Mit Derbysieg in die Weihnachtspause

USC Konstanz – VfB Friedrichshafen II (25:17, 25:11, 25:10) – Nach zuletzt durchzogenen Ergebnissen wollte der USC Konstanz im Derby noch einmal sein ganzes Potenzial abrufen, um mit einem Sieg gegen die Häfler versöhnlich mit dem Jahr 2018 abschließen zu können. Angetrieben vom lauten Heimpublikum starteten beide Mannschaften konzentriert in den ersten Satz, wobei der USC die etwas feinere Klinge führte und so einige Punkte vorlegen konnte. Der VfB wollte es dem Heimteam aber nicht zu einfach machen und kämpfte sich nochmals bis zum Stande von 16:16 zurück. Was danach kam, war für alle Anwesenden eine Lehrstunde in Sachen Blocktechnik: Gleich fünf Mal nacheinander schraubte sich der USC-Mittelangreifer Johannes Becker in die Höhe und pflückte die gegnerischen Angriffe vom Konstanzer Himmel runter. Nach einem Side-out der Häfler und drei weiteren Punkten für den USC Konstanz war es wiederum der 2.02m grosse Mittelblocker Becker, der den Satzball verwertete und das Score somit auf 1:0 zu Gunsten der Konstanzer stellte.
Der zweite Satz begann, wie der erste endete. Auf Seiten der Konzilstädter konnte jeder noch so aussichtslose Ball gerettet und in einen Punkt umgewandelt werden. Schnell zog das Heimteam auf 11:4 und machte keinen Anschein, das Tempo zu drosseln. Mit einer geschlossenen und überzeugenden Mannschaftsleistung holte sich der USC den zweiten Satz schlussendlich mit 25:11. Kapitän Sigmund analysierte: «An solchen Tagen macht es einfach Spaß, Volleyball zu spielen. Wir kämpften füreinander und konnten immer wieder mit schönen Punkten brillieren. Auch die eingewechselten Spieler fügten sich nahtlos ins Team ein, wodurch wir den Druck stetig hochhielten.»
Auch im dritten Durchgang gelang den Konstanzern ein Start nach Mass, wodurch sie schnell wiederum mehrere Punkte zwischen sich und die Häfler bringen konnten. Der Vfb versuchte sich nochmals gegen die drohende Niederlage zu stemmen, doch schien es aus Sicht der Gäste wie verhext – egal was sie versuchten, die Konstanzer hatten immer die passende Antwort darauf. So ging schlussendlich auch der dritte Satz mit 25:10 verdient an den USC Konstanz. «Heute kann kein Spieler besonders hervorgehoben werden, da schlichtweg alle einen Sahnetag erwischt haben!», fasste Trainer Hornikel das Spielgeschehen zusammen. Bevor es im neuen Jahr am 05.01.2019 mit einem hochkarätigen Vorbereitungsturnier in Konstanz weitergeht, stehen nun erstmal einige Tage Erholung an.
Fröhliche Festtage wünscht Ihnen der USC Konstanz!
USC Konstanz: Sigmund, Schlag, Becker, Hammer, Kriech, Kordić, Rodler, Hölzl, Kaltenmark, Hornikel, Weber

USC will mit einem Sieg in die Weihnachtspause

USC Konstanz – VfB Friedrichshafen 2 (15.12.2018; 19:30 Pestalozzihalle). Für den USC Konstanz geht es am Samstagabend in das letzte Spiel des erfolgreichen Jahres 2018. Die Stimmung bei der Mannschaft ist zwar nach den Niederlagen in den letzten Spielen etwas betrübt, jedoch „ist man bei einem Derby gegen Friedrichshafen immer maximal motiviert“, so Kapitän Philipp Sigmund. Allerdings muss sich die Mannschaft in Sachen Spielhalle etwas umgewöhnen. Gespielt wird aus Belegungsgründen nicht wie gewohnt in der Schänzlehalle, sondern in der Pestalozzihalle. Der USC muss sich dabei nicht nur an die ungewohnte Spielstätte anpassen – auch logistische Herausforderungen stehen dem Verein durch den Hallenwechsel bevor. „Es ist schon ein kleiner Nachteil für uns, nicht in der Schänzlehalle zu spielen“ sagte Trainer Marcus Hornikel vor dem Spiel. „Wir haben hier einfach noch nie auf dem Großfeld spielen, geschweige denn trainieren können“. Trotzdem gebe es nichts besseres als „zum Rückrundenauftrakt gleich gegen den VfB und zuhause spielen zu dürfen“, so Hornikel weiter. Sowohl Hornikel, als auch Trainer Helmut Zirk haben jahrelang für den VfB Friedrichshafen in verschiedenen Funktionen gewirkt.
Freuen kann sich der USC über die Rückkehr von Kapitän Philipp Sigmund und Außenangreifer Heiko Schlag, welche zwar in dieser Woche noch nicht voll trainieren konnten, aber am Samstag gegen ihren Ex-Club mit von der Partie sein werden.
Auch Trainer Zirk blickt euphorisch auf das Spiel: „Es ist gut, wieder eine große Anzahl an Spieler zu haben. Dies ermöglicht uns bessere Wechselmöglichkeiten während des Spiels. Aber auch das Trainingsniveau ist um einiges höher, wenn die erfahrenen Spieler dabei sind.“
So wurde in der vergangenen Trainingswoche wieder sehr häufig im 6:6 trainiert, um an der letzten Feinabstimmung für das Jahreshighlight zu arbeiten.

USC erleidet mit ersatzgeschwächtem Team Auswärtsniederlage in Waldgirmes

TV Waldgirmes – USC Konstanz (25:14, 25:16, 31:33, 25:25) – Mit einem von Verletzungen geplagten Rumpfteam reisten die Konstanzer am Samstag nach Waldgirmes, um den Tabellenzweiten aus Hessen zu ärgern. Für die Verletzten Sigmund, Weber, Kordić und Schlag rückten die zwei Nachwuchsspieler von Wahlert und Büchner in den Kader der ersten Mannschaft nach. Letzterer stand von Beginn weg in der Startformation und wusste mit einem soliden Spiel von Anfang bis Ende zu überzeugen.
Da auch Kriech mit einer Blessur zu kämpfen hatte, war das Trainergespann Zirk/Hornikel gezwungen, den eigentlichen Diagonalangreifer Hammer auf der Außenposition auflaufen zu lassen. Diese ungewohnte Startaufstellung führte immer wieder zu Abstimmungsproblemen in der Annahme und der Feldverteidigung, wodurch der TV Waldgirmes den ersten Satz letztendlich klar mit 25:14 für sich entscheiden konnte. Um das Aufbauspiel der Konstanzer zu beruhigen, spielte Hammer ab dem zweiten Satz wieder auf seiner gewohnten Position und dennoch startete der USC – wie schon oft in dieser Saison – sehr verhalten in den zweiten Satz. Erst ab dem Stand von 13:6 kam das Angriffsspiel der Konzilstädter ins Rollen und es zeichnete sich ein Spiel auf Augenhöhe ab. Dennoch konnten sich die Konstanzer nicht mehr zurückkämpfen, wodurch auch der zweite Satz mit 25:16 an Waldgirmes ging.
Nach einer zehnminütigen Satzpause begann der dritte Durchgang mit leichten Vorteilen für den USC. «Die Pause hat uns gut getan. Wir konnten nochmals einige taktische Anpassungen vornehmen, um mehr Druck auf die Hessen auszuüben», so Zirk. Je länger der Satz andauerte, desto umkämpfter und sehenswerter wurden die Ballwechsel. Kapitän und Zuspieler Nicolas Hornikel zum Satzende: «Es war ein richtiges Hitchcock Finale! Wir haben uns mit viel Herzblut gegen die drohende Niederlage aufgebäumt und nach sechs Matchbällen selbst unsere dritte Möglichkeit zum Satzentscheid genutzt. So macht Volleyball Spaß!»
Im vierten Durchgang ging es ähnlich weiter – Beide Teams waren nun vollends im Spiel angekommen. Vor allem die beiden Diagonalangreifer und späteren MVP’s der jeweiligen Mannschaften zeigten dabei ihr volles Können und brachten die Bälle ein ums andere Mal im gegnerischen Feld unter. Schlussendlich machte aber die Blockleistung des Heimteams den kleinen aber wichtigen Unterschied aus, wodurch Waldgirmes das Spiel am Ende mit 3:1 Sätzen für sich entscheiden konnte.
Zusammenfassend meinte Trainer M. Hornikel: «Nach einer Findungsphase von leider Gottes zwei Sätzen, zeigten wir, dass wir die Gegner auch mit einem Rumpfteam ärgern können! Mit ein wenig mehr Wettkampfglück wäre heute auch mindestens ein Punktgewinn drin gelegen.» Besonders lobende Worte fand Hornikel nach dem Spiel für den zweiten Konstanzer Nachwuchsspieler von Wahlert, der nach seiner Einwechslung auf Anhieb den Tritt ins Spiel fand und mit starken Annahmen und frechen Angriffen zu überzeugen wusste. Nun haben die Konstanzer zwei Wochen Zeit, um sich auf das Bodenseederby gegen den VfB Friedrichshafen vorzubereiten und den einen oder anderen verletzten Spieler bis dahin wieder fit zu bekommen.
USC Konstanz: Hornikel, Kaltenmark, Becker, Hammer, Büchner, von Wahlert, Kriech, Bischof, Kempe, Rodler

USC mit Verletzungsproblemen vor Auswärtsspiel

TV Waldgirmes – USC Konstanz (1.12.2018, 16:00, Lahnau). Nach der deutlichen Niederlage am letzten Wochenende gegen Stuttgart sind die Männer um Trainer Helmut Zirk auf Wiedergutmachung aus. Bei der Auswärtsfahrt nach Waldgirmes sollen wieder Punkte auf das Konto der Konstanzer wandern. Erschwert wird diese Mission allerdings durch einige Verletzungen. Sowohl Kapitän Philipp Sigmund, als auch Außenangreifer Heiko Schlag verletzten sich im vergangenen Spiel und stehen damit gegen den TV Waldgirmes nicht zur Verfügung. „Das verlorene Spiel kann man abhaken“, sagt ein sichtlich besorgter Trainer Marcus Hornikel, „die Verletzungen werden uns nun leider länger beschäftigen“. Auch beim Schweizer Außenangreifer Claudio Kriech steht ein Einsatz am Samstag wegen einer Daumenverletzung noch in den Sternen. Zuspieler Nicolas Hornikel, der eigentlich Philipp Sigmund ersetzen sollte, geht ebenfalls angeschlagen in das Spiel. „Unser Kader verkleinert sich aktuell von Tag zu Tag“, so Hornikel. Man müsse aber trotzdem einfach das beste aus der Situation machen. Da die zweite Mannschaft des USC Konstanz ebenfalls ein sehr wichtiges Spiel am Wochenende hat, werden zwei Nachwuchsspieler aus der dritten Mannschaft für diesen Spieltag zum Drittligateam aufsteigen. „Die beiden machen ihre Sache bereits sehr ordentlich und zeigen im Training gute Ansätze“, sagte Trainer Zirk im Hinblick auf das Spiel am Samstag. Unter diesen Voraussetzungen kann der USC Konstanz „definitiv befreit aufspielen“. Der Druck liegt also eindeutig beim Heimteam aus Waldgirmes.

Herren 1 mit enttäuschendem Heimspiel gegen Stuttgart

USC Konstanz – TSV G.A. Stuttgart 0:3 (20:25, 17:25, 15:25). Nach gut 65 Minuten war das Heimspiel gegen Allianz Stuttgart am vergangenen Samstag Geschichte. Die Konstanzer starteten motiviert und voller Zuversicht in den ersten Satz, doch ein schneller 1-5 Rückstand war genau das, was man sich nicht vorgenommen hatte. Zahlreiche individuelle Fehler im Angriff machten es dem Gegner leicht, die eigenen Standards abzuspielen und ohne Gefährdung den ersten Satz mit 25-20 zu gewinnen. „Die vorgenommene Taktik von unseren Spielern konnte leider in keinster Weise eingehalten werden, da wir viel zu sehr mit ungewohnten Angriffsfehlern zu tun hatten“, resümierte das Trainerteam Zirk/Hornikel enttäuscht.
Dennoch motiviert und mit personellen Wechseln startete die Heimmannschaft in Satz 2. Abermals konnten sich die Stuttgarter beim Spielstand von 10-10 mit 7 Punkten in Folge absetzen. „Wir hatten uns sehr viel vorgenommen und sehr gut trainiert unter der Woche, doch unsere Stärken konnten wir heute leider nicht zeigen. Der Gegner spielt dann die ganze Erfahrung aus und wir haben uns viel zu sehr mit unseren Fehlern beschäftigen müssen“, sagte Kapitän Philipp Sigmund nach dem Spiel. Folgerichtig ging auch dieser Satz an die Landeshauptstadt mit 25-17.
Der dritte Satz begann jedoch vielversprechend mit der tollen Unterstützung des Publikums. Beim Stand von 6-4 aus Konstanzer Sicht verletzte sich allerdings Zuspieler Philipp Sigmund am Knöchel und kurz darauf auch noch Außenangreifer Heiko Schlag am Knie. Die Konstanzer konnten die folgende Niederlage nicht mehr abwenden und verloren auch diesen Satz mit 25-15. „Es war ein Albtraum und zwei Verletzte Spieler sind dabei noch die Krönung“, sagte Marcus Hornikel. Unter der Woche wird das Team versuchen, die alten Stärken wiederzufinden und sich optimal auf das Auswärtsspiel bei dem Viertplatzierten der Liga, Waldgirmes, vorbereiten. Inwieweit die Verletzten wieder einsatzbereit sind, wird sich unter der Woche zeigen. Das Team wird auf alle Fälle eine Reaktion zeigen und motiviert in die letzten beiden Spiele des Jahres gehen.
Für den USC spielten: Kempe, Rodler, Hammer, Bischof, Weber, Hornikel, Sigmund, Kriech, Schlag, Kaltenmark, Kordic, Becker

USC will an gute Leistung anknüpfen

USC Konstanz – TSV G.A. Stuttgart (24.11.2018. 19:30 Schänzlehalle). In der vergangenen Woche schrammte der USC Konstanz beim Heimspiel gegen Kriftel nur knapp an der Sensation vorbei. Dem ungeschlagenen Tabellenführer lieferte man über vier Sätze einen harten Kampf, jedoch ohne glückliches Ende für den USC. „Es ist schon bitter, dass unsere Leistung nicht mindestens mit einem Punkt belohnt wurde“, so Trainer Marcus Hornikel. Doch man müsse nun nach vorne schauen und gegen „Stuttgart eine ähnliche Leistung auf das Parkett bringen“.
Auch Trainer Helmut Zirk blickt optimistisch auf das nächste Spiel: „Wenn wir so spielen wie gegen Kriftel, werden wir noch einige Punkte holen bis zur Winterpause.“ Die Stuttgarter sind mit einigen Zweitliga-erfahrenen Spielern gespickt. Mit Malte Stiel spielt auch einer der besten Spieler der 3. Liga in den Reihen der Stuttgarter. Malte Stiel spielte bereits für den TV Rottenburg in Liga 2 und vor zwei Jahren holte Stiel mit Amriswil die Schweizer Meisterschaft. „Er könnte locker noch in der 2 Bundesliga spielen“, ist sich Hornikel sicher. Man dürfe aber auch die anderen Spieler nicht vergessen. Daher bereitete sich die Mannschaft in dieser Woche hauptsächlich auf eine starke Block-Feldabwehr vor, um da weiter zu machen, wo man gegen Kriftel aufgehört hatte.
Die Stuttgarter patzten am letzten Spieltag überraschend gegen den VfB Friedrichshafen, allerdings fehlte den Stuttgartern in diesem Spiel auch jener Malte Stiel, der so oft den Unterschied auszumachen scheint. Aktuell stehen die Stuttgarter trotz der Niederlage gegen den VfB noch vor den Konzilstädtern. Mit einem Heimsieg wollen die Männer um Kapitän Philipp Sigmund das jedoch ändern und sich somit in der Spitzengruppe festsetzen.

USC Konstanz zeigt trotz Niederlage das beste Spiel seit Jahren

USC Konstanz – TuS Kriftel (26:28, 26:28, 26:24, 18:25) – Nach einer durchzogenen Trainingswoche mit vielen arbeitsbedingten Abwesenden waren die Konstanzer dennoch gewillt, dem bis anhin ungeschlagenen Team aus Kriftel paroli zu bieten. Im Morgentraining wurde deshalb nochmals intensiv an der Teamtaktik gefeilt, um dem Team den letzten Schliff für das Spiel gegen den Ligakrösus zu verpassen.
Und dennoch startete der USC sichtlich schlecht in den ersten Durchgang. Schnell stand es 2:8 und das erste Time-out wurde auf Konstanzer Seite fällig. «Wir starteten vermutlich etwas zu übermotiviert in das Spiel, da wir wussten, dass wir mit unserem Team jedem Gegner unangenehm werden können. Dies hat aber unseren Spielaufbau etwas gehemmt. Was wir aber danach zeigten, zeugte aber von sehr viel Charakter!», fasste Kapitän Sigmund den ersten Satz zusammen. Punkt für Punkt kämpften sich die Konzilstädter mit teils spektakulären Ballwechseln zurück. Am Ende wurde die starke Leistung aber nicht belohnt und so holten sich die Krifteler den Startsatz in der Verlängerung glücklich mit 26:28.
Der Verlauf des zweiten Satzes war ein Ebenbild des Ersten. Der USC startete wiederum mit einem 1:7 Rückstand und kämpfte sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung bis zum Stande von 17:17 zurück. Mit druckvollen Aufschlägen und einem starken Block-Verteidigungsspiel brachten sie den Ligakrösus immer wieder an den Rand der Verzweiflung. Doch auch im zweiten Durchgang hatten die Gäste aus Kriftel das nötige Glück auf ihrer Seite und konnten den Satz wiederum in der Verlängerung mit 26:28 für sich entscheiden.
Wer jetzt dachte, dass der USC nach zwei knapp verlorenen Sätzen auseinanderbricht, wurde eines Besseren belehrt. Trainer Zirk lobte das Team nach dem Spiel demnach auch: «Ich habe selten eine Mannschaft mit so viel Charakter und Wille gesehen! Auch nach zwei wirklich unglücklich verlorenen Sätzen standen die Spieler wieder auf und spielten, als wäre nichts gewesen.» Der dritte Durchgang startete von Beginn weg auf Augenhöhe. Während des ganzen Satzes konnte sich keine Mannschaft einen grösseren Vorsprung erarbeiten. Der USC überzeugte in dieser Phase durch ein solides Verteidigungsspiel, gab keinen Ball verloren und kämpfte sich Punkt um Punkt in Richtung Satzende. Nach über 1h 50min gewann der USC den dritten Satz nach einem herrlichen Blockpunkt durch Johannes Becker mit 26:24.
Der TuS Kriftel glückte ein besserer Start in den vierten Satz. Die Konstanzer agierten im Gegensatz zu den vorherigen Sätzen etwas ungeduldiger, wodurch die Eigenfehlerquote im Angriff anstieg und die Gäste ihren Vorsprung ausbauen konnten. Dennoch gaben sich die Konstanzer nicht geschlagen und lehnten sich mit immer wieder hart erkämpften Ballwechseln gegen die bevorstehende Niederlage auf. Schlussendlich ging aber der vierte Satz und somit auch die drei Punkte an die weiterhin ungeschlagenen Gäste aus Kriftel.
Nach dem Spiel ging ein ausgelassen gut gelaunter USC Präsident Harald Schuster in die Garderobe der Konstanzer und gratulierte ihnen zur eben gezeigten Leistung: «Das eben dargebotene war mit Abstand die beste Leistung seit Jahren! Es hat riesigen Spaß gemacht, diesem Team zuzuschauen und ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Heimspiele!» Das nächste Heimspiel findet im Übrigen schon am kommenden Samstag um 19.30 Uhr statt.
USC Konstanz: Bischof, Büchner, Hammer, Hornikel, Kaltenmark, Kempe, Kordić, Kriech, Becker, Rodler, Sigmund, Schlag, Weber

USC Konstanz erkämpft sich zwei Punkte

TV Rottenburg II – USC Konstanz (25:17, 25:23, 13:25, 21:25, 9:15) – Nach drei Siegen aus den letzten drei Spielen im Gepäck reiste der USC Konstanz mit viel Selbstvertrauen nach Rottenburg. «Wie haben unter der Woche gut trainiert, ein besonderes Augenmerk auf die Angriffsauslösung gelegt und sind bereit für das Derby gegen die Zweite», zeigte sich Trainer Hornikel vor dem Spiel siegessicher. Besonders motiviert war Paul Kaltenmark, der gegen seinen Heimatverein groß auftrumpfen wollte.
Nach einer kurzen Abtastphase übernahmen die Rottenburger das Spieldiktat und legten schnell einige Punkte vor. Je länger der Satz dauerte, desto mehr machte sich bei den Konzilstädtern Unmut breit. «Wir waren gewillt, das Trainierte umzusetzen und hatten auch gute Ansätze im Angriffsspiel, doch hatten die Rottenburger im ersten Satz immer die richtige Antwort parat und ließen keinen Ball auf den Boden fallen.», fasste Kapitän Sigmund den Satz zusammen. So ging der Satz dann auch verdient und klar mit 25:17 an die Rottenburger.
Im zweiten Satz zeichnete sich ein offener Schlagabtausch ab. Auf der Seite der Rottenburger wusste vor allem der ehemalige Bundesligaspieler Kai Kleefisch immer wieder mit variantenreichem Angriffsspiel zu überzeugen und beim USC trumpfte der Diagonalangreifer Lars Hammer groß auf. Je länger der zweite Durchgang lief, desto mehr übernahmen die Gäste die Initiative und überzeugten mit einem immer besseren Annahme- und Angriffsspiel. Schlussendlich aber führte beim Stand von 24:23 für die Rottenburger ein unglücklicher Spielentscheid zur 2:0 Satzführung für das Heimteam.
Mit geballter Ladung Wut im Bauch starteten die Konstanzer in den dritten Satz und gingen schnell mit 1:7 und 2:11 in Vorsprung. «Offensichtlich habe ich in der Satzpause die richtigen Worte gefunden, denn was die Männer danach zeigten, war schlicht weg nicht von schlechten Eltern!», resümierte der Trainer Helmut Zirk den dritten Satz. So war es denn auch: Mit druckvollen Aufschlägen und vielen gelungenen Abwehraktionen auf Seiten der Konstanzer wurden die Rottenburger regelrecht überrumpelt. So ging der Dritte Durchgang klar und verdient an den USC. Auch im vierten Satz gingen die Konzilstädter schnell mit zwei bis drei Punkten in Führung und hielten so das Heimteam auf Distanz. Die taktischen Hinweise des Trainergespanns Hornikel/Zirk wurden immer besser umgesetzt und auch die Angriffsautomatismen griffen je länger je besser. So konnte auch ein wieder erstarkter TV Rottenburg nichts mehr ausrichten, wodurch der Satz mit 21:25 an den Bodensee geholt werden konnte und die Entscheidung über Sieg oder Niederlage auf den Entscheidungssatz hinausgezögert wurde.
Beide Teams starteten mit einem soliden Side-out Spiel in das Tiebreak. Erst beim Stande vom 5:5 konnten die Konstanzer durch einen wuchtigen Block von Johannes Becker einen Punktedurchbruch erzielen und erstmals in Führung gehen. Die Konzilstädter hielten den Druck mit dem Aufschlag und einem taktisch klugen Blockspiel weiter hoch und brachten so die Rottenburger immer mehr in Bedrängnis. Beim Stande von 14:9 kamen die Konstanzer zu ihrem zweiten Matchball, der durch Paul Kaltenmark sicher im gegnerischen Feld untergebracht wurde. Somit konnte nach dem Bodenseederby auch gegen die Rottenburger ein weiterer Derbysieg gefeiert werden. Kaltenmark, der nach dem Spiel zum Best-Player der Konstanzer gewählt wurde meinte nach dem Spiel: «Es war ein erwartet harter Fight gegen meine alte Mannschaft. Umso schöner ist es, dass wir uns mit dieser Aufholjagt selbst belohnen konnten! Nun gilt es, den Fokus aber bereits wieder auf den nächsten Sonntag zu legen, denn da spielen wir gegen den bis anhin unbesiegten Tabellenführer TuS Kriftel. Wenn wir vor den eigenen Rängen eine ähnliche Leistung abrufen, wie heute in den letzten drei Sätzen, dann könnte wiederum ein Punktegewinn in Reichweite liegen!»

USC Konstanz will Siegesserie fortsetzen

TV Rottenburg 2 – USC Konstanz – Samstag 10.11.2018; 19:30 Uhr, Rottenburg. Nach drei Siegen in Folge soll an diesem Samstag ein weiterer an den Bodensee geholt werden. Nach einer eher durchwachsenen Leistung gegen das Volleyballinternat Frankfurt wollen sich die Männer um das Trainerduo Zirk/Hornikel in Rottenburg wieder in gewohnter Stärke präsentieren. „Wir haben zwar 3:0 gewonnen, jedoch täuscht das Ergebnis etwas über unsere Leistung hinweg“, zeigte sich Hornikel nach dem Sieg unzufrieden. „Wir haben aber die Woche gut trainiert und sind bereit für Rottenburg“. Beide Mannschaften kennen sich schon seit Jahren und haben schon einige Schlachten geschlagen. Besonders motiviert dürfte der Konstanzer Außenangreifer Paul Kaltenmark sein, da es für ihn gegen seinen Ex- und Heimatverein geht. Kaltenmark wurde in der Rottenburger Volleyballabteilung groß und dürfte mit vielen guten Erinnerungen am Samstag in „seiner“ Halle aufschlagen.
Aber auch dem restlichen Team fehlt es keineswegs an der nötigen Motivation. So rief Kapitän Philipp Sigmund die 20 Punkte-Marke als Ziel bis zur Winterpause aus. Um dieses doch ehrgeizige Ziel zu erreichen, müssten die Volleyballer aus Konstanz aus den nächsten fünf Spielen mindestens drei Siege holen. „Und damit wollen wir direkt in Rottenburg anfangen“, fügte Helmut Zirk hinzu.
Die Bundesligavertretung aus Rottenburg steht aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz und könnte Gefahr laufen, den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu verlieren. Der USC Konstanz hingegen hat sechs Punkte mehr auf dem Konto und möchte diesen Vorsprung definitiv ausbauen um nicht selbst in Abstiegsnöte zu kommen. „Wir dürfen Rottenburg keinesfalls unterschätzen“ sagte Zirk vor dem Spiel. „In der Vergangenheit hatten wir immer mal wieder Probleme mit diesem Gegner“. Rottenburg kommt nämlich mit einer ausgewogenen Mischung aus talentierten und erfahrenen Volleyballern daher. Kai Kleefisch hat zum Beispiel vor einigen Jahren noch in der 1. Bundesliga gespielt und stellt die gegnerischen Mannschaften regelmäßig mit seiner Größe vor unlösbare Probleme. Für den USC Konstanz gilt es daher die Konzentration oben zu halten und möglichst den vierten Sieg in Serie zu holen.

Dritter Sieg in Folge für den USC Konstanz

USC Konstanz – VI Frankfurt (28:26, 25:23, 25:21) – Am Sonntag gastierte das Volleyballinternat Frankfurt in der Konzilstadt am Rhein. Schon vor dem Spiel mahnte die Trainerlegende Helmut Zirk seine Mannen des USC, den Gegner nicht zu unterschätzen: «Der Gegner befindet sich zwar im Tabellenkeller, sie sind aber gespickt mit volleyballerischen Rohdiamanten und beeindrucken mit ihren physischen Voraussetzungen. Wenn wir dem Gegner das Spieldiktat überlassen werden, dann wird es ein schwerer Kampf!»
Mit diesen Worten im Hinterkopf startete der USC Konstanz konzentriert in den ersten Satz und führte schnell durch druckvolle Aufschläge und ein fehlerfreies Block- und Verteidigungsspiel mit 6:0. Je länger der erste Satz andauerte, desto besser kam die junge Frankfurter Truppe ins Spiel zurück und minimierte den Rückstand kontinuierlich bis zum Stand von 18:18. Besonders auffallend war dabei die Leistung des 17-jährigen 2,05m Hünen Simon Torwie, der teilweise auch wuchtig über den eigentlich hohen und stabilen Block der Konstanzer schlug. Im Wissen über die eigenen Stärken des Heimteams, ließ sich der USC jedoch nicht aus der Ruhe bringen und nahm den Kampf an. Es bildete sich ein regelrechter Krimi, bei dem beide Teams mit einem soliden Side-out Spiel überzeugten. So kam es, wie es kommen musste, der erste Satz musste in der Verlängerung entschieden werden. In der entscheidenden Phase konnten die Konstanzer immer vorlegen und hielten die Frankfurter so stetig unter Druck. Schlussendlich war es Bojan Kordić, der den vierten Satzball mit einem herrlichen Block im gegnerischen Feld unterbrachte.
Zu Beginn des zweiten Satzes geriet das Angriffsbollwerk des Heimteams etwas ins Stocken, sodass der Gegner schnell einen Vorsprung von mehreren Punkten rausspielen konnte. Beim Stand von 11:18 reagierte das Trainergespann Zirk/Hornikel mit der Einwechslung von Annahme- und Verteidigungsspezialist Marc Mundt. Kurze Zeit später kam auch das USC Urgestein Jens Weber ins Spiel, der das Heimteam mit einer starken Aufschlagserie zurück ins Spiel brachte und erst aufhörte, als die Konstanzer wieder 21:19 in Front lagen. Diesen Vorsprung ließen sich die Konzilstädter nicht mehr nehmen und brachten den zweiten Satz mit 25:23 über die Runden.
Der dritte Satz begann, wie der zweite endete: Aufopfernd kämpfende Frankfurter auf der einen Seite standen abgebrühten Konstanzern auf der anderen gegenüber. Das Heimteam verteidigte in dieser Phase des Spiels sehr stark und punktete immer wieder durch harte Angriffe durch die Mitte oder mit viel Übersicht und Gefühl im Handgelenk über die Außenpositionen. Schnell lag der USC mit einigen Punkten in Front und brachte den Satz und somit auch den Sieg mit einem Vierpunktevorsprung über die Bühne.
«Das war ein hart erkämpfter Arbeitssieg, der mir einige graue Haare beschert hat.», meinte ein sichtlich erleichterter Markus Hornikel nach dem Spiel. «Wir haben eine super Moral gezeigt, als wir den zweiten Satz noch drehen konnten! Das zeigt auch das Potenzial auf, das in diesem Team steckt! Wir konnten aber auch noch einige Probleme feststellen, die es in den nächsten Trainings zu beheben gilt, bevor wir am nächsten Wochenende gegen die Rottenburger antreten müssen»
USC Konstanz: Sigmund, Kaltenmark, Kordić, Hammer, Kriech, Becker, Rodler, Weber, Mundt, Bischof, Schlag, Kempke,