Umkämpfter Sieg im letzten Heimspiel der Saison

USC Konstanz – TSG Blankenloch (23:25, 25:23, 25:23, 25:23) – Im letzten Heimspiel der Saison erwartete der USC Konstanz den Zweitplatzierten TSG Blankenloch. «Wir wollten das letzte Heimspiel unbedingt mit einem Sieg beenden, um so dem Publikum zu danken, dass die ganze Saison hinter uns stand», so Trainer Hornikel.
Der USC startete dann auch sehr konzentriert und diszipliniert in den ersten Durchgang. Schnell erarbeiteten sie sich einen vier Punktevorsprung, der bis zum 20:16 standhielt. In der entscheidenden Phase bereiteten die gegnerischen Aufschläge dem USC aber immer wieder Mühe, weshalb Blankenloch den Satz noch zu ihren Gunsten drehen konnte. Kapitän Sigmund dazu: «Dieser Satzverlust war wirklich unnötig. Wir waren taktisch sehr gut aufgestellt, hatten den Gegner im Griff und vergaben die Chance zur 1:0 Führung durch einige Unkonzentriertheiten.»
In der Satzpause wurden nochmals einige taktische Anpassungen besprochen, was zu Beginn des zweiten Durchgangs jedoch nicht wirklich zu fruchten schien. Schnell lagen die Karlsruher mit 3:6 in Führung. Je länger der Satz aber verlief, desto besser konnten die Konstanzer das gegnerische Angriffsspiel antizipieren und ihrerseits einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Dieser Vorsprung konnte nach mehreren packenden Ballwechseln schlussendlich sicher mit 25:23 zu Gunsten der Konzilstädter nach Hause gebracht werden.
Im folgenden Satz konnten die Konstanzer den Schwung mitnehmen. Auch mehrere Spielerwechsel auf Seiten der Gäste brachte keine Unruhe ins Angriffsspiel des USC, die sich wiederum Punkt um Punkt in Richtung Satzende kämpften. «Die Hauptangreifer der TSG Blankenloch hatten wir größtenteils im Griff, was unser Selbstvertrauen definitiv steigerte und uns in der entscheidenden Phase des dritten Durchganges auch die nötige Ruhe und den verdienten Satzgewinn einbrachte», so Mittelblocker Becker, der einmal mehr mit mehreren Blockpunkten zu überzeugen wusste.
Mit dem Rücken zur Wand starteten die Spieler der TSG Blankenloch in den vierten Satz. Durch druckvolle Aufschläge und Angriffen über die Mitte konnten die Gäste immer wieder Punkten. Die Konzilstädter antworteten darauf ihrerseits mit spektakulären Angriffsschlägen über die Außenpositionen. So kämpften sich beide Mannschaften in einem packenden Spiel in Richtung Satzende. Beim Stande von 23:23 sprang Lukas Hölzl noch einmal in die Höhe und brachte den Spielball am gegnerischen Block vorbei in deren Feld, was dem USC Konstanz den ersten Matchball einbrachte. Dieser wurde nur kurze Zeit später von Diagonalangreifer Lars Hammer verwertet.
Mit diesem Sieg konnten die Konstanzer auf den vierten Tabellenrang vorrücken. Trainer Hornikel dazu: «Es war ein sehr disziplinierter Auftritt unserer Jungs, weshalb der Sieg gegen die favorisierten Blankenlocher vollkommen in Ordnung geht.» Im letzten Meisterschaftsspiel spielt der USC Konstanz in zwei Wochen gegen den bis anhin unangefochtenen Tabellenführer aus Kriftel. «Auch wenn es extrem schwierig wird, so werden wir dennoch alles daransetzen, den Hessen die Meisterfeier etwas versalzen zu können», so Kapitän Sigmund.

Knappe Niederlage gegen den Tabellenzweiten

USC Konstanz – TV Waldgirmes (18:25, 25:12, 19:25, 25:23, 11:15) – Mit einem Sieg gegen den TV Waldgirmes hätte der USC Konstanz am vergangenen Samstag mit einem Punkt Abstand zum Tabellenzweiten aufschließen können. «Auch wenn den Gästen die Favoritenrolle zugesprochen werden konnte, so rechneten wir uns dennoch gute Siegeschancen aus, da wir zu Hause jeweils von einem frenetischen Publikum angefeuert werden und der wieder genesene Hauptangreifer Lars Hammer in den Kader zurückkehren konnte», so Trainer Hornikel.
Der erste Durchgang startete dann auch sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften überzeugten mit einem soliden Sideout-Spiel. Bis zum Stande von 20:19 aus Sicht des USC Konstanz konnte sich kein Team mit mehr als zwei Punkten absetzen. Dann aber verloren die Konzilstädter die Geduld und versuchten, die Punkte mit waghalsigen Angriffsschlägen zu erzwingen, wodurch die Eigenfehlerquote des USC anstieg und der Satz schlussendlich mit 21:25 an den TV Waldgirmes ging.
Wie ein völlig ausgewechseltes Team starteten die Konstanzer in den zweiten Satz. «Durch präzise Aufschläge, ein sehr diszipliniertes Block- Abwehrspiel und eine tiefe Eigenfehlerquote konnten wir den Druck auf den Gegner während des ganzen Durchganges hochhalten. Dieser Satz war bestimmt einer der besten der ganzen Saison», so Kapitän Sigmund. Somit ging die zweite Runde hochverdient mit 25:12 an die Konstanzer.
Wie schon so oft in dieser Saison folgte auf einen hervorragenden Satz ein unerklärlicher Leistungseinbruch. Außenangreifer Lukas Hölzl fasste den dritten Durchgang folgendermaßen zusammen: «Uns unterliefen zwar eine Menge einfache Angriffs- oder Aufschlagfehler und dennoch konnten wir den Satz sehr ausgeglichen gestalten.» Schlussendlich entschied aber ein sehr konstant aufspielender TV Waldgirmes den dritten Satz mit 19:25 für sich. Dabei spielte vor allem der Diagonalangreifer Peter Schlecht ganz groß auf.
Um die Chancen auf einen Sieg zu wahren, mussten nun der USC den vierten Durchgang für sich entscheiden. Dabei kam den Konstanzern zugute, dass der gegnerische Außenangreifer René Martin vom Schiedsgericht nach mehrmaligen negativen Äußerungen für einen Satz vom Spiel ausgeschlossen wurde. Trotz des Ausschlusses eines wichtigen Angreifers auf Seiten der Gäste schien das Angriffsspiel der Konstanzer nur langsam wieder ins Rollen zu kommen. «Wir waren darauf konzentriert, den nun geschwächten Gegner mit präzisen Bällen zu Fehlern zu zwingen, haben aber dabei zu viel Druck aus den Angriffen genommen, sodass die Hessen dennoch gut mithalten konnten», so Sigmund. Erst als Bojan Kordić drei direkte Blockpunkte nacheinander vom Konstanzer Himmel pflückte, konnte sich der USC einen kleinen Vorsprung erarbeiten sich so ins Tie-Break retten.
Dort gelang den Konzilstädtern der bessere Start und führte schnell mit drei Punkten. Der TV Waldgirmes kämpfte sich aber wieder heran und profitierte dabei auch immer wieder von Unkonzentriertheiten der Gastgeber. Gegen Ende des Spieles zeigten die Hessen nochmals auf, weshalb sie zur Top drei der Liga gehören. Trotz teils spektakulären Angriffsbällen auf Seiten des USC Konstanz drehte Waldgirmes den Satz mit einem konstanten Sideout Spiel zu ihren Gunsten und entschied somit das Spiel mit 3:2 Sätzen für sich.
«Dieses Spiel war sinnbildlich für die ganze Saison. Wir zeigen immer wieder, dass wir mit den besten Teams der Liga gut mithalten können. Um aber ganz vorne mitspielen zu können, müssen wir als Team noch etwas reifen. Nichtsdestotrotz konnten wir dem hervorragenden Publikum wieder einmal zeigen, dass wir es gegen jeden aufnehmen können. Beim nächsten Spiel reicht es dann hoffentlich wieder für 3 Punkte!», so Außenangreifer Claudio Kriech. Schon am kommenden Samstag geht es für den USC Konstanz zu Hause um 19.30 Uhr gegen die TSG Blankenloch mit dem nächsten Meisterschaftsspiel weiter. Wir freuen uns dabei über jede Unterstützung!
USC Konstanz: Sigmund, Hornikel, Martin, Kriech, Mundt, Hölzl, Kaltenmark, Kempe, Rodler, Kordić, Becker, Bischof, Hammer, Schlag

USC will auf einen Punkt an den zweiten Tabellenplatz heranrücken

USC Konstanz – TV Waldgirmes (Samstag 16.03.2019, 19:30 Uhr, Schänzlehalle). Nach der starken Leistung und dem Sieg am vergangenen Wochenende ist der USC Konstanz nur noch vier Punkte hinter dem Tabellenzweiten TV Waldgirmes. Wie der Zufall es will ist eben diese Mannschaft aus Waldgirmes am Samstag zu Gast in der heimischen Schänzlehalle. Mit einem Sieg könnte man dementsprechend bis auf einen Punkt an den zweiten Tabellenplatz herankommen. Das Hinspiel mussten die damals mit Verletzungssorgen geplagten USC’ler allerdings mit 3:1 abgeben.
Auch an diesem Samstag fehlt verletzungsbedingt Diagonalangreifer Lars Hammer. Das Trainer-Duo steht trotzdem im nächsten Spiel vor der schwierigen Entscheidung, die richtigen sieben Spieler auf das Feld zu schicken. „Alle Jungs trainieren momentan sehr gut – da gibt es leider auch bittere Entscheidungen für manche Spieler“, so Trainer Zirk.
Das Trainer-Duo Hornikel und Zirk ist sich sicher, dass „wir auch gegen den Tabellenzweiten eine realistische Chance haben, Punkte zu sammeln“. Dafür müsse man sich jedoch laut Hornikel „noch mal deutlich steigern“. Vor allem der starke Diagonalangreifer der Gäste Peter Schlecht bereitete den Konstanzern im Hinspiel ein ums andere Mal Kopfzerbrechen.
Trotz des großen Konkurrenzkampfes ziehen alle gemeinsam an einem Strang, um am Samstag die nächsten drei Punkte am See zu behalten und sich damit einen der oberen Tabellenplätze zu sichern.

USC rehabilitiert sich nach Heimniederlage gegen TV Rottenburg

TSG G.A. Stuttgart – USC Konstanz (25:22, 18:25, 22:25, 24:26) – Die Vorzeichen hätten besser stehen können. Nach der Niederlagen am vergangenen Wochenende reiste der USC ohne den verletzten Hauptangreifer Lars Hammer, wie auch ohne Außenangreifer Lukas Hölzl und Mittelblocker Bojan Kordić zum Tabellennachbarn nach Stuttgart. Die Konzilstädter starteten dennoch solide ins Spiel und lagen über den Großteil des ersten Satzes mit ein bis zwei Punkten in Front. In der Crunch Time, beim Stand von 19:21 aus Sicht des TSV, brach das Spiel der Konstanzer allerdings zusammen. Viele Eigenfehler im Finish des ersten Satzes bescherten den Landenshauptstädtern den Satzgewinn.
«Uns war von vorne rein klar, dass wir eine top Performance brauchen, um in Stuttgart zu bestehen! Gott sei Dank konnten wir ab Satz zwei unsere Leistung abrufen. Ich denke, wir haben schlussendlich verdient gewonnen!», so Außenangreifer Paul Kaltenmark, der die Gegner mit geschickt geschlagenen Angriffsbällen immer wieder zur Verzweiflung brachte.
Und so konnte der USC basierend auf einem stabilen Annahmeriegel um Heiko Schlag ab Durchgang zwei das Geschehen beherrschen. Starke Blockarbeit von Mittelblocker Marvin Scheller resultierte folgerichtig im Gewinn der Sätze zwei und drei.
Durchgang vier hatte seine eigenen Gesetze. Der USC startete fulminant mit einer 6:1 Führung in den Satz. «Nach der deutlichen Führung waren wir uns vielleicht ein wenig zu sicher», so Kapitän Sigmund, der eine starke Partie bot. Durch kleine Unachtsamkeiten und dadurch resultierende Eigenfehler gelang es den Stuttgartern, sich langsam wieder an die Konstanzer heran zu kämpfen. Mehr noch, die Hauptstädter erspielten sich ihrerseits den ersten Satzball des vierten Durchgangs. In der entscheidenden Phase waren die Konstanzer auf einmal wieder voll da und nahmen die Herausforderung an. Nach dem zwischenzeitlichen Stand von 22:24 glichen sie das Spielgeschehen durch einen starken Block von Claudio Kriech sowie einer spektakulären Abwehraktion von Rodler und Kaltenmark wieder aus. Kurze Zeit später erspielten sie sich ihrerseits den ersten Matchball des Spieles, den sie sogleich verwerteten.
«Dieser Sieg war hart erkämpft, aber schlussendlich verdient! Die Jungs haben trotz der schwierigen Voraussetzungen geliefert und so die Niederlage des vergangenen Wochenendes ein wenig vergessen machen können. Nun geht es darum, den Fokus schnellstmöglich auf den nächsten Gegner zu richten. Denn mit Waldgirmes, dem momentanen Tabellenzweiten, steht ein weiterer schwerer Test vor uns», so Trainer Hornikel. Das Spiel findet am nächsten Samstag um 19.30 Uhr in der Schänzlehalle statt.
USC Konstanz: Sigmund, Hornikel, Kriech, Bischof, Kaltenmark, Schlag, Mundt, Rodler, Kempe, Becker, Scheller, Martin

USC will im Rückspiel gegen Stuttgart punkten

TSV G.A. Stuttgart – USC Konstanz (Samstag 09.03.2019, 19:00 Uhr, Stuttgart). Nach der unglücklichen Niederlage gegen den TV Rottenburg am letzten Wochenende will die Mannschaft um Trainer Hornikel und Zirk schnell wieder in die Spur kommen und gegen die Mannschaft aus Stuttgart drei Punkte holen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde in der vergangenen Trainingswoche fleißig gearbeitet. Zudem absolvierte die Mannschaft ein Testspiel gegen die zweite Herrenmannschaft des USC, welche sich auf Meisterkurs in der Oberliga befindet. „Wir konnten in diesem Spiel nochmals viel ausprobieren, auch auf der Diagonalposition, sodass wir den verletzungsbedingten Ausfall von Lars Hammer hoffentlich gut kompensieren können“, zeigt sich Hornikel zuversichtlich.
Neben Lars Hammer wird den Bodenseemännern auch Mittelblocker Bojan Kordic fehlen. Diese beiden Spielern werden vor allem im Block fehlen, da der Stuttgarter Außenangreifer Malte Stiel die Konstanzer Abwehr bereits im Hinspiel vor unlösbare Aufgaben stellte.
Die Männer sind aber selbstbewusst, dass sie dieses Mal die Stuttgarter Angreifer besser in den Griff bekommen und drei Punkte an den See holen.

Siegesserie des USC gerissen

USC Konstanz-TV Rottenburg II (25:21, 22:25, 23:25, 23:25). In einem packenden und emotionalen Fasnachtsderby gegen den TV Rottenburg II konnten die Konstanzer trotz frenetischer Zuschauerunterstützung leider keine Punkte am Bodensee lassen. Der Start in das Spiel hätte aus Konstanzer Sicht nicht besser verlaufen können. «Wir blockten alles runter, was in unsere Feldnähe kam», meinte Johannes Becker zum ersten Satz, der mit elf direkten Blockpunkten zu überzeugen wusste. Da auch die Annahme und dadurch das Side-out Spiel sehr gut funktionierte, konnten die Konstanzer schnell auf 19:11 davonziehen und den Satz schlussendlich sicher nach Hause bringen.
Die Konzilstädter konnten den Schwung des ersten Durchganges nicht in den weiteren Spielverlauf mitnehmen. Immer wieder spielten sie schöne Punkte heraus, machten aber auch ebenso viele Eigenfehler. Die Rottenburger ihrerseits bestachen durch ein sehr konstantes Spiel, stellten ihre Verteidigung immer besser auf die Angriffe des Heimteams ein und erspielten sich so einen kleinen Vorsprung und schlussendlich auch den Satzausgleich. Der dritte Satz war ein Ebenbild des Zweiten. «Auf einen stark erkämpften Punkt kam direkt ein Eigenfehler – da müssen wir in der nächsten Woche nochmals über die Bücher», so Hornikel. Vor allem in den entscheidenden Phasen blieben die Konzilstädter immer wieder an der stark aufspielenden Verteidigung der Rottenburger hängen, die den Ball dann ihrerseits irgendwie im Feld der Heimmannschaft unterbrachten. So ging auch der dritte Satz mit 23:25 an das Gästeteam.
Zu Beginn des vierten Durchgangs konnten die TVR-Boys gleich einige Punkte zwischen sich und den USC legen. Der Vorsprung wurde aber, zur Freude des heißblütigen Publikums, gegen Satzmitte wieder kleiner und die Punkte umkämpfter. Genau als es nochmals etwas spannender wurde, musste Lars Hammer verletzungsbedingt das Feld verlassen, was wiederum zu einem kleinen, aber entscheidenden Bruch im Spiel der Konstanzer führte. So konnte der TV Rottenburg auch den vierten und entscheidenden Satz mit 23:25 für sich entscheiden.
«Es war eine sehr ärgerliche und unnötige Niederlage. Dass sich auch noch unser Hauptangreifer verletzt hat ist doppelt bitter. Wir hoffen nun, dass sich Lars schnell erholen und bald wieder mittun kann», so Sigmund. Nächsten Samstag geht es in die Landeshauptstadt nach Stuttgart. «Gegen einen direkten Tabellennachbarn, mit dem wir noch eine Rechnung aus der Hinrunde offen haben!», so der ziemlich motivierte Kapitän Philipp Sigmund, der nach dem verlorenen Derby auf Wiedergutmachung aus ist.
USC Konstanz: Sigmund, Weber, Hornikel, Mundt, Kaltenmark, Hölzl, Kriech, Rodler, Kempe, Kordić, Becker, Scheller, Bischof, Hammer

Duell der Fasnachtshochburgen

USC Konstanz – TV Rottenburg II (Samstag, 2. März 2019, 18:30, Schänzlehalle). Nach fünf Siegen in Folge kann der USC an diesem Samstag auch rechnerisch die letzten Zweifel am Nichtabstieg beseitigen. Aber vom Abstieg spricht in den Reihen der Konstanzern schon lange keiner mehr. Viel mehr wird der Blick weiter nach oben gerichtet. „Ich hoffe, dass die Spieler trotz Fasnacht am Samstag voll da sein werden. Durch die Ergebnisse der anderen Teams haben wir es nun in eigener Hand, in dieser Saison noch auf den zweiten Platz vorzurücken“, so Trainer Hornikel.
Verzichten mussten die Bodenseejungs in dieser Trainingswoche erneut auf Zuspieler Philipp Sigmund, dessen Einsatz auch am Wochenende noch ungewiss ist. Auch Libero Rodler und Mittelblocker Becker konnten diese Woche krankheitsbedingt nicht mittrainieren; beide Spieler sollten allerdings bis zum Spiel am Samstag wieder bei 100 Prozent sein.
Trainer Helmut Zirk wies mehrmals auf die Stärken der Rottenburger hin und warnte die Konstanzer Männer davor, das Spiel gegen den Tabellenneunten, bei dem es noch um den Abstieg geht, auf die leichte Schulter zu nehmen. Allerdings gehen die Konzilstädter mit reichlich Rückenwind der vergangenen Wochen in die Begegnung. Besonders motiviert für das Spiel gegen seinen Ex-Club ist Paul Kaltenmark, welcher mit guten Leistungen in den letzten Wochen wieder auf sich aufmerksam machte.

USC Konstanz bleibt weiterhin ungeschlagen in der Rückrunde

Volleyball Internat Frankfurt – USC Konstanz 0:3 (26:28, 23:25, 18:25) – Am Samstag gastierten die Konstanzer ohne die wegen Arbeit oder Krankheit abwesenden Zirk, Hammer, Kordić und Weber beim Tabellenschlusslicht VI Frankfurt. Schon vor dem Spiel mahnte Trainer Hornikel seine Mannen des USC, den Gegner nicht zu unterschätzen: «Der Gegner ist im Durchschnitt zwar unerfahrener als wir, hat aber extrem große und sprunggewaltige Spieler in ihren Reihen. Wenn wir sie ins Spiel kommen lassen, dann wird es ein sehr schwieriges Unterfangen.»
Trotz aller Warnungen fanden die Frankfurter besser ins Spiel und bereiteten den Konstanzern mit druckvollen Aufschlägen sichtlich Mühe beim Spielaufbau. Schnell lag das Volleyballinternat mit 12:3 in Front. Die Abstimmung in der ungewohnten Startaufstellung auf Seiten der Konzilstädter stabilisierte sich im Verlaufe des ersten Satzes jedoch immer mehr. So konnte auch ein zwischenzeitlicher 20:13 Rückstand Punkt für Punkt verringert werden, was die junge Frankfurter Mannschaft immer mehr verunsicherte. Nach dem Ausgleich zum 23:23 und einem herrlichen Angriffspunkt von Paul Kaltenmark waren es die Konstanzer, die den ersten Satzball für sich erarbeiten konnten. Diesen und einige weitere konnten die Frankfurter zwar noch abwehren. Beim Stand von 26:27 war es auf Seiten des Heimteams aber der berühmte Fehler zu viel, was die Konstanzer zu den ersten Freudesprüngen des Abends veranlasste.
Der Start in den zweiten Durchgang gelang den Süd-Badenern besser. Während des ganzen Satzes brachten die Konstanzer ihr Side Out-Spiel gegen unangenehm aufspielende Frankfurter durch. «Mit einem stark auftretenden Kollektiv konnten wir die Internatsmannschaft immer mit ein bis zwei Punkten auf Distanz halten. Dabei haben wir uns auch nicht verunsichern lassen, wenn sie mal wieder einen Ball über unseren Block gezimmert haben. Darauf können wir in Zukunft aufbauen», meinte ein zufriedener Trainer Hornikel nach dem Spiel. So ging schlussendlich auch der zweite Satz knapp, aber verdient mit 23:25 an den Bodensee.
Die Niederlage des zweiten Durchganges schien bei den Frankfurtern Spuren hinterlassen zu haben. Immer wieder diskutierten sie mit dem Unparteiischen oder tauschten Nettigkeiten mit den Konstanzern aus. Das Gästeteam aus der Konzilstadt ließ sich davon aber nicht beirren. Schnell brachten sie ein kleines Polster zwischen sich und die Gegner. Dabei überzeugten sie auch mit einem immer stabileren Block- Abwehrspiel und ließen die Frankfurter so immer mehr verzweifeln. Am Ende ging der Satz und somit das Spiel hoch verdient mit 18:25 an die Konstanzer.
«Es war das erwartet schwierige Spiel. Deshalb sind wir umso glücklicher über die drei Punkte und den zwischenzeitlichen vierten Tabellenrang», konnte dem stolzen Kapitän Sigmund entlockt werden. Die Konstanzer erwarten nun zwei harte Trainingswochen, bevor dann am 02.03.2019 um 18.30 Uhr mit dem Derby gegen den TV Rottenburg der nächster Kampf ansteht.
USC Konstanz: Hornikel, Kaltenmark, Becker, Bischof, Hölzl, Scheller, Kempe, Rodler, Mundt, Schlag, Kriech, Sigmund

USC reist mit großem Selbstbewusstsein nach Frankfurt

VI Frankfurt – USC Konstanz (Samstag, 16.02.2018 16:00 Uhr, Frankfurt). Für den USC Konstanz steht am Wochenende ein unbehaglicher Auswärtsspieltag vor der Tür. Am Samstagnachmittag geht es gegen das Volleyball-Internat aus Frankfurt, die zwar in der Tabelle auf dem letzten Platz stehen, jedoch nicht zu unterschätzen sind. „Die Frankfurter Jungs kommen immer besser in Fahrt“, warnte Trainer Helmut Zirk seine Männer und erinnert dabei an das Hinspiel, wo der USC Konstanz nur mit Mühe und Not drei Punkte holen konnte. Besonders schwer wiegen hierbei die vielen Ausfälle auf Konstanzer Seite. So werden Zuspieler Jens Weber, Diagonalangreifer Lars Hammer und Mittelblocker Bojan Kordic die weite Auswärtsfahrt nicht mit antreten. Die Angriffslast wird also hauptsächlich auf den eigenen Außenangreifern liegen, um die Frankfurter zu bezwingen. „Wir haben in der vergangenen Trainingswoche ein großes Augenmerk auf die Abstimmung im Angriff gelegt“, so der Trainer der Konstanzer Marcus Hornikel. Trotz der vielen Ausfälle werden die Konstanzer jedoch mit großem Selbstbewusstsein antreten, da man mit vier Siegen in Folge wohl das „heißeste Team“ der Rückrunde ist.
Mit einem Sieg gegen den Tabellenelften könnte der USC bis auf Rang vier vorrücken und würde damit die Abstiegsplätze in weite Ferne rücken lassen.

Starke Mannschaftsleistung bringt 3:1 Heimsieg gegen SV Fellbach II

Mit einer sehr starken Mannschaftsleistung konnte der USC Konstanz den 4. Sieg in Folge erringen und bleibt damit in der Rückrunde weiterhin ungeschlagen. Nach einem nervösen Start lag das Konstanzer schnell 1:5 zurück und das Trainerteam Hornikel / Zirk musste mit einer ersten Auszeit den Spielfluß des Gegners unterbrechen. Zurück auf dem Feld konnte das Team um Nicolas Hornikel, der Philipp Sigmund als Zuspieler und Mannschaftskapitän vertrat, deutlich offener gestalten und schaffte bei 13:13 sogar den Ausgleich. Einige individuelle Fehler und mehrere Aufschlagfehler führten aber letztlich zum Satzverlust (22:25). Im 2. und 3. Satz gingen die Konzilstädter von Anfang an konzentriert ans Werk. Dank gelungener Angriffsaktionen von Claudio Kriech und Lars Hammer sowie sehenswerter Abwehraktionen der Liberos Jonathan Rodler und Yannick Kempe konnten die beiden Sätze mit 25:19 und 25:20 gewonnen werden. Wer nun damit rechnete, dass der 4. Satz ebenso deutlich an die Jungs vom USC geht, sah sich getäuscht. Fellbach ging wesentlich konzentrierter zu Werke und auf Seiten des USC schlichen sich wieder einige Fehler ein, so dass beim Stand von 15:19 der ein oder andere sicher schon an einen Tie-Break dachte. Allerdings zeigte sich nun der Kampfgeist der Konstanzer, den sie auch schon zuletzt in den Spielen gegen Rüsselsheim und Bliesen an den Tag gelegt hatten. Mit einer Aufschlagserie brachte Kapitän Hornikel sein Team wieder heran und Marvin Scheller und Johannes Becker mit Blockaktion leisteten ebenfalls ihren Beitrag, so dass bei 20:20 alles wieder ausgeglichen war. Es entwickelte sich nun eine Schlussphase, die an Spannung nicht zu überbieten war. Jens Weber, der beim Stand von 22:23 für Johannes Becker zum Aufschlag kam, zeigte keine Nerven und konnte beim Stand von 24:23 sogar zum Satzball aufschlagen. Fellbach konnte den ersten Matchball mit einem gelungenen Angriff abwehren und hatte seinerseits bei 24:25 die Chance, den Satz zu gewinnen. Mit den Aufschlägen von Lars Hammer, die die Gäste schon während des gesamten Spiels immer wieder in Schwierigkeiten gebracht hatten, konnte der Satz letztlich mit 27:25 und somit das Spiel mit 3:1 gewonnen werden.

In den kommenden Spielen besteht nun die Chance, gegen VI Frankfurt und TV Rottenburg II den Tabellenplatz 5 zu festigen bzw. sogar noch mit einem Auge Richtung der vorderen Plätze zu schielen, da auch die auf Platz 3. und 4 liegenden Temas noch die Reise an den See antreten müssen.

USC Konstanz: Kempe, Rodler, Hölzl, Schlag, Mundt, Kriech, Hornikel, Weber, Hammer, Bischof, Scheller, Becker, Kordic