USC Konstanz bleibt weiterhin ungeschlagen in der Rückrunde

Volleyball Internat Frankfurt – USC Konstanz 0:3 (26:28, 23:25, 18:25) – Am Samstag gastierten die Konstanzer ohne die wegen Arbeit oder Krankheit abwesenden Zirk, Hammer, Kordić und Weber beim Tabellenschlusslicht VI Frankfurt. Schon vor dem Spiel mahnte Trainer Hornikel seine Mannen des USC, den Gegner nicht zu unterschätzen: «Der Gegner ist im Durchschnitt zwar unerfahrener als wir, hat aber extrem große und sprunggewaltige Spieler in ihren Reihen. Wenn wir sie ins Spiel kommen lassen, dann wird es ein sehr schwieriges Unterfangen.»
Trotz aller Warnungen fanden die Frankfurter besser ins Spiel und bereiteten den Konstanzern mit druckvollen Aufschlägen sichtlich Mühe beim Spielaufbau. Schnell lag das Volleyballinternat mit 12:3 in Front. Die Abstimmung in der ungewohnten Startaufstellung auf Seiten der Konzilstädter stabilisierte sich im Verlaufe des ersten Satzes jedoch immer mehr. So konnte auch ein zwischenzeitlicher 20:13 Rückstand Punkt für Punkt verringert werden, was die junge Frankfurter Mannschaft immer mehr verunsicherte. Nach dem Ausgleich zum 23:23 und einem herrlichen Angriffspunkt von Paul Kaltenmark waren es die Konstanzer, die den ersten Satzball für sich erarbeiten konnten. Diesen und einige weitere konnten die Frankfurter zwar noch abwehren. Beim Stand von 26:27 war es auf Seiten des Heimteams aber der berühmte Fehler zu viel, was die Konstanzer zu den ersten Freudesprüngen des Abends veranlasste.
Der Start in den zweiten Durchgang gelang den Süd-Badenern besser. Während des ganzen Satzes brachten die Konstanzer ihr Side Out-Spiel gegen unangenehm aufspielende Frankfurter durch. «Mit einem stark auftretenden Kollektiv konnten wir die Internatsmannschaft immer mit ein bis zwei Punkten auf Distanz halten. Dabei haben wir uns auch nicht verunsichern lassen, wenn sie mal wieder einen Ball über unseren Block gezimmert haben. Darauf können wir in Zukunft aufbauen», meinte ein zufriedener Trainer Hornikel nach dem Spiel. So ging schlussendlich auch der zweite Satz knapp, aber verdient mit 23:25 an den Bodensee.
Die Niederlage des zweiten Durchganges schien bei den Frankfurtern Spuren hinterlassen zu haben. Immer wieder diskutierten sie mit dem Unparteiischen oder tauschten Nettigkeiten mit den Konstanzern aus. Das Gästeteam aus der Konzilstadt ließ sich davon aber nicht beirren. Schnell brachten sie ein kleines Polster zwischen sich und die Gegner. Dabei überzeugten sie auch mit einem immer stabileren Block- Abwehrspiel und ließen die Frankfurter so immer mehr verzweifeln. Am Ende ging der Satz und somit das Spiel hoch verdient mit 18:25 an die Konstanzer.
«Es war das erwartet schwierige Spiel. Deshalb sind wir umso glücklicher über die drei Punkte und den zwischenzeitlichen vierten Tabellenrang», konnte dem stolzen Kapitän Sigmund entlockt werden. Die Konstanzer erwarten nun zwei harte Trainingswochen, bevor dann am 02.03.2019 um 18.30 Uhr mit dem Derby gegen den TV Rottenburg der nächster Kampf ansteht.
USC Konstanz: Hornikel, Kaltenmark, Becker, Bischof, Hölzl, Scheller, Kempe, Rodler, Mundt, Schlag, Kriech, Sigmund

USC reist mit großem Selbstbewusstsein nach Frankfurt

VI Frankfurt – USC Konstanz (Samstag, 16.02.2018 16:00 Uhr, Frankfurt). Für den USC Konstanz steht am Wochenende ein unbehaglicher Auswärtsspieltag vor der Tür. Am Samstagnachmittag geht es gegen das Volleyball-Internat aus Frankfurt, die zwar in der Tabelle auf dem letzten Platz stehen, jedoch nicht zu unterschätzen sind. „Die Frankfurter Jungs kommen immer besser in Fahrt“, warnte Trainer Helmut Zirk seine Männer und erinnert dabei an das Hinspiel, wo der USC Konstanz nur mit Mühe und Not drei Punkte holen konnte. Besonders schwer wiegen hierbei die vielen Ausfälle auf Konstanzer Seite. So werden Zuspieler Jens Weber, Diagonalangreifer Lars Hammer und Mittelblocker Bojan Kordic die weite Auswärtsfahrt nicht mit antreten. Die Angriffslast wird also hauptsächlich auf den eigenen Außenangreifern liegen, um die Frankfurter zu bezwingen. „Wir haben in der vergangenen Trainingswoche ein großes Augenmerk auf die Abstimmung im Angriff gelegt“, so der Trainer der Konstanzer Marcus Hornikel. Trotz der vielen Ausfälle werden die Konstanzer jedoch mit großem Selbstbewusstsein antreten, da man mit vier Siegen in Folge wohl das „heißeste Team“ der Rückrunde ist.
Mit einem Sieg gegen den Tabellenelften könnte der USC bis auf Rang vier vorrücken und würde damit die Abstiegsplätze in weite Ferne rücken lassen.

Starke Mannschaftsleistung bringt 3:1 Heimsieg gegen SV Fellbach II

Mit einer sehr starken Mannschaftsleistung konnte der USC Konstanz den 4. Sieg in Folge erringen und bleibt damit in der Rückrunde weiterhin ungeschlagen. Nach einem nervösen Start lag das Konstanzer schnell 1:5 zurück und das Trainerteam Hornikel / Zirk musste mit einer ersten Auszeit den Spielfluß des Gegners unterbrechen. Zurück auf dem Feld konnte das Team um Nicolas Hornikel, der Philipp Sigmund als Zuspieler und Mannschaftskapitän vertrat, deutlich offener gestalten und schaffte bei 13:13 sogar den Ausgleich. Einige individuelle Fehler und mehrere Aufschlagfehler führten aber letztlich zum Satzverlust (22:25). Im 2. und 3. Satz gingen die Konzilstädter von Anfang an konzentriert ans Werk. Dank gelungener Angriffsaktionen von Claudio Kriech und Lars Hammer sowie sehenswerter Abwehraktionen der Liberos Jonathan Rodler und Yannick Kempe konnten die beiden Sätze mit 25:19 und 25:20 gewonnen werden. Wer nun damit rechnete, dass der 4. Satz ebenso deutlich an die Jungs vom USC geht, sah sich getäuscht. Fellbach ging wesentlich konzentrierter zu Werke und auf Seiten des USC schlichen sich wieder einige Fehler ein, so dass beim Stand von 15:19 der ein oder andere sicher schon an einen Tie-Break dachte. Allerdings zeigte sich nun der Kampfgeist der Konstanzer, den sie auch schon zuletzt in den Spielen gegen Rüsselsheim und Bliesen an den Tag gelegt hatten. Mit einer Aufschlagserie brachte Kapitän Hornikel sein Team wieder heran und Marvin Scheller und Johannes Becker mit Blockaktion leisteten ebenfalls ihren Beitrag, so dass bei 20:20 alles wieder ausgeglichen war. Es entwickelte sich nun eine Schlussphase, die an Spannung nicht zu überbieten war. Jens Weber, der beim Stand von 22:23 für Johannes Becker zum Aufschlag kam, zeigte keine Nerven und konnte beim Stand von 24:23 sogar zum Satzball aufschlagen. Fellbach konnte den ersten Matchball mit einem gelungenen Angriff abwehren und hatte seinerseits bei 24:25 die Chance, den Satz zu gewinnen. Mit den Aufschlägen von Lars Hammer, die die Gäste schon während des gesamten Spiels immer wieder in Schwierigkeiten gebracht hatten, konnte der Satz letztlich mit 27:25 und somit das Spiel mit 3:1 gewonnen werden.

In den kommenden Spielen besteht nun die Chance, gegen VI Frankfurt und TV Rottenburg II den Tabellenplatz 5 zu festigen bzw. sogar noch mit einem Auge Richtung der vorderen Plätze zu schielen, da auch die auf Platz 3. und 4 liegenden Temas noch die Reise an den See antreten müssen.

USC Konstanz: Kempe, Rodler, Hölzl, Schlag, Mundt, Kriech, Hornikel, Weber, Hammer, Bischof, Scheller, Becker, Kordic

USC-Herren blocken den Tabellenzweiten nieder

USC Konstanz – TV Bliesen (20:25, 25:21, 25:21, 25:27, 15:10) Auch das zweite Spiel des neuen Jahres konnten die Konstanzer für sich entscheiden. Spielentscheidend war vor allem die konzentrierte Block-und Abwehrleistung, welche in der Woche zuvor von Cheftrainer Helmut Zirk gefordert wurde.
Der erste Satz verlief für den USC mit seinen Fans im Rücken sehr vielversprechend. Schnell konnte ein kleines Punktepolster geschaffen werden. Die Gäste aus dem Saarland ließen jedoch nie locker. Bis zum Schluss des Satzes stellten die druckvollen Aufschläge der Bliesener die USC-Annahme immer wieder vor eine neue Herausforderung. Diesem Druck konnten die USC-Jungs nicht standhalten und mussten den ersten Satz folgerichtig an die Gäste abgeben.
Der zweite Satz gestaltete sich anfangs ähnlich dem ersten. Die Jungs vom Bodensee verdienten sich Punkt für Punkt und zogen immer wieder einige Punkte davon. Unbeeindruckt spielten die Gäste weiter ihre Taktik. Gegen Ende des Satzes war es vor allem eine überragende Blockarbeit, eine disziplinierte Abwehr und ein starker Wille, was dazu führte, dass die Konzilstädtler in Sätzen gleichzogen. Ein Aufschwung ging durch das Heimteam. „Wir waren uns sicher, dass wir hier heute was holen können“, so der bis dahin beste Angreifer Claudio Kriech.
In Satz drei legten die Konstanzer ihr ganzes Können aufs Parkett. Zuspieler Philipp Sigmund hatte zu jedem Zeitpunkt 4 bombenstarke Angreifer, die er nach Belieben bedienen konnte. Komprosmisslos ging der dritte Satz auf das Konto des USC.
Doch wer jetzt damit gerechnet hat, dass die Gäste aus dem Saarland auseinander brechen, der hat sich getäuscht. In Satz Nummer vier kam es zu einem offenen Schlagabtausch. Die Mittelblocker und der Diagonalangreifer des TV Bliesen brachten nahezu jeden Ball im Feld der Konstanzer unter. Auch auf der anderen Seite organisierte Annahmechef Jonathan Rodler seinen Riegel perfekt. Gegen Ende des Satzes war alles offen. Bei einem Stand von 25:26 zeigte der Gegner einmal mehr warum sie diese Saison so erfolgreich sind und verwandelten ihre zweite Chance auf den Satzgewinn eiskalt.
Es ging also wieder in den alles entscheidenden fünften Satz, den die Konstanzer noch gut in Erinnerung von letzter Woche in Rüsselsheim hatten.
Die Jungs vom Bodensee ließen nichts anbrennen. Das erhaltene Aufschlagsrecht nutze Lukas Hölzl mit seinen gefürchteten Flatteraufschlägen kaltschnäuzig und brachte die USC´ler 4:0 in Führung. Mit den Fans im Rücken ließ man den Gästen aus dem Saarland keine Chance auf einen Sieg und brachte den Tiebreak souverän mit 15:10 auf die Konstanzer Seite.
Mit dem Sieg gegen den Tabellenzweiten rutschen die Konstanzer vorerst auf Rang fünf. Weiterhin ist man nun seit drei Spielen ungeschlagen. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben eine sehr gute Leistung abgerufen“, berichtete Trainer Marcus Hornikel. Für den USC heißt es jetzt zwei Wochen weiter konzentriert arbeiten, um am 03.02.19 gegen den SV Fellbach erneut erfolgreich vom Platz zu gehen
USC Konstanz: Sigmund, Weber, Hornikel, Hammer, Bischof, Becker, Kordic, Scheller, Hölzl, Kriech, Schlag, Kaltenmark, Rodler, Kempe

USC Konstanz will gegen Bliesen punkten

USC Konstanz – TV Bliesen (Samstag 19.01.2019, 19:30, Schänzlehalle)

Nach dem knappen Sieg am vergangenen Wochenende soll an diesem Samstag der dritte Sieg in der Rückrunde folgen. Das dies allerdings kein leichtes Vorhaben ist merkten die Männer vom Bodensee bereits im Hinspiel, als sie im Saarland 3:1 verloren.Allerdings tun sich die Bliesener besonders am Bodensee schon seit einigen Jahren schwer.
„Die Bliesener sind vor eigener Kulisse sehr stark, auswärts zeigen sie aber öftermals Ihre Schwächen,“ so Helmut Zirk.

Gegen den aktuellen Tabellenzweiten, welcher einige wuchtige Angreifer in Ihren Reihen hat, wollen die Konzilstädtern vor allem wieder mit einer starken Blockleistung dagegen halten. Ein großer Vorteil ist hierbei, dass Mittelblocker Bojan Kordic wieder dabei ist und versucht die Saarländer zum Verzweifeln zu bringen.

Auch wies Trainer Markus Hornikel in der vergangenen Trainingswoche mehrfach nochmals auf die korrekte Handhaltung im Block hin: „Wir müssen schauen, dass wir mit einem stabilen Block den Abwehrspielern das Leben erleichtern und gleichzeitig vermeiden, dass wir angeschlagen werden.

So sind alle gespannt ob den Jungs die Revanche gegen die Saarländer gelingt und die Mannschaft drei Punkte am See behalten kann. Das Spiel findet nach einer kurzfristigen Änderung doch in Schänzlehalle statt, dort dürfen sich die Zuschauer auf einen heissen Kampf der beiden Mannschaften freuen.

Harter Kampf gegen Rüsselsheim wird belohnt

TG Rüsselsheim III – USC Konstanz (21:25, 25:22, 21:25, 25:23, 12:15) – Im ersten Spiel des neuen Kalenderjahres spielten die Konstanzer auswärts in Rüsselsheim auf. Auch wenn der USC als Favorit gegen den Tabellenvorletzten gehandelt wurde, so überließen die Männer um das Trainergespann Zirk/Hornikel bei der Vorbereitung nichts dem Zufall. «Kurz nach dem Jahreswechsel nahmen wir den Trainingsbetrieb wieder auf und konnten beim Konstanzer Dreikönigsturnier gegen Mannschaften aus der ersten und zweiten Liga der Schweiz und Deutschlands unsere Abstimmung auf sehr hohem Niveau festigen», so Hornikel.
Der Start des ersten Satzes verlief dann auch nach Maß. Schnell führte der USC mit vier Punkten. Je länger der Satz aber andauerte, desto besser kamen die Rüsselsheimer ins Spiel und bereiteten dem Gästeteam mit cleveren Angriffen immer wieder Probleme. Dennoch brachten die Konzilstädter den ersten Durchgang schlussendlich mit 21:25 ins Trockene.
Die fehlende letzte Konsequenz im eigenen Spiel und das stark verbesserte Block-Abwehrspiel des Gastgebers stellte die Konstanzer im 2. Satz vor eine unlösbare Aufgabe. Mit der Rückbesinnung auf die eingespielten Spielzüge des Vorbereitungsturniers und jetzt unaufhaltsam dominant auftretenden Schnellangreifern Marvin Scheller und Johannes Becker konnte die Führung im darauffolgenden Satz zurückerobert werden. Im 4. Durchgang folgte wie so oft Schatten auf Licht. Im finalen Ballwechsel konnte sich der USC, symptomatisch für den gesamten Durchgang, nicht gegen die Gastgeber durchsetzen und wurden mit 23:25 in den Tiebreak gezwungen.
Dort gelang den Jungs vom See ein Start nach Maß. Mit druckvollen Aufschlägen und einer konzentrierten Leistung in der Feldabwehr konnte man schnell eine 4 Punkte Führung erspielen. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Jungs nichts mehr anbrennen und verwalteten die Führung zum ersten Sieg des Jahres.
«Die Rüsselsheimer sind überhaupt nicht wie eine abstiegsbedrohte Mannschaft aufgetreten und haben uns mit hart umkämpften Ballwechseln alles abverlangt. Das Team hat aber Moral gezeigt und so doch noch zwei Punkte an den Bodensee holen können, darauf können wir aufbauen!», so das mitgereiste Vorstandsmitglied Peter Mühlbrandt.
Ausruhen kann sich der USC Konstanz nach dem kräfteraubenden Fünf-Satz-Spiel nicht, denn schon am kommenden Samstag steht das erste Heimspiel des neuen Jahres gegen den zweitplatzierten TV Bliesen an. «Wir freuen uns schon jetzt darauf und hoffen auf eine tolle Unterstützung unserer Fans!»
USC Konstanz: Rodler, Hammer, Becker, Scheller, Hornikel, Hölzl, Kriech, Sigmund, Mundt

USC will ersten Sieg im neuen Jahr

TG Rüsselsheim 3 – USC Konstanz (12.01.2019, 18:00 Uhr, Rüsselsheim). Nach der wohlverdienten Weihnachtspause startete die erste Herrenmannschaft des USC Konstanz bereits direkt nach Silvester wieder in den Trainingsbetrieb, um früh den Rhythmus für die verbliebenen Spiele aufzunehmen.
In den ersten Trainingseinheiten legte das Trainerduo Helmut Zirk und Marcus Hornikel den Fokus auf viele Ballkontakte. „Es ist wichtig, dass die Spieler sehr schnell wieder rein kommen, da die Vorbereitungszeit durch die Weihnachtspause so kurz ist,“ so Helmut Zirk. Um die Mannschaft auch schon früh auf Wettkampfniveau zu bringen, haben die Konstanzer beim Dreikönigsturnier in Konstanz getestet. So gaben sich zum Beispiel die Zweitligaclubs aus Hammelburg und Friedrichshafen sowie einige Schweizer Nationalliga-A Teams aus Näfels und Bern die Ehre. So konnten auch die Rückkehrer Marc Mundt und Marvin Scheller einiges an Spielpraxis sammeln. Besonders die Rückkehr von Kapitän Marvin Scheller (Praktikum in Bremen) hilft den Konstanzern enorm, zumal im nächsten Spiel gegen Rüsselsheim mit Johannes Becker nur noch ein weiterer nomineller Mittelblocker im Aufgebot steht. Rüsselsheim steht aktuell als Tabellenvorletzter unter akutem Druck, das Spiel zu gewinnen. „Wir können definitiv befreit aufspielen“, so Trainer Marcus Hornikel noch vor dem Spiel. Trotzdem wolle man unbedingt gewinnen um gar nicht mehr in Abstiegsgefahr zu geraten. Damit in Rüsselsheim also drei Punkte gelingen, wurde unter der Woche viel an der Feinabstimmung in der Annahme gearbeitet.

Mit Derbysieg in die Weihnachtspause

USC Konstanz – VfB Friedrichshafen II (25:17, 25:11, 25:10) – Nach zuletzt durchzogenen Ergebnissen wollte der USC Konstanz im Derby noch einmal sein ganzes Potenzial abrufen, um mit einem Sieg gegen die Häfler versöhnlich mit dem Jahr 2018 abschließen zu können. Angetrieben vom lauten Heimpublikum starteten beide Mannschaften konzentriert in den ersten Satz, wobei der USC die etwas feinere Klinge führte und so einige Punkte vorlegen konnte. Der VfB wollte es dem Heimteam aber nicht zu einfach machen und kämpfte sich nochmals bis zum Stande von 16:16 zurück. Was danach kam, war für alle Anwesenden eine Lehrstunde in Sachen Blocktechnik: Gleich fünf Mal nacheinander schraubte sich der USC-Mittelangreifer Johannes Becker in die Höhe und pflückte die gegnerischen Angriffe vom Konstanzer Himmel runter. Nach einem Side-out der Häfler und drei weiteren Punkten für den USC Konstanz war es wiederum der 2.02m grosse Mittelblocker Becker, der den Satzball verwertete und das Score somit auf 1:0 zu Gunsten der Konstanzer stellte.
Der zweite Satz begann, wie der erste endete. Auf Seiten der Konzilstädter konnte jeder noch so aussichtslose Ball gerettet und in einen Punkt umgewandelt werden. Schnell zog das Heimteam auf 11:4 und machte keinen Anschein, das Tempo zu drosseln. Mit einer geschlossenen und überzeugenden Mannschaftsleistung holte sich der USC den zweiten Satz schlussendlich mit 25:11. Kapitän Sigmund analysierte: «An solchen Tagen macht es einfach Spaß, Volleyball zu spielen. Wir kämpften füreinander und konnten immer wieder mit schönen Punkten brillieren. Auch die eingewechselten Spieler fügten sich nahtlos ins Team ein, wodurch wir den Druck stetig hochhielten.»
Auch im dritten Durchgang gelang den Konstanzern ein Start nach Mass, wodurch sie schnell wiederum mehrere Punkte zwischen sich und die Häfler bringen konnten. Der Vfb versuchte sich nochmals gegen die drohende Niederlage zu stemmen, doch schien es aus Sicht der Gäste wie verhext – egal was sie versuchten, die Konstanzer hatten immer die passende Antwort darauf. So ging schlussendlich auch der dritte Satz mit 25:10 verdient an den USC Konstanz. «Heute kann kein Spieler besonders hervorgehoben werden, da schlichtweg alle einen Sahnetag erwischt haben!», fasste Trainer Hornikel das Spielgeschehen zusammen. Bevor es im neuen Jahr am 05.01.2019 mit einem hochkarätigen Vorbereitungsturnier in Konstanz weitergeht, stehen nun erstmal einige Tage Erholung an.
Fröhliche Festtage wünscht Ihnen der USC Konstanz!
USC Konstanz: Sigmund, Schlag, Becker, Hammer, Kriech, Kordić, Rodler, Hölzl, Kaltenmark, Hornikel, Weber

USC will mit einem Sieg in die Weihnachtspause

USC Konstanz – VfB Friedrichshafen 2 (15.12.2018; 19:30 Pestalozzihalle). Für den USC Konstanz geht es am Samstagabend in das letzte Spiel des erfolgreichen Jahres 2018. Die Stimmung bei der Mannschaft ist zwar nach den Niederlagen in den letzten Spielen etwas betrübt, jedoch „ist man bei einem Derby gegen Friedrichshafen immer maximal motiviert“, so Kapitän Philipp Sigmund. Allerdings muss sich die Mannschaft in Sachen Spielhalle etwas umgewöhnen. Gespielt wird aus Belegungsgründen nicht wie gewohnt in der Schänzlehalle, sondern in der Pestalozzihalle. Der USC muss sich dabei nicht nur an die ungewohnte Spielstätte anpassen – auch logistische Herausforderungen stehen dem Verein durch den Hallenwechsel bevor. „Es ist schon ein kleiner Nachteil für uns, nicht in der Schänzlehalle zu spielen“ sagte Trainer Marcus Hornikel vor dem Spiel. „Wir haben hier einfach noch nie auf dem Großfeld spielen, geschweige denn trainieren können“. Trotzdem gebe es nichts besseres als „zum Rückrundenauftrakt gleich gegen den VfB und zuhause spielen zu dürfen“, so Hornikel weiter. Sowohl Hornikel, als auch Trainer Helmut Zirk haben jahrelang für den VfB Friedrichshafen in verschiedenen Funktionen gewirkt.
Freuen kann sich der USC über die Rückkehr von Kapitän Philipp Sigmund und Außenangreifer Heiko Schlag, welche zwar in dieser Woche noch nicht voll trainieren konnten, aber am Samstag gegen ihren Ex-Club mit von der Partie sein werden.
Auch Trainer Zirk blickt euphorisch auf das Spiel: „Es ist gut, wieder eine große Anzahl an Spieler zu haben. Dies ermöglicht uns bessere Wechselmöglichkeiten während des Spiels. Aber auch das Trainingsniveau ist um einiges höher, wenn die erfahrenen Spieler dabei sind.“
So wurde in der vergangenen Trainingswoche wieder sehr häufig im 6:6 trainiert, um an der letzten Feinabstimmung für das Jahreshighlight zu arbeiten.

Die Tabellenführung als Belohnung

USC Konstanz 2 – TV Kappelrodeck 3:2 (21:25, 25:14, 23:25, 25:20, 16:14). Mit einem Tiebreak ging das Spitzenspiel der Oberliga Baden am vergangenen Samstag zu Ende. Am Schluss jubelten die Konstanzer Herren über den knappen Sieg, doch auch der Gegner aus Kappelrodeck konnte einen Punkt mitnehmen. Aufgrund des besseren Satzverhältnisses wechselte damit die Tabellenführung an den USC Konstanz.
Der Gegner aus dem Schwarzwald musste das Auswärtsspiel mit lediglich acht Spielern antreten, im Gegensatz zu den Konstanzer, die mit vollbesetzter Auswechselbank gerüstet waren. Dieser Unterschied war aber zunächst nicht zu spüren, der TV Kappelrodeck griff gleich im ersten Satz engagiert an, setzte mit einer kleinen Aufschlagserie das erste Ausrufezeichen und ließ sich anschließend den Satzgewinn nicht nehmen.
Der USC fightete zurück und gewann durch konzentrierte Blockarbeit und optimale Float-Aufschläge den zweiten Durchgang. Satz drei ging wieder an die Gegner, die vor allem durch ihre starken Außenangreifer immer wieder punkten konnten. In Satz vier ging wiederum der USC durch eine Aufschlagserie von Arvid Kuritz in Führung. Außerdem kamen nun die frische Angreifer Steffen Iberl und Nico Reichert von der Bank, während den Gegnern langsam die Puste ausging. „Kappel“ konnte nicht mehr genügend Druck aufbauen und die Konstanzer erarbeiteten sich im Satzverlauf Break für Break. Was folgte war der Ausgleich zum 2:2 nach Sätzen, somit mussten die Teams in den Tiebreak.
Konstanz erarbeitete sich zunächst eine kleine Führung, aber Kappelrodeck setzte immer wieder geschickt den eigenen Kapitän in Szene, das Spiel kippte und der USC musste beim Stand von 13:14 einen Matchball gegen sich abwehren. Doch diesmal stand der Block von USCLer Julian Vill goldrichtig – Matchball abgewehrt! Die Konstanzer sahen ihre Chancen wieder steigen und legten mit einem guten Aufschlag von Chris Petry den Grundstein für den eigenen Matchball. Während die Nervosität bei Gegner und Publikum weiter anstieg behielt die Konstanzer Angriffsreihe die Nerven: Alexander Reichel überraschte alle mit einer geschickten Finte, der gegnerische Zuspieler konnte den Ball nicht abwehren- Ball, Satz, Sieg und Tabellenführung für den USC Konstanz nach fast zwei Stunden!
Trainer Uwe Schneider analysierte nach dem Spiel: „Den Ausschlag gegen das starke Team aus Kappelrodeck hat heute wohl unsere Auswechselbank gemacht. Wir konnten in der entscheidenden Schlussphase noch frische Spieler bringen, der Gegner musste komplett durchspielen. Gerade am Ende musste der beste gegnerische Spieler fast alle Aktionen spielen, das hat dann irgendwann nicht mehr geklappt. Und eine gute Portion Glück hat heute auch dazugehört.“
Dem USC verbleiben nun noch zwei Spiele in diesem Jahr um den Platz ganz oben zu sichern, am kommenden Samstag geht es wieder in der Schänzlehalle – hoffentlich mit viel Unterstützung unserer Zuschauer – gegen die VSG Kleinsteinbach.
USC Konstanz: Ardelt, Berger, Fauser, Iberl, Kuritz, Petry, Reichel, Reichert, Röhl, Schlag, Schöne, Vill, Trainer Schneider