nah an die Abstiegsränge kommen könnten.

Nach dem Spiel gegen Karlsruhe stehen dann noch drei Partien gegen die Top-Mannschaften der Liga an. Die Mission Klassenerhalt haben die Konstanzer zwar noch nicht aufgegeben, jedoch wäre nun ein Sieg am Sonntag definitiv Pflicht.

Abstieg für Regionalliga-Volleyballer besiegelt

USC Konstanz II – SV Fellbach II 2:3 (18:25, 25:14, 23:25, 25:18, 13:15) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz hat es auch gegen die Tabellennachbarn des SV Fellbach nicht für einen Sieg gereicht. Damit warten die Konstanzer weiterhin auf den ersten Heimsieg der Saison.

Die Ausgangslage hätte vor dem Spiel gegen die Fellbacher kaum schlechter sein können. Der etatmäßige Zuspieler Tobias Schenk war aufgrund einer gelb-roten Karte vom vergangenen Spiel für diese Partie gesperrt. Außerdem fehlten, neben dem aus beruflichen Gründen verhinderten Sebastian Fauser, auch die Außenangreifer Steffen Iberl und Philipp Röhl wegen einer Erkältung. „Unsere Mannschaft hat sich im Prinzip von alleine aufgestellt“, sagte USC-Trainer Uwe Schneider nach dem Spiel.

Im ersten Satz machte sich so das Fehlen einiger Spieler doch deutlich im Konstanzer Spiel bemerkbar. Einige Abstimmungsprobleme führten so zu einem ungefährdeten Satzerfolg für die Gäste aus der Landeshauptstadt. Im zweiten Satz schienen sich die Konstanzer dann jedoch gefunden zu haben. Dank starker Aufschläge und guter Block- und Abwehrarbeit holten die Konstanzer schnell einen Vorsprung heraus und gaben diesen bis zum Satzende auch nicht mehr ab. Die Zuschauer hätten meinen können, dass der USC nun zu seinem Spiel gefunden hat – doch weit gefehlt. Der SV Fellbach stabilisierte seine Annahme und die Konstanzer spielten nicht mehr so konsequent auf wie noch im Satz zuvor. „Das Spiel hat sich wie ein Jugendspiel angefühlt“, so der enttäuschte USC-Kapitän Matthias Dittrich. Denn so wirklich konstant spielte keines der beiden Teams.

Folgerichtig ging der 3. Durchgang knapp an die Gäste, während der USC den vierten Satz wieder deutlich für sich entscheiden konnte. Im fünften Satz spielte der SV Fellbach dann seine gesamte Erfahrung aus und gewann diese Partie letztlich mit 15:13.

„Es ist einfach schade, dass wir uns für unsere phasenweise gute Leistung nicht belohnt haben“, sagte Schneider nach der Partie. Nun steht für die Konstanzer erstmal eine zweiwöchige Pause an, bis dann am 01.03. die zweite Mannschaft des SSC Karlsruhe zu Gast sein wird.

USC Konstanz: Reichert, Schlag, Berger, Dittrich, Reichel, Schöne, Petry, Raß

USC Konstanz will für Heimsieg kämpfen

USC Konstanz II  – SV Fellbach II (Samstag, 08.02.20, 15.00 Uhr, Schänzlehalle) – Nach der bitteren Niederlage gegen die SG MADS Ostalb hat die Regionalliga-Mannschaft des USC Konstanz kaum noch Chancen auf einen Ligaverbleib. „Dafür ist der Abstand auf die Nichtabstiegsplätze leider schon etwas zu groß“, so USC-Trainer Uwe Schneider. „Trotzdem hat die Mannschaft in der Trainingswoche alles gegeben und sich nicht hängen lassen“. Am kommenden Samstag kommt es dann in der Schänzlehalle zu einem echten Kellerduell. Denn zu Gast ist die zweite Mannschaft des SV Fellbach, die in der Regionalliga nur einen Platz und ebensoviele Punkte vor den Konzilstädtern liegen.

„Vor unserem Heimpublikum wollen wir selbstverständlich unser bestes Gesicht zeigen und gewinnen“, sagte Spielertrainer Philipp Röhl. Personell sieht es bei den Konstanzern jedoch nicht allzu gut aus. Hinter den Außenangreifern Röhl und Iberl stehen aufgrund von Erkältungen noch Fragezeichen. Definitiv nicht mit von der Partie sein wird Zuspieler Tobias Schenk, der sich in der vergangenen Woche eine Hinausstellung eingehandelt hat und damit für das kommende Spiel gesperrt ist.

Gute Erinnerungen haben die Konstanzer jedoch an das Hinspiel. Dort gewann der USC sein bisher einziges Saisonspiel mit 3:2. „Natürlich wollen wir wieder einen Sieg gegen die Fellbacher, um so zumindest den letzten Tabellenplatz abzugeben“, zeigte sich Schneider kämpferisch vor dem Wochenende.

Herren II: Abstieg so gut wie besiegelt

SG MADS Ostalb – USC Konstanz 3:0 (25:17, 25:14, 25:18) – Die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz haben am vergangenen Samstag die so gut wie letzte Chance verpasst, dem Abstieg zu entgehen. Nach einer desolaten Leistung in allen Mannschaftsteilen gab es in Aalen für die Konzilstädter nichts zu holen.

«Das war definitiv unsere schlechteste Saisonleistung», so USC Trainer Uwe Schneider. Mit einem Sieg gegen MADS Ostalb wäre das rettende Ufer im Abstiegskampf wieder in Reichweite gewesen. Durch die Niederlage haben die Konstanzer nur noch rechnerisch die Chance auf den Klassenerhalt. Dieser wäre nur noch «durch ein Wunder erreichbar» ergänzt Spielertrainer Philipp Röhl. Selbst bei Siegen gegen den Tabellennachbarn Fellbach kommende Woche und gegen den SSC Karlsruhe einige Wochen später würde man die Abstiegsplätze nicht verlassen. Und dann kommen nur noch Spiele gegen die Topteams.

«Wir werden uns trotzdem nicht aufgeben und uns auf jeden Gegner ordentlich einstellen, bis der Klassenerhalt rechnerisch nicht mehr möglich ist», gibt Schneider die Marschrichtung vor.

Am kommenden Samstag gibt es dann in der Schänzlehalle direkt die Chance, die Rote Laterne an die Gäste der zweiten Vertretung des SV Fellbach abzugeben.

USC Konstanz: Schenk, Reichert, Dittrich, Fauser, Iberl, Petry, Raβ, Schöne, Berger, Röhl

Endspiel im Abstiegskampf

MADS Ostalb – USC Konstanz (01.02.2020, 19.30 Uhr, Aalen) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz steht ein echtes Endspiel im Abstiegskampf bevor. Die Spielgemeinschaft der MADS Ostalb steht nur vier Punkte vor den Konstanzern auf einem Nichtabstiegsplatz. Genau dort wollen die Konstanzer am Ende der Saison definitiv landen. „Mit einem Sieg wären wir auf einmal mitten im Geschäft“, so USC-Trainer Uwe Schneider.

Im Hinspiel in der heimischen Schänzlehalle hatte der USC Konstanz zwei Sätze lang alles richtig gemacht und 2:0 geführt, nur um danach komplett auseinanderzubrechen. „Dieses Spiel haben alle Jungs noch in den Köpfen“, so Spielertrainer Philipp Röhl, dessen Einsatz aufgrund einer Erkältung für das Auswärtsspiel noch fraglich ist. Der USC Konstanz hat „also defintiv was gut zu machen“.

Personell können beide Mannschaften wahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen. Dabei sollte der USC besonders im Aufschlag den Druck möglichst hochhalten, um MADS Ostalb, die häufig ohne Libero auftreten, möglichst schon im Spielaufbau unter Druck zu setzen.

Bei einer Auswärtsniederlage würden die Nichtabstiegsplätze für den USC Konstanz in weite Ferne rücken. Doch „an sowas denken wir in Konstanz nicht“, so Schneider. „Wir wollen einen Sieg und werden alles dafür geben“.

Regionalliga-Volleyballer können sich nicht belohnen

USC Konstanz – TSG Heidelberg-Rohrbach 0:3 (23:25, 22:25, 17:25) – Für die Konstanzer Regionalliga-Volleyballer scheint sich die Geschichte von Spieltag zu Spieltag zu wiederholen. „Wir fühlen uns langsam wie bei Täglich grüßt das Murmeltier“, klagt Spielertrainer Philipp Röhl nach der Partie gegen die Gäste aus Heidelberg. Wieder mal hat die Mannschaft um Kapitän Matthias Dittrich mehr als mitgehalten. Immer wieder konnte sich der USC Konstanz eine kleinere Führung herausspielen und sowohl im Angriff als auch im Aufschlag genügend Druck auf die Heidelberger ausüben. Doch in den entscheidenden Phasen zum Satzende „haben wir dann wieder ängstlich gespielt und sind in alte Muster verfallen“, so Trainer Uwe Schneider. Aktuell scheint es, als ob „die Mannschaft Angst vor dem Gewinnen hat“.

Schon in den vergangenen Partien zeigte der USC Konstanz über weite Strecken gute Leistungen, nur um sich dann am Ende immer selbst um den Lohn der Arbeit zu bringen. Folgerichtig gingen die ersten beiden Sätze zu 23 und 22 verloren.

Im dritten Satz spielten die Heidelberger dann ihre gesamte Erfahrung aus und dank einer guten Aufschlagleistung zogen sie schnell unaufhaltsam davon. Da könne man „seinen Spielern keinen Vorwurf machen“, sagte USC-Trainer Schneider nach dem Spiel. „Wir stecken jedes Wochenende immer wieder ein, aber die Moral ist intakt“. Die Leistung stimme über weite Strecken, „nur leider die Ergebnisse nicht“, ergänzt Philipp Röhl.

In der kommenden Woche geht es für das Trainerduo also vor allem darum, die Mannschaft wieder aufzurichten. Denn am kommenden Wochenende ist der USC Konstanz zu Gast bei der SG MADS Ostalb, die aktuell einen Platz und vier Punkte vor den Konstanzern steht. Mit einem Sieg wäre der USC somit direkt zurück im Kampf um einen Nichtabstiegsplatz.

USC Konstanz: Reichel, Fauser, Dittrich, Iberl, Petry, Raß, Reichert, Schenk, Berger, Schöne, Ardelt, Röhl

Regionalliga-Volleyballer vor richtungsweisendem Spiel

USC Konstanz – TSG HD-Rohrbach (Samstag, 25.01.20, 15.00 Uhr, Schänzlehalle) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz geht es am kommenden Samstag bereits um alles. Als Tabellenletzter und mit vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer stehen die Vorzeichen vor der Partie gegen die TSG HD-Rohrbach denkbar schlecht. Einzig die Kadersituation lässt das Trainerduo Uwe Schneider und Philipp Röhl optimistisch auf das Spiel vorausschauen. «Es ist gut, dass endlich wieder alle dabei sind», so Schneider. «Das eröffnet uns deutlich mehr Wechselmöglichkeiten und Chancen», ergänzt Röhl vor dem Spiel.

Im Hinspiel setzte es für den USC Konstanz in Heidelberg eine klare 1:3-Niederlage. Diese wollen die Volleyballer um Kapitän Matthias Dittrich möglichst vergessen machen. Die Heidelberger werden auf jeden Fall mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen an den Bodensee kommen, da sie aktuell auf einem gesicherten fünften Tabellenplatz stehen und weder mit dem Abstieg noch mit den oberen Plätzen etwas zu tun haben werden im Endspurt der Saison. Unklar ist daher jedoch, mit wie vielen Spielern die Heidelberger den weiten Weg nach Konstanz machen werden.

Für Philipp Röhl ist klar, dass «nur eine herausragende Leistung unsererseits und ein etwas schwächerer Tag der Heidelberger» Punkte für den USC Konstanz bedeuten würden. Im Training wurde deshalb noch mal verstärkt der Fokus auf die Annahme und das eigene Side-Out gelegt.

Herren II verpassen die nächsten Punkte im Abstiegskampf

TG Bad Waldsee – USC Konstanz 3:0 (25:22, 25:23, 25:16) – Am Wochenende ging es für die Drittliga-Reserve des USC Konstanz um Kapitän Matthias Dittrich zur TG Bad Waldsee. Diese sitzt seit Anfang November gefestigt auf Tabellenposition Vier mit Blickrichtung nach oben und galt in diesem Spiel als klarer Favorit. Hinzu kam, dass der etatmäßige USC-Zuspieler Tobias Schenk, wie auch bereits im Hinspiel, aus persönlichen Gründen nicht dabei sein konnte. Des Weiteren fehlten beruflich auf Außen Alex Reichel und als Libero Sebastian Schöne. Auf der Mittelposition wird Arvid Kuritz, nach seiner Bänderverletzung und der nun doch notwendigen OP wohl bis zum Ende der Saison ausfallen. Zu guter Letzt half Spielertrainer Philipp Röhl bei der ersten Mannschaft aus, weil auch diese mit Personalproblemen zu kämpfen hatte. Eine knappe halbe Stunde vor Hallenöffnung erreichten die verbleibenden Spieler dennoch hochmotiviert die Eugen Bolz Halle in Bad Waldsee.

Im ersten Satz merkte man sofort, dass der USC viel lockerer aufspielte als noch im Hinspiel. Druckvolle Aufschläge und eine sehr stabile Annahme machten es dem Zuspieler Nico Reichert recht einfach, die Bälle zu verteilen. Schnell setzte man sich mit 8:4 aus Konstanzer Sicht ab und zwang die TG zur ersten Auszeit. Die gegnerische Trainerin, Eva Müllerschön, schien dort jedoch die richtigen Worte gefunden zu haben. Die TG egalisierte den kleinen Vorsprung der Konstanzer in kürzester Zeit. Danach war es ein Satz auf Augenhöhe, keine Mannschaft konnte sich mehr als zwei Punkte absetzen. Gegen Ende des Satzes legten die physisch überlegenen Gastgeber, angetrieben durch ihre Fans noch eine Schippe drauf und machten in den wichtigen Situationen die Breaks durch direkte Blockpunkte. Leider nutzten die Auszeiten von Trainer Uwe Schneider beim 18:20 und 21:24 nichts mehr.

Die Stimmung der „Zwoten“ war nur kurz getrübt. Man hatte ja sehr gut mitgehalten. Dennoch konnte sich die TG zu Beginn des zweiten Satzes einen kleinen Vorsprung erspielen. Grund dafür war das fehlende Durchsetzungsvermögen im Angriff. Dem USC stand immer wieder, aus einer nicht ganz perfekten Annahme, mindestens ein Doppelblock entgegen. Beim Stand von 6:10 wechselte der Konstanzer Diagonalangreifer Daniel Berger gegen Zuspieler Jochen Schlag, um im Vorderfeld mehr Angriffsmöglichkeiten zu haben. Dieser Wechsel schien auch zu fruchten, denn Konstanz kämpfte sich wieder auf 9:10 ran. Nach diesem kurzen Aufbäumen zeigte die TG jedoch, warum sie zu Recht zu den Top Vier der aktuellen Saison gehören. Vor allem das gute Block-Abwehrverhalten der Oberschwaben zeigte den Unterschied und machte es den Außenangreifern Matthias Dittrich, Sebastian Fauser und später auch Steffen Iberl fast unmöglich direkte Angriffspunkte zu erzielen. Beim Spielstand von 16:22 verkürzte der USC den Abstand noch einmal durch gute platzierte Aufschläge von Mittelblocker Christoph Petry, konnte den zweiten Satzverlust allerdings nicht mehr abwenden.

Fest entschlossen, noch einmal alles zu geben startete man gut in den dritten Satz. Bis zum Spielstand von 9:9 hielt man dem Druck der TG stand. Die Vorentscheidung fiel dann aber mit einer sehr starken Aufschlagserie vom gegnerischen Außenangreifer Lucas Romer. Mehrere Fehler in der Annahme und im Angriff zwangen Uwe Schneider dann dazu, beide Auszeiten zu nehmen. Zudem wurde Sebastian Fauser eingewechselt, um die Annahme wieder zu stabilisieren . Beim Spielstand von 10:19 wusste man dann jedoch leider bereits, dass es erneut keine Punkte zu holen gab.

„Wir haben, wie so oft, phasenweise sehr gut mitgespielt und dem Gegner ordentlich Paroli geboten“ so Uwe Schneider nach dem Spiel. „Leider hat man aber auch gemerkt, dass die fehlenden Wechseloptionen uns schwer zu schaffen machten. Ich wünsche meinen Jungs, dass sie trotzdem als Team weiter so gut miteinander umgehen. Mit solchen Leistungen wie heute und dieser Teamchemie, glaube ich immer noch fest an einen möglichen Nichtabstieg.“

USC Konstanz: Ardelt, Berger, Dittrich, Fauser, Iberl, Petry, Raß, Reichert, Schlag

Regionalliga-Volleyballer fahren ersatzgeschwächt nach Bad Waldsee

TG Bad Waldsee – USC Konstanz (Samstag, 18.01.20, 19.00 Uhr, Eugen Bolz Sporthalle, Bad Waldsee) – Die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz stehen am Samstag erneut vor einer sehr schwierigen Aufgabe. Denn die Spieler um Kapitän Matthias Dittrich sind zu Gast bei der TG Bad Waldsee, wo es bereits im Hinspiel eine klare 0:3-Niederlage in der heimischen Schänzlehalle setzte. Auch personell sieht es aktuell beim USC nicht wirklich rosig aus. «Unsere erste Mannschaft hat ein paar kleinere Verletzungssorgen, da werden wir sicherlich mit dem ein oder anderen Spieler aushelfen», sagte Trainer Uwe Schneider vor dem Wochenende. Aber auch im eigenen Team fehlen wichtige Spieler wie Zuspieler Tobias Schenk und Außenangreifer Alexander Reichel im Kader der Konstanzer.

Darüber hinaus konnte die zweite Vertretung des SV Fellbach am vergangenen Wochenende punkten und schob sich damit vorbei am USC Konstanz, der nun wieder auf dem letzten Tabellenplatz steht. «Das ist natürlich schade, ändert aber nicht wirklich was an der aktuellen Situation», so Trainer Schneider. Man müsse nun «langsam einfach anfangen zu punkten, egal wie». Damit beginnen würden die Konstanzer gerne bereits am kommenden Wochenende. Der Gegner aus Bad Waldsee wird aber sicher was dagegen haben. Besonders die beiden Zweitligaerfahrenen Spieler Marc Moosheer und Jacob Elsässer haben im Hinspiel brilliert und die gilt es in den Griff zu bekommen.

Spielertrainer Philipp Röhl ist sich sicher, dass «mit einer Einstellung, nichts verlieren zu haben» man sich durchaus mit Punkten auf den Heimweg machen kann.