USC Konstanz erkämpft sich zwei Punkte

TV Rottenburg II – USC Konstanz (25:17, 25:23, 13:25, 21:25, 9:15) – Nach drei Siegen aus den letzten drei Spielen im Gepäck reiste der USC Konstanz mit viel Selbstvertrauen nach Rottenburg. «Wie haben unter der Woche gut trainiert, ein besonderes Augenmerk auf die Angriffsauslösung gelegt und sind bereit für das Derby gegen die Zweite», zeigte sich Trainer Hornikel vor dem Spiel siegessicher. Besonders motiviert war Paul Kaltenmark, der gegen seinen Heimatverein groß auftrumpfen wollte.
Nach einer kurzen Abtastphase übernahmen die Rottenburger das Spieldiktat und legten schnell einige Punkte vor. Je länger der Satz dauerte, desto mehr machte sich bei den Konzilstädtern Unmut breit. «Wir waren gewillt, das Trainierte umzusetzen und hatten auch gute Ansätze im Angriffsspiel, doch hatten die Rottenburger im ersten Satz immer die richtige Antwort parat und ließen keinen Ball auf den Boden fallen.», fasste Kapitän Sigmund den Satz zusammen. So ging der Satz dann auch verdient und klar mit 25:17 an die Rottenburger.
Im zweiten Satz zeichnete sich ein offener Schlagabtausch ab. Auf der Seite der Rottenburger wusste vor allem der ehemalige Bundesligaspieler Kai Kleefisch immer wieder mit variantenreichem Angriffsspiel zu überzeugen und beim USC trumpfte der Diagonalangreifer Lars Hammer groß auf. Je länger der zweite Durchgang lief, desto mehr übernahmen die Gäste die Initiative und überzeugten mit einem immer besseren Annahme- und Angriffsspiel. Schlussendlich aber führte beim Stand von 24:23 für die Rottenburger ein unglücklicher Spielentscheid zur 2:0 Satzführung für das Heimteam.
Mit geballter Ladung Wut im Bauch starteten die Konstanzer in den dritten Satz und gingen schnell mit 1:7 und 2:11 in Vorsprung. «Offensichtlich habe ich in der Satzpause die richtigen Worte gefunden, denn was die Männer danach zeigten, war schlicht weg nicht von schlechten Eltern!», resümierte der Trainer Helmut Zirk den dritten Satz. So war es denn auch: Mit druckvollen Aufschlägen und vielen gelungenen Abwehraktionen auf Seiten der Konstanzer wurden die Rottenburger regelrecht überrumpelt. So ging der Dritte Durchgang klar und verdient an den USC. Auch im vierten Satz gingen die Konzilstädter schnell mit zwei bis drei Punkten in Führung und hielten so das Heimteam auf Distanz. Die taktischen Hinweise des Trainergespanns Hornikel/Zirk wurden immer besser umgesetzt und auch die Angriffsautomatismen griffen je länger je besser. So konnte auch ein wieder erstarkter TV Rottenburg nichts mehr ausrichten, wodurch der Satz mit 21:25 an den Bodensee geholt werden konnte und die Entscheidung über Sieg oder Niederlage auf den Entscheidungssatz hinausgezögert wurde.
Beide Teams starteten mit einem soliden Side-out Spiel in das Tiebreak. Erst beim Stande vom 5:5 konnten die Konstanzer durch einen wuchtigen Block von Johannes Becker einen Punktedurchbruch erzielen und erstmals in Führung gehen. Die Konzilstädter hielten den Druck mit dem Aufschlag und einem taktisch klugen Blockspiel weiter hoch und brachten so die Rottenburger immer mehr in Bedrängnis. Beim Stande von 14:9 kamen die Konstanzer zu ihrem zweiten Matchball, der durch Paul Kaltenmark sicher im gegnerischen Feld untergebracht wurde. Somit konnte nach dem Bodenseederby auch gegen die Rottenburger ein weiterer Derbysieg gefeiert werden. Kaltenmark, der nach dem Spiel zum Best-Player der Konstanzer gewählt wurde meinte nach dem Spiel: «Es war ein erwartet harter Fight gegen meine alte Mannschaft. Umso schöner ist es, dass wir uns mit dieser Aufholjagt selbst belohnen konnten! Nun gilt es, den Fokus aber bereits wieder auf den nächsten Sonntag zu legen, denn da spielen wir gegen den bis anhin unbesiegten Tabellenführer TuS Kriftel. Wenn wir vor den eigenen Rängen eine ähnliche Leistung abrufen, wie heute in den letzten drei Sätzen, dann könnte wiederum ein Punktegewinn in Reichweite liegen!»

USC Konstanz will Siegesserie fortsetzen

TV Rottenburg 2 – USC Konstanz – Samstag 10.11.2018; 19:30 Uhr, Rottenburg. Nach drei Siegen in Folge soll an diesem Samstag ein weiterer an den Bodensee geholt werden. Nach einer eher durchwachsenen Leistung gegen das Volleyballinternat Frankfurt wollen sich die Männer um das Trainerduo Zirk/Hornikel in Rottenburg wieder in gewohnter Stärke präsentieren. „Wir haben zwar 3:0 gewonnen, jedoch täuscht das Ergebnis etwas über unsere Leistung hinweg“, zeigte sich Hornikel nach dem Sieg unzufrieden. „Wir haben aber die Woche gut trainiert und sind bereit für Rottenburg“. Beide Mannschaften kennen sich schon seit Jahren und haben schon einige Schlachten geschlagen. Besonders motiviert dürfte der Konstanzer Außenangreifer Paul Kaltenmark sein, da es für ihn gegen seinen Ex- und Heimatverein geht. Kaltenmark wurde in der Rottenburger Volleyballabteilung groß und dürfte mit vielen guten Erinnerungen am Samstag in „seiner“ Halle aufschlagen.
Aber auch dem restlichen Team fehlt es keineswegs an der nötigen Motivation. So rief Kapitän Philipp Sigmund die 20 Punkte-Marke als Ziel bis zur Winterpause aus. Um dieses doch ehrgeizige Ziel zu erreichen, müssten die Volleyballer aus Konstanz aus den nächsten fünf Spielen mindestens drei Siege holen. „Und damit wollen wir direkt in Rottenburg anfangen“, fügte Helmut Zirk hinzu.
Die Bundesligavertretung aus Rottenburg steht aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz und könnte Gefahr laufen, den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu verlieren. Der USC Konstanz hingegen hat sechs Punkte mehr auf dem Konto und möchte diesen Vorsprung definitiv ausbauen um nicht selbst in Abstiegsnöte zu kommen. „Wir dürfen Rottenburg keinesfalls unterschätzen“ sagte Zirk vor dem Spiel. „In der Vergangenheit hatten wir immer mal wieder Probleme mit diesem Gegner“. Rottenburg kommt nämlich mit einer ausgewogenen Mischung aus talentierten und erfahrenen Volleyballern daher. Kai Kleefisch hat zum Beispiel vor einigen Jahren noch in der 1. Bundesliga gespielt und stellt die gegnerischen Mannschaften regelmäßig mit seiner Größe vor unlösbare Probleme. Für den USC Konstanz gilt es daher die Konzentration oben zu halten und möglichst den vierten Sieg in Serie zu holen.

Dritter Sieg in Folge für den USC Konstanz

USC Konstanz – VI Frankfurt (28:26, 25:23, 25:21) – Am Sonntag gastierte das Volleyballinternat Frankfurt in der Konzilstadt am Rhein. Schon vor dem Spiel mahnte die Trainerlegende Helmut Zirk seine Mannen des USC, den Gegner nicht zu unterschätzen: «Der Gegner befindet sich zwar im Tabellenkeller, sie sind aber gespickt mit volleyballerischen Rohdiamanten und beeindrucken mit ihren physischen Voraussetzungen. Wenn wir dem Gegner das Spieldiktat überlassen werden, dann wird es ein schwerer Kampf!»
Mit diesen Worten im Hinterkopf startete der USC Konstanz konzentriert in den ersten Satz und führte schnell durch druckvolle Aufschläge und ein fehlerfreies Block- und Verteidigungsspiel mit 6:0. Je länger der erste Satz andauerte, desto besser kam die junge Frankfurter Truppe ins Spiel zurück und minimierte den Rückstand kontinuierlich bis zum Stand von 18:18. Besonders auffallend war dabei die Leistung des 17-jährigen 2,05m Hünen Simon Torwie, der teilweise auch wuchtig über den eigentlich hohen und stabilen Block der Konstanzer schlug. Im Wissen über die eigenen Stärken des Heimteams, ließ sich der USC jedoch nicht aus der Ruhe bringen und nahm den Kampf an. Es bildete sich ein regelrechter Krimi, bei dem beide Teams mit einem soliden Side-out Spiel überzeugten. So kam es, wie es kommen musste, der erste Satz musste in der Verlängerung entschieden werden. In der entscheidenden Phase konnten die Konstanzer immer vorlegen und hielten die Frankfurter so stetig unter Druck. Schlussendlich war es Bojan Kordić, der den vierten Satzball mit einem herrlichen Block im gegnerischen Feld unterbrachte.
Zu Beginn des zweiten Satzes geriet das Angriffsbollwerk des Heimteams etwas ins Stocken, sodass der Gegner schnell einen Vorsprung von mehreren Punkten rausspielen konnte. Beim Stand von 11:18 reagierte das Trainergespann Zirk/Hornikel mit der Einwechslung von Annahme- und Verteidigungsspezialist Marc Mundt. Kurze Zeit später kam auch das USC Urgestein Jens Weber ins Spiel, der das Heimteam mit einer starken Aufschlagserie zurück ins Spiel brachte und erst aufhörte, als die Konstanzer wieder 21:19 in Front lagen. Diesen Vorsprung ließen sich die Konzilstädter nicht mehr nehmen und brachten den zweiten Satz mit 25:23 über die Runden.
Der dritte Satz begann, wie der zweite endete: Aufopfernd kämpfende Frankfurter auf der einen Seite standen abgebrühten Konstanzern auf der anderen gegenüber. Das Heimteam verteidigte in dieser Phase des Spiels sehr stark und punktete immer wieder durch harte Angriffe durch die Mitte oder mit viel Übersicht und Gefühl im Handgelenk über die Außenpositionen. Schnell lag der USC mit einigen Punkten in Front und brachte den Satz und somit auch den Sieg mit einem Vierpunktevorsprung über die Bühne.
«Das war ein hart erkämpfter Arbeitssieg, der mir einige graue Haare beschert hat.», meinte ein sichtlich erleichterter Markus Hornikel nach dem Spiel. «Wir haben eine super Moral gezeigt, als wir den zweiten Satz noch drehen konnten! Das zeigt auch das Potenzial auf, das in diesem Team steckt! Wir konnten aber auch noch einige Probleme feststellen, die es in den nächsten Trainings zu beheben gilt, bevor wir am nächsten Wochenende gegen die Rottenburger antreten müssen»
USC Konstanz: Sigmund, Kaltenmark, Kordić, Hammer, Kriech, Becker, Rodler, Weber, Mundt, Bischof, Schlag, Kempke,

Herren 1 wollen dritten Sieg in Folge

USC Konstanz – VI Frankfurt (04.11.2018, 16:00 Uhr Schänzlehalle). Nach einem knappen 3-2 Sieg beim SV Fellbach am vergangenen Wochenende sollen am kommenden Sonntag die nächsten Punkte folgen. Gegen die Youngstars des Volleyballinternats Frankfurt, bei denen zum Teil die besten Nachwuchsvolleyballer Deutschlands spielen, soll vor allem wieder mit mehr Druck im Aufschlag agiert werden. So sagte Markus Hornikel: „wir haben es geschafft, unsere Aufschlagfehler um die Hälfte zu reduzieren – allerdings muss auch die gegnerische Annahme noch effektiver unter Druck gesetzt werden.“ Helmut Zirk fügte hinzu: „man muss im Aufschlagspiel immer bedenken, bei welchem Spielstand man viel Druck machen sollte und wann eher weniger.“ Mit einem Sieg gegen die bislang noch sieglosen Frankfurter können sich die Konstanzer auf Rang vier nach vorne schieben und sich damit endgültig in der oberen Tabellenhälfte festsetzen.
Am Sonntag wird auch wieder Mittelblocker Bojan Kordic heiß darauf sein, die gegnerischen Angreifer zum Verzweifeln zu bringen. Auch soll er mit seiner positiven Energie den nötigen Extraschub für das Team bringen. Auf lautstarke Unterstützung hoffen die Bodenseemänner auch von den Zuschauern, sodass gemeinsam die nächsten drei Punkte geholt werden können.

USC Konstanz entscheidet Fünfsatz-Krimi für sich

SV Fellbach II – USC Konstanz 2:3 (26:24, 24:26, 22:25, 27:25, 12:15) – Nach einem ungefährdeten 3:1-Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen die TG Rüsselsheim III reiste der USC Konstanz mit viel Selbstvertrauen am Samstag nach Fellbach. Mit dabei war auch Arvid Kuritz von der zweiten Mannschaft, der den verhinderten Bojan Kordić ersetzte.
Beide Teams begannen den ersten Satz sehr konzentriert und brachten ihr Side-out Spiel ein ums andere Mal durch. Es zeichnete sich schnell ab, dass das Spiel der Fellbacher hauptsächlich von den Angriffen des Beachvolleyball-Studentenweltmeisters Holler, sowie des Diagonalangreifers Leptin lebt. Der USC Konstanz dagegen überzeugte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Kein Team konnte sich während des Satzes entscheidend absetzen, schlussendlich hatte der USC aber durch zwei unglückliche Situationen das Nachsehen und verlor mit 26:24.
Nach einer emotionalen Ansprache des Trainers Helmut Zirk startete der USC sehr konzentriert in den zweiten Durchgang. Es zeichnete sich ein hart umkämpfter zweiter Satz mit vielen engen Spielsituationen ab, den die Konzilstädter jedoch mit 24:26 für sich entscheiden konnten.
Die Konstanzer wurden zu Beginn des dritten Satzes durch die druckvollen Aufschläge der Fellbacher vor große Probleme gestellt und lagen schnell mit einigen Punkten in Rückstand. Durch eine taktische Raffinesse des Trainegespanns Zirk/Hornikel und der Einwechslung des Verteidigungs- und Annahmespezialisten Heiko Schlags wurde das Annahmespiel stabilisiert, wodurch die Konstanzer den Satz schlussendlich mit 22:25 drehen konnten.
Auch im vierten Durchgang überzeugten beide Teams mit einem stabilen Sideout-Spiel und spannenden Ballwechseln. Leider konnte sich der USC in der wichtigen Endphase trotz guter Leistung nicht belohnen, wodurch das Spiel im fünften Satz entschieden werden musste.
Nach einem 2:0 Rückstand im Entscheidungssatz reagierte der USC souverän und überzeugte ein ums andere Mal durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Durch eine Aufschlagsserie von Claudio Kriech konnte der USC auch gleich einige Punkte vorlegen. Und als es nochmals kritisch wurde, brachte wiederum die Einwechslung von Schlag die Ruhe ins Team zurück. Kurz darauf kam es zum ersten Matchball, den der SV Fellbach zwar noch abwehren konnte, der Zweite wurde kurz darauf aber von Paul Kaltenmark sicher und wuchtig ins gegnerische Feld geschlagen.
Trainer Hornikel meinte nach dem Spiel: «Wir haben wie schon in früheren Spielen teilweise leichtsinnige Punktverluste einstecken müssen. Heute konnten wir darauf aber jedes Mal reagieren und als Mannschaft überzeugen! So kann es weitergehen! Wir werden alles daransetzen auch beim nächsten Spiel, zu Hause gegen das Volleyballinternat Frankfurt wiederum als Sieger vom Platz zu gehen.»
USC Konstanz: Sigmund, Kaltenmark, Hölzl, Hammer, Kriech, Becker, Rodler, Hornikel, Bischof, Kuritz, Kempe, Schlag, Mundt

USC Konstanz steht schwere Auswärtspartie bevor

SV Fellbach-USC Konstanz (27.10.2018, 16:00 Uhr, Gäuäckersporthalle Fellbach). Nach dem Heimsieg am letzten Wochenende geht es für die Männer des USC Konstanz bereits am Samstag gegen die Bundesligareserve des SV Fellbach um wichtige Punkte in der dritten Liga. Die Fellbacher waren bereits in der letzten Saison ein starker Gegner, doch nun hat man sich noch mal mit einigen Spielern verstärkt. So sind zum Beispiel die ehemaligen Zweitliga-Spieler Patrick Köder, Marvin Klaas und der ehemalige Beachvolleyball-Nationalspieler Tim Holler neu im Kader der Stuttgarter. „Der Gegner ist deutlich erfahrener, als wir es sind“ gibt Trainer Markus Hornikel offen zu, „jedoch hat die Mannschaft schon in der letzten Saison gezeigt, dass sie mit der Außenseiterrolle deutlich besser zurecht kommt“. Besonders im Block und Abwehrverbund gilt es, den Fellbachern das Leben schwer zu machen. Beim USC Konstanz kehren die erkrankten Spieler wie Außenangreifer Lukas Hölzl in den Kader zurück. Für beide Mannschaften geht es in diesem Spiel bereits um sehr viel. „Beide wollen sicher den Anschluss an das obere Tabellendrittel halten, um möglichst schnell nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben“, sagte Trainer Helmut Zirk vor dem Spiel. Beide Mannschaften liegen aktuell punktgleich auf den Plätzen sechs und sieben. Der größte Vorteil der Konstanzer könnte die Eingespieltheit der Mannschaft sein. „Wir wollen wieder über unseren Teamgeist erfolgreich sein und so viele Punkte wie möglich mitnehmen“, so ein zuversichtlicher Hornikel weiter.

USC Konstanz sichert sich drei Punkte im ersten Heimspiel

USC Konstanz – TG Rüsselsheim III 3:0 (25:20, 25:17, 22:25, 25:20) – Nach einer unkonstanten Leistung am vergangenen Wochenende gegen den TV Bliesen waren die Mannen um das Trainergespann Zirk/Hornikel beim ersten Heimspiel der Saison auf Wiedergutmachung aus. «Heimspieltage sind immer was Besonderes! Wir wollen unseren Fans mit Spektakelvolleyball zeigen, zu was wir wirklich fähig sind», war einem vorfreudigen Markus Hornikel vor dem Spiel zu entlocken.
Der erste Satz begann noch etwas nervös, doch nach nur wenigen Punkten nahm der USC das Spiel in die Hand. Während des ganzen Satzes konnten sie einen respektablen Vorsprung zwischen sich und den Gästen halten und brachten am Ende den Satz mit 25:20 nach Hause. Der gewonnene erste Satz gab den Konzilstädtern das nötige Selbstvertrauen. So starteten sie den zweiten Durchgang mit einem fast fehlerfreien Spiel. «In dieser Phase des Spiels konnten wir mit druckvollen Aufschlägen den Gegner immer wieder vor große Probleme stellen. Und auch die Annahme war eigentlich immer perfekt, wodurch es mir gut gelang, die Angreifer in Szene zu setzen», fasste der Kapitän Sigmund zusammen. Der Satz ging dann auch verdient mit 25:17 an das Heimteam.
Im dritten Satz gab der USC das Spiel durch viele Eigenfehler etwas aus der Hand, wodurch wieder etwas Spannung ins Spiel zurückkam. Beide Seiten zeigten immer wieder schöne Ballwechsel. Schlussendlich ging der Satz aber mit 22:25 an die TG Rüsselsheim. Genervt über das eigene Unvermögen starteten die Konstanzer mit geballter Wut im Bauch in den vierten Durchgang. Der Fokus war wieder da und die Angriffe wurden wuchtig in das gegnerische Feld geschlagen, wodurch der USC schnell mehrere Punkte vorlegen konnte. Dies erlaubte dem Heimteam auch, verschiedenen Spielern etwas Spielpraxis zu geben und den vierten Durchgang schlussendlich mit 25:20 für sich zu entscheiden. «Es war ein wichtiger Sieg. Wir konnten eine Reaktion auf das letzte Spiel zeigen und die drei Punkte in Konstanz halten. Das Team hat unter der Woche gut trainiert und hat meine Anweisungen über weite Strecken toll umgesetzt, so macht es Spaß!», fasste der Trainer Helmut Zirk das Spiel zusammen.
USC Konstanz: Hornikel, Kaltenmark, Kordić, Hammer, Kriech, Becker, Rodler, Weber, Sigmund, Mundt, Bischof, Schlag, Hölzl, Kempe

USC Konstanz freut sich auf das erste Heimspiel

USC Konstanz – TG Rüsselsheim 3 (20.10.18, 19:30 Schänzlehalle) – Mit großer Vorfreude fiebern die Konstanzer Volleyballer dem ersten Heimspiel dieser Saison entgegen. „Heimspieltage sind einfach immer was besonderes“ so Trainer Markus Hornikel vor dem Spiel. Er selbst habe die Atmosphäre in der Schänzlehalle zwar selbst „noch nie erleben dürfen“, freut sich jedoch auf die vielen Zuschauer.
Nach der knappen Niederlage letzten Samstag gegen den TV Bliesen will der USC Konstanz unbedingt den zweiten Saisonsieg einfahren. Vor wenigen Jahren noch spielte die TG Rüsselsheim mit ihrer ersten Vertretung in Liga 3. Nach einer Umstrukturierung innerhalb des Vereins spielt Rüsselsheim unter dem Namen „United Volleys“ in der ersten Bundesliga oben mit. „Der Verein ist grundsätzlich gut aufgestellt“, mit Mannschaften in der 1.,2. und 3. Liga staunt Helmut Zirk, seines Zeichens Trainer der Konstanzer, nicht schlecht. Die Vorzeichen sind vor dem Spiel durchaus positiv für den USC Konstanz. Seit dieser Woche trainieren auch wieder die zuletzt erkrankten Annahmespieler Heiko Schlag und Lukas Hölzl. Ebenso wieder dabei ist Kapitän Philipp Sigmund. Besonderes Augenmerk in dieser Trainingswoche lag eindeutig beim Aufschlag. Schon im vergangenen Spiel offenbarte sich beim USC Konstanz dort noch einige Schwächen. „Wenn wir konstant aufschlagen, werden es unsere Gegner schwer haben“ so Helmut Zirk, da dann die Stärken der Mannschaft im Block und in der Abwehr mehr zur Geltung kommen könnten. Mit den Spielern, die jetzt zurückkommen hat man besonders im Zuspiel und in der Annahme ein paar mehr Optionen und hofft so der TG Rüsselsheim beizukommen.

Auftakt nach Maß in der Oberliga

USC Konstanz II – TV Bühl II 3:0 (25:21, 25:17, 25:10). Der erste Heimspieltag in der Oberliga Baden verlief für die „Zwote“ aus Konstanz sehr erfolgreich. Mit einem klaren 3:0–Sieg schickte man am vergangenen Samstag den Gegner aus Bühl -die Bundesliga-Reserve- wieder auf den Heimweg. Drei weitere Punkte und ein Platz im oberen Drittel sind das tabellarische Resultat dieser Leistung.
Der erwartet starke Gegner aus Bühl musste den Ausfall von zwei Stammspielern verkraften und begann zunächst etwas unkonzentriert, lag von Beginn des ersten Satzes an meist hinten und konnte gegen die guten Aufschläge der Konstanzer keine stabile Annahme stellen. Einen kurzen Durchhänger der Konstanzer in der Satzmitte beendete der eingewechselte Arvid Kuritz mit zwei krachenden Blocks und mehreren effektiven Angriffen, anschließend finalisierte Steffen Iberl den ersten Durchgang mit einer Serie von vier Aufschlägen (25:21).
Im zweiten Satz liefen nun die Konstanzer dem Rückstand hinterher. Der Trainer reagierte prompt, stellte kurzerhand Mittelangreifer Jochen Schlag auf die Außenposition und auch diese Maßnahme zeigte Wirkung: Beim Stand von 14:14 egalisierten die Konstanzer und zogen im Satzverlauf am Gegner vorbei. Leider verletzte sich der gute Bühler Zuspieler an der Hand, biss zwar noch ein paar Punkte auf die Zähne, musste aber schließlich bei 16:15 ausgewechselt werden. Der Bruch im Bühler Spiel war nicht mehr zu kitten, ohne ihren Strippenzieher gelang dem junge Team nichts mehr (25:17).
Das Spiel war gelaufen, Bühl zeigte im dritten Satz kaum noch Gegenwehr, während Konstanz nun allen Spielern etwas Spielpraxis gönnen konnte. Ein gelungenes Debüt feierte dabei Neuzugang Sebastian Schöne auf der Libero-Position (25:10). Schade, dass ein spannendes Match durch diese Verletzung eine unerwartete Wendung nahm, auch wenn die Konstanzer die Punkte gerne am See behalten. An dieser Stelle wünschen wir dem Bühler Zuspieler alles Gute.
„Die Bühler werden sicher im Rückspiel deutlich stärker auftreten, aber wir haben auch noch nicht mit der besten Mannschaft gespielt. Wenn wieder alle fit sind, haben wir auf jeder Position mehrere sehr starke Spieler. Ein echter Luxus für den Trainer!“ freute sich anschließend Trainer Uwe Schneider.
Ungeschlagen rangiert nun der USC Konstanz in der Tabelle auf Platz 4, am kommenden Wochenende geht es dann zum heißen Match gegen den Tabellenführer nach Karlsruhe.

Für den USC spielten: Ardelt, Berger, Geiger, Iberl, Kuritz, Petry, Raß, Reichert, Röhl, Schöne, Schlag, Vill

USC Konstanz verliert knapp nach hartem Kampf

TV Bliesen – USC Konstanz (25:21, 21:25, 25:22, 25:17) – Am Samstag stand der USC Konstanz vor einer schwierigen Aufgabe. Einerseits konnten die Konzilstädter seit dem Aufstieg in die dritte Liga noch keinen Sieg in Bliesen erringen. Andererseits mussten sie auf die erkrankten Außenangreifer Lukas Hölzl und Heiko Schlag, sowie auf ihren Kapitän Philipp Sigmund verzichten. Nichtsdestotrotz machten sie sich Hoffnungen auf den ersten Dreier in Saarbrücken, konnten sie doch unter der Woche einen ungefährdeten 4:0 Erfolg im Freundschaftsspiel gegen den Schweizer Zweitligisten Pallavolo Kreuzlingen einfahren.
Der erste Satz begann sehr ausgeglichen. Beide Teams spielten ein solides Side-out Spiel und konnten immer wieder starke Akzente im Angriff setzen. Schlussendlich wurde der Satz aber durch eine erhöhte Anzahl an Aufschlagfehlern auf der Seite des USC Konstanz zu Gunsten des Heimteams entschieden. Zu Beginn des zweiten Satzes konnten die Konstanzer ihr eigentliches Potential abrufen und lagen schnell fünf bis zwischenzeitlich sieben Punkten vorne. Beim Stand von 13:20 ließen die Gäste den TV Bliesen durch eigene Unzulänglichkeiten wieder erstarken, brachten den Satz schlussendlich aber trotzdem 21:25 über die Runden. Die Aufholjagd der Saarländer gab ihnen sichtlich Selbstvertrauen, sodass sie ihrerseits im dritten Durchgang schnell mit einigen Punkten in Vorsprung gehen konnten. Die Konstanzer zeigten in dieser Phase des Spiels zwar immer wieder ansatzweise zu was sie fähig wären. Durch ein inkonstantes Aufschlagsspiel nahmen sie sich aber immer wieder den Wind aus den Segeln, wodurch der Satz schlussendlich mit nur drei Punkten Unterschied an die Bliesener ging. Der Beginn des vierten Satzes war ein Ebenbild des vorherigen: Fehlerfreie Saarländer auf der einen Seite und ein unbeständig aufspielender USC Konstanz auf der anderen, der zwar immer wieder spektakuläre Ballwechsel für sich entscheiden konnte, aber auch gelegentlich die Präzision im Aufschlagsspiel vermissen ließ. Dadurch konnte der TV Bliesen den vierten und letzten Satz schlussendlich für sich entscheiden.
«Auf diesem Niveau entscheiden jeweils nur Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage», meinte der sichtlich enttäuschte Trainer Helmut Zirk nach dem Spiel. «Nun liegt es an uns, nächste Woche an unserer Konstanz zu arbeiten, dann können wir jeden Gegner schlagen.»
USC Konstanz: Becker, Bischof, Hammer, Hornikel, Kaltenmark, Kordić, Kriech, Mundt, Rodler, Weber