USC Konstanz sichert sich drei Punkte im ersten Heimspiel

USC Konstanz – TG Rüsselsheim III 3:0 (25:20, 25:17, 22:25, 25:20) – Nach einer unkonstanten Leistung am vergangenen Wochenende gegen den TV Bliesen waren die Mannen um das Trainergespann Zirk/Hornikel beim ersten Heimspiel der Saison auf Wiedergutmachung aus. «Heimspieltage sind immer was Besonderes! Wir wollen unseren Fans mit Spektakelvolleyball zeigen, zu was wir wirklich fähig sind», war einem vorfreudigen Markus Hornikel vor dem Spiel zu entlocken.
Der erste Satz begann noch etwas nervös, doch nach nur wenigen Punkten nahm der USC das Spiel in die Hand. Während des ganzen Satzes konnten sie einen respektablen Vorsprung zwischen sich und den Gästen halten und brachten am Ende den Satz mit 25:20 nach Hause. Der gewonnene erste Satz gab den Konzilstädtern das nötige Selbstvertrauen. So starteten sie den zweiten Durchgang mit einem fast fehlerfreien Spiel. «In dieser Phase des Spiels konnten wir mit druckvollen Aufschlägen den Gegner immer wieder vor große Probleme stellen. Und auch die Annahme war eigentlich immer perfekt, wodurch es mir gut gelang, die Angreifer in Szene zu setzen», fasste der Kapitän Sigmund zusammen. Der Satz ging dann auch verdient mit 25:17 an das Heimteam.
Im dritten Satz gab der USC das Spiel durch viele Eigenfehler etwas aus der Hand, wodurch wieder etwas Spannung ins Spiel zurückkam. Beide Seiten zeigten immer wieder schöne Ballwechsel. Schlussendlich ging der Satz aber mit 22:25 an die TG Rüsselsheim. Genervt über das eigene Unvermögen starteten die Konstanzer mit geballter Wut im Bauch in den vierten Durchgang. Der Fokus war wieder da und die Angriffe wurden wuchtig in das gegnerische Feld geschlagen, wodurch der USC schnell mehrere Punkte vorlegen konnte. Dies erlaubte dem Heimteam auch, verschiedenen Spielern etwas Spielpraxis zu geben und den vierten Durchgang schlussendlich mit 25:20 für sich zu entscheiden. «Es war ein wichtiger Sieg. Wir konnten eine Reaktion auf das letzte Spiel zeigen und die drei Punkte in Konstanz halten. Das Team hat unter der Woche gut trainiert und hat meine Anweisungen über weite Strecken toll umgesetzt, so macht es Spaß!», fasste der Trainer Helmut Zirk das Spiel zusammen.
USC Konstanz: Hornikel, Kaltenmark, Kordić, Hammer, Kriech, Becker, Rodler, Weber, Sigmund, Mundt, Bischof, Schlag, Hölzl, Kempe

USC Konstanz freut sich auf das erste Heimspiel

USC Konstanz – TG Rüsselsheim 3 (20.10.18, 19:30 Schänzlehalle) – Mit großer Vorfreude fiebern die Konstanzer Volleyballer dem ersten Heimspiel dieser Saison entgegen. „Heimspieltage sind einfach immer was besonderes“ so Trainer Markus Hornikel vor dem Spiel. Er selbst habe die Atmosphäre in der Schänzlehalle zwar selbst „noch nie erleben dürfen“, freut sich jedoch auf die vielen Zuschauer.
Nach der knappen Niederlage letzten Samstag gegen den TV Bliesen will der USC Konstanz unbedingt den zweiten Saisonsieg einfahren. Vor wenigen Jahren noch spielte die TG Rüsselsheim mit ihrer ersten Vertretung in Liga 3. Nach einer Umstrukturierung innerhalb des Vereins spielt Rüsselsheim unter dem Namen „United Volleys“ in der ersten Bundesliga oben mit. „Der Verein ist grundsätzlich gut aufgestellt“, mit Mannschaften in der 1.,2. und 3. Liga staunt Helmut Zirk, seines Zeichens Trainer der Konstanzer, nicht schlecht. Die Vorzeichen sind vor dem Spiel durchaus positiv für den USC Konstanz. Seit dieser Woche trainieren auch wieder die zuletzt erkrankten Annahmespieler Heiko Schlag und Lukas Hölzl. Ebenso wieder dabei ist Kapitän Philipp Sigmund. Besonderes Augenmerk in dieser Trainingswoche lag eindeutig beim Aufschlag. Schon im vergangenen Spiel offenbarte sich beim USC Konstanz dort noch einige Schwächen. „Wenn wir konstant aufschlagen, werden es unsere Gegner schwer haben“ so Helmut Zirk, da dann die Stärken der Mannschaft im Block und in der Abwehr mehr zur Geltung kommen könnten. Mit den Spielern, die jetzt zurückkommen hat man besonders im Zuspiel und in der Annahme ein paar mehr Optionen und hofft so der TG Rüsselsheim beizukommen.

USC Konstanz verliert knapp nach hartem Kampf

TV Bliesen – USC Konstanz (25:21, 21:25, 25:22, 25:17) – Am Samstag stand der USC Konstanz vor einer schwierigen Aufgabe. Einerseits konnten die Konzilstädter seit dem Aufstieg in die dritte Liga noch keinen Sieg in Bliesen erringen. Andererseits mussten sie auf die erkrankten Außenangreifer Lukas Hölzl und Heiko Schlag, sowie auf ihren Kapitän Philipp Sigmund verzichten. Nichtsdestotrotz machten sie sich Hoffnungen auf den ersten Dreier in Saarbrücken, konnten sie doch unter der Woche einen ungefährdeten 4:0 Erfolg im Freundschaftsspiel gegen den Schweizer Zweitligisten Pallavolo Kreuzlingen einfahren.
Der erste Satz begann sehr ausgeglichen. Beide Teams spielten ein solides Side-out Spiel und konnten immer wieder starke Akzente im Angriff setzen. Schlussendlich wurde der Satz aber durch eine erhöhte Anzahl an Aufschlagfehlern auf der Seite des USC Konstanz zu Gunsten des Heimteams entschieden. Zu Beginn des zweiten Satzes konnten die Konstanzer ihr eigentliches Potential abrufen und lagen schnell fünf bis zwischenzeitlich sieben Punkten vorne. Beim Stand von 13:20 ließen die Gäste den TV Bliesen durch eigene Unzulänglichkeiten wieder erstarken, brachten den Satz schlussendlich aber trotzdem 21:25 über die Runden. Die Aufholjagd der Saarländer gab ihnen sichtlich Selbstvertrauen, sodass sie ihrerseits im dritten Durchgang schnell mit einigen Punkten in Vorsprung gehen konnten. Die Konstanzer zeigten in dieser Phase des Spiels zwar immer wieder ansatzweise zu was sie fähig wären. Durch ein inkonstantes Aufschlagsspiel nahmen sie sich aber immer wieder den Wind aus den Segeln, wodurch der Satz schlussendlich mit nur drei Punkten Unterschied an die Bliesener ging. Der Beginn des vierten Satzes war ein Ebenbild des vorherigen: Fehlerfreie Saarländer auf der einen Seite und ein unbeständig aufspielender USC Konstanz auf der anderen, der zwar immer wieder spektakuläre Ballwechsel für sich entscheiden konnte, aber auch gelegentlich die Präzision im Aufschlagsspiel vermissen ließ. Dadurch konnte der TV Bliesen den vierten und letzten Satz schlussendlich für sich entscheiden.
«Auf diesem Niveau entscheiden jeweils nur Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage», meinte der sichtlich enttäuschte Trainer Helmut Zirk nach dem Spiel. «Nun liegt es an uns, nächste Woche an unserer Konstanz zu arbeiten, dann können wir jeden Gegner schlagen.»
USC Konstanz: Becker, Bischof, Hammer, Hornikel, Kaltenmark, Kordić, Kriech, Mundt, Rodler, Weber

Konstanzer Volleyballer wollen zweiten Saisonsieg im Saarland holen

TV Bliesen – USC Konstanz, 13.10.18, 20 Uhr Sportzentrum St. Wendel – Am kommenden Samstag steht für die Volleyballer vom Bodensee einer der längsten Auswärtsfahrten der Saison an, wenn es zum saarländischen TV Bliesen geht. Auf dieses Spiel freuen sich die Spieler besonders, da in der Halle in St.Wendel immer eine besondere Stimmung herrscht. Allerdings erwartet das Team, sowie die beiden Trainer auch gleichzeitig ein sehr schweres Spiel.

Das saarländische Team, welches über ein vergleichsweise hohes Budget verfügt, hat sich auch in diesem Jahr wieder mit einigen ausländischen Spielern verstärkt und zudem mit Michael Hefter einen erfahrenen und ambitionierten Trainer verpflichtet.

Mit einer sehr kraftvollen und athletischen Spielweise konnten die Bliesener bereits zwei Saisonsiege einfahren. Um einen weiteren am kommenden Samstag zu verhindern, hat der USC in den letzten Tagen nochmal verstärkt die Bereiche Block und Abwehr trainiert.

Die Konstanzer können wieder mit einem breiten Kader ins Saarland reisen. Verzichten muss der USC lediglich auf Zuspieler Philipp Sigmund. Da das Team aber auf dieser Position zudem mit Jens Weber und Nicolas Hornikel dreifach besetzt ist, kann das Trainergespann Zirk/Hornikel diesen Ausfall wohl kompensieren. Aktuell geht man davon aus, dass auch die drei angeschlagenen Spieler in dieser Woche wieder zum Team stoßen werden.

Als Vorbereitung auf das Spiel gegen den hochgehandelten TV Bliesen sollte diese Woche ein Testspiel gegen die Nationalliga-B Mannschaft aus Kreuzlingen dienen, um die Trainingsinhalte zu festigen.

Über den Kampf zum Sieg im Bodenseederby

VfB Friedrichshafen II – USC Konstanz (25:22, 26:28, 18:25, 16:25) – Nachdem in den vergangenen zwei Wochen nochmals intensiv an der Abstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen sowie an einigen taktischen Varianten gefeilt wurde, machte sich das Team um Kapitän Philipp Sigmund in Richtung Friedrichshafen auf. Schon vor dem Spiel war klar, dass es eine sehr spezielle Angelegenheit wird: Einerseits waren die Bodenseederbys in den letzten Jahren immer sehr umkämpft, wobei die Spiele mehrere Male erst im Tie-Break entschieden wurden. Andererseits war es für den USC Trainer Helmut Zirk eine Art „Rückkehr in mein altes Wohnzimmer“, zumal er in den letzten 20 Jahren die Jugendarbeit des VfB Friedrichshafen maßgeblich mitgeprägt hat.

Der Start des ersten Satzes war geprägt von Aufschlagfehlern auf beiden Seiten. Zu Ungunsten der Gäste fand der VfB aber im Verlauf des Satzes immer besser ins Spiel und konnte so den ersten Satz mit 25:22 für sich entscheiden. „Der Startsatz war alles andere als optimal. Mit 13 Eigenfehlern in einem Satz muss man sich aber auch nicht wundern, dass der VfB den Satz für sich entscheidet“, war das nüchterne Resümee des Trainers. In der Satzpause wurde dann auch die Eigenfehlerquote angesprochen und die Aufschlagtaktik umgestellt. Mit weniger Risiko und dafür mehr taktischen Aufschlägen sollte die gegnerische Annahme vor neue Probleme gestellt werden. Die neue taktische Ausrichtung tat dem Spielverlauf sichtlich gut. Beide Teams senkten ihre Eigenfehler, wodurch sich das Niveau des Spiels deutlich steigerte. Es zeichnete sich ein hart umkämpfter zweiter Satz ab, bei dem sich aber kein Team wirklich absetzen konnte. In dieser Phase des Spiels zogen beide Mannschaften ein konstantes Side-out Spiel auf. So brauchte der USC Konstanz schlussendlich auch fünf Satzbälle und eine kämpferische Mannschaftsleistung, um den Satz in trockene Tücher zu legen.

Der gewonnene Satz gab dem USC sichtlich Aufschwung, sodass das Team im dritten Durchgang schnell mit fünf Punkten davonzog. Auch ein kurzes Aufbäumen des Gegners wurde mit einer Serie von vier Blockpunkten von Bojan Kordic im Keime erstickt. Mehr noch: Die Führung wurde durch eine geschlossene Mannschaftsleistung sogar noch ausgebaut, womit der Satz schlussendlich völlig klar und verdient mit 18:25 an den USC ging. Es machte den Anschein, dass der Verlust des dritten Satzes das Angriffsspiel des Heimteams gehemmt hat. Ein ums andere Mal konnten die Bälle aus Sicht des USC verteidigt und erfolgreich im gegnerischen Feld untergebracht werden. Nach dem Spiel meinte ein sichtlich erleichterter Markus Hornikel: „In dieser Phase des Spiels hat einfach alles gepasst. Das Team blockte und verteidigte gut und der Zuspieler verteilte die Bälle hervorragend, wodurch die Angreifer fast aussuchen konnten, wohin sie schlagen wollen.“ Der Satz wurde dann auch fulminant mit dem Punkt des Tages – einem Einhandblock – von Lars Hammer beendet und somit die drei ersten Punkte der Saison nach Konstanz entführt. In zwei Wochen steht das nächste Meisterschaftsspiel auswärts gegen die heimstarken Bliesener an. „Bis dahin müssen wir aber noch viel an unserer Konstanz arbeiten, um meine Nerven zu schonen“, meinte ein glücklicher Helmut Zirk.

USC Konstanz: Becker, Kaltenmark, Hammer, Kordic, Rodler, Weber, Kempe, Sigmund, Kriech, Mundt, Schlag, Hornikel

USC Konstanz ist bereit für das Seederby

VfB Friedrichshafen 2 – USC Konstanz (Samstag, 29.09.2018, 19.30 Uhr, ZF Arena) – Nach dem unglücklichen Saisonauftakt mit der 3:1-Niederlage gegen die TSG Blankenloch will das Team um Trainerduo Zirk/Hornikel unbedingt den ersten Saisonsieg gegen den VfB Friedrichshafen 2 einfahren. In den vergangenen Wochen wurden vor allem die Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen sowie einige taktische Varianten trainiert. „Es ist klar, dass die Spieler mit der Systemumstellung noch etwas Zeit brauchen“, sagt Helmut Zirk, für den das Spiel eine emotionale Rückkehr ist. Den VfB Friedrichshafen hat Zirk in den letzten 20 Jahren maßgeblich vor allem in der Jugendarbeit sehr geprägt. Für den Trainer kommt es aber darauf an, das „alles erstmal auszublenden“, man müsse sich auf die Aufgabe konzentrieren „die drei Punkte mit nach Konstanz zu nehmen“, so Zirk.

Bevor es allerdings am Samstagabend zum Bodenseederby kommt, trat der USC Konstanz unter der Woche noch bei einem Testspiel bei den Zürich Unterland Volleys an. „Wir konnten hier noch einige Erkenntnisse mitnehmen“, sagte Markus Hornikel. Wer dann letztlich den Sprung in den Kader und die Startaufstellung schafft „wird noch nicht verraten“. Das spielfreie vergangene Wochenende wurde auch dazu genutzt, den VfB Friedrichshafen bei ihrem Heimspiel zu beobachten.

Zurück im Kader wird definitiv wieder Libero Jonathan Rodler sein, der aus dem Urlaub zurückgekehrt ist. Auch Mittelblocker Johannes Becker, der vom Zweitligisten Hammelburg kam und ebenfalls über eine VfB Vergangenheit verfügt, wird sein Debüt im Kader der Konstanzer geben können, auch wenn er noch einen leichten Trainingsrückstand aufweist. Auch auf ihn wird es ankommen die Lücke zu schließen, die Kapitän Marvin Scheller hinterlassen hat. Er wird aufgrund seiner beruflichen Situation erst in der Rückrunde wieder zur Verfügung stehen. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir eine gute Mannschaft auf das Feld bringen können“, ist sich Hornikel vor dem Spiel sicher und fügte hinzu: „Wir werden alles daransetzen drei Punkte zu holen“.

Aufopfernd kämpfende Konstanzer werden nicht für ihre Leistung belohnt

TSG Blankenloch – USC Konstanz 3:1 (25:21, 20:25, 25:22, 25:16) – Voller Vorfreude und Optimismus hat sich das ganze Team um das Trainergespann Zirk/Hornikel in Richtung Blankenloch aufgemacht. Verzichten musste das Team dabei auf Außenannahmespieler Heiko Schlag und den etatmäßigen Libero Jonathan Rodler. Blankenloch hatte sich nach dem Aufstieg in die 3. Liga direkt mit ein paar Hochkarätern verstärkt. Marko Kienast, Markus Wintergerst und Sayet Ahmat Seyar schlugen alle im vergangenen Jahr noch für die Zweitligavertretung des SSC Karlsruhe auf und machen damit den Aufstieger direkt zu einer ernstzunehmenden Größe in der neuen Liga. «Die Erfahrung aller Spieler auf Blankenlocher Seite ist schon enorm», gab Trainer Hornikel nach dem Spiel zu Protokoll, «deshalb mussten wir im ersten Spiel wohl etwas Lehrgeld zahlen». Der USC Konstanz stellt nämlich auch in dieser Saison einen der jüngsten Kader zusammen. So ersetzte zum Beispiel der 16-Jährige Yannick Kempe den verhinderten Libero Jonathan Rodler und machte laut Volleyball-Legende Helmut Zirk «seine Sache richtig gut».

Nach anfänglicher Nervosität fand der USC Konstanz im ersten Satz immer besser ins Spiel. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln. Beide Teams zeigten im Verlauf des Satzes immer mehr spektakuläre Netzaktionen auf hohem Niveau. Schlussendlich entschieden aber kleine individuelle Fehler über den negativen Satzausgang aus Sicht der Gäste, der mit 22:25 verloren ging. Durch einige taktische Anpassungen in der Satzpause und einer fokussierten Aufschlag- Annahme Leistung konnte sich die Mannschaft um Kaptain Philipp Sigmund schnell einen Vorsprung von zwischenzeitlich acht Punkten herausspielen. Dieser Vorsprung schmolz zwar gegen Ende des zweiten Satzes – der USC liess sich den Satz aber nicht mehr nehmen und konnte so den ersten Satz der Saison mit 25:20 an den Bodensee holen.

Zu Beginn des dritten Satzes zeichnete sich, wie im ersten Satz, ein Spiel auf Augenhöhe ab. Die Konstanzer konnten die Aufschlagsleistung gegen Ende des Satzes leider nicht mehr konstant halten, wodurch der dritte Durchgang folgerichtig mit 22:25 an die Heimmannschaft ging. Die Konstanzer starteten sichtlich ungünstig in den darauffolgenden Satz, sodass sie schnell mit 6:2 in Rückstand gerieten. Die Heimmannschaft hielt darauf ihre Eigenfehlerquote so tief, sodass sie den Satz über weite Strecken kontrollieren konnten. In den nächsten Wochen steht nun für den USC Konstanz ein hartes Programm im Spielplan. Noch zwei weitere Auswärtsspiele gegen die heimstarken Mannschaften aus Friedrichshafen und Bliesen sind für den USC Konstanz eine hohe Hürde. «Für die nächsten Wochen ist es enorm wichtig unser Spielsystem zu verinnerlichen», sagte Zirk und war sich sicher, dass «die Ergebnisse dann definitiv folgen werden».

USC Konstanz: Kriech, Hölzl, Sigmund, Weber, Hornikel, Kempe, Mundt, Hammer, Bischof, Scheller, Kordic, Becker

USC Konstanz startet mit schwerer Aufgabe in die neue Saison

TSG Blankenloch – USC Konstanz, Samstag 15.09.18, 19.00 Uhr – Am heutigen Samstag startet der USC Konstanz in die neue Saison der 3. Liga Süd. Zum Auftakt geht es zum durchaus bekannten Gegner aus Blankenloch. Bereits in der Regionalliga waren die Spiele zwischen beiden Vereinen immer hart umkämpft. Blankenloch punktet vor allem mit der Erfahrung seiner Spieler. So gingen zum Beispiel Steffen Schad und Philip Lintner schon vor mehr als zehn Jahren in der zweiten Liga ans Netz. „Sie haben nach dem Aufstieg noch mal ordentlich aufgerüstet“, stellte USC-Trainer Marcus Hornikel fest. Neben Markus Wintergerst, der letztes Jahr noch beim SSC Karlsruhe in der zweiten Bundesliga aufgeschlagen hat, wechselten auch seine erfahrenen Teamkollegen Marko Kienast und Seyar Rahmani nach Blankenloch. Aber auch auf Seiten des USC Konstanz gibt es einige Veränderungen im Kader. Insgesamt wurden fünf neue Spieler verpflichtet. Mit Nicolas Hornikel (VfB Friedrichshafen) und Johannes Becker (DjK Hammelburg) kamen ebenfalls zwei Spieler mit Zweitligaformat. Besonders freut man sich beim USC Konstanz jedoch über den Rückkehrer Claudio Kriech, der bereits vor einigen Jahren in der Schänzlehalle aufschlug und direkt zum Publikumsliebling avancierte. Bojan Kordic (Kroatien) und Tim Bischof (zweite Mannschaft) komplettieren den Kader in dieser Saison. Dem stehen auch einige Abgänge entgegen: Philipp Röhl, Daniel Berger und Christoph Petry werden aus beruflichen Gründen ab dieser Saison für die zweite Mannschaft in der Oberliga aufschlagen. Darüber hinaus wird Kapitän Marvin Scheller studiumsbedingt in der Hinrunde fehlen. „Für uns ist das ein herber Verlust, wir denken aber, dass wir die Abgänge kompensieren können“, ist sich Hornikel sicher. Für das erste Saisonspiel ist die Marschroute auch klar: „Das ganze Trainerteam und die Mannschaft müssen sich nach der kurzen Vorbereitung erst noch finden“, meint Hornikel und fügt hinzu „aber selbstverständlich werden wir alles daran setzen das Spiel erfolgreich zu gestalten“.

Helmut Zirk wird Trainer beim USC Konstanz

Nach der erfolgreichen Saison 2017/18 ging es für Männer des USC Konstanz wieder auf Trainersuche. Der letztjährige Trainer Philipp Sigmund, der das Amt ohnehin nur interimistisch ausgeübt hatte, stand aus beruflichen Gründen in der neuen Drittligasaison nicht mehr zur Verfügung, so dass man bei der Suche nach dem geeigneten Übungsleiter wieder bei null anfangen musste.
„Wir sind enorm froh, dass wir kurz vor Saisonstart nun eine sehr gute Lösung gefunden haben“, stellte Vorstandsvorsitzender Harald Schuster zufrieden fest. Wenn die Volleyballer des USC am 15. September das erste mal in der neuen Saison aufschlagen werden, werden nämlich die Volleyball-Legende Helmut Zirk und Marcus Hornikel an der Seitenlinie die taktischen Anweisungen geben. Helmut Zirk war jahrelang der Erfolgsgarant der herausragenden Nachwuchsarbeit des Seenachbarn VfB Friedrichshafen.

Seit 1984 gehört der gebürtige Rumäne dem VfB Friedrichshafen an und wenn Not am Mann war sprang Zirk schon mal als Trainer des Bundesligateams ein. Mehr als 10 spätere Bundesliga Spieler bildete der heute 66-jährige aus, darunter auch den hundertfache Nationalspieler Max Günthor. Seine Erfolgsbilanz spricht derweil für sich: mehrere Deutsche Meistertitel und unzählige Süddeutsche Trophäen hat Zirk mit seinen Mannschaften in der Jugend gewonnen.
2009 änderte sich das Leben von Helmut Zirk dann grundlegend. Nach einem Schlaganfall kämpfte er sich jedoch wieder zurück ins Leben. Nun wagt er ein weiteres Abenteuer beim USC Konstanz. Viele Spieler kennt er noch als VfB Jugendtrainer. Sowohl Philipp Sigmund, Heiko Schlag, als auch Rückkehrer Lukas Hölzl und Neuzugang Nicolas Hornikel haben alle bereits unter dem erfahrenen Übungsleiter trainiert. Als Co-Trainer wird ihm nun Marcus Hornikel zur Seite stehen. Auch er ist bereits ein erfahrener Trainer und hat beim VfB immer wieder Mannschaften betreut. Nun folgt er seinem Sohn Nicolas ebenfalls nach Konstanz.

„Wir hatten schon wahnsinniges Glück“, ist Schuster sichtlich erleichtert ob der neuen Situation und führt weiter aus: „Helmut spricht immer noch die Sprache der Spieler und wird mit Marcus eine riesen Bereicherung für den gesamten Verein sein.“
Am kommenden Samstag startet der USC Konstanz zunächst auswärts beim Aufsteiger Blankenloch, die sich mit einigen namhaften Spielern aus der zweiten Liga verstärkt haben.

Herausragender Heimspiel-Abschluss

USC Konstanz – TV Radolfzell 3:0 (25:11, 25:17, 25:20) – Nach einer guten Stunde Spielzeit war das letzte Heimspiel der Saison auch schon wieder Geschichte. Mit 3:0 setzten sich die Favoriten und Gastgeber aus Konstanz souverän gegen angeschlagene Radolfzeller durch. „Das war eines der schwersten Spiele der Saison“, sagte Spielertrainer Philipp Sigmund direkt nach der Partie gegen den Abstiegskandidaten aus Radolfzell. „Wir wussten einfach nicht was uns erwartet und konnten als Favorit eigentlich nur verlieren“, fügte Philipp Röhl hinzu. Denn die Radolfzeller spielten in den letzten Wochen immer in den unterschiedlichsten Formationen. Auch am Samstag musste Trainer Antonio Bonelli umbauen und ließ seine Mannschaft phasenweise ohne echten Zuspieler spielen, da der etatmäßige Zuspieler Andreas Bender verletzt fehlte. Vor allem das Blockspiel der Konstanzer profitierte davon enorm und konnte somit viele einfache Punkte erzielen. Folgerichtig ging der erste Satz mit 25:11 an den USC Konstanz. Im zweiten Satz wiederholte sich die Dominanz der Konstanzer erneut. Dank guter Aufschläge und eigenem sicheren Sideout ließ man Radolfzell nicht zur Entfaltung kommen und gewann diesen Durchgang ebenfalls souverän. Der letzte Durchgang des Abends wurde dann vor allem in der Anfangsphase etwas spannender. Radolfzell gelangen einige einfache Punkte und die Mannschaft gab sich nicht auf und erspielte sich Mitte des Satzes eine kleine Führung. „Da waren wir nicht mehr ganz so konsequent im Abschluss“, monierte Sigmund im Nachhinein, „trotzdem muss ich meine Mannschaft loben, dass wir dann nicht eingebrochen sind, sondern uns wieder gefangen haben und letztlich deutlich gewinnen konnten“. Damit steht der USC Konstanz weiterhin auf dem sehr guten 6. Tabellenplatz und muss in der nächsten Woche beim designierten Meister TSV Mimmenhausen aufschlagen. Für Radolfzell hingegen wird die Luft um einiges enger und kann am letzten Spieltag nächste Woche noch auf den letzten Tabellenplatz durchgereicht werden.
USC Konstanz: L. Weber, Sigmund, Weisigk, Hammer, Mundt, Schlag, Rodler, Kaltenmark, Heckel, Petry, Scheller, Röhl