Weihnachtsgrüße und Zwischenfazit in der Mixed-Landesliga

Beim traditionellen mannschaftsinternen Weihnachtsturnier des USC Kaboom haben sich erfreulicherweise wieder viele aktive Spieler, Ehemalige, Schwangere und Freunde der Mannschaft zusammengefunden. Dank der Unterstützung von USC-Vorstand Harald Schuster stand zur Jahreszeit passend ein Glühweinaufwärmgerät in ansprechender Grösse nebst passendem Inhalt zur Verfügung, welches durch selbstgemachte Kekse und Cookies, einer Musikbox sowie einem auf gute Außentemperatur gekühlten Kasten Bier hervorragend ergänzt wurde.
Wie beim Kaboom-Weihnachtsturnier gewohnt, wurden die Teams aus den zur Verfügung stehenden 18 Spielern je Spielrunde neu zusammengelost und so konnte auf zwei Feldern in Sätzen bis 15 Punkte um die zu ergatternden Bändchen gekämpft werden. Natürlich standen an diesem Abend der Spaß und das gemeinsame Beisammensein im Vordergrund, aber dennoch wollte sich auch niemand die Blöße geben und ohne eines der begehrten glänzenden Schmuckstücke am Handgelenk nach Hause gehen. So ergaben sich viele lustige, stimmungsvolle und mal mehr und mal weniger spannende Begegnungen, in denen jeder auch bis dato noch ungeahnte Fähigkeiten in der einen oder anderen Spielsituation unter Beweis stellen konnte.
Am Ende gab es 3 Spieler mit der gleichen Höchstzahl an Bändchen, also musste ein Stechen her. Mannschaftsneuling Andi konnte sich hier in einem packenden „Schnick-Schnack-Schnuck“-Finale zum König des Abends krönen und somit den Hauptgewinn des Turniers, den beliebten Karpfenkalender, abstauben. Zur Freude aller wurde dieser auch erst einmal gemeinsam begutachtet und so konnte man zusammen über die Verhaltensweisen und beachtliche Größe dieses Wirbeltieres, dargestellt in teils ungewohnten Umgebungen, fachsimpeln. Anschließend ging es zum Stärken ins Stammlokal Defne und so fand dieser schöne Abend seinen angemessenen Ausklang nach diversen lustigen Geschichten und Erinnerungen, gutem Essen und dem einen oder anderen Stiefel zu leicht fortgeschrittener Uhrzeit.

Nachdem der letzte Spieltag der Hinserie (3:0 gegen TV Engen und 1:3 gegen Dynamo Villingen) nur teilweise erfolgreich gestaltet werden konnte, geht das Team dennoch als Tabellenführer in die Weihnachtspause. Da die Verfolger TV Rielasingen und USC Silverkids ihr direktes Duell nicht ausspielen konnten, kann der Vorsprung aber aufgrund des Nachholspiels noch verkürzt bzw. komplett getilgt werden. Somit ergibt sich für die Rückrunde in jedem Fall eine spannende Konstellation an der Tabellenspitze, worin sich die Kabooms jedoch in einer guten Ausgangslage sehen. Der Start der Rückserie erfolgt mit einem Heimspiel gegen die Villinger Teams Dynamo und Sechs Richtige am Sonntag, 21.01., um 11 Uhr in der Petershauser Halle. Alle Interessierten sind herzlich zum Zuschauen eingeladen, es werden spannende Spiele erwartet!
Die Kabooms verabschieden sich somit in die Weihnachtsferien, bedanken sich bei allen Teilnehmern und Unterstützern und wünschen ein schönes Weihnachtsfest sowie einen guten und verletzungsfreien Rutsch ins neue Jahr. Wir freuen uns drauf!

Kabooms gewinnen Pokal-Achtelfinale gegen Spaichingen

USC Kaboom Konstanz – Prim Bulls 3:1 (25:14; 20:25; 25:20; 25:23). Nur 3 Tage nach dem intensiven letzten Spieltag, an dem es in beiden Spielen über die volle Distanz von fünf Sätzen ging, stand am vergangenen Dienstag das Pokal-Achtelfinale des USC Kaboom gegen die Prim Bulls aus Spaichingen auf dem Programm.
Das Team hatte sich vor dem Spiel viel vorgenommen und eine neue taktische Maßnahme besprochen, um in schwierigen Situationen ruhiger zu agieren. Trotz dessen ging die Mannschaft sichtlich verunsichert ins Spiel, was auch folglich in einem Fehlstart mündete. Beim Stand von 1:5 entschied sich das Team für eine frühe Auszeit, welche die erwünschte Wirkung erzeugte. Die taktische Vorgabe von Spielertrainer Johannes zeigte Wirkung, das Team fand besser ins eigene Spiel und so ging der erste Satz letztendlich deutlich mit 25:14 an die Kabooms.
Im zweiten Satz konnte man anfänglich an die guten Leistungen des ersten Satzes anknüpfen und ging mit 10:6 in Führung. Danach erfolgte ein kleiner Leistungseinbruch, der auch durch Spielerwechsel nicht abgewendet werden konnte. Das USC-Team konnte den Ball plötzlich nicht mehr auf den gegnerischen Boden bekommen und mit einer starken Feldabwehr und einem guten Positionsspiel nutzten die Prim Bulls ihrerseits die Gunst der Stunde und rissen das Spiel an sich. Eine 5-Punkte-Serie zum zwischenzeitlichen 21:18 sorgte für die Entscheidung und so gewann das Spaichinger Team den Satz am Ende doch recht deutlich und auch verdient mit 25:20.
Im dritten Satz wurde der Trend zunächst fortgesetzt und das Spaichinger Team konnte sich anfangs deutlich absetzen. Wie im ersten Satz konnte eine Auszeit (2:7) in Verbindung mit Spielerwechseln dem Team des USC zu Stabilität zurückverhelfen und eine Trendwende einleiten. Der Fokus wurde auf das Block- und Sicherungsspiel gelegt und man konnte den dritten Satz nachfolgend in diesem mittlerweile intensiven und hochklassigen Spiel noch drehen und gewinnen (25:20).
So sollte es auch im vierten Satz fortgeführt werden, was den Kabooms auch durch ein variableres Angriffsspiel gelang. Aufgrund der ebenfalls starken Leistung des Gegners entwickelte sich jedoch ein spannender Schlagabtausch. Die Kabooms konnten sich zum Satzende hin leicht absetzen (23:19), verspielten diese Führung jedoch wieder. Nach dem Ausgleich der Prim Bulls zum 23:23 führten ein überlegt geschlagener Linienangriff auf Außen und ein starker Block auf der Mitte in einer nervenaufreibenden Schlussphase dann aber doch zum knappen Erfolg des USC-Teams.
„Man hat gemerkt, dass wir nach dem letzten Spieltag heute anfangs etwas verunsichert waren, aber ich bin stolz auf unsere Mannschaft, wie sie sich in das Spiel gekämpft und die Taktik umgesetzt hat. Wir waren viel wacher als am Wochenende und haben uns im Verlauf des Spiels steigern können. Ein Kompliment auch an die Prim Bulls für die erneut starke Leistung und das gute Spiel. Das war kein leichter Gegner und ein gutes Spiel heute, darauf können wir sicherlich aufbauen und positiv in den nächsten Spieltag gehen, wir wollen ja schließlich als Halbzeitmeister in die Weihnachtsferien gehen“, resümierte Johannes anschliessend. Der USC Kaboom bedankt sich bei allen Zuschauern, dem Gegner für das gute Spiel und wünscht seinem verletzten Außenangreifer Domi eine gute Genesung und eine schnelle Rückkehr. Der nächste Spieltag findet am Samstag, 2.12., um 15 Uhr in der Sporthalle Engen statt. Gegner sind Dynamo Villingen und der TV Engen (Spiel 1 und 3). Über tatkräftige Unterstützung freut sich das Team sehr.
Für den USC spielten: Anne, Didi, Jan, Johannes, Madda, Maike, Maike, Markus

Ein Spieltag mit Höhen und Tiefen

Sechs Richtige – USC Kaboom 3:2 (22:25; 25:23; 15:25; 25:20; 21:19). Beim dritten Spieltag der Mixed-Landesliga des Schwarzwald-Bodensee-Kreises musste der amtierende Meister und Pokalsieger USC Kaboom Konstanz die ersten Punktverluste hinnehmen. Nachdem die eingespielte Mannschaft um Spielertrainer Johannes bisher alle Spiele gewonnen hatte und souverän auf Tabellenplatz eins stand, hatte sie vergangenes Wochenende von Anfang an mit Problemen zu kämpfen. Besonders zu schaffen machten die ungewöhnlich vielen Aufschlagfehler, welche sich wie ein roter Faden durch das Spiel gegen die Villinger Mannschaft „Sechs Richtige“ zog. Nach einem deutlichen 7-Punkte Rückstand im ersten Satz konnte die Mannschaft zum Ende hin ihre Stärken ausspielen und den Satz mit 25:22 für sich entscheiden. Anstatt den Schwung in den zweiten Satz mitzunehmen, beförderte man sich anfangs direkt mit diversen Aufschlagfehlern wieder ins Hintertreffen. Zwar konnte das Team noch bis zum 23:23 ausgleichen, verlor den Satz jedoch knapp mit zwei Punkten. Im dritten Satz zeigte das Team Moral und siegte deutlich mit 25:15, musste den vierten Satz dann aufgrund vieler Eigenfehler und einer guten Feldabwehr der Gegner jedoch mit 25:20 an die Villinger abgeben. So ging es in den entscheidenden fünften Satz, für den die Marschroute für Spielertrainer Johannes von Anfang an klar war: „Konzentriert euch auf die Aufschläge! Dann gewinnen wir hier auch“. Gesagt, getan…oder doch nicht. Beim Spielstand von 4:5 standen schon wieder vier eigene Aufschlagfehler zu Buche. Dennoch entwickelte sich ein spannender Satz, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Nachdem das Team des USC einen Matchball abwehren und drei eigene Matchbälle nicht verwandeln konnte, wurde der Satz in einer dramatischen Endphase durch einen Angriffsschlag ins Netz der Konstanzer zugunsten des Villinger Teams entschieden (19:21). „Beim letzten Spieltag haben wir super aufgeschlagen, aber heute haben wir doch bestimmt 30 Fehlaufschläge in den fünf Sätzen gehabt, das hab‘ ich so auch noch nicht erlebt“, so ein Spieler der Kabooms.

Seehasen – USC Kaboom 2:3 (17:25; 25:23; 26:24; 18:25; 7:15). Tatsächlich griff man im Vorlauf zum darauffolgenden Lokalduell gegen den Konstanzer Aufsteiger Seehasen zu drastischen Maßnahmen. So sollte jeder verschlagene Aufschlag mit einer Runde Strafschnaps beim anschließenden Mannschaftsessen belegt werden. Wie gewöhnlich wurden alle Spieler eingesetzt und so gab es einige Wechsel in der Aufstellung. Angespornt durch die drohenden Strafschnäpse konnte die Mannschaft den ersten Satz deutlich mit 25:17 gewinnen. Jedoch legte sich die Nervosität und Hektik aus dem ersten Spiel nicht ganz, sodass das normalerweise nervenstarke Team die Sätze zwei und drei knapp mit 23:25 und 24:26 verlor. Im vierten Satz kämpften sich die Kabooms zurück ins Spiel, angetrieben durch die stark aufspielende Außenangreiferin Madda, welche dem Mannschaftsnamen alle Ehre machte und den einen oder anderen Ball wuchtig im gegnerischen Feld unterbrachte. Auch eine leichte Verletzung von Spielertrainer Johannes, welcher den Ball bei einem Block Ende des dritten Satzes auf das Auge bekam, konnte das Team nun nicht mehr stoppen. Durch kluge taktische Wechsel konnte das Team Satz vier letztendlich mit 25:18 gewinnen und auch im entscheidenden Tie-Break ließen die Kabooms nun nichts mehr anbrennen und beendeten diesen Spieltag dann am Ende doch noch versöhnlich mit einem 15:7-Erfolg im fünften Satz.
„Das war heute sicherlich nicht unsere beste Leistung. Jetzt müssen wir schauen, dass wir uns bis zum Pokalspiel am Dienstag regenerieren und es dort besser machen, es wartet nämlich mit den Prim Bulls aus Spaichingen erneut ein harter Gegner auf uns“, so ein am Ende doch etwas erleichterter Johannes. „Wir müssen es positiv sehen, immerhin haben wir noch 3 Punkte mitgenommen und können uns nun auf sieben Schnapsrunden freuen“, schloss Jan mit einem Augenzwinkern.
Für den USC spielten: Johannes, Maike, Maike, Madda, Didi, Markus, Dominik und Jan