USC Konstanz empfängt den TSV G.A. Stuttgart

USC Konstanz – TSV G.A. Stuttgart (Samstag, 25.01.20, 19.30 Uhr, Schänzlehalle). Nach einer deutlichen Auswärtsniederlage gegen den TV Rottenburg II sind die Drittliga-Volleyballer des USC Konstanz nun zu Hause gegen den TSV G.A. Stuttgart gefragt. In der Tabelle steht der USC Konstanz derzeit nur auf Platz neun, mit zwei Punkten Abstand auf den Siebtplatzierten Stuttgart. Bei einem klaren Sieg könnten die Konstanzer die Stuttgarter also überholen und damit die Abstiegsränge verlassen.

Genau deswegen hoffen die Mannschaft und der ganze Verein auf viel Stimmung und Unterstützung der Zuschauer. Co-Trainer Marcus Hornikel ist gespannt auf das Duell und sagt: „Das wird ein schwieriges Spiel, wenn wir allerdings konzentriert unser Spiel durchziehen, können wir einiges am Samstag holen.“

Personell sind beim USC Konstanz alle Spieler mit an Bord, obwohl sich zum Beispiel Außenangreifer Paul Kaltenmark noch nicht gänzlich von seiner Knöchelverletzung erholt hat. Das Trainerteam um Timo Meßmer und Marcus Hornikel hat das Augenmerk im Training vermehrt auf die Taktik gelegt, um das Spiel gegen Stuttgart erfolgreich gestalten zu können.

Auf Seiten der Stuttgarter stellt sich für den USC Konstanz die Frage, ob Malte Stiel mit von der Partie sein wird. Der ehemalige Erst- und Zweitligaspieler nimmt nicht an allen Spielen der Landeshauptstädter teil, jedoch mit großer Wirkung, wenn er denn mal dabei ist. «Malte ist einfach ein herausragender Volleyballer und seine Anwesenheit würde die Stuttgarter definitiv in allen Elementen verstärken», so USC-Trainer Meßmer.

Trotz der unklaren Kader-Situation des Gegners möchte man beim USC Konstanz vor allem auf sich selbst schauen und die Leistung aus dem letzten Spiel gegen den TV Rottenburg II korrigieren.

Regionalliga-Volleyballer vor richtungsweisendem Spiel

USC Konstanz – TSG HD-Rohrbach (Samstag, 25.01.20, 15.00 Uhr, Schänzlehalle) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz geht es am kommenden Samstag bereits um alles. Als Tabellenletzter und mit vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer stehen die Vorzeichen vor der Partie gegen die TSG HD-Rohrbach denkbar schlecht. Einzig die Kadersituation lässt das Trainerduo Uwe Schneider und Philipp Röhl optimistisch auf das Spiel vorausschauen. «Es ist gut, dass endlich wieder alle dabei sind», so Schneider. «Das eröffnet uns deutlich mehr Wechselmöglichkeiten und Chancen», ergänzt Röhl vor dem Spiel.

Im Hinspiel setzte es für den USC Konstanz in Heidelberg eine klare 1:3-Niederlage. Diese wollen die Volleyballer um Kapitän Matthias Dittrich möglichst vergessen machen. Die Heidelberger werden auf jeden Fall mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen an den Bodensee kommen, da sie aktuell auf einem gesicherten fünften Tabellenplatz stehen und weder mit dem Abstieg noch mit den oberen Plätzen etwas zu tun haben werden im Endspurt der Saison. Unklar ist daher jedoch, mit wie vielen Spielern die Heidelberger den weiten Weg nach Konstanz machen werden.

Für Philipp Röhl ist klar, dass «nur eine herausragende Leistung unsererseits und ein etwas schwächerer Tag der Heidelberger» Punkte für den USC Konstanz bedeuten würden. Im Training wurde deshalb noch mal verstärkt der Fokus auf die Annahme und das eigene Side-Out gelegt.

Rückschlag für Drittliga-Volleyballer

TV Rottenburg II – USC Konstanz 3:0 (25:16, 25:22, 25:20) – Mit dem Ziel, den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle aufrecht zu erhalten, wollten die Männer des USC Konstanz in Rottenburg wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren. Leider mussten sie jedoch die Heimreise mit leeren Händen antreten.

Das Spiel begann hektisch und beide Mannschaften profitierten von den Fehlern des Gegners, die besonders im Aufschlagspiel deutlich wurden. Rottenburg gelang es aber plötzlich, das Spiel stabiler zu gestalten als die Gäste vom Bodensee, sodass sie von 7:7 auf 16:8 davon eilten. „Wir haben es nicht geschafft, die Rottenburger Angriffe mit unserem Block zu entschärfen“, so Trainer Timo Meßmer nach dem Spiel. „Das zog sich aus unserer Sicht leider durch das ganze Spiel, sodass wir hier keinen Zugriff bekommen haben“.  Der erste Satz ging somit verdient mit 25:16 an die Hausherren.

Im zweiten Satz gelang es den Konstanzern aber gleich von Beginn an, die Annahme und Abwehr zu stabilisieren, was dazu führte, dass einige spektakuläre Ballwechsel zugunsten des USC gewonnen werden konnten. „Was wir besonders ab dem zweiten Satz in der Annahme geleistet haben, war wirklich gut. Jedoch ist es uns heute einfach nicht gelungen, daraus Druck auf die Gegner zu entwickeln“, so Co-Trainer Marcus Hornikel. Das Rottenburger Angriffsspiel hingegen wurde immer konstanter und effektiver, sodass sie abermals mit mehreren Punkteserien davon zogen und letztlich den Satz mit 25:22 für sich entscheiden konnten.

Der dritte Satz begann verheißungsvoll und den Volleyballern vom Bodensee gelang ein Start nach Maß, der in einer stetigen Führung bis zum Stand von 19:18 aus Sicht der Konstanzer verlief. Wieder streuten sich dann aber Ungenauigkeiten im Spielaufbau und im Angriff ein, was dazu führte, dass dem USC Konstanz in diesem Satz nur noch ein Punkt gelang. Währenddessen fand der TV Rottenburg ein ums andere Mal den Weg durch den Konstanzer Block und entschied schließlich mit 25:20 auch den dritten Satz für sich.

„Das war leider ein schwaches Spiel von uns zu einem ärgerlichen Zeitpunkt. Wir blicken aber nach vorne und wissen, dass die Saison noch lange ist und wir unsere Chancen weiterhin bekommen werden“, so Trainer Meßmer. Die nächste Gelegenheit bietet sich am kommenden Samstag, wenn um 19.30 Uhr der TSV G.A. Stuttgart in der Schänzlehalle zu Gast sein wird.

Es spielten: Rodler, Kempe, Kordic, Büchner, Scheller, Martin, Hornikel, E. Hammer, L. Hammer, Mundt, Röhl, Kaltenmark

Herren II verpassen die nächsten Punkte im Abstiegskampf

TG Bad Waldsee – USC Konstanz 3:0 (25:22, 25:23, 25:16) – Am Wochenende ging es für die Drittliga-Reserve des USC Konstanz um Kapitän Matthias Dittrich zur TG Bad Waldsee. Diese sitzt seit Anfang November gefestigt auf Tabellenposition Vier mit Blickrichtung nach oben und galt in diesem Spiel als klarer Favorit. Hinzu kam, dass der etatmäßige USC-Zuspieler Tobias Schenk, wie auch bereits im Hinspiel, aus persönlichen Gründen nicht dabei sein konnte. Des Weiteren fehlten beruflich auf Außen Alex Reichel und als Libero Sebastian Schöne. Auf der Mittelposition wird Arvid Kuritz, nach seiner Bänderverletzung und der nun doch notwendigen OP wohl bis zum Ende der Saison ausfallen. Zu guter Letzt half Spielertrainer Philipp Röhl bei der ersten Mannschaft aus, weil auch diese mit Personalproblemen zu kämpfen hatte. Eine knappe halbe Stunde vor Hallenöffnung erreichten die verbleibenden Spieler dennoch hochmotiviert die Eugen Bolz Halle in Bad Waldsee.

Im ersten Satz merkte man sofort, dass der USC viel lockerer aufspielte als noch im Hinspiel. Druckvolle Aufschläge und eine sehr stabile Annahme machten es dem Zuspieler Nico Reichert recht einfach, die Bälle zu verteilen. Schnell setzte man sich mit 8:4 aus Konstanzer Sicht ab und zwang die TG zur ersten Auszeit. Die gegnerische Trainerin, Eva Müllerschön, schien dort jedoch die richtigen Worte gefunden zu haben. Die TG egalisierte den kleinen Vorsprung der Konstanzer in kürzester Zeit. Danach war es ein Satz auf Augenhöhe, keine Mannschaft konnte sich mehr als zwei Punkte absetzen. Gegen Ende des Satzes legten die physisch überlegenen Gastgeber, angetrieben durch ihre Fans noch eine Schippe drauf und machten in den wichtigen Situationen die Breaks durch direkte Blockpunkte. Leider nutzten die Auszeiten von Trainer Uwe Schneider beim 18:20 und 21:24 nichts mehr.

Die Stimmung der „Zwoten“ war nur kurz getrübt. Man hatte ja sehr gut mitgehalten. Dennoch konnte sich die TG zu Beginn des zweiten Satzes einen kleinen Vorsprung erspielen. Grund dafür war das fehlende Durchsetzungsvermögen im Angriff. Dem USC stand immer wieder, aus einer nicht ganz perfekten Annahme, mindestens ein Doppelblock entgegen. Beim Stand von 6:10 wechselte der Konstanzer Diagonalangreifer Daniel Berger gegen Zuspieler Jochen Schlag, um im Vorderfeld mehr Angriffsmöglichkeiten zu haben. Dieser Wechsel schien auch zu fruchten, denn Konstanz kämpfte sich wieder auf 9:10 ran. Nach diesem kurzen Aufbäumen zeigte die TG jedoch, warum sie zu Recht zu den Top Vier der aktuellen Saison gehören. Vor allem das gute Block-Abwehrverhalten der Oberschwaben zeigte den Unterschied und machte es den Außenangreifern Matthias Dittrich, Sebastian Fauser und später auch Steffen Iberl fast unmöglich direkte Angriffspunkte zu erzielen. Beim Spielstand von 16:22 verkürzte der USC den Abstand noch einmal durch gute platzierte Aufschläge von Mittelblocker Christoph Petry, konnte den zweiten Satzverlust allerdings nicht mehr abwenden.

Fest entschlossen, noch einmal alles zu geben startete man gut in den dritten Satz. Bis zum Spielstand von 9:9 hielt man dem Druck der TG stand. Die Vorentscheidung fiel dann aber mit einer sehr starken Aufschlagserie vom gegnerischen Außenangreifer Lucas Romer. Mehrere Fehler in der Annahme und im Angriff zwangen Uwe Schneider dann dazu, beide Auszeiten zu nehmen. Zudem wurde Sebastian Fauser eingewechselt, um die Annahme wieder zu stabilisieren . Beim Spielstand von 10:19 wusste man dann jedoch leider bereits, dass es erneut keine Punkte zu holen gab.

„Wir haben, wie so oft, phasenweise sehr gut mitgespielt und dem Gegner ordentlich Paroli geboten“ so Uwe Schneider nach dem Spiel. „Leider hat man aber auch gemerkt, dass die fehlenden Wechseloptionen uns schwer zu schaffen machten. Ich wünsche meinen Jungs, dass sie trotzdem als Team weiter so gut miteinander umgehen. Mit solchen Leistungen wie heute und dieser Teamchemie, glaube ich immer noch fest an einen möglichen Nichtabstieg.“

USC Konstanz: Ardelt, Berger, Dittrich, Fauser, Iberl, Petry, Raß, Reichert, Schlag

Drittliga-Volleyballer vor Prestigeduell

TV Rottenburg II – USC Konstanz (Samstag, 18.01.20., 19.30 Uhr, Volksbank Arena Rottenburg) – Am Samstag geht es für die Drittliga-Volleyballer des USC Konstanz zum Prestigeduell nach Rottenburg. Bereits seit vielen Jahren spielen beide Mannschaften in der Dritten Liga und es gab immer wieder heiße Duelle. Auch in diesem Jahr verspricht das Spiel Spannung pur. Im Hinspiel ging die Partie der beiden Kontrahenten bereits über die volle Distanz – mit einem besseren Ende für die Rottenburger. Aktuell liegen beide Teams gleich auf. Die Domstädter wie auch das Team vom Bodensee haben 13 Punkte auf ihrem Konto und stehen auf Platz acht bzw. neun der Liga. Für beide Teams wären daher drei Punkte extrem wichtig um sich Luft nach unten zu verschaffen und den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu halten.

Die beiden USC-Coaches Meßmer und Hornikel sind sich sicher: „ Die Jungs sind bis in die Haarspitzen motiviert“. Im Abschlusstraining am Donnerstag wird zudem in einem Training gegen das Regionalligateam des USC am Feinschliff gearbeitet. Trainer Hornikel: „Wir sind sehr fokussiert auf das Spiel und die Jungs haben zuletzt sehr gut gearbeitet“.

Personell sieht es bei den Konstanzern bisher nicht allzu gut aus. Immer noch sind einige Kräfte angeschlagen oder gar nicht erst spielbereit. Für die Trainer ist es daher wichtig, „dass die Spieler eng zusammenrücken und hoffentlich den Ernst der Lage verstanden haben“.

Regionalliga-Volleyballer fahren ersatzgeschwächt nach Bad Waldsee

TG Bad Waldsee – USC Konstanz (Samstag, 18.01.20, 19.00 Uhr, Eugen Bolz Sporthalle, Bad Waldsee) – Die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz stehen am Samstag erneut vor einer sehr schwierigen Aufgabe. Denn die Spieler um Kapitän Matthias Dittrich sind zu Gast bei der TG Bad Waldsee, wo es bereits im Hinspiel eine klare 0:3-Niederlage in der heimischen Schänzlehalle setzte. Auch personell sieht es aktuell beim USC nicht wirklich rosig aus. «Unsere erste Mannschaft hat ein paar kleinere Verletzungssorgen, da werden wir sicherlich mit dem ein oder anderen Spieler aushelfen», sagte Trainer Uwe Schneider vor dem Wochenende. Aber auch im eigenen Team fehlen wichtige Spieler wie Zuspieler Tobias Schenk und Außenangreifer Alexander Reichel im Kader der Konstanzer.

Darüber hinaus konnte die zweite Vertretung des SV Fellbach am vergangenen Wochenende punkten und schob sich damit vorbei am USC Konstanz, der nun wieder auf dem letzten Tabellenplatz steht. «Das ist natürlich schade, ändert aber nicht wirklich was an der aktuellen Situation», so Trainer Schneider. Man müsse nun «langsam einfach anfangen zu punkten, egal wie». Damit beginnen würden die Konstanzer gerne bereits am kommenden Wochenende. Der Gegner aus Bad Waldsee wird aber sicher was dagegen haben. Besonders die beiden Zweitligaerfahrenen Spieler Marc Moosheer und Jacob Elsässer haben im Hinspiel brilliert und die gilt es in den Griff zu bekommen.

Spielertrainer Philipp Röhl ist sich sicher, dass «mit einer Einstellung, nichts verlieren zu haben» man sich durchaus mit Punkten auf den Heimweg machen kann.

USC holt wichtige Punkte im Abstiegskampf

TV Feldkirchen – USC Konstanz 1:3 (21:25, 24:26, 25:22, 23:25) – Für die Drittliga-Volleyballer des USC Konstanz hat sich die lange Auswärtsfahrt zum Tabellenletzten TV Feldkirchen gelohnt. Mit einer durchwachsenen Leistung bezwingen die Konstanzer den TV Feldkirchen mit 3:1 und verschaffen sich damit die wichtigen drei Punkte gegen den Abstieg.

Schon vor Spielbeginn stellte sich der gut geglaubte „volle Kader“ als halbvoller Kader heraus. Zuspieler Jens Weber konnte die weite Reise krankheitsbedingt nicht antreten. Und auch die beiden Außenangreifer Lukas Hölzl und Johannes Lelle waren verhindert. Somit hatte Trainer Timo Meßmer kaum Alternativen und die Mannschaft stellte sich quasi von selbst auf.

Beide Team begannen zunächst sehr nervös und leisteten sich viele Eigenfehler. Somit war Satz 1 stets ausgeglichen, keines der beiden Teams konnte sich so richtig absetzen. Gegen Ende des Satzes waren es aber die Konstanzer, die in allen Bereichen noch einen Zahn zulegen konnten und somit den ersten Durchgang mit 25:21 für sich entscheiden konnten.

Auch Durchgang zwei gestaltete sich ähnlich. Beim Stand von 25:24 für die Jungs vom Bodensee kam Marvin Scheller für Außenangreifer Marc Mundt zum Aufschlag. Diesen verwandelte er mit einem Ass zur 2:0 Satzführung. «Man hat einfach gemerkt, dass das Abstiegskampf pur ist», sagte USC-Trainer Meßmer nach der Partie.

Im dritten Satz legten die Gastgeber noch mal alles rein und konnten über weite Strecken die Konstanzer dominieren. Folgerichtig verloren die Konstanzer diesen, wenn auch knapp, mit 22:25. Im vierten Satz kämpfte sich der USC Konstanz jedoch zurück ins Spiel und schaffte es, die Konzentration über den gesamten Satz hochzuhalten. Durch starke Blockaktionen von Mittelblocker Julien Büchner und konzentriere Angriffe von Lars Hammer konnten die USC‘ler letztendlich die wichtigen drei Punkte einfahren. „Wir haben heute bestimmt nicht unsere beste Leistung gezeigt. Aber manchmal muss man einfach durch den Kampf seine Punkte holen. Abstiegskampf ist nicht leicht“, so Trainer Timo Meßmer nach dem Spiel.

Für die Konstanzer bleibt jetzt nicht viel Zeit zum durchatmen. Schon kommenden Samstag müssen sie das nächste Match auswärts gegen den punktgleichen TV Rottenburg bestreiten. Mit einem Sieg könnte der USC Konstanz dann die Abstiegsränge verlassen.

USC Konstanz: Mundt, L. Hammer, E. Hammer, Kaltenmark, Hornikel, Scheller, Rodler, Sailer, Büchner, Kordic

Regionalliga-Herren verlieren nach schwacher Leistung mit 0:3

USC Konstanz – VfL Sindelfingen 0:3 (21:25, 24:26, 17:25) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz geht das neue Jahr genauso weiter wie das vergangene aufgehört hatte. Mit 0:3 musste sich der USC Konstanz gegen die starke Mannschaft des VfL Sindelfingen am Ende geschlagen geben.

Im ersten Satz startete der VfL Sindelfingen bereits sehr gut in die Partie. Besonders der Erstliga-Erfahrene Sven Metzger machte es der Konstanzer Annahme um Libero Johannes Ardelt schwer und schenkte dem USC gleich mehrere Asse ein. Trotz eines 4:10 Rückstandes kämpften sich die Konstanzer zurück in das Spiel – jedoch konnte der Satzverlust nicht mehr verhindert werden. „Da haben wir eindeutig eine gute Moral gezeigt“, zeigte sich Trainer Uwe Schneider erfreut von den Comeback-Qualitäten seines Teams. Im zweiten Satz nahmen die Konstanzer den Schwung aus dem ersten Satz mit und man erspielte sich bis Ende des Satzes eine kleine Führung von bis zu drei Punkten. Dass es am Ende nicht für den Satzgewinn gereicht hat, lag wieder an der Klasse der Sindelfinger, aber eben auch „an den individuellen, einfachen Fehlern, die wir immer noch zu häufig machen“, klagte Spielertrainer Philipp Röhl. Daran müsse man in den kommenden Wochen „dringend arbeiten“, so Röhl weiter.

Nach dem unglücklichen Verlust des zweiten Satzes kamen die Konstanzer nicht zurück in die Partie und somit musste man sich im letzten Durchgang deutlich geschlagen geben. In der kommenden Woche wartet für die Konstanzer dann gleich die schwere Auswärtspartie beim viertplatzierten TG Bad Waldsee.

USC Konstanz: Fauser, Reichelt, Dittrich, Iberl, Ardelt, Kuritz, Petry, Raβ, Berger, Reichert, Schlag, Röhl

USC-Herren starten mit wegweisendem Spiel ins neue Jahr

TV Feldkirchen – USC Konstanz (Sonntag, 12.01.20, 15.00 Uhr, Neuwied) – Kaum hat das neue Jahr angefangen, wird es schon wieder ernst für die Drittliga-Volleyballer des USC Konstanz. Kommenden Sonntag steht das vielleicht wichtigste Spiel der Saison an. Die Jungs vom Bodensee treten ihre längste Auswärtsfahrt zum Tabellenschlusslicht TV Feldkirchen an. Die USC-Jungs, selbst an vorletzter Stelle der Tabelle müssen also unbedingt punkten, um die Abstiegsränge so schnell wie möglich zu verlassen und den Abstand zum TV Feldkirchen zu vergrößern. Im Hinspiel konnte man den Gegner aus Neuwied noch souverän mit 3:0 schlagen. „Das heißt aber auf keinen Fall, dass es dieses Mal ein Selbstläufer wird“, so Kapitän Paul Kaltenmark.

Dennoch sind die Vorzeichen für den USC Konstanz gut. Nach anhaltenden Personalsorgen gegen Ende des letzten Jahres, kann das Trainergespann Meßmer und Hornikel wieder aus dem Vollen schöpfen. Die beiden verletzten Spieler Paul Kaltenmark und Nicolas Hornikel sind wieder genesen und voll einsatzfähig. Weiterhin wird das Team verstärkt durch den Außenangreifer Lukas Hölzl, der von der zweiten Mannschaft zum Jahreswechsel befördert wurde. Auch Ex-Kapitän Marvin Scheller ist nach einem längeren Auslandsaufenthalt wieder im Kader und wird den USC Konstanz auf der Mittelblockposition signifikant verstärken. „Wir haben für die Rückrunde einen absolut konkurrenzfähigen Kader und ich bin mir sicher, dass die Jungs alles dafür tun werden, um die Liga zu halten“, resümiert Trainer Meßmer. Tabellentechnisch ist noch viel Platz nach oben. Aktuell hält der USC, auf Platz 9, einen Fünf-Punkte Vorsprung auf den TV Feldkirchen, während es auf Platz 5 lediglich vier Zähler aufzuholen gilt.

Regionalliga-Volleyballer wollen sich Luft im Abstiegskampf verschaffen

USC Konstanz – VfL Sindelfingen (Samstag, 11.01.20, 19.30 Uhr, Schänzlehalle, Konstanz) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz steht gleich im ersten Spiel des Jahres ein erster Prüfstein auf dem Plan. Der VfL Sindelfingen mit dem ehemaligen Erstligaspieler Sven Metzger machte es dem USC bereits im Hinspiel richtig schwer und gewann in heimischer Halle mit 3:0. Letztlich war laut USC-Trainer Uwe Schneider «das Spiel deutlich knapper, als es das Ergebnis vermuten lässt». Besonders Sven Metzger lieferte ein herausragendes Spiel im Angriff ab und stellte damit den Block und die Verteidigung des USC vor unlösbare Probleme. «Wir haben diese Woche extra den Fokus auf Block und Abwehr gesetzt, um unsere Schwäche aus dem Hinspiel zu kompensieren» sagte Spielertrainer Philipp Röhl vor der Partie.

Die personelle Lage des USC Konstanz hat sich jedoch über die Weihnachtsfeiertage nicht wirklich verbessert. Zwar sind die Diagonalangreifer Nico Reichert und Daniel Berger wieder fit und im Kader, jedoch fällt für die nächsten zwei Wochen Zuspieler Tobias Schenk aus beruflichen Gründen aus. Auch hinter dem zweiten etatmäßigen Zuspieler Jochen Schlag stehen aufgrund einer langwierigen Fingerverletzung noch Fragezeichen. Außenangreifer Lukas Hölzl konnte schon beim letzten Spiel in Friedrichshafen nicht mitwirken, da er in der Rückrunde bei der ersten Mannschaft aushelfen wird. Für die beiden Trainer des USC bedeutet diese Situation, dass man «wieder umbauen muss, um eine konkurrenzfähige Mannschaft auf das Feld zu stellen», so Schneider.

Der VfL Sindelfingen hingegen kann aller Voraussicht nach auf einen vollen Kader zurückgreifen und ist damit auch klarer Favorit. Nichtsdestotrotz erhoffen sich die Konstanzer Volleyballer eine starke Mannschaftsleistung, damit auch gleich die ersten Punkte im neuen Jahr eingefahren werden können.