Damen II bleiben auf der Erfolgsspur

Foto: Norbert Kreienkamp

TuS Hüfingen – USC Konstanz 2 1:3 (25:18, 15:25, 23:25, 22:25). Auch im fünften Saisonspiel bleibt die zweite Damenmannschaft des USC ungeschlagen. Im Spitzenspiel gegen den TuS Hüfingen gelang es dem USC, das Spiel nach einem mehr als verkorksten Start noch herumzureißen und sich mit 3:1 durchzusetzen. Obwohl man damit die Tabellenführung in der Verbandsliga verteidigen konnte, kam nach dem Spiel keine richtige Hochstimmung auf. «Das war wirklich ein Kampf» so Kapitänin Mona Reichmann, «wir haben heute nicht unser schönstes Volleyball gezeigt und mussten uns den Sieg hart erarbeiten.»

Den Start ins Spiel verschlief das Team komplett, was sich nur teilweise auf die frühe Anreise am Sonntagmorgen und die lange Wartezeit an der Halle schieben ließ. Der USC schaffte es zunächst nicht, die Annahme stabil ans Netz vor zu bringen, und produzierte viele unnötige Eigenfehler im Angriff. Hüfingen hingegen war von Anfang an präsent in der Abwehr und stellte die USC-Damen mit ihren großgewachsenen und variabel aufspielenden Mittelblockerinnen vor einige Herausforderungen. «Wir hatten Mühe, uns an das Spielsystem der Hüfingerinnen anzupassen» erklärt sich Reichmann die Startschwierigkeiten ihres Teams «zu Beginn haben wir einfach kein Rezept gefunden, uns gegen den hohen Block und die bewegliche Abwehr durchzusetzen.» Die Folge war ein früher Rückstand (6:0), den das Team auch im Satzverlauf nicht mehr einholen konnte (25:18).

Gegen Ende des ersten Satzes hatten sich die USC-Damen nun jedoch ins Spiel gekämpft und durch einige gute Abwehraktionen mehr Kampfeswillen gezeigt. In den zweiten Satz startete das Team dementsprechend deutlich konzentrierter. Auch im Aufschlag wurde nun mehr Druck aufgebaut, wodurch die Hüfingerinnen nicht mehr ganz so frei aufspielen konnten und es die Block-Abwehr des USC nun etwas leichter hatte. Folge war ein zunächst ausgeglichener Satz, in dem sich der USC zur Satzmitte mit einigen starken Aufschlagserien unter anderem von Mittelblockerin Eva Nöh deutlich absetzen konnte. Der USC drückte dem Gegner endlich sein Spiel auf und konnte den Satz somit klar für sich verbuchen (25:15).

Das konnte der USC im dritten Satz jedoch nur bedingt aufrecht erhalten, denn nun hatte sich der Gegner wieder gefangen und schaffte es, die Angriffe der Konstanzerinnen ein ums andere Mal zu entschärfen. Die Folge war erneut ein früher Rückstand des USC, dem man den ganzen Satz über hinterherlief. Erst gegen Ende des Satzes gelang es den USC-Damen, sich wieder heran zu kämpfen und nach dem Ausgleich (23:23) war es Kapitänin Mona Reichmann, die zwei weitere Aufschläge sicher im Feld der Gegner unterbrachte und damit den knappen Satzgewinn ermöglichte (25:23).

Nun wollten sich die USC-Damen die drei Punkte und den fünften Saisonsieg nicht mehr nehmen lassen. Das Team kämpfte um jeden Ball und konnte nun auch endlich einige direkte Blockpunkte für sich verbuchen. Der Satz verlief über weite Phasen ausgeglichen, doch gegen Ende erarbeiteten sich die USC-Damen einen komfortablen Vorsprung von 24:18 und auch wenn Hüfingen den Matchball zunächst einige Male abwehrte, besiegelte die gute Blockarbeit von Mittelblockerin Julia Keller den Satz- und Matchgewinn für den USC (25:22).

«Das war heute ein hartes Stück Arbeit und hat mich an der Seitenlinie einige Nerven gekostet» zeigte sich Coach Kolja Hüther erleichtert über den Sieg, «wir haben es heute nicht geschafft, konstant unser eigenes Spiel zu etablieren und in hektischen Situationen ruhig zu bleiben.» Für den USC steht nun ein spielfreies Wochenende an, bevor dann am Samstag, 30.11.2019 in der Schänzlehalle der Doppel-Heimspieltag gegen den TB Bad Dürrheim und den SV Waltershofen stattfindet.

USC Konstanz: Brehm, Dröge, Gregorc, Holweger, Keller, König, Kohler, Kornblum, Martersteig, Nöh, Reichmann, Skrinjar

Damen II kämpfen im Spitzenspiel um die Tabellenführung

TuS Hüfingen – USC Konstanz II (Sonntag, 17.11.2019, 11:00 Uhr, Hüfingen). Nach einem spielfreien Wochenende dürfen die USC-Mädels am kommenden Sonntag endlich wieder aufs Spielfeld – das nächste Auswärtsspiel der aktuellen Verbandsligasaison steht an. Dieses Mal geht es für das Team um Kapitänin Mona Reichmann zu den Damen vom TuS Hüfingen. Ein Blick auf die momentane Tabellensituation verspricht ein spannendes Spiel: Die USC-Mädels sind bisher ungeschlagener Tabellenführer und Hüfingen lauert als Zweitplatzierter mit nur zwei Punkten Abstand darauf, nach ihrem Doppel-Heimspieltag den Platz an der Tabellenspitze zu übernehmen.

Trotz der optimalen Ausgangslage von vier Siegen aus vier Spielen fokussiert sich das Team weiterhin auf das Saisonziel des Klassenerhaltes. «Auch wenn es ein sehr cooles Gefühl ist, als Aufsteiger gerade an der Tabellenspitze zu stehen, konzentrieren wir uns voll und ganz auf das jeweils nächste Spiel» so Reichmann «Die Liga ist sehr ausgeglichen und nach vier Spielen ist die Tabellensituation noch nicht wirklich aussagekräftig». Entsprechend werden die kommenden Wochen entscheidend für den USC, denn bis zum Ende der Hinrunde stehen noch vier spannende Spiele gegen teils unbekannte Gegner auf dem Programm.

Das Team ist jedoch gut gerüstet für die kommende Herausforderung, denn die Personalsituation ist nach wie vor trotz einiger Verletzungsausfälle optimal. Coach Kolja Hüther macht es eher zu schaffen, dass er aufgrund des großen Kaders einige Spielerinnen nicht nach Hüfingen mitnehmen kann: «Auch wenn es für mich als Trainer natürlich eine Luxussituation ist, dass wir auf allen Positionen mehrfach gut besetzt sind, fällt es mir unglaublich schwer, motivierten Spielerinnen abzusagen.»

Wenn sich das Team in der geplanten Besetzung genauso gut gegen den Tabellenzweiten aus Hüfingen schlägt wie in den bisherigen Spielen, rücken die nächsten drei Punkte und die Verteidigung der Tabellenführung in greifbare Nähe.

Damen II: Die Siegesserie hält an

Foto von Norbert Kreienkamp.

TB Bad Krozingen – USC Konstanz II 1:3 (21:25, 13:25, 25:23, 20:25). Auch nach dem vierten Saisonspiel bleibt die zweite Damenmannschaft des USC weiterhin ungeschlagen. Am vergangenen Samstag setzte sich das Team überraschend mit 3:1 auswärts gegen den Oberliga-Absteiger TB Bad Krozingen durch und kann sich nach diesem Sieg über eine fast optimale Ausbeute von elf Punkten aus vier Spielen und die Tabellenführung in der Verbandsliga freuen.

Der USC benötigte zunächst einige Bälle, um ins Spiel zu finden. Die druckvollen Aufschläge der technisch gut ausgebildeten Gegner brachten den Annahmeriegel stark unter Bedrängnis, sodass der USC früh mit drei Punkten in Rückstand geriet. Dieser konnte jedoch nach einer kurzen Findungsphase Punkt für Punkt wieder aufgeholt werden, sodass sich über lange Strecken des ersten Satzes ein ausgeglichenes Spiel ergab. Die Annahme stabilisierte sich im Satzverlauf zunehmend, und besonders die variablen und clever platzierten Angriffe der Konstanzer Außenangreiferinnen machten dem Gegner schwer zu schaffen. Wie bereits in den vergangenen Spielen war es eine starke Aufschlagserie von Mittelblockerin Caroline Holweger, die zum Ende des Satzes beim Stand von 21:21 die entscheidenden Punkte und den Satzgewinn mit sich brachte (25:21).

Mit diesem überraschend ausgeglichenen Auftakt hatte wohl weder der USC, noch das bis dahin ungeschlagene gegnerische Team gerechnet. Zumindest schien es so, als hätte Bad Krozingen nach dem Satzverlust völlig den Faden verloren, denn nun lief bei den jungen Spielerinnen gar nichts mehr rund. Dem USC kam die entstandene Unsicherheit zugute, und das Team um Spielkapitänin Eva Nöh nutzte seine Chancen gnadenlos aus. Die harten Angriffsschläge der Bad Krozinger fanden immer seltener ihren Weg ins Konstanzer Feld und auch die starke Abwehrleistung des gesamten Teams schien dem Gegner mehr und mehr die Nerven zu rauben. Folgerichtig ging der zweite Satz sehr deutlich mit 25:13 an den USC.

So einfach wollte sich Bad Krozingen vor heimischem Publikum jedoch nicht geschlagen geben und stellte sein Team auf einigen Positionen um. Das Resultat war ein erneut ausgeglichenes Spiel, in dem der USC zwar über weite Strecken des Satzes führte, sich jedoch nicht klar absetzen konnte. In der Crunchtime des dritten Satzes zeigte der TBB nun starke Nerven gegen etwas unkonzentrierte Konstanzer und erkämpfte sich den knappen Satzgewinn (25:23).

Wie auch in den letzten Spielen sollte die Entscheidung also nicht in drei Sätzen fallen. Die Spielerinnen des USC mobilisierten für den vierten Satz nochmal alle Kräfte, um sich den Sieg und die drei Punkte nicht mehr nehmen zu lassen. In der Abwehr gelang es nun wieder besser, die Angriffsschläge der Gegner zu entschärfen und der USC konnte durch ein variables Angriffsspiel über alle Positionen die eigene Effizienz wieder erhöhen. Somit baute sich das Team einen komfortablen Abstand auf, der dann auch bis zum Satzende beibehalten wurde (25:20).

«Das war heute wieder eine unglaublich starke Mannschaftsleistung» zeigte sich Coach Kolja Hüther nach dem Spiel zufrieden, «die Mädels haben heute gezeigt, auf welchem Niveau sie spielen können und wurden für ihren Einsatz belohnt. Wenn wir das in den kommenden Wochen so beibehalten, kommen wir unserem Ziel des Klassenerhaltes immer näher.» Nun hat der USC ein spielfreies Wochenende, bevor es dann am Sonntag, 17.11.2019 zum TuS Hüfingen geht.

USC Konstanz: Brehm, Gregorc, Holweger, Keller, König, Kohler, Kornblum, Martersteig, Narr, Nöh, Seiffert

Damen II vor schwierigem Auswärtsspiel: Aufsteiger gegen Absteiger

TB Bad Krozingen – USC Konstanz II (Samstag, 2.11.2019, 14:00 Uhr, Bad Krozingen). Am kommenden Samstag tritt die zweite Damenmannschaft des USC zu einem schwierigen Auswärtsspiel an. Als Gegner warten die Oberliga-Absteiger aus Bad Krozingen, die in der vergangenen Saison noch gegen die erste Damenmannschaft des USC antraten. Beim Landespokalfinale in Offenburg überzeugte das junge und athletische Team aus dem Breisgau bereits, indem es sich bis ins Finale gegen die Drittliga-Damen aus Offenburg spielte. Die gegnerische Mannschaft ist zudem perfekt in die laufende Saison gestartet: bisher stehen für den TB Bad Krozingen zwei Siege à 3 Punkte und nur ein verlorener Satz auf dem Zähler.

Die Bodensee-Mädels wollen sich dadurch jedoch nicht einschüchtern lassen, denn auch der USC ist mit drei Siegen sehr gut in die Saison gestartet. «Wir haben die spielerische Qualität, jeden Gegner in der Verbandsliga zu schlagen» so Coach Hüther vor dem Spiel, «wenn jede einzelne Spielerin an dem Tag ihre Leistung abrufen kann und wir als Team gut funktionieren, ist auch gegen Bad Krozingen ein Sieg drin». Personell kann Coach Hüther auf nahezu allen Positionen aus dem Vollen schöpfen. So wird das Team wieder mit einem fast vollen Kader von 11 Spielerinnen zum Auswärtsspiel anreisen, auch wenn mit Lea Ehrlinspiel und Mona Reichmann gleich zwei der insgesamt drei Zuspielerinnen nicht dabei sein können. «Es ist wirklich eine enorme Hilfe, dass unser Kader so groß ist – wir konnten bisher die vereinzelten Abwesenheiten sehr gut kompensieren, daher sollte das auch am kommenden Wochenende kein Problem darstellen», so Hüther. Man darf also gespannt sein, ob die Siegesserie der USC-Damen auch am kommenden Samstag gegen den favorisierten Gegner aus Bad Krozingen Bestand hat.

Damen II überzeugt beim Heimspieltag

USC Konstanz II – TV Kappelrodeck 3:1 (25:14, 25:15, 20:25, 25:20) und USC Konstanz II – SV Kirchzarten 3:1 (25:18, 25:16, 21:25, 25:20). Der Jubel war groß, als die zweite Damenmannschaft des USC sich nach den beiden gewonnenen Spielen beim Heimspieltag am vergangenen Samstag in den Armen lag. Nach dem Aufstieg aus der Landesliga legte das Team einen beeindruckenden Saisonstart hin, der den Bodensee-Mädels 3 Siege aus 3 Spielen und die momentane Tabellenführung in der Verbandsliga einbrachte.

Der Start in das Spiel gegen den TV Kappelrodeck verlief für die Damen um Kapitänin Mona Reichmann optimal: Von Beginn an dominierte das Team den Gegner und schaffte es, sich durch druckvolle Aufschläge, gepaart mit einer guten Absprache in Annahme und Abwehr deutlich abzusetzen und den Satz auch souverän zu Ende zu spielen (25:14). Auch im zweiten Satz ließen die USC-Damen nichts anbrennen – eine stabile Annahme ermöglichte ein variables Zuspiel über alle Positionen, und der Gegner fand zunächst kein Mittel gegen die Angriffe des USC. Somit ging auch dieser Satz deutlich zugunsten des USC aus (25:15). Nun schlichen sich auf Konstanzer Seite jedoch vermehrt Konzentrationsfehler ein und zudem hatte sich der Gegner jetzt deutlich besser auf die USC-Damen eingestellt. Das Resultat war ein ausgeglichener dritter Satz, in dem der USC zwar stets ein oder zwei Punkte Vorsprung hatte, sich jedoch nicht klar absetzen konnte. Beim Stand von 20:20 schienen die Nerven der USC-Damen zu flattern – es folgten einige unnötige Eigenfehler und nun wackelte auch noch die bisher souveräne Annahme. Schließlich ging der Satz mit 25:20 an den TV Kappelrodeck. Mit der Aussicht, dass noch ein zweites Spiel absolviert werden musste, wollte das Team um jeden Preis den Tie-Break vermeiden und fand nach dem kurzen Aussetzer wieder zu einer hohen Konzentration und dem effizienten Spiel aus den ersten beiden Sätzen zurück. Entsprechend konnten sich die USC-Damen wieder früh absetzen und den Vorsprung auch bis zum Ende des Satzes beibehalten (25:20). «Es ärgert mich, dass wir im dritten Satz so nachlässig geworden sind» zeigte sich Reichmann nach dem ersten Spiel etwas zerknirscht «aber umso besser ist es, dass wir dann im vierten Satz wieder unser Spiel durchgezogen haben.»

Nach einer kurzen Pause ging es dann mit dem zweiten Spiel gegen den SV Kirchzarten weiter. Zunächst schien es, als ob die USC-Damen mit den Gedanken nicht ganz auf dem Feld waren, was zu einem frühen Rückstand führte (4:9). Doch davon ließen sich die USC-Mädels nicht aus der Ruhe bringen und brachten sich nach einer Aufschlagserie von Diagonalangreiferin Alexandra Kohler wieder zurück ins Spiel (9:9). Das Team stellte sich durch die taktischen Anweisungen von Coach Kolja Hüther gut auf den Gegner ein, holte sich immer mehr Bälle in der Abwehr und konnte auch längere Ballwechsel für sich entscheiden. Schließlich ging der erste Satz deutlich an den USC (25:18). Im zweiten Satz lief aus Sicht des USC auch wieder alles rund (25:16), doch auch dieses Mal schaffte es das Team nicht, im dritten Satz den Sack zuzumachen. Die Gegner aus Kirchzarten gaben in der Abwehr keinen Ball verloren und stellten sich gut auf die USC-Damen ein, die ihre Angriffe nicht mehr wie gewohnt in Punkte verwandeln konnten. Entsprechend musste sich das Team im vierten Satz mit 25:21 geschlagen geben. Spiegelbildlich zum ersten Spiel gingen die USC-Damen mit diesem Satzverlust jedoch relativ gelassen um und starteten umso motivierter in den vierten Satz. Kirchzarten hatte dem druckvollen Spiel des USC zunächst wenig entgegenzusetzen, sodass ein deutlicher Vorsprung von zwischenzeitlich 11 Punkten für den USC auf dem Zähler stand. Gegen Ende des Satzes arbeitete sich der Gegner nochmals heran, doch schließlich konnte der USC auch den letzten Satz des Tages für sich entscheiden (25:20) und sich über eine optimale Punkteausbeute von 6 Punkten aus zwei Spielen beim Heimspieltag freuen.

«Ich bin stolz auf die Mädels, dass sie es in beiden Spielen geschafft haben, nach dem Satzverlust die Ruhe zu bewahren» freut sich Hüther über den Ausgang des Spieltages, «das war alles andere als selbstverständlich». Am kommenden Wochenende geht es für die zweite Damenmannschaft direkt weiter mit dem schwierigen Auswärtsspiel gegen den Oberliga-Absteiger Bad Krozingen, der bisher eine makellose Bilanz von 6 Punkten aus 2 Spielen aufweisen kann.

Es spielten: Dröge, Ehrlinspiel, Gregorc, Haug, Holweger, Keller, König, Kohler, Kornblum, Martersteig, Mühlhäußer, Nöh, Reichmann

Damen II laden zum ersten Doppel-Heimspieltag ein

USC Konstanz II vs. TV Kappelrodeck und USC Konstanz II vs. SV Kirchzarten (Samstag, 26.10.2019, 15:00 Uhr, Schänzlehalle). Nach dem spektakulären Auswärtssieg gegen den USC Freiburg II hatten die USC-Mädels zwei Wochen Zeit, um sich zu regenerieren und auf den nächsten Spieltag vorzubereiten. Am kommenden Samstag ist es nun endlich soweit: In der Schänzlehalle findet für den USC der erste Doppel-Heimspieltag in der aktuellen Verbandsliga-Saison statt. Mit dem TV Kappelrodeck und dem SV Kirchzarten empfängt das Team um Kapitänin Mona Reichmann dabei zwei eingespielte Teams, die schon mehrere Jahre in der Verbandsliga aktiv sind.

Beide gegnerischen Teams sind jedoch nicht optimal in die Saison gestartet: Der TV Kappelrodeck konnte aus zwei Spielen in der eigenen Halle nur zwei Punkte mitnehmen und der SV Kirchzarten steht nach einer Niederlage gegen den USC Freiburg II momentan noch auf dem letzten Tabellenplatz. «Zum momentanen Zeitpunkt sagen die bisherigen Spielergebnisse wenig aus und es ist schwierig, die Stärke der gegnerischen Teams einzuschätzen», so Coach Hüther «unser Ziel ist es, unabhängig vom Gegner weiter an der Effizienz unseres eigenen Spiels zu arbeiten». Dafür wurde in den vergangenen zwei Wochen hart trainiert und ein Trainingsspiel gegen die Damen aus Kreuzlingen absolviert.

Auch beim kommenden Heimspieltag muss Hüther auf einige Spielerinnen verzichten, daher wird es vor allem auf der Position des Mittelblocks einige Wechsel geben. Aus beruflichen Gründen wird Alina Skrinjar nicht dabei sein und ebenso steht hinter dem Einsatz von Julia Keller noch ein Fragezeichen – die beiden hatten im letzten Spiel durch eine starke Blockarbeit die Konstanzer Abwehr sehr erleichtert. Dafür stoßen die durchschlagskräftigen Mittelblockerinnen Caroline Holweger und Felicia Haug wieder zum Team. Auch Eva Nöh, die letzte Saison auf der Position der Mittelblockerin spielte und nun eigentlich als Außenangreiferin die Bälle im gegnerischen Feld versenkt, überzeugte in den letzten Trainings durch starke Angriffe über die Mitte.

Wie sich die USC-Damen in leicht veränderter Formation im zweiten und dritten Saisonspiel schlagen, wird sich also am kommenden Samstag zeigen. Das Team freut sich über zahlreiche Zuschauer ab 15:00 Uhr in der Schänzlehalle – für Verpflegung ist dabei wie immer gesorgt.

Damen II erkämpfen sich die ersten Punkte in der Verbandsliga

USC Freiburg II – USC Konstanz II 2:3 (25:23, 25:17, 24:26, 19:25, 9:15). Am vergangenen Sonntag startete die zweite Damenmannschaft des USC in die neue Verbandsliga-Saison. In einem packenden Spiel über fast 2,5 Stunden zeigte der Aufsteiger dabei eine starke kämpferische Leistung, die letzten Endes mit dem ersten Sieg und zwei Punkten belohnt wurde.

Der USC startete konzentriert ins Spiel, schaffte es aber zunächst zu selten, sich gegen die stark aufspielenden Freiburgerinnen im Angriff durchzusetzen. Eine hohe Eigenfehlerquote auf Konstanzer Seite führte dazu, dass sich der favorisierte Gastgeber direkt mit einigen Punkten absetzen konnte, denen die USC-Damen den ganzen Satz über hinterherrennen mussten. Zwar kämpfte sich Konstanz zum Satzende nochmal ran, musste sich aber knapp mit 23:25 geschlagen geben.

Auch im zweiten Satz konnte sich Freiburg direkt zum Satzbeginn einen kleinen Vorsprung aufbauen, den sie zur Mitte des Satzes noch weiter ausbauten. Die USC-Damen fanden kein Mittel, sich durchzusetzen und so ging auch der zweite Satz mit 25:17 an Freiburg. «In den ersten beiden Sätzen waren wir zu inkonsequent», so die Analyse von Coach Kolja Hüther, «wir haben es Freiburg durch unsere vielen Eigenfehler zu leicht gemacht und uns deutlich unter Wert verkauft».

Doch so leicht wollten sich die USC-Damen nicht geschlagen geben, war man doch mit dem Ziel nach Freiburg gereist, direkt die ersten Punkte an den See zu holen. Entsprechend schalteten die USC-Damen im dritten Satz nochmal einen Gang höher und erarbeiteten sich eine deutliche Führung von zwischenzeitlich fünf Punkten. Durch den Wechsel auf der Zuspielposition im Konstanzer Team musste sich der Gegner auf eine veränderte Passverteilung einstellen, zudem machten die USC-Damen nun ordentlich Druck im Aufschlag und hatten sich in der Abwehr gut auf die Bälle des Gegners eingestellt. Zwar wurde es zum Satzende nochmals eng, doch Diagonalangreiferin Alexandra Kohler, die beim Stand von 24:24 zum Aufschlag kam, bewies Nerven und somit ging der dritte Satz mit 26:24 an den USC Konstanz.

Nun hatten die USC-Damen das Momentum deutlich auf ihrer Seite und das Team startete nahezu euphorisch in Satz Nummer vier. Nun ließ das Team nichts mehr anbrennen – eine stabile Annahmeleistung machte es Zuspielerin Lea Ehrlinspiel leicht, die Pässe variabel zu verteilen und die Angreiferinnen des USC versenkten einen Angriff nach dem anderen im gegnerischen Feld. Auch die gezielten und druckvollen Aufschläge von Außenangreiferin Leonie Martersteig brachten den Gegner ordentlich aus dem Tritt, und somit konnte der USC Konstanz den vierten Satz mit 25:19 deutlich für sich gewinnen. Nun musste die Entscheidung über den Sieg also im Tie-Break fallen.

Zunächst entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, gegen Mitte des Satzes schien die Kraft und der Wille der Freiburgerinnen, für die es aufgrund des Heimspieltages auch bereits das zweite Spiel war, jedoch deutlich nachzulassen. Der USC Konstanz spielte konzentriert und setzte den Gegner nach wie vor mit guten Aufschlägen und variablen Angriffen unter Druck und somit konnte sich das Team um Kapitänin Mona Reichmann am Ende über den deutlich gewonnenen Satz (15:9) und die ersten zwei Punkte in der Verbandsliga freuen. «Das war heute eine tolle Teamleistung» freut sich Reichmann, «wir haben uns nicht aufgegeben und haben nach und nach immer besser zu unserem eigenen Spiel gefunden.»

Nach diesem hart erkämpften Auswärtssieg steht der USC auf Platz 5 der Verbandsliga. Nun hat das Team noch zwei Wochen Zeit, bevor am 26.10. (14 Uhr, Schänzlehalle) der erste Heimspieltag gegen den TV Kappelrodeck und den SV Kirchzarten ansteht.

Es spielten: Ehrlinspiel, Gregorc, Keller, Kohler, Kornblum, Martersteig, Mühlhäusser, Nöh, Reichmann, Skrinjar

Damen II starten mit schwierigem Auswärtsspiel in die Saison

USC Freiburg II vs. USC Konstanz II (Sonntag, 13.10.2019, Freiburg). Am kommenden Sonntag startet auch die zweite Damenmannschaft des USC in die aktuelle Saison. Dabei haben die Mädels mit dem Auswärtsspiel beim USC Freiburg II direkt eine harte Nuss vor sich. Während Konstanz nach dem direkten Wiederaufstieg aus der Landesliga als Saisonziel klar den Klassenerhalt anstrebt, spielte das gegnerische Team in der vergangenen Saison um die vorderen Tabellenplätze in der Verbandsliga mit und wurde am Ende Vizemeister. Die Favoritenrolle scheint also vor dem ersten Saisonspiel klar verteilt.

Doch das Team um Kapitänin Mona Reichmann will sein Licht keinesfalls unter den Scheffel stellen: «Spielerisch haben wir definitiv das Potential, auch die stärkeren Gegner aus der Liga zu schlagen» so Reichmann, «wir sind heiß auf die Saison und wollen direkt im ersten Spiel punkten!» Zugute kommen könnte dem Team, dass der Großteil der Mannschaft aus der letzten Saison bestehen bleibt und somit aufeinander eingespielt sein sollte. Zudem sind auf der Zuspiel- und Liberoposition erfahrene Spielerinnen zum Team hinzu gestoßen, die auch schon Spielpraxis aus höheren Ligen mitbringen.

Zwar fehlen beim Saisonauftakt einige Spielerinnen aus beruflichen und privaten Gründen, doch der große und breit aufgestellte Kader von insgesamt 18 Spielerinnen macht es Coach Kolja Hüther leicht, die Abwesenheiten zu kompensieren. In den vergangenen Trainingswochen wurde zudem viel an der Abstimmung in der Annahme und Abwehr gearbeitet und das Team konnte das Erlernte direkt in einigen Trainingsspielen umsetzen. Man darf also gespannt sein, wie sich die zweite Damenmannschaft am kommenden Wochenende in ihrem ersten Spiel auf Verbandsliga-Parkett schlagen wird.

Damen 2 erreichen Platz 6 beim Landespokalfinale

Für ihren ersten Einsatz nach der Sommerpause trat die zweite Damenmannschaft am frühen Sonntagmorgen die Fahrt nach Offenburg zum Landespokalfinale an. Dabei erwarteten die USC-Mädels in der Gruppenphase zunächst zwei spannende Spiele gegen den VC Offenburg 2 (Oberliga) und den TB Bad Dürrheim (Verbandsliga).

VC Offenburg 2 – USC Konstanz 2 2:0 (25:23, 25:21). Ins erste Spiel gegen die höherklassige Mannschaft aus Offenburg startete das Team um Kapitänin Mona Reichmann hoch konzentriert. Druckvolle Aufschläge, kombiniert mit einer guten Abwehrleistung und cleveren Zuspielaktionen ebneten den Weg für die Führung des USC. Beim Stand von 10:3 aus Konstanzer Sicht fing sich das gegnerische Team jedoch und baute mehr Druck im Aufschlag auf, dem der Annahmeriegel des USC nicht gewachsen war. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Offenburg sich leicht absetzen konnte, auch da sich bei den USC-Damen vermehrt Eigenfehler einschlichen. Beim Stand von 19:21 gelang es Mittelblockerin Caroline Holweger mit platzierten Aufschlägen nochmals, den USC auf einen Punkt Abstand in Führung zu bringen, zum Satzende spielten die Offenburger dann jedoch ihre Klasse aus und konnten die entscheidenden Punkte für sich verbuchen. Auch der zweite Satz begann ausgeglichen, die Favoriten konnten jedoch schnell einen kleinen Vorsprung erarbeiten, den sie bis zum Ende des Satzes nicht mehr abgaben.

TB Bad Dürrheim – USC Konstanz 2 2:0 (25:22, 25:23). Der erste Satz des zweiten Spiels gegen die direkten Ligakonkurrenten aus Bad Dürrheim verlief spiegelbildlich zum ersten Spiel. Die USC-Damen erarbeiteten sich zunächst einen komfortablen Vorsprung von vier Punkten. Beim Stand von 13:9 aus Sicht des USC brach das Konstanzer Spiel dann jedoch aufgrund von Annahmeschwierigkeiten und daraus resultierendem geringen Druck im Angriff ein und man ließ den Gegner wieder an sich herankommen. In der entscheidenden Phase des Satzes hatten die Gegner dann mehr Routine und sicherten sich somit den Satzgewinn. Im zweiten Satz lief auf Konstanzer Seite zunächst gar nichts mehr rund. Unklare Zuständigkeiten in Annahme und Abwehr sowie viele Eigenfehler im Angriff führten zu einem deutlichen Vorsprung von zwischenzeitlich sieben Punkten für Bad Dürrheim. Beim Stand von 13:16 aus Konstanzer Sicht drehte das Team dann jedoch nochmal auf und kämpfte sich Punkt für Punkt an den Gegner heran. Eine starke Aufschlagserie von Diagonalangreiferin Nathalie König brachte den USC dann sogar wieder mit 19:16 in Führung. Doch auch jetzt schafften es die USC-Damen nicht, den Satz ruhig zu Ende zu spielen und mussten sich somit mit 23:25 geschlagen geben. Somit stand der USC nach zwei Niederlagen auf dem dritten Platz in der Gruppe.

TV Bad Säckingen – USC Konstanz 2 2:1 (25:23, 22:25, 15:7). Beim Platzierungsspiel um den fünften Platz traten die USC-Damen gegen die Landesligamannschaft aus Bad Säckingen an. Von der hohen Konzentration und Kampfbereitschaft aus den ersten beiden Spielen war nun nur noch wenig zu sehen. In allen Aktionen fehlte es an Präzision und das Team tat sich schwer, die eigenen Angriffe im Feld der gut abwehrenden Gegner unterzubringen. Auch die taktischen Anweisungen von Coach Hüther konnten die USC-Damen nicht gut umsetzen und mussten daher den ersten Satz mit 23:25 abgeben. Das wollte das Team jedoch nicht auf sich sitzen lassen und erarbeitete sich im zweiten Satz den ersten Satzgewinn des Tages. Doch nun schien die Energie und Konzentration der USC-Damen aufgebraucht, denn in den Tiebreak startete das Team ebenso fahrig wie zu Beginn des Spieles. Auch hier gab der USC direkt einige Punkte ab und schaffte es nun nicht mehr, sich wieder ins Spiel zurück zu kämpfen. Somit ging der dritte Satz mit 15:7 an Bad Säckingen.

Trotz der mageren Bilanz von drei Niederlagen und nur einem gewonnen Satz zeigte sich Coach Hüther nicht unzufrieden. «Ich denke, wir müssen nicht geknickt nach Hause gehen», so Hüther «In einzelnen Phasen haben die Mädels heute gezeigt, auf welchem Niveau sie spielen können. Der Spieltag hat aber auch dazu beigetragen, unsere eigenen Schwachstellen herauszufinden. Wir müssen nun hart daran arbeiten, mehr Konstanz in unser Spiel zu bringen und die Effektivität im Angriff zu erhöhen.» Das Team hat nun noch drei Wochen Zeit bis zum ersten Spieltag in der Verbandsliga gegen den USC Freiburg 2 (Sonntag, 13.10.2019).

Es spielten: Brehm, Dröge, Gregorc, Haug, Holweger, Keller, Kohler, Kornblum, König, Martersteig, Mühlhäußer, Nöh, Reichmann

Damen II startet mit neuem Trainer beim Pokalspieltag

Auch für die zweite Damenmannschaft beginnt nun die heiße Phase der Saisonvorbereitung. Am kommenden Sonntag tritt das Team um die beiden Kapitäninnen Eva Nöh und Mona Reichmann beim südbadischen Pokalspieltag in Offenburg an, für den man sich im Juli mit einem 3:1 gegen den TV Staufen qualifiziert hatte. Der Pokalspieltag bietet eine optimale Möglichkeit, sich nach dem direkten Wiederaufstieg aus der Landesliga mit anderen Teams aus der Verbandsliga zu messen. Denn mit dem SV Kirchzarten, dem TB Bad Dürrheim und dem TB Bad Krozingen sind gleich drei Mannschaften dabei, die auch direkte Ligakonkurrenten der USC-Mädels sind.

Personell hat sich für das eingespielte Team einiges verändert. Besonders erfreulich ist, dass mit Kolja Hüther ein erfahrener Volleyballer als Coach für die Mädels gewonnen werden konnte. Hüther stand vor einigen Jahren schon für die erste Herrenmannschaft des USC auf dem Feld und spielte vergangene Saison noch als Diagonalangreifer für den TSV Mimmenhausen in der zweiten Liga. In der kommenden Saison ist er nun nicht mehr selbst als Spieler aktiv, sondern wird die USC-Mädels von der Seitenlinie anleiten. Hüther freut sich auf die neue Herausforderung: „Volleyball ist meine Leidenschaft und als Trainer möchte ich mich nun weiterentwickeln und mein Erlerntes weitergeben, um anderen den Spaß am Volleyball zu vermitteln.“

Trainer Kolja Hüther

Trainer Kolja Hüther

Der Großteil des Teams bleibt wie in der letzten Saison bestehen, dennoch gibt es auch beim Kader einige Änderungen. Verabschieden musste sich das Team von Libera Nadine Kimmich, die Konstanz für einen Auslandsaufenthalt verlassen hat. Dafür freut sich das Team über die Rückkehr einiger alter Bekannter: Mona Reichmann und Lea Ehrlinspiel, die in Konstanz aufgewachsen sind und in der Jugend des USC ausgebildet wurden, sind nach ihrem Studium an den See zurückgekehrt und verteilen in der kommenden Saison gemeinsam mit Verena Brehm die Bälle im Zuspiel. Auch Mittelblockerin Julia Keller kehrt nach einiger verletzungsbedingter Abwesenheit zum USC zurück, und Libera Angelika Kornblum wechselt von der ersten in die zweite Mannschaft, um das Team in Annahme und Abwehr zu unterstützen. Zudem freut sich das Team über die Aufnahme von Alexandra Narr, die auf der Außen-Annahme und Libera-Position zum Einsatz kommen wird.

Somit steht Coach Hüther für die Saison ein breit aufgestellter und sehr gut gefüllter Kader von insgesamt 18 Spielerinnen zur Verfügung. „Unser Saisonziel ist ganz klar der Klassenerhalt“ so Hüther, „den Pokalspieltag am kommenden Sonntag werden wir vor allem dafür nutzen, viel auszuprobieren und als Team zueinander zu finden“. Bevor dann am 13 .Oktober der erste reguläre Spieltag der Saison beim USC Freiburg II stattfindet, hat das Team noch einige Wochen intensives Training vor sich, in denen sich die Mannschaft auf die Herausforderung Verbandsliga vorbereiten wird.