Herren II: Schwieriges Auswärtsspiel in Sindelfingen

VfL Sindelfingen – USC Konstanz (Samstag, 19.10.19, 20 Uhr, Sindelfingen) – Am kommenden Samstag geht es für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz zu einem ganz schwierigen Auswärtsspiel beim VfL Sindelfingen. Die Sindelfinger haben sich zwar erst einen Punkt mehr als die Jungs vom Bodensee erspielt, jedoch ist die Mannschaft „vom Kader her deutlich stärker, als es die Tabellensituation aussagt“ urteilt USC-Trainer Uwe Schneider vor der Partie. So spielt zum Beispiel mit Sven Metzger ein bundesligaerfahrener Spieler in den Reihen des VfL Sindelfingen. Der 1.95m-Hühne spielte fünf Jahre für den TV Rottenburg in der 1. Bundesliga und kehrte vor einigen Jahren zu seinem Heimatverein nach Sindelfingen zurück.

Für das USC-Trainer-Duo Röhl und Schneider ist derweil klar, „dass wir ihm das Leben so schwer wie möglich machen müssen“. Personell muss der USC Konstanz wieder mit einigen Ausfällen umgehen. Der erfahrene Außenangreifer Lukas Hölzl wird aus beruflichen Gründen die Reise nach Stuttgart nicht mitmachen können. Auch bei Steffen Iberl ist noch unklar, ob er sich rechtzeitig von einer Grippe wieder erholt.

„Die Jungs sind heiß auf den ersten Sieg – das merken wir in jeder Trainingseinheit“, sagte Philipp Röhl unter der Woche. Jetzt müsse man sich endlich mal für „die harte Arbeit belohnen“. Auch aufgrund der bisherigen Ergebnisse geht der USC Konstanz trotzdem als klarer Außenseiter in die Partie.

Regionalliga-Volleyballer erkämpfen sich den ersten Punkt

USC Konstanz – SG MADS Ostalb 2:3 (25:21, 25:20, 16:25, 18:25, 11:15) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz hingen die Köpfe nach der erneuten Niederlage tief. Mit 2:3 musste man sich der SG MADS Ostalb geschlagen geben, obwohl man zwischendurch mit 2:0 geführt hatte. «Diese Niederlage tut schon sehr weh» zeigte sich das Trainerduo um Uwe Schneider und Philipp Röhl niedergeschlagen nach der Partie.

In den ersten beiden Sätzen hatte der USC Konstanz noch alles im Griff. Durch eine saubere Annahme und ein starkes Angriffsspiel ließ man die Aalener kaum zur Entfaltung kommen und setzte sich somit immer zum Ende des Satzes mit einigen Punkten ab.

«Was dann passiert ist, kann ich nicht wirklich in Worte fassen», sagte Trainer Uwe Schneider nach dem Spiel. Denn auf einmal gelang den Konstanzern um Kapitän Matthias Dittrich nichts mehr. Sowohl einige Ungenauigkeiten in der Annahme, als auch unnötige Fehler im Angriff bescherten der SG MADS Ostalb eine sichere Führung in den Sätzen drei und vier. Auch viele Wechsel auf allen Positionen brachte für den USC Konstanz keine Besserung.

Nach drei Niederlagen zum Auftakt und den Rückschlägen in den Sätzen drei und vier «hatten wir einfach nicht mehr das Selbstvertrauen, um das Spiel umzubiegen», sagte Spielertrainer Philipp Röhl nach der Partie. Der entscheidende fünfte Satz begann nämlich abermals mit zaghaften Angriffen oder sogar mit direkten Fehlern auf Seiten des USC.

«Wir müssen den Blick einfach wieder nach vorne richten und an unseren Schwächen arbeiten» gibt Schneider die Marschroute vor. Viel Zeit bleibt dem USC Konstanz dabei nicht, denn schon am kommenden Samstag steht das nächste schwierige Auswärtsspiel an, wo es dann endlich mit den ersten drei Punkten klappen soll.

USC Konstanz: Berger, Hölzl, Dittrich, Fauser, Iberl, Ardelt, Schenk, Schlag, Kuritz, Petry, Rass, Röhl

Bittere Heimniederlage für Drittliga-Volleyballer

USC Konstanz – TV Rottenburg II 2:3 (18:25, 25:18, 22:25, 25:22, 15:17) – Nach zuletzt zwei Siegen muss der USC Konstanz nun seine erste Saisonniederlage gegen die Bundesligareserve aus Rottenburg hinnehmen. Denkbar knapp verlor man vor heimischem Publikum mit 2:3.

Zu Beginn des ersten Satzes spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe und so konnte sich keines der beiden Teams so richtig absetzen. Folglich Stand es nach kurzer Zeit 8:7 für den USC. Was dann folgte war eine Reihe von Fehlern seitens der USC’ler, die mit den druckvollen Aufschlägen der Rottenburger nicht mehr klar kamen. Daraus resultierend legten die Rottenburger einen Lauf hin und plötzlich stand es aussichtslos 12:21 gegen die Mannen um Kapitän Kaltenmark. Man konnte sich zwischenzeitlich zwar noch auf 18:22 herankämpfen, allerdings war der Abstand zu groß und folgerichtig ging der erste Satz mit 25:18 an den TV Rottenburg II.

In Satz zwei entwickelte sich zu Beginn ein ähnliches Bild wie in Satz eins. Beim Stand von 8:7 für den USC blieb allerdings diesmal die Annahme stabil und die Angriffe fanden ihren Weg ins Ziel. So entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf Rennen, bei dem es dem USC gelang, sich auf 19:16 einen minimalen Vorsprung zu erspielen. Nach einem drei-Punkte Lauf der Konstanzer stand es nun 22:16. Diesen Vorsprung ließ man sich nicht mehr nehmen und glich mit 25:18 auf 1:1 in Sätzen aus. „Die Jungs haben hier eine tolle Moral gezeigt und den katastrophalen ersten Satz direkt abhaken können“, so Trainer Messmer.

In Satz drei konnten die Konstanzer leider nicht an den guten zweiten Satz anknüpfen und schnell stand es 5:8 gegen die Konzilstädter. Im weiteren Verlauf schaffte man es bis auf 8:9 wieder anzuschließen, allerdings zeigten die Rottenburger sich davon unbeeindruckt und setzten sich erneut auf 12:16 ab. Beim Stand von 14:19 schien es so, dass der Satz zugunsten der Bundesligareserve aus Rottenburg ausging. Doch Konstanz zeigte wiederum eine starke kämpferische Leistung und kam bis auf einen Zähler (20:21) heran. Die Konstanzer schafften es allerdings nicht, den Schwung in die sogenannte „Crunchtime“ mitzunehmen und mussten sich mit 22:25 geschlagen geben.

Der vierte Satz begann sehr zerfahren. Beim Stand von 3:5 bekam USC-Mittelblocker Marvin Scheller vom Schiedsrichter die rote Karte gezeigt, nachdem er lautstark seine Entscheidung angezweifelt hatte. Es schien aber, als hätte die rote Karte die Konstanzer zusätzlich angespornt, es unbedingt in den Tie-Break zu schaffen. Nach 3:6 Rückstand erspielte man sich eine Führung auf 11:10, 16:14 und 18:16. Die Rottenburger wollten unbedingt den Tie-Break verhindern und die drei Punkte vom Bodensee mitnehmen. So gelang es ihnen fünf der letzten sechs Punkte zu erspielen und Konstanz lag nun mit 19:21 hinten. Es begann ein hin und her in der Schlussphase mit besserem Ausgang für den USC. So sicherte man sich Durchgang vier mit 25:22.

Das Spiel musste nun durch den Tie-Break entschieden werden. Die Jungs vom Bodensee legten hier einen Blitzstart hin und führten nach wenigen Minuten bereits mit 7:2. Was dann passierte konnte man sich kaum erklären. Es häuften sich Leichtsinnsfehler und Unkonzentriertheiten seitens der Konstanzer und auf einmal stand es 9:12, nach weiterem Verlauf 12:14. Die Jungs vom Bodensee gaben nicht auf und konnten insgesamt drei Matchbälle abwehren, ehe man sich mit 15:17 geschlagen geben musste. „Wir haben es geschafft, nach zweimaligem Satzrückstand wieder zurück ins Spiel zu kommen,“ so Trainer Messmer, „daher bin ich trotz der bitteren Niederlage sehr stolz auf die Jungs, die nie aufgegeben haben zu kämpfen und somit immerhin einen Punkt für die Mission Klassenerhalt erspielt haben.“

Nächstens Wochenende ist spielfrei, somit hat der USC Konstanz zwei Wochen Zeit sich auf das nächste Spiel beim Zweitligaabsteiger TSV Georgii Allianz Stuttgart vorzubereiten.

USC Konstanz: Hornikel, L.Hammer, Sailer, Rodler, Kempe, Kordic, Büchner, Scheller, Mundt, Kaltenmark, Lelle

Nächste Standortbestimmung für den USC Konstanz

USC Konstanz – TV Rottenburg II (Samstag, 12.10.19, 19.30 Uhr, Schänzlehalle) – Der Saisonstart ist geglückt und in den ersten beiden Begegnungen der Saison konnten die Drittliga-Volleyballer des USC Konstanz zwei wichtige Siege einfahren. Doch bereits am kommenden Samstag wartet die nächste schwere Partie in der heimischen Schänzlehalle. Mit der Bundesligareserve des TV Rottenburg steht ein Gegner auf der anderen Netzseite, der den Konstanzern schon in den letzten Jahren einiges abverlangt hat.

Trainer Timo Messmer versuchte daher, sein Team gezielt auf die Spielweise des Gegners einzustellen. „Die Rottenburger haben eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Leistungsträgern und hochveranlagten Talenten. Ebenso ist es eine klassische Stimmungsmannschaft, die sich schnell in einen Rausch spielen kann. Dem versuchen wir spielerisch entgegenzuwirken“, so der Trainer der Konstanzer. Mit einem Sieg gegen die Schwaben könnte sich der USC Konstanz vorerst in der oberen Tabellenhälfte festsetzen und den Schwung in die nächsten Partien mitnehmen.

Für Außenangreifer Paul Kaltenmark wird es ein ganz besonderes Spiel, denn er trifft nicht nur auf seinen Jugendverein, sondern auch auf einige Freunde, mit denen er noch vor drei Jahren gemeinsam das Trikot der Rottenburger getragen hat. „Für mich ist es immer schön, die Jungs wieder zu sehen und gegen sie zu spielen. Freundschaftlich geht es aber nur vor und nach dem Spiel zu“, fügt Kaltenmark hinzu.

Das Trainerteam um Timo Messmer und Marcus Hornikel konnte in der Trainingswoche einige taktische Akzente setzen, um das Spiel erfolgreich gestalten zu können. Personell können die Trainer auf ihren breiten Kader zurückgreifen. Lediglich hinter dem Einsatz von Zuspieler Jens Martin steht noch ein Fragezeichen.

Für den Verein wird es am Samstag ohnehin eine Besonderheit geben, denn die Begegnung der Drittligamannschaft ist erstmals Teil eines Dreifach-Spieltags. So können die Zuschauer mit den Partien von Damen 1 (15.00 Uhr) und Herren 2 (17.00 Uhr) schon im Vorfeld attraktive Regionalligaspiele besuchen.

Herren II: Regionalliga-Volleyballer wollen die ersten Punkte einfahren

USC Konstanz – SG MADS Ostalb (Samstag, 12.10.19, 17.00 Uhr, Schänzlehalle) – Die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz sind denkbar schlecht in die neue Saison gestartet. Nach drei Niederlagen zum Auftakt steht nun das Kellerduell gegen die SG MADS Ostalb an, die ebenfalls ihre bisherigen drei Saisonspiele verloren haben. Für USC-Trainer Uwe Schneider ist die Ergebniskrise jedoch kein Grund zur Panik: «Die Stimmung in der Mannschaft ist immer noch gut und wir haben das ein oder andere Spiel auch zu deutlich verloren». Am kommenden Samstag gibt es also direkt die nächste Chance auf die ersten Punkte in der Regionalliga.

Unklar ist jedoch mit welcher Mannschaft die Gäste aus Aalen in Konstanz auftreten werden. Fünf langjährige Leistungsträger haben ihre Karrieren beendet, einzig Zuspieler Christian Kalwa ist von der ehemaligen Mannschaft noch übrig geblieben, mit der sich der USC Konstanz von 2013 bis 2015 in der Dritten Liga duellierte.

Personell kann das USC-Trainerduo Uwe Schneider und Philipp Röhl wieder auf einen vollen Kader setzen, nachdem man beim vergangenen Auswärtsspiel in Heidelberg nur neun Akteure dabei hatte. Philipp Röhl blickt auch zuversichtlich auf die Partie gegen die SG MADS Ostalb, denn «wir haben uns in der Annahme deutlich stabilisiert und müssen jetzt nur noch durchschlagskräftiger im Angriff werden». Daran hat die Mannschaft in der vergangenen Woche auch intensiv gearbeitet. Die Weichen für die ersten Punkte in der Regionalliga sind also gestellt.

Herren II: Erneut nichts zu holen für Regionalliga-Volleyballer

TSG Heidelberg-Rohrbach – USC Konstanz 3:1 (25:15, 22:25, 25:18, 25:20) – Bei der weitesten Auswärtsfahrt in diesem Jahr nach Heidelberg waren für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz auch im dritten Saisonspiel erneut keine Punkte zu holen. Mit 3:1 musste sich die zweite Herrenmannschaft des USC den favorisierten Heidelbergern geschlagen geben. «Wir haben uns wieder etwas gesteigert», sagte Spielertrainer Philipp Röhl, der neben einigen wichtigen Spielern auch auf seinen Trainerkollegen Uwe Schneider aus familiären Gründen verzichten musste.

Noch im ersten Satz war ordentlich Sand im Getriebe des USC Konstanz. Mit nur neun Spielern war man nach Heidelberg gereist und hatte daher nur auf der Aussenangreiferposition Wechseloptionen. Besonders in der Annahme und im Angriff offenbarten die Männer um Kapitän Matthias Dittrich einige Schwächen und so ging der Satz auch folgerichtig an die TSG.

Im zweiten Satz zeigten sich die Konstanzer von einer anderen Seite. Durch starke Aufschläge und einen sicheren Annahmeverbund stellte man die Heidelberger vor ordentliche Probleme. So führte der USC Konstanz Mitte des Satzes deutlich mit bis zu acht Punkten. «Wir sind leider noch nicht konstant genug», sagte Trainer Röhl nach dem Spiel. Der USC Konstanz konnte die Führung nämlich gerade noch so zum Satzgewinn über die Zeit retten.

Im dritten Satz agierten die Heidelberger wieder etwas konzentrierter und stellten Konstanz damit vor unlösbare Probleme. Im letzten Satz des Tages «haben wir bis zum 18:14 unsere beste Leistung gezeigt – sind dann aber völlig unverständlich eingebrochen», so ein frustrierter Philipp Röhl. Die Heidelberger kämpften sich Punkt um Punkt heran und drehten den Satz noch zu ihren Gunsten.

Damit bleibt der USC Konstanz als Aufsteiger in der Regionalliga auch nach dem dritten Spiel punktlos auf dem letzten Tabellenplatz. Eine Chance zur Wiedergutmachung bietet sich gleich wieder am kommenden Samstag, wenn die MADS Ostalb zu Gast in der Schänzlehalle ist.

USC Konstanz: Ardelt, Dittrich, Fauser, Iberl, Kuritz, Petry, Schenk, Berger, Röhl

Erfolgreicher Heimauftakt für Drittliga-Volleyballer

USC Konstanz – TV Feldkirchen 3:0 (25:17, 25:16, 25:19) – Nach knapp 75 Minuten Spielzeit stand für die Drittliga-Volleyballer des USC Konstanz auch der zweite Saisonsieg im zweiten Spiel in den Büchern. Durch den klaren 3:0-Erfolg gegen die weitgereiste Mannschaft des TV Feldkirchen schiebt sich der USC Konstanz damit auf den zweiten Tabellenplatz.

Vor dem Spiel wurden vom USC-Trainer Timo Meßmer nochmals die Richtlinien für das anstehende Spiel vorgegeben – Ziel war es, sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren und dem Gegner damit klar zu zeigen, dass für sie heute in der Schänzlehalle nichts zu holen sein wird.

Im ersten Satz konnten sich die Spieler um Kapitän Paul Kaltenmark schnell auf 8:2 absetzen und den Vorsprung souverän bis zum Satzende sogar noch ausbauen. Feldkirchen wirkte streckenweise ideenlos gegen das strukturiere, schnelle Spiel des USC Konstanz. Der nächste Durchgang startete holprig für den Gastgeber. Mehrere Leichtsinnsfehler im Spielaufbau und Abstimmungsschwierigkeiten brachten die Gäste zumindest in Schlagdistanz. Erst bei 12:11 lag der USC Konstanz im zweiten Satz wieder vorne. „Diese Phasen müssen wir schneller überwinden“, sagte Timo Meßmer sichtlich unzufrieden, „wir haben die Gegner zu einfachen Punkten eingeladen und sie damit unnötig zurück ins Spiel gebracht“. Zum Ende vom zweiten Satz fand der USC Konstanz dann zur gewohnten Stärke zurück und konnte somit auch den zweiten Satz deutlich mit 25:16 gewinnen. Auch im letzten Satz des Tages ließen die Jungs vom Bodensee die Feldkirchener nicht ins Spiel kommen, die frühe Vier-Punkte-Führung bei 9:5 wurde konsequent zum Matchgewinn bei 25:19 gehalten und brachte den Männern um Kapitän Paul Kaltenmark drei weitere Punkte für diese Saison ein.

„Es war wichtig, dass wir das Spiel konzentriert und ohne Satzverlust über die Bühne gebracht haben“, sagte Meßmer nach dem Spiel. Am kommenden Samstag steht bereits das nächste Heimspiel gegen die Rivalen aus Rottenburg an. Dafür wird in der kommenden Woche im Training noch an der Abstimmung gearbeitet um den nächsten Sieg einzufahren.

USC Konstanz: E. Hammer, L. Hammer, Mundt, Kaltenmark, Kempe, Lelle, Hornikel, Kordic, Büchner, Rodler

USC Konstanz empfängt den TV Feldkirchen zum ersten Heimspiel der Saison

USC Konstanz – TV Feldkirchen (Sonntag, 06.10.19, 16 Uhr, Schänzlehalle). Nach dem erfolgreichen Start in die Saison mit einem Auswärtssieg in Rüsselsheim brennen die Drittliga-Volleyballer auf den nächsten Sieg. Am kommenden Sonntag steht das erste Heimspiel der diesjährigen Drittliga-Saison an. Gegner ist das gänzlich unbekannte Team des TV Feldkirchen. Der Aufsteiger aus der Regionalliga setzte aber gleich im ersten Spiel ein Ausrufezeichen, als man gegen den TV Waldgirmes einen Punkt holen konnte. „Wir wissen im Prinzip wenig über den kommenden Gegner“, sagte der Trainer des USC Konstanz Timo Meßmer vor der Partie. Das Coaching-Team um Timo Meßmer und Marcus Hornikel setzte bei der Vorbereitung auf das Spiel den Fokus daher auf das eigene Team. Mit gezielter Videoanalyse wurden die Fehler vom vergangenen Wochenende noch mal analysiert und dementsprechend an den eigenen Schwachstellen im Training gearbeitet.

Personell sind alle Spieler des USC Konstanz an Bord, obwohl ein paar Spieler kleinere Wehwehchen haben, „sollte uns das nicht weniger leistungsfähig machen“, so Meßmer. Die Männer um Mannschaftskapitän Paul Kaltenmark fiebern nun dem ersten Auftritt vor heimischen Publikum entgegen. Die beiden Trainer Timo Meßmer und Marcus Hornikel sind sich sicher: „Wenn die Jungs die Vorgaben umsetzen, dann sind drei Punkte möglich.“ Für den USC Konstanz hätte ein Heimsieg im ersten Spiel auch den positiven Nebeneffekt, nicht gleich von Anfang der Saison im Abstiegskampf zu stehen.

Herren II: Regionalliga-Volleyballer nur Außenseiter in Heidelberg

TSG Heidelberg-Rohrbach – USC Konstanz (Samstag, 05.10.19, 20 Uhr, Heidelberg) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz steht am kommenden Samstag wieder ein echter Härtetest auf dem Programm. Nicht nur die lange Anreise nach Heidelberg bereitet den beiden Trainern Uwe Schneider und Philipp Röhl Kopfzerbrechen, auch die Tabellensituation ist für den Aufsteiger eher suboptimal. Die ersten beiden Saisonspiele gingen für den USC Konstanz mit jeweils 0:3 verloren, obwohl die „Ergebnisse den tatsächlichen Leistungsunterschied nicht wirklich widerspiegeln“, so Trainer Uwe Schneider vor der Partie in Heidelberg.

Die Heidelberger mussten ein paar wenige Abgänge verzeichnen und haben in der bisherigen Saison gezeigt, dass trotzdem mit ihnen zu rechnen ist. Einer unglücklichen 2:3 Auftaktniederlage gegen Stuttgart folgte ein deutlicher 3:0-Sieg gegen Karlsruhe.

Auf Seiten der Konstanzer ist bisher noch fraglich, wer die Reise mit nach Heidelberg antreten kann. Unter der Woche waren einige Spieler erkältet und ein paar Spieler befinden sich im Urlaub. Darüber hinaus kann auch Trainer Uwe Schneider aufgrund eines familiären Engpasses die Reise nach Heidelberg nicht antreten. „Wir werden wahrscheinlich nur mit sieben oder acht Spielern antreten können“, so Spielertrainer Philipp Röhl, „jedoch werden wir das Beste daraus machen“.

Die Marschroute für den USC Konstanz ist daher klar – die Regionalliga-Volleyballer können befreit und ohne Druck aufspielen und wollen somit den einen oder anderen Punkt ergattern. „Wenn wir gut aufschlagen und sich unsere Annahme stabilisiert, sehe ich gute Chancen, dass wir Heidelberg ärgern können“, ist sich Röhl vor dem Spiel sicher.

Erfolgreicher Start für die Drittliga-Volleyballer des USC Konstanz

TG Rüsselsheim II – USC Konstanz 2:3 ( 21:25, 25:20, 24:26, 25:19, 17:19) – Im ersten Saisonspiel mussten die Konstanzer Drittligavolleyballer direkt zu einer der weitesten Auswärtsfahrten in Rüsselsheim antreten. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Vorbereitungsturnier in Fellbach vor zwei Wochen wollten die Konzilstädter die positive Energie mit in die Saison retten und gleich für die ersten Punkte sorgen. „Mit der vor zwei Wochen in Fellbach gelieferten Leistung unserer Mannschaft sind wir sehr zufrieden und wir hoffen, die Jungs zeigen auch diesmal viel Einsatz und Stärke auf dem Spielfeld. Nur so können wir siegreich in die Saison starten“, sagte Trainer Marcus Hornikel vor dem Spiel.

Der Start des ersten Satzes verlief dann auch wie erwünscht. Bärenstarke Block- und Feldabwehr brachten die Konzilstädter schnell mit 4:0 in Führung. Je länger der Satz aber andauerte, desto besser kamen die Rüsselsheimer ins Spiel. Trotzdem ließen sich die Konstanzer den Vorsprung nicht abnehmen und brachten den ersten Durchgang mit 21:25 ins Trockene.

Die fehlende Konstanz im eigenen Spiel und das stark verbesserte Aufschlagspiel des Gastgebers gegen Satzende stellte die Konstanzer im zweiten Durchgang jedoch vor eine unlösbare Aufgabe. Somit ging der zweite Satz mit 25:20 an die besser aufspielenden Rüsselsheimer.

Mit der Rückbesinnung auf die eingespielten Spielzüge des Vorbereitungsturniers und jetzt unaufhaltsam dominant auftretendem Diagonalangreifer Lars Hammer konnte die Führung im darauffolgenden Satz zurückerobert werden. In finalen Ballwechseln zeigte sich der USC Konstanz stärker, vor allem im Block- und Aufschlagspiel, was den dritten Satz mit 24:26 für die Konzilstädtler entscheiden ließ.

Der vierte Satz war das Spiegelbild des Zweiten. Die Fehlerquote der Konstanzer stieg, während die Gastgeber immer wieder mit druckvollen Aufschlägen und stabilem Blockspiel punkten konnten. Somit ging der vierte Satz, ebenso wie der zweite Durchgang, an die Gastgeber aus Rüsselsheim. „Das Wichtigste war es, einen kühlen Kopf zu bewahren, denn wir haben den Tiebreak schon kommen sehen. Es galt dann, die letzten Kräfte zu sammeln und alles zu geben, um zwei Punkte an den See zu holen“, so Hornikel.

Doch im Tiebreak starteten die Jungs um Kapitän Paul Kaltenmark denkbar schlecht. Schnell lagen die Rüsselsheimer mit 5:0 vorne und mit den Fans im Rücken sah es schon nach einer Vorentscheidung aus. Dann zeigten die endlich wieder wach gewordenen Konzilstädtler eine super Moral, indem sie den Ausgleich erkämpften. Dabei spielten die Hauptrolle Lars Hammer, der mit unglaublichen Aufschlägen drei direkte Punkte erzielen konnte, und der Verteidigungsspezialist Jonathan Rodler, der alle gegnerischen Angriffe neutralisierte.

“Das war ein hart erkämpfter, aber verdienter Sieg”, meinte ein sichtlich erleichterter Marcus Hornikel nach dem Spiel. “Wir haben einen super Teamgeist gezeigt, als wir den Tiebreak noch drehen konnten! Das zeigt auch das Potenzial auf, das in diesem Team steckt! Wir konnten aber auch noch einige Probleme feststellen, die es in den nächsten Trainings zu beheben gilt, bevor wir am nächsten Wochenende gegen die Aufsteiger aus Feldkirchen zum ersten Heimspiel antreten.”

USC Konstanz: Büchner, E. Hammer, L. Hammer, Hornikel, Kaltenmark, Kordic, Kempe, Lelle, Martin, Mundt, Rodler, Sailer.