Damen II verpasst Auswärtssieg

SV Kirchzarten – USC Konstanz II 3:2 (25:19, 27:29, 25:22, 25:27, 15:13). Nach etwa 2.5 Stunden Spielzeit am vergangenen Samstag stand es fest: Die zweite Damenmannschaft musste sich auswärts gegen den Siebplatzierten SV Kirchzarten geschlagen geben und blieb damit hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Dabei war das Team optimal mit einer 5:0-Führung nach starken Aufschlägen von Mona Reichmann ins Spiel gestartet. Der SV Kirchzarten war jedoch hoch motiviert, gegen den Zweitplatzierten vom Bodensee alles zu geben und kämpfte sich Punkt für Punkt zurück ins Spiel. Auf Seite des USC hingegen schien gar nichts von dem zu klappen, was man sich vorgenommen hatte: Mangelnde Präzision in den ersten Bällen, Eigenfehler im Angriff und eine schwache Abwehrleistung ermöglichten viele Breaks auf Seite der Gegner und den relativ klaren Satzverlust für den USC (25:19). «Es ist wirklich ärgerlich, dass wir wieder so lange gebraucht haben, uns auf das Spiel des Gegners einzustellen» gab sich Kapitänin Reichmann zerknirscht, «daran müssen wir wirklich arbeiten».

Im zweiten Durchgang hatten sich die USC-Mädels dann etwas gefangen und es entwickelte sich ein ausgeglichener Satz, der nach einer spannenden Schlussphase mit dem 29:27 das bessere Ende für den USC hatte. Doch auch jetzt konnte das Team den Schwung nicht so richtig in den dritten Satz mitnehmen und rannte ab der Mitte des Satzes einem Rückstand von drei Punkten hinterher. Coach Hüther, der aufgrund einiger krankheitsbedingter Abwesenheiten nur relativ wenige Wechseloptionen zur Verfügung hatte, stellte auf einigen Positionen um, jedoch war der Rückstand nicht mehr aufzuholen (22:25). Auch in Durchgang vier sah es lange so aus, als würden die USC-Damen die Kurve nicht mehr bekommen, doch zum Ende des Satzes gelang dem Team erneut der knappe Satzgewinn (27:25).

Nun musste die Entscheidung wie bereits beim vergangenen Spieltag gegen den TB Bad Krozingen also wieder im Tiebreak fallen. Der entscheidende Durchgang verlief erneut sehr ausgeglichen, bis eine Serie von fünf erfolgreichen Aufschlägen in Folge dem Gegner wieder Satzbälle bescherte. Beim Stand von 11:14 gelang es Mittelblockerin Caroline Holweger zwar noch, durch druckvolle Aufschläge den Satzverlust hinauszuzögern, ein Angriffsfehler setzte der Aufholjagd des USC dann jedoch ein abruptes Ende (13:15). «Es ist schade, dass die Mädels heute nicht das gezeigt haben, was sie eigentlich können – auch wenn ich froh, bin dass wir wenigstens noch einen Punkt mitgenommen haben», so Coach Hüther nach dem Spiel, «ich hoffe, wir können diese Niederlage möglichst schnell abhaken und uns dann intensiv auf das nächste Spiel vorbereiten». Am 29. Februar ist der USC dann nämlich zu Gast beim SV Waltershofen, der mit nur einem Punkt Abstand hinter dem USC auf dem dritten Tabellenplatz lauert. Gegen Waltershofen hat der USC nach einer bitteren 0:3 Niederlage in der heimischen Schänzlehalle definitiv noch eine Rechnung offen – die Motivation des Teams sollte als trotz des Rückschlages vom vergangenen Wochenende weiterhin hoch sein.

USC Konstanz: Dröge, Ehrlinspiel, Gregorc, Haug, Holweger, Kornblum, Martersteig, Mühlhäusser, Nöh, Reichmann

Damen II wollen an der Tabellenspitze dran bleiben

SV Kirchzarten – USC Konstanz II (Samstag, 8. Februar 2020, Kirchzarten). Auch für die zweite Damenmannschaft geht es langsam aber sicher auf den Endspurt der Saison zu. Insgesamt sind noch fünf Spiele zu bestreiten, und die Situation an der Tabellenspitze der Verbandsliga Baden ist nach wie vor eng. Nach dem Sieg gegen den USC Freiburg II und die knappe 2:3 Niederlage gegen den TB Bad Krozingen beim vergangenen Heimspieltag steht der USC momentan hinter dem SV Waltershofen auf dem zweiten Tabellenplatz. Es zählt also jeder weitere Punkt und jeder gewonnene Satz – am kommenden Samstag wollen die USC-Mädels daher auswärts beim SV Kirchzarten unbedingt drei Punkte an den See holen.

«Es bleibt nach wie vor spannend in der Liga und es ist alles für uns drin» so Coach Hüther, «wenn wir aber wirklich um die Spitze mitspielen wollen, müssen wir jetzt nochmal eine Schippe drauflegen in den nächsten Wochen!» Das wird auch am kommenden Samstag entscheidend sein, denn beim Hinspiel gegen den SV Kirchzarten hatte der USC bereits Federn gelassen und trotz klarer Dominanz in den ersten beiden Sätzen einen Satz abgegeben. «Zu Beginn der Saison hat uns in diesen Momenten noch die Konzentration gefehlt» so Kapitänin Mona Reichmann, «am kommenden Samstag wollen wir selbstbewusst auftreten und dem Gegner über alle Sätze hinweg unser eigenes Spiel aufdrücken». Dabei wird es besonders darauf ankommen, die Eigenfehlerquote im Aufschlag niedrig zu halten und die eigenen Angriffe effektiv in Punkte zu verwandeln. Der Fokus im Training lang dementsprechend vor allem auf Aufschlag-Annahme und der Verteilung der Pässe durch die Zuspielerinnen.

Bei einigen Spielerinnen stand zu Beginn der Woche noch ein Fragezeichen hinter ihrem Einsatz am Wochenende, nun hat sich die Kadersituation jedoch entspannt und die USC-Mädels werden mit einem fast vollständigen Kader von elf Spielerinnen antreten – eine gute Ausgangslage für das Spiel gegen den Siebtplatzierten aus Kirchzarten, der bisher lediglich zwei Spiele für sich gewinnen konnte.

Damen II freuen sich auf zwei Heimspiel-Kracher

USC Konstanz II – USC Freiburg II und USC Konstanz II – TB Bad Krozingen (Sonntag, 26.01.2020, 12:00 Uhr, Schänzlehalle). Am kommenden Sonntag stehen für die zweite Damenmannschaft des USC gleich zwei spannende Heimspiel-Kracher auf dem Plan. Alle drei Teams – Konstanz, Freiburg und Bad Krozingen – befinden sich mit nur einem Punkt Abstand voneinander in der hart umkämpften Tabellenspitze der Verbandsliga Baden. Gleichzeitig hat auch der momentan Drittplatzierte SV Waltershofen am Samstag zwei Heimspiele und könnte bei zwei Siegen die Tabellenführung übernehmen. Die Tabellenkonstellation verspricht also für den USC auf jeden Fall spannende Spiele vor heimischem Publikum.

Auch die beiden Hinspiele waren bereits hart umkämpft. Im ersten Saisonspiel nach dem Aufstieg aus der Landesliga gelang es den USC-Mädels gegen Freiburg, einen Rückstand von 0:2 Sätzen wieder aufzuholen und das Spiel im Tie-Break für sich zu entscheiden. Auch gegen den Oberliga-Absteiger aus Bad Krozingen ging der USC eher als Außenseiter ins Spiel und schaffte es, die starken und athletischen Angreiferinnen über weite Phasen durch ein beherztes Auftreten im Block und in der Abwehr in den Griff zu bekommen. Das Endresultat damals: 3:1 für den USC.

«Die Gegner werden jetzt sicherlich nicht mehr den Fehler machen, uns zu unterschätzen» so Coach Hüther vor dem Spiel, «wir haben uns seit November in vielen Spielelementen weiterentwickelt und können nach dem deutlichen Sieg gegen Kappelrodeck vom vergangenen Wochenende mit viel Selbstvertrauen in die beiden Partien gehen.» Besonderes Augenmerk lag in den letzten Trainingseinheiten vor allem auf dem Block, «denn Freiburg und Bad Krozingen haben mit die besten Angreiferinnen in der Liga», so Hüther weiter. Entscheidend wird außerdem sein, dass eine stabile Annahme und Abwehr den variablen Einsatz aller Konstanzer Angreiferinnen ermöglicht.

«Wir haben uns viel vorgenommen für das kommende Wochenende» gibt sich Kapitänin Mona Reichmann kämpferisch, «wichtig ist, dass wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und unser Spiel durchziehen.» Das Team wird dabei erneut mit einem vollen Kader von 12 Spielerinnen antreten, was viele variable Wechseloptionen ermöglicht. Auch die erfahrenen Spielerinnen Lea Ehrlinspiel (Zuspiel) sowie Leonie Martersteig (Außen-Annahme), auf die Hüther im vergangenen Spiel verzichten musste, werden wieder einsatzbereit sein. Der USC ist also bestens gerüstet für die anstehenden Heimspiele und freut sich am Sonntag ab 12:00 Uhr in der Schänzlehalle auf viele Zuschauer.

Damen II erobern Tabellenspitze zurück

TV Kappelrodeck – USC Konstanz II 0:3 (18:25, 18:25, 15:25). Für die zweite Damenmannschaft des USC ist der Start ins neue Jahr und in die Rückrunde definitiv geglückt: Nach nur einer Stunde Spielzeit durfte sich das Team am vergangenen Samstag über den ersten 3:0-Sieg der Saison und die damit verbundene Rückkehr an die Tabellenspitze der Verbandsliga Baden freuen.

Der USC startete von Beginn an konzentriert ins Spiel und ließ dem Gegner durch eine starke Leistung im Aufschlag und Block kaum eine Chance, viel Druck im Angriff aufzubauen. Der USC selbst machte wenig Eigenfehler, auch wenn zu Beginn die Präzision im ersten Ballkontakt noch etwas fehlte. Über den ersten Satz hinweg stellte sich die Abwehr jedoch immer besser auf die Angriffe der Gegner ein, sodass im Zuspiel zunehmend mehr Optionen entstanden. Das Resultat: ein klarer Satzgewinn für den USC (25:18).

So sollte es auch im zweiten Satz weiter gehen: Der USC spielte variabel und die Wechseloptionen wurden von Coach Hüther taktisch optimal genutzt. «Heute haben sich die Auswechselspielerinnen alle sehr gut ins Spiel eingefügt und waren direkt voll da», zeigte sich Hüther nach dem Spiel sichtlich zufrieden, «man hat gemerkt, dass die Mannschaft an einem Strang zieht und alle sich gegenseitig geholfen haben». Bei Kappelrodeck hingegen lief nicht viel rund, vor allem zahlreiche Eigenfehler beim Aufschlag machten es dem USC leicht, druckfrei aufzuspielen und den Vorsprung nach und nach auszubauen. Entsprechend ging auch der zweite Satz zugunsten des USC aus (25:18).

Auch der dritte Durchgang wurde von den USC-Damen klar dominiert. Vor allem die Mittelblockerinnen des USC Konstanz waren in Höchstform und das Team konnte viele spektakuläre Block- und Angriffspunkte bejubeln – so gab es allein 10 erfolgreiche Blocks von Julia Keller. «Heute haben wir so gut angenommen und abgewehrt, dass wir im Zuspiel häufig über die Mitte spielen konnten» freute sich Kapitänin und Zuspielerin Mona Reichmann, «die Gegner haben kein Mittel dagegen gefunden – darauf können wir in den folgenden Spielen definitiv aufbauen». Der USC ließ nichts mehr anbrennen und sicherte sich mit dem Satz- (25:15) und Spielgewinn die nächsten drei Punkte. Da der USC Freiburg II zu Hause patzte, steht der USC nun wieder mit einem Punkt Vorsprung vor dem TB Bad Krozingen, dem SV Waltershofen und dem USC Freiburg II auf Platz 1 der Tabelle.

Für die USC-Mädels geht es jetzt nochmal in eine intensive Trainingswoche, bevor am kommenden Sonntag der nächste Heimspieltag stattfindet. Dann sind mit dem TB Bad Krozingen und dem USC Freiburg II zwei der stärksten Teams der Liga zu Gast, die mit dem USC um die vorderen Tabellenränge konkurrieren – für ausreichend Spannung dürfte also gesorgt sein.

USC Konstanz: Brehm, Dröge, Gregorc, Holweger, Keller, Kornblum, Mühlhäußer, Narr, Nöh, Reichmann, Skrinjar

Damen II: Erster Gradmesser im neuen Jahr

TV Kappelrodeck – USC Konstanz II (Samstag, 18.01.2020, Kappelrodeck). Nach der überaus erfolgreichen Hinrunde und einer langen Spielpause von sechs Wochen steht für die zweite Damenmannschaft am kommenden Samstag der erste Gradmesser im neuen Jahr an. Das Team um Kapitänin Mona Reichmann tritt auswärts beim TV Kappelrodeck an, die im Verlauf der Saison bisher erst zwei Siege einfahren konnten und somit auf dem achten Tabellenrang logieren. Somit scheint die Favoritenrolle klar verteilt, denn der USC hat bisher erst ein Spiel verloren und steht mit nur einem Punkt Abstand auf den Tabellenersten momentan auf dem dritten Platz in der Verbandsliga Baden.

Coach Kolja Hüther mahnt jedoch zur Vorsicht: «Auch wenn die Tabelle sehr deutlich aussieht, ist in dieser Liga kein Spiel ein Selbstläufer. Wir müssen uns Punkt für Punkt erarbeiten und jede einzelne muss 100% geben». Denn bereits im Hinspiel hatte der USC vor heimischen Publikum trotz klarer Dominanz einen Satz gegen den TV Kappelrodeck abgegeben. Hinzu kommt, dass sich der große Kader der USC-Damen nach und nach etwas ausdünnt. So fallen auf der Diagonalposition mit Alexandra Kohler und Nathalie König gleich zwei erfahrene Spielerinnen für längere Zeit aus und auch Außenangreiferin Leonie Martersteig und Zuspielerin Lea Ehrlinspiel werden am kommenden Samstag nicht dabei sein können. Trotz dieser Abwesenheiten sind jedoch alle Positionen gut besetzt und es wird ein fast voller Kader von 11 Spielerinnen zum Auswärtsspiel aufbrechen.

«Nach der langen Spielpause müssen wir sicher erstmal wieder zu unserem eigenen Spiel finden» so die Prognose von Kapitänin Reichmann, «da müssen wir geduldig mit uns selbst sein. Wir freuen uns aber darauf, im neuen Jahr wieder anzugreifen und zu zeigen, was wir können! Unser Saisonziel Klassenerhalt haben wir wohl schon erreicht, daher können wir in der Rückrunde befreit aufspielen.» Bei einem Sieg würde der USC den Anschluss an die Tabellenspitze erhalten, was vor allem vor dem Heimspiel am darauffolgenden Wochenende gegen die starken Gegner aus Freiburg und Bad Krozingen wichtiges Selbstvertrauen im Kampf um die vorderen Tabellenränge geben könnte.

Damen II verpassen knapp die Herbstmeisterschaft

TSV Alemannia Zähringen – USC Konstanz II 2:3 (21:25, 25:21, 25:13, 13:25, 6:15). Das letzte Auswärtsspiel für die zweite Damenmannschaft des USC glich einer wahren Achterbahnfahrt der Gefühle. Gegen den bisher punktlosen Tabellenletzten aus Zähringen schafften es die USC-Mädels nach einer durchwachsenen Leistung nicht, drei Punkte an den See zu holen. Damit verpasste das Team die Sensation, als Aufsteiger die Herbstmeisterschaft in der Verbandsliga Baden an den See zu holen.

Das Spiel des Tabellenersten gegen den Tabellenletzten gestaltete sich von Beginn an ausgeglichener als erwartet. Zähringen baute ordentlich Druck im Aufschlag auf und kämpfte in der Abwehr um jeden Ball – mit so einer starken Leistung hatten die USC-Damen trotz aller Warnungen von Coach Kolja Hüther nicht gerechnet. Zwar gelang es, den ersten Satz mit einer konzentrierten Leistung am Satzende zu gewinnen (25:21), Zähringen gab jedoch nicht auf und spielte sich in den folgenden beiden Sätzen in einen regelrechten Rausch. Kein Ball wurde verloren gegeben und die Angriffe der Zähringerinnen fanden viel zu häufig direkt den Weg auf das Konstanzer Spielfeld. Die USC-Damen hingegen wirkten statisch und hatten starke Probleme, ihre Annahme zu etablieren und Druck im Angriff aufzubauen – zu viele Eigenfehler und zwei verlorene Sätze (21:25 und 13:25) waren das Resultat. «Damit haben wir den Gegner unnötigerweise aufgebaut» ärgerte sich Kapitänin Reichmann nach dem Spiel «nach dem gewonnenen ersten Satz hätten wir unser eigenes Spiel mit mehr Selbstvertrauen durchziehen müssen». So aber breitete sich nach und nach eine immer größere Ratlosigkeit bei den Konstanzerinnen aus, die ihre eigenen Angriffe gegen eine starke Block-Abwehr des Gegners immer seltener in Punkte verwandeln konnten.

Im vierten Satz regte sich nach einer emotionalen Ansprache von Coach Hüther bei den USC-Damen dann endlich der nötige Kampfgeist und jede einzelne Spielerin übernahm wieder mehr Verantwortung. Das Resultat: Die Stimmung auf dem Feld verbesserte sich schlagartig und plötzlich liefen all die Dinge, die das Spiel des USC in den vorherigen Wochen ausgezeichnet hatten, wieder rund. «Das war kein spielerisches, sondern ein rein mentales Problem» so Hüther, «den Mädels hat in den Sätzen zwei und drei das Selbstvertrauen gefehlt und sie waren in einer richtigen Negativspirale gefangen. Ich bin froh, dass sie sich daraus befreien konnten und das Spiel am Ende wieder drehen konnten!» In den Sätzen vier und fünf drehte der USC nun endlich auf und übte mehr Druck im Aufschlag aus. Auch in die Annahme und Abwehr kam nun endlich mehr Bewegung, was die Situation für die Angreiferinnen erleichterte. Entsprechend ging der vierte Satz sehr deutlich zugunsten des USC aus (25:13) und auch im Tie-Break ließ das Team nichts mehr anbrennen (15:6).

Durch die gewonnenen zwei Punkte steht die zweite Damenmannschaft nach dem Ende der Hinrunde nun auf dem dritten Tabellenplatz, vom Tabellenführer USC Freiburg II trennt das Team jedoch nur ein einziger Punkt. «Alles in allem muss ich dem Team ein großes Lob für diese Hinrunde aussprechen» so Hüther, «die Mädels haben als Aufsteiger eine tolle Leistung gezeigt und in einigen Spielen ihr Potenzial voll abgerufen. Wenn wir das so in der Rückrunde beibehalten, werden sicherlich noch einige spannende und schöne Spiele auf uns zukommen!» Das Team hat nun eine lange Pause über Weihnachten und Neujahr, bis am 18.01.2020 mit dem Auswärtsspiel gegen den TV Kappelrodeck die Rückrunde startet.

USC Konstanz: Dröge, Haug, Holweger, Keller, König, Kornblum, Martersteig, Mühlhäußer, Nöh, Reichmann, Skrinjar

Damen II wollen sich die Herbstmeisterschaft sichern

TSV Alemannia Zähringen – USC Konstanz II (Samstag, 7.12.2019, Zähringen). Die Situation an der Tabellenspitze in der Verbandsliga Baden könnte momentan nicht knapper sein: Die zweite Damenmannschaft des USC führt die Tabelle mit 17 Punkten an, dicht gefolgt vom USC Freiburg II, die ebenfalls 17 Punkte, jedoch einen Sieg weniger auf dem Zähler haben. Auch für die Dritt- und Viertplatzierten TB Bad Krozingen und SV Waltershofen liegt die Tabellenführung in greifbarer Nähe. Entsprechend will der USC am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel gegen den Letztplatzierten TSV Alemannia Zähringen einen deutlichen Sieg und drei Punkte einfahren, um sich aus eigener Kraft die Tabellenführung und die Herbstmeisterschaft zu sichern.

«Dieses Spiel wird besonders wichtig und gleichzeitig eine Herausforderung für uns», so Coach Kolja Hüther, «als Tabellenerster gegen den Tabellenletzten haben wir klar die Favoritenrolle, was einen gewissen Druck aufbauen kann. Zähringen hingegen hat in diesem Spiel nichts zu verlieren. In solchen Fällen tut sich die Mannschaft häufig eher schwer – wir dürfen daher nicht den Fehler machen, den Gegner zu unterschätzen.» Das Team will aus den Fehlern der ersten Saisonniederlage gegen den SV Waltershofen vom vergangenen Wochenende lernen und sich dieses Mal taktisch besser auf den Gegner einstellen. Entsprechend wurde diese Woche im Training viel an der eigenen Chancenverwertung aus der Annahme und Abwehr heraus gearbeitet, denn hier zeigte sich beim letzten Spieltag einiges Verbesserungspotential.

Beim kommenden Spieltag muss Coach Hüther erneut auf einige Spielerinnen verzichten. Beim letzten Spiel der Hinrunde fehlen unter anderem Kaja Gregorc, die auf der Außen-Annahme-Position eine feste Größe im Team darstellt, und Zuspielerin Lea Ehrlinspiel, die durch ihre clevere Passverteilung häufig den gegnerischen Block zur Verzweiflung treibt. Ab dem kommenden Spieltag wird zudem Diagonalangreiferin und Punktegarantin Alexandra Kohler nicht mehr dabei sein können. Dennoch wird das Team erneut mit einem gut gefüllten Kader von 11 Spielerinnen nach Zähringen fahren, um den nächsten Sieg für den USC zu holen und sich hoffentlich mit der Herbstmeisterschaft selbst ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk zu machen.

Licht und Schatten beim Heimspieltag der Verbandsliga-Damen

Beim Doppelheimspieltag holte sich die zweite Damenmannschaft des USC mit einem 3:1 Sieg gegen den TB Bad Dürrheim weitere drei Punkte und konnte somit die Tabellenführung zurückerobern. Im zweiten Spiel musste sich das Team jedoch klar gegen den SV Waltershofen geschlagen geben und damit die erste Niederlage der Saison hinnehmen.

USC Konstanz II – TB Bad Dürrheim 3:1 (27:25, 21:25, 25:15, 25:21). Das erste Spiel war für die Zuschauer direkt sehenswert und nichts für schwache Nerven: beide Teams spielten auf einem guten Niveau und durch die starke Abwehrleistung auf beiden Seiten gab es einige spektakuläre lange Ballwechsel zu sehen. Im ersten Satz behielten die USC-Damen beim Satzball für die Gegner (22:24) wie gewohnt die Ruhe und konnten den Satz mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung noch für sich gewinnen. Diesen Schwung nahm das Team mit in den zweiten Satz, was direkt zu einem komfortablen Vorsprung von vier Punkten führte. In der Satzmitte hatten die USC-Damen jedoch starke Probleme, aus der Annahme heraus die Gegner unter Druck zu setzen, was diese eiskalt ausnutzen. Die Folge: Eine uneinholbare Serie von 10 Punkten in Folge für Bad Dürrheim und der Satzausgleich (21:25). Im dritten Satz fanden die USC-Damen dann wieder zur eigenen Stärke zurück und schafften es, dem Gegner das eigenen Spiel aufzudrücken (25:15). Wer dachte, dass das Spiel nun entschieden wäre, hatte sich aber getäuscht: Im vierten Satz fand zwischen den beiden Teams ein Schlagabtausch auf Augenhöhe statt und kein Ball wurde verloren gegeben. Wiederum bewies der USC jedoch, dass er in der Crunchtime Nerven besitzt. Beim Stand von 17:21 aus Konstanzer Sicht versenkte Mittelblockerin Caroline Holweger einen Aufschlag nach dem anderen im gegnerischen Feld. Kombiniert mit der starken Blockarbeit von Mittelblockerin Alina Skrinjar ließ der USC dem Gegner so keine Chance mehr, ins Spiel zurück zu finden und konnte sich nach einem nervenaufreibendem ersten Spiel über den nächsten 3:1 Sieg freuen. «Das erste Spiel hat uns schon einiges an Kraft gekostet», so Kapitänin Mona Reichmann, «auch wenn der zweite Satz katastrophal war, bin ich bin stolz, dass wir uns davon nicht aus der Ruhe bringen lassen haben und in den knappen Situationen Nerven gezeigt haben!»

USC Konstanz II – SV Waltershofen 0:3 (14:25, 14:25, 24:26). Der Start ins zweite Spiel verlief aufgrund einiger Umstellungen zunächst recht chaotisch. Die Gegner spielten von Beginn an konzentriert und setzten den USC mit platzierten Aufschlägen und starken Angriffen unter Druck. In den ersten beiden Sätzen waren die USC-Damen dem Gegner in allen Spielelementen deutlich unterlegen, zudem kamen auch noch viele unnötige Eigenfehler auf Konstanzer Seite dazu. Somit gingen die ersten beiden Sätze mit 14:25 sehr deutlich an das Team aus Waltershofen. Gegen Ende des zweiten Satzes hatten sich die USC-Mädels dann etwas gefangen und wollten sich keinesfalls so unter Wert verkaufen. Dementsprechend arbeitete sich der USC im dritten Satz Punkt für Punkt ins Spiel. Es folgte ein enger Satz, in dem auch einige längere Ballwechsel die Kräfte der USC-Mädels nach und nach aufzehrten. Die USC-Damen erarbeiteten sich dann zwar einen Satzball (24:23), dieser konnte jedoch von Waltershofen abgewehrt werden und zwei schlechte Annahmen auf Konstanzer Seite besiegelten dann den knappen Satzverlust (24:26) und die erste Saisonniederlage für den bis dahin ungeschlagenen Aufsteiger. «Wir haben viel zu spät angefangen, uns auf den Gegner einzustellen» ärgert sich Coach Kolja Hüther, «das hätten wir taktisch besser lösen können, dann wäre das Spiel auch nicht so deutlich ausgegangen. Waltershofen hat verdient gewonnen und wir freuen uns schon auf die Revanche in der Rückrunde!»
Beim Auswärtsspiel gegen den Tabellenletzten TSV Alemannia Zähringen will das Team am kommenden Samstag alles geben, um die äußerst knappe Tabellenführung zu verteidigen und die Herbstmeisterschaft für sich zu entscheiden, bevor es dann in die lange Weihnachtspause geht.

USC Konstanz: Dröge, Ehrlinspiel, Gregorc, Holweger, Keller, Kohler, Kornblum, König, Martersteig, Mühlhäußer, Narr, Reichmann, Seiffert, Skrinjar

Damen II will beim Heimspieltag die nächsten Punkte einfahren

USC Konstanz II vs. TB Bad Dürrheim und USC Konstanz II vs. SV Waltershofen. Am kommenden Samstag findet für die zweite Damenmannschaft der zweite Doppel-Heimspieltag in der bisher sehr erfolgreichen Verbandsligasaison statt. Die Tabellensituation in der Verbandsliga ist nach wie vor eng und somit lässt sich vor den beiden Spielen jeweils kein klarer Favorit benennen. Der USC steht mit fünf Siegen aus fünf Spielen zwar momentan auf Tabellenplatz zwei, doch auch die Gegner haben einen guten Lauf: Der TB Bad Dürrheim konnte zuletzt drei Siege in Folge für sich verbuchen und der SV Waltershofen musste sich bisher nur gegen die stark aufspielenden Teams aus Freiburg und Bad Krozingen geschlagen geben. Es wartet also keine leichte Aufgabe auf das Team um Kapitänin Mona Reichmann, zumal beim Doppelheimspieltag nochmal mehr Kräfte mobilisiert werden müssen als bei den Auswärtsspielen.

«Unsere Herausforderung wird sein, über die beiden Spiele hinweg die Konzentration aufrecht zu erhalten und die Eigenfehlerquote möglichst niedrig zu halten» schätzt Reichmann die Situation vor dem Spieltag ein. Zuletzt hatte das Team beim Auswärtsspiel in Hüfingen einige Mühe, sich gegen die starke Block-Abwehr der Gegner durchzusetzen und das eigene Spiel zu etablieren, doch das soll beim Heimspieltag nun besser werden. «Die Mädels hatten jetzt ein Wochenende spielfrei und ich denke, dass alle erholt und motiviert zurück auf dem Feld sein werden», gibt sich Coach Kolja Hüther zuversichtlich.

Verzichten muss Hüther lediglich auf Eva Nöh, die in den vergangenen Spielen sowohl auf der Außen-Annahme-Position, als auch über die Mitte mit druckvollen Angriffen zu überzeugen wusste. Zusätzlich wird Mittelblockerin Madita Hotz verletzungsbedingt wohl noch für einige Zeit ausfallen. Trotz dieser Ausfälle sollte es mit dem großen Kader von noch verbleibenden 16 Spielerinnen möglich sein, auch beim Heimspieltag zu überzeugen und die nächsten Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Das erste Spiel gegen den TB Bad Dürrheim startet um 14:00 Uhr in der Schänzlehalle IV und für Verpflegung wird wie immer gesorgt sein – das Team freut sich über viele Zuschauer und gute Stimmung in der Halle.

Damen II bleiben auf der Erfolgsspur

Foto: Norbert Kreienkamp

TuS Hüfingen – USC Konstanz 2 1:3 (25:18, 15:25, 23:25, 22:25). Auch im fünften Saisonspiel bleibt die zweite Damenmannschaft des USC ungeschlagen. Im Spitzenspiel gegen den TuS Hüfingen gelang es dem USC, das Spiel nach einem mehr als verkorksten Start noch herumzureißen und sich mit 3:1 durchzusetzen. Obwohl man damit die Tabellenführung in der Verbandsliga verteidigen konnte, kam nach dem Spiel keine richtige Hochstimmung auf. «Das war wirklich ein Kampf» so Kapitänin Mona Reichmann, «wir haben heute nicht unser schönstes Volleyball gezeigt und mussten uns den Sieg hart erarbeiten.»

Den Start ins Spiel verschlief das Team komplett, was sich nur teilweise auf die frühe Anreise am Sonntagmorgen und die lange Wartezeit an der Halle schieben ließ. Der USC schaffte es zunächst nicht, die Annahme stabil ans Netz vor zu bringen, und produzierte viele unnötige Eigenfehler im Angriff. Hüfingen hingegen war von Anfang an präsent in der Abwehr und stellte die USC-Damen mit ihren großgewachsenen und variabel aufspielenden Mittelblockerinnen vor einige Herausforderungen. «Wir hatten Mühe, uns an das Spielsystem der Hüfingerinnen anzupassen» erklärt sich Reichmann die Startschwierigkeiten ihres Teams «zu Beginn haben wir einfach kein Rezept gefunden, uns gegen den hohen Block und die bewegliche Abwehr durchzusetzen.» Die Folge war ein früher Rückstand (6:0), den das Team auch im Satzverlauf nicht mehr einholen konnte (25:18).

Gegen Ende des ersten Satzes hatten sich die USC-Damen nun jedoch ins Spiel gekämpft und durch einige gute Abwehraktionen mehr Kampfeswillen gezeigt. In den zweiten Satz startete das Team dementsprechend deutlich konzentrierter. Auch im Aufschlag wurde nun mehr Druck aufgebaut, wodurch die Hüfingerinnen nicht mehr ganz so frei aufspielen konnten und es die Block-Abwehr des USC nun etwas leichter hatte. Folge war ein zunächst ausgeglichener Satz, in dem sich der USC zur Satzmitte mit einigen starken Aufschlagserien unter anderem von Mittelblockerin Eva Nöh deutlich absetzen konnte. Der USC drückte dem Gegner endlich sein Spiel auf und konnte den Satz somit klar für sich verbuchen (25:15).

Das konnte der USC im dritten Satz jedoch nur bedingt aufrecht erhalten, denn nun hatte sich der Gegner wieder gefangen und schaffte es, die Angriffe der Konstanzerinnen ein ums andere Mal zu entschärfen. Die Folge war erneut ein früher Rückstand des USC, dem man den ganzen Satz über hinterherlief. Erst gegen Ende des Satzes gelang es den USC-Damen, sich wieder heran zu kämpfen und nach dem Ausgleich (23:23) war es Kapitänin Mona Reichmann, die zwei weitere Aufschläge sicher im Feld der Gegner unterbrachte und damit den knappen Satzgewinn ermöglichte (25:23).

Nun wollten sich die USC-Damen die drei Punkte und den fünften Saisonsieg nicht mehr nehmen lassen. Das Team kämpfte um jeden Ball und konnte nun auch endlich einige direkte Blockpunkte für sich verbuchen. Der Satz verlief über weite Phasen ausgeglichen, doch gegen Ende erarbeiteten sich die USC-Damen einen komfortablen Vorsprung von 24:18 und auch wenn Hüfingen den Matchball zunächst einige Male abwehrte, besiegelte die gute Blockarbeit von Mittelblockerin Julia Keller den Satz- und Matchgewinn für den USC (25:22).

«Das war heute ein hartes Stück Arbeit und hat mich an der Seitenlinie einige Nerven gekostet» zeigte sich Coach Kolja Hüther erleichtert über den Sieg, «wir haben es heute nicht geschafft, konstant unser eigenes Spiel zu etablieren und in hektischen Situationen ruhig zu bleiben.» Für den USC steht nun ein spielfreies Wochenende an, bevor dann am Samstag, 30.11.2019 in der Schänzlehalle der Doppel-Heimspieltag gegen den TB Bad Dürrheim und den SV Waltershofen stattfindet.

USC Konstanz: Brehm, Dröge, Gregorc, Holweger, Keller, König, Kohler, Kornblum, Martersteig, Nöh, Reichmann, Skrinjar