USC-Damen freuen sich auf Lokalderby

SV Bohlingen – USC Konstanz (Samstag, 16.02, 17:00, Münchriedhalle in Singen). Am morgigen Samstag steht für die USC-Damen die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison an, denn das Team ist zu Gast beim Lokalrivalen vom SV Bohlingen. Für das Heimteam geht es dabei um alles, denn Bohlingen steht mit 10 Punkten aus 14 Spielen momentan auf dem letzten Tabellenplatz der Oberliga Baden. Entsprechend hoch wird die Motivation wohl auch sein, dem Titelaspiranten etwas entgegen zu setzen und um jeden Punkt zu kämpfen. Doch auch die USC-Damen werden hoch motiviert ins Lokalderby gehen, um ihre bisher makellose Erfolgsbilanz von 13 Siegen aus 13 Spielen fortzuführen. Im vergangenen November hatten die USC-Damen auf heimischem Parkett ein solides 3:0 gegen Bohlingen erreicht (25:15, 25:23, 25:23). «Im morgigen Rückspiel wollen wir noch deutlicher spielen», so Coach Neuberths Ansage, «wir haben uns über die Saison stark weiterentwickelt und können unser Spiel jetzt konsequenter umsetzen. Das ermöglicht es auch, einige taktische Varianten auszuprobieren». Besonders erfreulich: Neuberth kann nach der Rückkehr von drei zuletzt verhinderten Spielerinnen am morgigen Samstag auf einen vollständigen Kader zugreifen. Somit sollte einem spannenden Lokalderby mit dem hoffentlich besseren Ausgang für den USC nichts mehr im Wege stehen.

Souveräne Mannschaftsleistung der USC-Damen

VSG Ettlingen/Rüppurr – USC Konstanz 0:3 (16:25, 16:25, 14:25). Vor einer durch das Sturmtief «Uwe» hervorgerufenen bedrohlichen Kulisse kamen die USC-Damen am vergangenen Sonntag ihrem Ziel der Meisterschaft ein weiteres Stück näher. In gerade mal 67 Minuten Spielzeit besiegte das Team um Kapitänin Lena Schuh den Gegner von der VSG Ettlingen/Rüppurr deutlich mit 3:0. Die USC-Damen waren erneut mit einem kleinen Kader angereist, der von der vielseitig einsetzbaren Eva Nöh aus der zweiten Mannschaft lautstark unterstützt wurde.
Der Start in das Spiel verlief zunächst sehr ausgeglichen, bis beim Stand von 8:8 Mittelblockerin Eva Dubbins wie bereits so oft diese Saison eine Aufschlagserie hinlegte, die dem USC einen Vorsprung von 5 Punkten einbrachte. Aussenangreiferin Carla Ambrosius legte dann noch eine starke Serie von 7 gezielten und druckvollen Aufschlägen in Folge nach, sodass der erste Satz deutlich mit 25:16 an den USC ging. „Das Training im Bereich Aufschlag/Annahme hat sich definitiv gelohnt“, stellt Coach Jens Peter Neuberth mit Blick auf die Statistiken zufrieden fest, „jeder vierte Aufschlag war ein direkter Punkt. Das war schon ziemlich gut.“
Doch auch zu Beginn des zweiten Satzes gelang es den USC-Damen nicht, sich frühzeitig abzusetzen. Einige Eigenfehler schlichen sich in das sonst konzentrierte Spiel der Konstanzerinnen ein, sodass auch erst Mitte des Satzes eine Serie von sieben Punkten in Folge den deutlichen Vorsprung einbrachte, der dann bis zum Ende des Satzes nicht mehr hergegeben wurde (25:16).
Im dritten Satz hatten die Gegner dem druckvollen und souveränen Spiel des USC dann kaum noch etwas entgegenzusetzen. Passend zum Spiel beendete Lena Schuh den letzten Satz zum 25:14 mit einem Ass und Team und Trainer konnten sich über den nächsten Sieg freuen. „Wir haben heute souverän unser Spiel durchgezogen und hatten dank einer stabilen Annahme viele Optionen im Angriff“, freute sich Zuspielerin Britta Steffens nach dem Spiel über die Mannschaftsleistung, „zusätzlich haben wir viel Druck im Aufschlag gemacht, dadurch kamen die Gegner nie so richtig ins Spiel.“
Am kommenden Wochenende soll die Siegesserie der USC-Damen fortgesetzt werden, wenn es zum Lokalderby gegen den SV Bohlingen geht (Samstag, 16.02.2019, 17:00 Uhr in der Münchriedhalle, Singen).

USC Konstanz: Ambrosius, Dubbins, Kornblum, Nöh, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Welsch

Damen 1: Revanche geglückt

USC Konstanz – VfB Mosbach-Waldstadt 3:0 (25:12, 25:12, 25:20). Eindrucksvoll meldeten sich die Konstanzer Damen aus der verlängerten Winterpause zurück. Nach 63 Minuten sicherten sich die Mädels vom See die nächsten drei Punkte in der Meisterschaft.
Bereits früh im ersten Satz gingen die Konstanzerinnen nach einer Aufschlagserie von Carla Ambrosius mit sechs Punkten in Führung. Und auch die Mosbacher Angreiferinnen hatten mit der starken Feldabwehr der Gastgeber ihre liebe Mühe. Mit einer weiteren Aufschlagserie von Marie Bertschinger (7 Punkte) zogen die Konstanzerinnen uneinholbar davon und beendeten Satz eins nach 18 Minuten mit 25:12.
Coach Neuberth zeigte sich mit der Leistung seiner Spielerinnen durchaus zufrieden: „Durch die Hinrunde wussten wir, wie Mosbach spielt und konnten uns entsprechend darauf einstellen. Die Mädels haben das taktische Konzept sehr gut umgesetzt.“
Der zweite Satz erinnerte stark an den Spielverlauf des ersten Satzes, bis Coach Neuberth gegen Satzende Eva Dubbins (Mitte), die sich wie Carla Ambrosius bereits beim Einschlagen verletzt hatte, auswechseln musste. Da auf der Auswechselbank keine Mitte mehr verfügbar war, sprang kurzerhand Lina Hummel, die zuletzt beim SV Bohlingen auf dieser Position spielte, als Aushilfe ein. Den 13-Punkte-Vorsprung, den die Konstanzerinnen bis zu diesem Zeitpunkt herausgespielt hatten, gaben sie bis zum Satzende (25:12) nicht mehr ab.
Im dritten Satz wurde dann auf mehreren Positionen getauscht. Lina Hummel ersetzte weiterhin Eva Dubbins, Leonie Stapel kam als Diagonalspielerin aufs Feld und Franka Welsch wechselte von der Diagonalposition zunächst auf die Bank, um in der Satzmitte für Carla Ambrosius die Außenposition zu übernehmen. Dass der Satz mit 25:20 nicht ganz so deutlich ausfiel wie die ersten beiden Sätze, lag jedoch nicht an der neuen Besetzung, sondern daran, dass die Gastgeberinnen die Zügel ein wenig lockerer ließen. Getreu dem Motto: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss“, waren die Aktionen der Konstanzerinnen nicht mehr ganz so zwingend wie in den ersten beiden Sätzen.
„Es ist schwer die Konzentration hochzuhalten, wenn man dem Gegner so deutlich überlegen ist. Wir haben im dritten Satz spürbar weniger Druck im Aufschlag gemacht und uns mehr Eigenfehler geleistet, als in den ersten beiden Sätzen“, stellte Coach Neuberth nach dem Spiel fest.
Das nächste Spiel findet am 03.02.2019 um 13:00 Uhr in der Schänzlehalle statt. Zu Gast sind die Damen des SV KA-Beiertheim 2, die mit acht Siegen aus zwölf Spielen derzeit auf Platz 4 in der Tabelle stehen.
USC Konstanz: Ambrosius, Bertschinger, Hummel, Dubbins, Kornblum, Lovric, Schuh, Stapel, Steffens, Welsch

USC-Damen freuen sich auf das erste Heimspiel des Jahres

USC Konstanz – VfB Mosbach-Waldstadt (Samstag, 19.01.2019, 16:00 Uhr, Schänzlehalle). Nach einer langen Abstinenz von über vier Wochen ohne Spieltag geht es für die USC-Damen am kommenden Samstag endlich um die nächsten drei Punkte in der Oberliga Baden. Das Team erwartet im ersten Heimspiel des neuen Jahres den VfB Mosbach-Waldstadt, gegen den im Hinspiel nur ein unglückliches 3:2 erreicht wurde. «Hier haben wir schon noch eine Rechnung offen», zeigt sich Kapitänin Carla Ambrosius motiviert, «immerhin ist Mosbach-Waldstadt das einzige Team, das uns bisher einen Punkt abnehmen konnte.» Im Hinspiel lief auf Konstanzer Seite wenig rund, was der Einschätzung von Coach Neuberth nach vor allem an zu wenig gemeinsamer Spielpraxis lag. «Die ersten Spiele einer Saison sollte man jedoch nicht überbewerten. Die wenigsten Mannschaften sind an Spieltag zwei schon perfekt eingespielt », so Neuberth, «Die Phase der Abstimmungsprobleme haben wir lange hinter uns gelassen.» Das spiegelt auch die aktuelle Tabellensituation wieder. Der USC geht nach einer phänomenalen Zwischenbilanz von 29 Punkten aus 10 Spielen als klarer Favorit in die kommende Partie gegen den Siebtplatzierten aus Mosbach-Waldstadt. Auch die Personalsituation bei den Konstanzerinnen hat sich zwischenzeitlich etwas entspannt, sodass Coach Neuberth bei der Aufstellung aus dem Vollen schöpfen kann. Die USC-Damen freuen sich auf zahlreiche Zuschauer beim ersten Heimspiel des neuen Jahres, bevor dann ab 19:30 die Drittliga-Herren gegen den TV Bliesen antreten.

USC-Damen vor spannendem Rückrundenstart

USC Konstanz – VSG Kleinsteinbach (Samstag, 15.12.2018, 17:30, Schänzlehalle). Am kommenden Samstag steht für die USC-Damen der Start in die Rückrunde und gleichzeitig das letzte Spiel des Jahres vor der Weihnachtspause an. Das anstehende Match gegen die VSG Kleinsteinbach schätzt Coach Neuberth als eines der schwierigsten der diesjährigen Saison ein, obwohl der USC im Hinspiel deutlich mit 3:0 gewonnen hatte. Nach der Auftaktniederlage gegen den USC startete für die Gäste aus Kleinsteinbach nämlich eine Serie von sieben aufeinanderfolgenden Siegen, die erst im letzten Hinrundenspiel gegen den SV KA-Beiertheim 2 riss. Man kann sich also auf ein spannendes Match freuen, da die Gegner aus Kleinsteinbach hoch motiviert sein werden, zu ihrer alten Stärke zurück zu finden und dem Favoriten aus Konstanz in der eigenen Halle Punkte abzuluchsen, um den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze nicht zu verlieren. Beim Trainer der Konstanzerinnen steht die Reißfestigkeit diverser Serien jedoch nicht im Fokus. „Am Ende der Saison zählt nur, dass du ganz oben in der Tabelle stehst. Alles andere ist lediglich ein nettes Add-on.“
Sorgen bereiten Coach Neuberth vielmehr die nach wie vor zahlreichen Verletzungsausfälle im Team: «Bisher konnten wir zwar alle Spiele trotz der angespannten Personalsituation gewinnen, doch auch nach dem spielfreien Wochenende sind einige Spielerinnen noch nicht wieder 100% fit». Außenangreiferin Carla Ambrosius kämpft nach wie vor mit ihrer Knie- und Sprunggelenksverletzung und auch Marie Bertschinger ist noch angeschlagen. Dafür freut sich das Team auf den ersten Einsatz von Außenangreiferin Lina Hummel im USC-Trikot, die nach ihrer Babypause auf das Volleyballfeld zurückkehren wird. «Es ist schon etwas Besonderes für mich, nach so langer Zeit wieder für den USC aufs Spielfeld zu gehen» so Hummel, die in der Jugend des USC ausgebildet wurde und in der ersten und zweiten Bundesliga unter anderem für das Allgäu Team Sonthofen und die Roten Raben Vilsbiburg spielte.
Welche der beiden Mannschaften sich die Punkte unter den Weihnachtsbaum legen darf, wird sich am Samstag zeigen. Sicher ist nur, dass es kein langweiliges Spiel werden wird.

USC-Damen bleiben in der Hinrunde ungeschlagen

SSC Karlsruhe – USC Konstanz 0:3 (14:25, 12:25, 22:25). Im letzten Spiel der Hinrunde gelang es den USC-Damen, ihre Siegesserie mit einem deutlichen und ungefährdeten 3:0-Sieg gegen den Tabellenvorletzten SSC Karlsruhe fortzusetzen. Der USC ist nun mit einer phänomenalen Zwischenbilanz von neun Siegen aus neun Spielen, insgesamt nur drei verlorenen Sätzen und sechs Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Herbstmeister in der Oberliga Baden.
Aufgrund der Verletzungsausfälle war der USC nur mit einem kleinen Kader von neun Spielerinnen nach Karlsruhe angereist. Unterstützt wurde das auf sechs Feldspielerinnen und zwei Liberas geschrumpfte Team dabei von Außenangreiferin Kaja Gregorc, die am Tag darauf bereits wieder für die zweite Damenmannschaft des USC auf dem Feld stand. Bereits nach wenigen gespielten Minuten wurde deutlich, dass die Gastgeber aus Karlsruhe dem druckvollen Spiel des USC wenig entgegenzusetzen hatten. Die starken Aufschläge der USC-Damen führten den Annahmeriegel des SSC ein ums andere Mal in Bedrängnis, sodass kaum gefährliche Angriffe auf der Feldseite der Konstanzerinnen ankamen. Entsprechend gingen die ersten beiden Sätze sehr deutlich mit 25:14 und 25:12 an den USC.
Dafür, dass der dritte Satz mit 25:22 nicht genauso überlegen ausfiel, übernahm Coach Neuberth die Verantwortung: «Ich habe ein paar Änderungen vorgenommen, die sich stärker als erwartet auf unser Spiel ausgewirkt haben.» Ernsthaft in Gefahr war der Gewinn des Satzes jedoch nicht und so standen nach einer Stunde Spielzeit die nächsten drei Punkte auf dem Konto der Konstanzerinnen.
«Das nächste Spiel wird uns sicher deutlich stärker fordern» ist sich Neuberth sicher. Nach dem spielfreien Wochenende steht zum Beginn der Rückrunde am 15.12. mit dem Match gegen den Drittplatzierten VSG Kleinsteinbach nämlich ein echter Heimspiel-Kracher auf dem Programm. Es bleibt zu hoffen, dass bis dahin die verletzten und verhinderten Spielerinnen wieder in den Kader zurückkehren können.
USC Konstanz: Dubbins, Gregorc, Kornblum, Lovrić, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Welsch

USC-Damen gehen stark dezimiert ins letzte Hinrundenspiel

SSC Karlsruhe – USC Konstanz (Samstag, 1.12.2018, 16:00). Am kommenden Samstag steht für die USC-Damen mit der Partie gegen den SSC Karlsruhe bereits das letzte Hinrundenspiel der laufenden Oberligasaison an. Bisher ungeschlagen hat sich der USC einen Vorsprung von vier respektive sechs Punkten auf die Verfolger von der VSG Kleinsteinbach und der VSG Mannheim DJK/MVC aufgebaut – somit steht bereits vor dem Auswärtsspiel gegen Karlsruhe fest, dass die Herbstmeisterschaft nach Konstanz geht. «Ein Selbstläufer wird die Partie gegen Karlsruhe sicherlich nicht», warnt Coach Neuberth dennoch vor allzu grosser Euphorie, «wir haben momentan vor allem mit unserer knappen Besetzung zu kämpfen und müssen erstmal schauen, wie wir die letzten Ausfälle kompensieren können». Carla Ambrosius, die auf der Aussen-Annahme Position ein Punktegarant ist und mit ihrer Präsenz auf dem Feld viel zum Teamgeist beiträgt, fällt nach ihrer Knieverletzung für zunächst unbestimmte Zeit aus. Auch der Einsatz von Marie Bertschinger, die auf verschiedenen Positionen flexibel einsetzbar ist und durch ihre Spielerfahrung schon in manchem Spiel den Unterschied gemacht hat, ist nach wie vor fraglich. Zudem war die Trainingswoche durch einige krankheitsbedingte Abwesenheiten geprägt. «Wir werden auf einigen Positionen etwas improvisieren müssen», so Neuberth, «aber ich bin zuversichtlich, dass die Mannschaft sich gut anpassen kann». Das Team wird in jedem Fall alles daran setzen, auch im letzten Spiel der Hinrunde die Siegesserie fortzusetzen und ungeschlagener Herbstmeister zu werden.

3:0-Sieg mit Schreckmoment

USC Konstanz – FT Freiburg 3:0 (25:17, 25:15, 25:18). Am vergangenen Samstag sicherten sich die USC-Damen zu Hause in der Schänzlehalle mit einem Pflichtsieg gegen die Damen des FT Freiburg die nächsten drei Punkte. Die junge Mannschaft aus Freiburg war erst kommende Saison in die Oberliga aufgestiegen und konnte von Beginn an nicht mit dem Tempo der Konstanzer mithalten. «Eigentlich hätten wir noch deutlicher gewinnen müssen» meint Coach Neuberth nach dem Spiel «wir haben unter unseren Möglichkeiten gespielt und uns leider etwas von der Hektik der Freiburgerinnen anstecken lassen.» Entsprechend war das Spiel über einige Phasen für die Zuschauer wohl nicht besonders sehenswert, und auch der verletzungsbedingte Ausfall von Außenangreiferin Carla Ambrosius im dritten Satz drückte die Stimmung des Teams nach dem Spiel.
Der erste Satz verlief zu Beginn punktemäßig ausgeglichen, besonders da das Spiel der Konstanzerinnen durch einige leichte Fehler geprägt war. In der Mittelphase schafften es die USC-Damen um Kapitänin Lena Schuh jedoch, sich abzusetzen und den Vorsprung bis zum Ende des Satzes zu halten (25:17). Im zweiten Satz stellte Coach Neuberth angesichts der Überlegenheit der Konstanzer auf das 5-1 System um, um verschiedene taktische Varianten im Spiel umzusetzen. Die Freiburgerinnen hatten dem Druck des USC in Aufschlag und Angriff wenig entgegenzusetzen, sodass auch dieser Satz deutlich mit 25:15 an den USC ging. Im dritten Satz schien die Konzentration der USC-Damen dann etwas nachzulassen, was erneut einige Leichtsinns- und Absprachefehler zur Folge hatte. Beim Stand von 17:15 aus Konstanzer Sicht kam es dann zum Schreckmoment, als Außenangreiferin Carla Ambrosius nach einer unglücklichen Bewegung mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Feld gehen musste. Diagonalangreiferin Leonie Stapel übernahm kurzerhand die Annahme-Außen-Position und trotz der ungewohnten Konstellation spielten die USC-Damen auch diesen Satz konsequent zu Ende (25:18).
Für das Auswärtsspiel gegen den SSC Karlsruhe am kommenden Samstag wird die personelle Situation für den USC also nicht einfacher, da der Einsatz von Carla Ambrosius fraglich ist und auch noch unklar ist, ob Marie Bertschinger wieder einsatzbereit sein wird. «Es wird nicht leicht, diesen Verlust zu kompensieren» so Neuberth «da wir auf der Außenposition nur sehr dünn besetzt sind, werden wir wohl auf einigen Positionen umstellen müssen.»
USC Konstanz: Ambrosius, Dubbins, Kornblum, Lovrić, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Welsch

USC-Damen setzen sich an Tabellenspitze fest

USC Konstanz – VSG Mannheim DJK/MVC 3:0 (27:25, 25:22, 25:21). Im Topspiel der Oberliga Baden demonstrierten die USC-Damen am gestrigen Sonntag ihre Dominanz in der eigenen Halle. In drei Sätzen wurden die direkten Konkurrenten aus Mannheim geschlagen, somit bleibt das Team unter Leitung von Coach Jens Peter Neuberth zu Hause bisher ohne Satzverlust. «Das intensive Angriffstraining letzte Woche hat sich ausgezahlt» freut sich Neuberth, «die Mädels haben das schnelle Spiel, das wir etablieren wollen, gut umgesetzt und die Gegner damit ganz schön ins Schwitzen gebracht».
Konzentriert startete das Team in den ersten Satz und die Zuspielerinnen Britta Steffens und Franka Welsch setzten ihre Angreiferinnen von Beginn an gekonnt in Szene. So schaffte es der USC, sich früh mit einigen Punkten Vorsprung abzusetzen. Die Mannheimerinnen fanden nach und nach besser ins Spiel und schafften es immer wieder, ihre Angriffe im Feld unterzubringen. Somit wurde das Ende des Satzes nochmal eng, doch die USC-Damen zeigten wie schon mehrfach diese Saison starke Nerven. Druckvolle und gezielte Aufschläge, gepaart mit einigen spektakulären Abwehr- und Blocksicherungsaktionen von Libera Tena Lovrić führten dazu, dass der USC am Ende den Satz knapp mit 27:25 gewann. Ähnlich verlief auch der zweite Satz: Früh konnte sich der USC mit einigen Punkten absetzen, in der Mitte des Satzes holten die Gegner nochmals auf, doch gegen Ende spielten die USC-Damen konsequent ihr Spiel zu Ende. Wie schon in den letzten Spielen sorgte Mittelblockerin Eva Dubbins durch ein starkes Aufschlagspiel am Ende des Satzes dafür, dass die Gegner Probleme im Spielaufbau hatten, was dem USC die Block- und Abwehrarbeit erleichterte und somit zum Gewinn des zweiten Satzes führte (25:22). Im dritten Satz hatten die Gegner aus Mannheim dann nicht mehr viel entgegen zu setzen und der USC spielte den erarbeiteten Vorsprung souverän zu Ende (25:21). Nach knapp anderthalb Stunden konnten sich die Zuschauer und das Team damit über die nächsten drei Punkte für den USC freuen.
Mit sieben Siegen aus sieben Spielen steht der USC nun mit vier Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten nach wie vor an der Spitze der Oberliga Baden. Am kommenden Wochenende steht für das Team erneut ein Heimspiel an. Zu Gast ist die Mannschaft von der FT Freiburg, die momentan auf Platz 4 der Tabelle steht.
USC Konstanz: Ambrosius, Bertschinger, Dubbins, Kornblum, Lovrić, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Welsch

Copyright des Fotos: Norbert Kreienkamp

USC-Damen gespannt vor Topspiel

USC Konstanz – VSG Mannheim DJK/MVC (Sonntag, 18.11.2018, 13:00 Uhr, Schänzlehalle). Die erste Damenmannschaft des USC freut sich, am kommenden Sonntag die Fans und Zuschauer zum Top-Spiel gegen den VSG Mannheim DJK/MVC begrüßen zu dürfen. Das Spiel gegen den momentan Drittplatzierten in der Oberliga verspricht spannend zu werden, denn auch letzte Saison lieferten sich die beiden Teams bereits zwei ansehnliche Spiele auf hohem Niveau und nun geht es um nicht weniger als die Tabellenführung. Bei einem Sieg könnten die Konstanzerinnen sich an der Tabellenspitze weiter absetzen, bei einer Niederlage könnten die Mannheimerinnen, die ihre letzten drei Spiele alle deutlich mit 3:0 gewonnen haben, jedoch am USC vorbei ziehen. «Mannheim ist sicherlich eines der stärksten Teams der Liga», so Coach Jens Peter Neuberth «ich erwarte ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe, in dem die Mädels alles geben müssen, um als Sieger vom Feld zu gehen»
Somit ist die Spannung vor dem kommenden Heimspiel groß und das Team hat eine intensive Trainingswoche hinter sich. Besonders das Zusammenspiel zwischen Zuspiel und Angriff wurde weiter optimiert, um möglichst viele Angriffsoptionen nutzen zu können. Ab 13:00 werden die USC-Damen in der Schänzlehalle alles geben, um mit möglichst lautstarker Unterstützung von der Tribüne die nächsten drei Punkte einzufahren und an der Tabellenspitze der Oberliga Baden zu bleiben. Im Anschluss ab 16:00 Uhr spielt die erste Herrenmannschaft in der dritten Liga gegen den Tabellenführer TuS Kriftel.

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