Spektakulärer Heimspielauftakt für USC-Damen

USC Konstanz – VSG Ettlingen/Rüppurr 3:0 (26:24, 25:22, 27:25). Nachdem die USC-Damen mit zwei Auswärtssiegen erfolgreich in die aktuelle Saison gestartet waren, war das Ziel auch für das erste Heimspiel der Saison gegen die Regionalligaabsteiger von der VSG Ettlingen/Rüppurr klar: In der Schänzlehalle sollten am Samstag die nächsten drei Punkte erspielt werden.
Der USC ging mit einer bestens aufgelegten Marie Bertschinger an den Start, die in ihrem ersten Ligaspiel diese Saison als Ersatz für Carla Ambrosius auf der Außenposition punkten sollte. Doch es sollte noch ein wenig dauern, bis sie dazu Gelegenheit bekam. Der USC startete nervös und mit vielen Eigenfehlern in den ersten Satz und kam direkt in einen deutlichen Rückstand, den die Gegner bis auf einen 10-Punkte-Vorsprung ausbauen konnten. Ganz so leicht wollte sich der USC dann aber in der eigenen Halle doch nicht geschlagen geben und beim Stand von 9:19 aus Konstanzer Sicht ereignete sich der spielentscheidende Ballwechsel, als Marie Bertschinger nach einer spektakulären Rettungsaktion in den unendlichen Weiten der Schänzlehalle den Ball mit einem gezielten Bagger im gegnerischen Feld unterbringen konnte. Nach diesem „Momentum change“ gelang es den Konstanzern, den Rückstand nach und nach aufzuholen und durch gezielte Aufschläge der Mittelblockerin Eva Dubbins sieben Satzbälle abzuwehren – bis der Satz mit 26:24 schließlich an die jubelnden Konstanzer ging.
„Das war schon eine sehr beeindruckende Aufholjagd. Allerdings hätten wir uns gar nicht erst in diese Situation bringen dürfen“ stellt Neuberth fest und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Anscheinend brauchen wir einfach ein wenig Druck, um gut zu spielen.“
Nach diesem spektakulären Start wollte die Mannschaft das Spiel natürlich nicht mehr aus der Hand geben und zeigte den Zuschauern eine starke Leistung mit vielen spektakulären Angriffen und guten Abwehraktionen. Entsprechend ging der zweite Satz mit 25:22 an die Konstanzer, und auch wenn es zum Ende des dritten Satzes nochmals knapp wurde, spielten die USC-Damen das Match konzentriert zu Ende und konnten sich nach dem 27:25 im dritten Satz über die nächsten drei Punkte freuen.
Nun steht der USC nach drei Siegen aus drei Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz und wird in dieser Woche im Training weiter daran arbeiten, die eigenen Stärken auszubauen, um im Spitzenduell beim momentan erstplatzierten SV KA-Beiertheim II am kommenden Samstag erneut punkten zu können.
Für den USC spielten: Bertschinger, Dubbins, Kornblum, Lovric, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Welsch

USC-Damen vor dem ersten Heimspiel

USC Konstanz – VSG Ettlingen-Rüppurr (Samstag, 20.10,2018, 16:00 Uhr, Schänzlehalle). Am morgigen Samstag ist es endlich soweit: Für die USC-Damen steht das erste Heimspiel der aktuellen Oberligasaison an. Dabei werden die Mädels gegen die Regionalligaabsteiger von der VSG Ettlingen-Rüppurr um den nächsten Sieg kämpfen.
Nach dem Arbeitssieg vom vergangenen Wochenende lag der Fokus in den letzten Trainingseinheiten vor allem auf der konsequenten Umsetzung der Block-Abwehrtaktik und der Effizienz im Angriff. «Hier haben wir unser Potential noch nicht ganz ausgeschöpft» so Coach Neuberth, «gegen Ettlingen-Rüppurr müssen wir noch deutlich druckvoller spielen als zuletzt». Dabei muss das Team auf Kapitänin und Außenangreiferin Carla Ambrosius verzichten und es stehen erneut nur wenige Wechseloptionen zur Verfügung. „Wir werden wohl wieder etwas improvisieren müssen. Das ist nicht optimal, aber wir sollten den Ausfall kompensieren können“, hofft Neuberth vor seinem Heimspieldebüt als Trainer der USC-Damen.
Das Team freut sich über lautstarke Unterstützung ab 16:00 Uhr in der Schänzlehalle, bevor dann abends die erste Herrenmannschaft in der dritten Liga gegen die TG Rüsselsheim III spielen wird.

Arbeitssieg der USC-Damen

VfB Mosbach-Waldstadt – USC Konstanz 2:3 (18:25, 25:22, 23:25, 26:24, 7:15). Im zweiten Auswärtsspiel erarbeiteten sich die USC-Damen in einem über zweistündigen Auf und Ab die nächsten zwei Punkte in der Oberliga Baden. «Solche Spiele kommen eben auch vor» so Coach Neuberth nach dem Spiel, «wir waren heute im Angriff nicht so gut, wie wir sein können. Und wenn man keine Punkte macht, dann kann es schon mal zäh werden.»
Dabei startete der USC konzentriert ins Spiel und ließ dem Gegner durch starke Aufschläge und ein druckvolles Angriffsspiel wenig Chancen. Besonders über die Mittelangreiferinn Johanna Slowik konnten die Konstanzer ein ums andere Mal durch schnelle Angriffe und gute Blockaktionen punkten, sodass der erste Satz deutlich mit sieben Punkten Vorsprung an den USC ging. Im zweiten Satz kamen die Aufsteiger aus Mosbach-Waldstadt dann deutlich besser ins Spiel und insbesondere zum Ende des Satzes schafften es die USC-Damen nicht mehr, die eigenen Angriffe in Punkte zu verwandeln, sodass dieser Satz mit 25:22 abgegeben werden musste. Auch die Sätze drei und vier waren knapp (25:23 und 24:26 aus Konstanzer Sicht), vor allem da die USC-Damen die eigene Annahme nicht stabilisieren konnten und somit ihren eigenen Vorsprung gegen stark kämpfende Mosbacherinnen immer wieder verspielten. Im anschließenden Tie-Break schaffte es das Team dann aber, sich wieder auf das eigene Spiel zu konzentrieren und nach einer starken Aufschlagserie von Diagonalangreiferin Franka Welsch einen deutlichen Vorsprung aufzubauen, der bis zum Ende des Satzes nicht mehr aus der Hand gegeben wurde (15:7).
Nun gilt es, im Training weiter an der Kill-Quote zu arbeiten, sodass am kommenden Wochenende im ersten Heimspiel der Saison gegen die VSG Ettlingen-Rüppurr (Samstag, 20.10.2018, 16:00, Schänzlehalle) hoffentlich der erste Heimsieg eingefahren werden kann.

Für den USC spielten: Ambrosius, Dubbins, Kornblum, Lovric, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Welsch

USC-Damen wollen an guten Saisonstart anknüpfen

VfB Mosbach-Waldstadt – USC Konstanz (Samstag, 13.10.2018, 18:00). Nach dem spielfreien Wochenende, an dem in Konstanz der Bundespokal Süd ausgerichtet wurde, steht für die erste Damenmannschaft des USC das nächste Auswärtsspiel gegen den VfB Mosbach-Waldstadt an. Die Gegner aus Nordbaden waren erst zur laufenden Saison in die Oberliga aufgestiegen und sind mit zwei knappen 3:2-Niederlagen in die Saison gestartet. USC-Coach Jens Peter Neuberth hofft, an die erfolgreiche Leistung des ersten Spiels gegen die VSG Kleinsteinbach anzuknüpfen. Dabei kann er nach der Rückkehr von Diagonalangreiferin Leonie Stapel und Zuspielerin Britta Steffens auf einen nahezu vollständigen Kader von zehn Spielerinnen zurückgreifen und somit die Spielerinnen variabler einsetzen. «Wir wollen uns weiter darauf konzentrieren, unabhängig vom gegnerischen Team unser Spiel  durchzusetzen» gibt Neuberth das Ziel vor. Nachdem die Aufschlagstrategie im letzten Spiel so erfolgreich war, soll jetzt noch die Qualität in der Annahme steigen, um auch im Angriff den Gegner stärker unter Druck setzen zu können und hoffentlich weitere drei Punkte an den See zu holen.

Damen I: Auftakt in die Oberligasaison geglückt

VSG Kleinsteinbach – USC Konstanz 0:3 (19:25, 21:25, 17:25). Nach einer intensiven Vorbereitung sind die USC-Damen mit einem klaren 3:0 Sieg in die Oberligasaison 2018/2019 gestartet. Obwohl Coach Jens Peter Neuberth dabei nur ein dezimierter Kader von lediglich acht Spielerinnen zur Verfügung stand, setzte sich das Team auswärts deutlich gegen die VSG Kleinsteinbach durch. Dabei gab Neuzugang Franka Welsch ihr Debüt als Zuspielerin im Team und auch Libera Tena Lovric konnte direkt in ihrem ersten Spiel für den USC überzeugen. Die zweite Libera Angelika Kornblum übernahm aushilfsweise die Diagonalposition. „Für das erste Spiel war das schon recht ordentlich“, so Neuberth nach dem Spiel, „vor allem bei den Aufschlägen ist unsere Strategie voll aufgegangen“.

So starteten die USC-Damen direkt mit Selbstbewusstsein in den ersten Satz. Einige Aufschlagserien auf Seiten des USC sowie eine konstante Annahme, die Zuspielerin Welsch ein variables Zuspiel ermöglichte, führten zu einem frühen Vorsprung des USC, den sich die Mannschaft bis zum Ende des Satzes nicht mehr nehmen ließ (25:19). Im zweiten Satz schaffte es das Team zunächst, die Konzentration hoch zu halten, eine schwächere Phase in Annahme und Angriff führten hier jedoch zu einem knapperen Ergebnis (25:21). In den dritten Satz starteten die USC-Damen zunächst etwas chaotisch, konnten jedoch den frühen Rückstand von vier Punkten nach einigen starken Aufschlagserien wieder aufholen und letztlich auch diesen Satz mit 25:17 deutlich für sich entscheiden.
Nach einem spielfreien Wochenende steht am 13.10.2018 dann das nächste Auswärtsspiel gegen den Aufsteiger VfB Mosbach-Waldstadt an. Hier sollten Coach Neuberth dann mehr Wechseloptionen zur Verfügung stehen, da der Kader dann nahezu komplett sein wird. „Wir haben definitiv das Potential, noch zwingender zu spielen“ so Neuberth, „daran werden wir in den kommenden Trainingseinheiten weiter arbeiten.“

Für den USC spielten: Ambrosius, Dubbins, Kornblum, Lovrić, Schuh, Slowik, Weber, Welsch

 

USC-Damen gespannt vor erstem Spiel der Saison

VSG Kleinsteinbach – USC Konstanz, Samstag, 29.09., 16:00 – Am kommenden Samstagnachmittag startet auch die erste Damenmannschaft des USC Konstanz in die neue Saison. Und das erste Spiel verspricht direkt Hochspannung, lieferte man sich in der vergangenen Saison gegen die VSG Kleinsteinbach doch zwei Kopf-an-Kopf-Rennen in je fünf Sätzen – jeweils mit dem besseren Ende für die Heimmannschaft. «Wir alle haben das Spiel in Kleinsteinbach noch gut im Gedächtnis», so die damalige Spielertrainerin Marie Bertschinger «durch großen kämpferischen Einsatz konnten wir den verletzungsbedingten Ausfall von Britta, unserer einzigen Zuspielerin an diesem Tag, ausgleichen und sogar noch einen Punkt holen!»

Die Wiederauflage dieses Spieles wird hoffentlich nicht so dramatisch verlaufen wie an diesem Tag. Auch wenn im ersten Saisonspiel noch kein besonders großer Kader zur Verfügung steht, zeigt sich die Mannschaft hoch motiviert, einen guten Saisonstart hinzulegen. «Die Mädels haben in den letzten Wochen in der Vorbereitung hart an sich gearbeitet» so Coach Jens Peter Neuberth «und in einigen Testspielen konnten wir auch schon gut an der Abstimmung im Spiel arbeiten.» Nun gilt es, das Erlernte im ersten Spiel aufs Feld zu bringen und sich als Mannschaft zu finden – gab es doch einige Veränderungen im Kader. Das Team muss diese Saison die Abgänge einiger langjähriger Spielerinnen verkraften: Die Mittelblockerinnen Saskia Hemm und Shirin Weber sowie die Außenangreiferinnen Alina Hösch, Sofia Grieble und Leonie Martersteig schlagen aus verschiedenen beruflichen und privaten Gründen kommende Saison leider nicht mehr für die erste Damenmannschaft des USC auf – ebenso wie die bisherige Kapitänin und Zuspielerin Jana Lorenz. Demgegenüber stehen vier hochkarätige Neuzugänge, die das Team in der kommenden Saison verstärken. Neben Franka Welsch, die beim TV Rottenburg ausgebildet wurde und nun aus der zweiten Mannschaft in die erste wechselt und Tena Lovrić, die Erfahrung aus der kroatischen ersten Liga mitbringt, kehren mit Lina Hummel und Aleksandra Weber auch zwei alte Bekannte zum USC zurück.

Das Ziel für die ersten Spiele wird dementsprechend sein, sich auf sich selbst zu konzentrieren und  das eigene Spiel als Mannschaft zu finden und konsequent umzusetzen – «wenn das gelingt, können wir gegen jedes Team der Liga gewinnen» so Jens Peter Neuberth.

USC-Damen starten mit neuem Trainer in die Oberligasaison

Am kommenden Samstag, den 29. September, erwartet die USC-Damen bei der VSG Kleinsteinbach ihr erstes Spiel in der neuen Oberligasaison. Erstmals wird dabei Jens Peter Neuberth das Team als Coach leiten, der zur aktuellen Saison die Mannschaft übernommen hat. Wir haben ihm einige Fragen zu seiner neuen Aufgabe gestellt.

Nachdem klar war, dass das Trainerduo Dinkelacker/Röhl diese Saison für Damen 1 nicht mehr zur Verfügung steht, kamst du für den Verein wie gerufen. Wie hat es dich an den See verschlagen?
Ich habe mich beruflich verändert und bin dafür in die Schweiz gezogen. Ich war gerade auf der Suche nach einer Mannschaft, als Diego Ronconi von Marie Bertschinger (geb. Dinkelacker) angeschrieben wurde, ob er jemanden kenne, der die Damen 1 trainieren könnte. Ab da ging es dann ganz schnell.
Bevor du nach Konstanz kamst, warst du Co-Trainer bei der Herren-Zweitligamannschaft des SSC Karlsruhe. Was reizt dich daran, die erste Damenmannschaft des USC zu trainieren? Ist es eine große Umstellung für dich? 
Ursprünglich komme ich aus dem Frauenvolleyball. So gesehen hält sich die Umstellung in Grenzen. Ich habe im letzten Jahr bei Diego viel gelernt. Und natürlich will man irgendwann einmal das Erlernte eigenverantwortlich anwenden. Mit den USC-Damen hat sich hier eine tolle Gelegenheit ergeben.

Die Saisonvorbereitung ist nahezu abgeschlossen, am Samstag steht das erste Spiel der Saison an. Wie schätzt du das Potential des Teams ein? Was sind die Stärken der Mannschaft, welche Schwächen gibt es?
Wenn ich mir die Spielerinnen und deren Vitae ansehe, dann ist das sicherlich eine Mannschaft, die, wenn alle Spielerinnen gesund sind und zur Verfügung stehen, um den Aufstieg mitspielen kann. Es ist eine gute Mischung zwischen sehr erfahrenen Spielerinnen, die schon in den ersten drei Ligen gespielt haben und jungen Spielerinnen, die letztes Jahr ihre erste Oberligasaison absolviert haben. Die Spielerinnen sind alle sowohl technisch als auch taktisch gut ausgebildet. Das ist schon eine sehr gute Ausgangsposition, an der auch Marie und Philipp einen großen Anteil haben. Die beiden haben die letzten Jahre einen wirklich guten Job gemacht.
Leider hatten wir aber auch einige Abgänge zu verzeichnen und auch verletzungsbedingt sind noch nicht alle Spielerinnen zu 100% fit. Wir haben also noch die ein oder andere personelle Baustelle, an der wir arbeiten müssen.

Die Mannschaft hat in der vergangenen Saison nach dem Aufstieg in die Oberliga mit dem dritten Platz die Relegation nur knapp verpasst. Was ist das Ziel für die nächste Saison? Wie schätzt du die Liga ein?
Wir wollen auf jeden Fall wieder oben mitspielen. Allerdings wird das, gerade mit Blick auf unsere Verletztenliste, kein Selbstläufer.
Vorhersagen zur Stärke der Liga sind immer schwer zu treffen. Vorbereitungsturniere oder Pokalspiele geben nicht zwangsläufig die tatsächliche Spielstärke einer Mannschaft wieder. Ich halte es auch nicht für zielführend, zu sehr auf die anderen Mannschaften zu schauen.
Wir wollen uns in erster Linie auf uns und unser Spiel konzentrieren. Unabhängig vom Gegner.
Wenn wir es schaffen, in jedem Spiel das abzurufen, was wir können, dann sollten wir am Ende auch jeden schlagen können. Egal wer auf der anderen Seite des Netzes steht.

USC-Damen im Endspurt der Saisonvorbereitung

Radolfzell, 15./16. September 2018. In knapp zwei Wochen beginnt auch für die erste Damenmannschaft des USC Konstanz die neue Saison in der Oberliga Baden. Nach der ersten Standortbestimmung im Testspiel gegen den TV Villingen nahm das Team am vergangenen Wochenende am bewährten Vorbereitungsturnier des TV Radolfzell teil, um sich weiter aufeinander einzuspielen. Neben zwei Mannschaften aus der Verbandsliga und einem aus Österreich angereisten Team warteten dabei mit dem SV Bohlingen und dem TB Bad Krozingen zwei direkte Ligakonkurrenten auf die USC-Damen.
Am Samstag starteten die USC-Damen direkt mit einem deutlichen 2:0-Sieg gegen den Gastgeber, die SV Litzelstetten/Radolfzell, ins Turnier. Auch das zweite Team aus der Verbandsliga, die TB Bad Dürrheim, musste sich mit 2:0 klar gegen die Konstanzerinnen geschlagen geben. Im letzten Spiel gegen den SV Bohlingen gelang es dann trotz des langen Tages, die Konzentration hoch zu halten und somit konnte auch der Ligakonkurrent mit 2:0 geschlagen werden.
Am Sonntag ging es dann ebenso erfreulich weiter: Gegen den VC Dornbirn fuhren die USC-Damen ebenfalls einen deutlichen 2:0 Sieg ein. Im letzten Spiel des Turniers gegen den TB Bad Krozingen hatte das Team dann zwischenzeitlich Schwierigkeiten, das eigene Spiel klar umzusetzen und musste somit einen Satz an die Gegner abgeben. Das Team kämpfte sich jedoch zurück ins Spiel und konnte sich letzten Endes mit 2:1 durchsetzen. Trotz der Freude über den Turniersieg war jedoch bei den Spielerinnen auch etwas Wehmut mit dabei, da es für Außenangreiferin Alina Hösch, die Konstanz aus beruflichen Gründen verlässt, vorerst der letzte Einsatz für den USC war.
Trainer Jens Peter Neuberth zeigte sich nach dem Turnier zufrieden: «Wir hatten am Wochenende die Möglichkeit, viele Kombinationen aus Zuspielerinnen und Angreiferinnen auszuprobieren und aufeinander einzuspielen.» Nun gilt es, in den weiteren anstehenden Testspielen und den letzten Trainingseinheiten das Zusammenspiel weiter zu verbessern, bevor es am 29. September zum ersten Auswärtsspiel gegen die VSG Kleinsteinbach geht.
USC Konstanz: Ambrosius, Bertschinger, Dubbins, Hösch, Kornblum, Lovrić, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Welsch

USC Konstanz vor Saisonabschluss: „Wir wollen richtig Gas geben“

USC Konstanz – Heidelberger TV (Samstag, 10.03.2018, 16:00, Schänzlehalle). Nach dem furiosen Sieg gegen die VSG Mannheim vor zwei Wochen möchte das erste Damenteam des USC am kommenden Wochenende beim letzten (Heim-)Spiel der Saison nochmal einen drauflegen. Sollte dem Team die Sensation gelingen, drei Punkte gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Heidelberg einzufahren, könnte man sich unabhängig vom Ausgang der anderen Spiele den zweiten Tabellenplatz vor den Konkurrenten aus Freiburg und Mannheim sichern. Es wartet jedoch eine schwierige Aufgabe auf die Mannschaft, denn die Heidelberger haben in bisher 14 Spielen keinen einzigen Punkt abgegeben. Zudem wird es auch nochmals einen Wechsel in der Aufstellung geben: Interimskapitänin Lena Schuh wird die wichtige Zuspielposition ausfüllen, da keine der anderen Zuspielerinnen zur Verfügung steht. Trainer Röhl gibt sich vor dem Spiel kämpferisch: «Die Mädels sind hoch motiviert, die Saison mit einem tollen Spiel abzuschliessen und haben in der Vergangenheit schon gezeigt, dass sie sich gut an neue Situationen anpassen können». Dabei helfen sollte, dass die im Team grassierende Grippewelle überwunden scheint und einige der zuletzt angeschlagenen Spielerinnen wieder voll einsatzbereit sind, sodass Coach Röhl ausreichend Wechselmöglichkeiten zur Verfügung stehen. «Wir wollen richtig Gas geben im letzten Spiel», so Schuh, «und freuen uns darauf, unseren Zuschauern ein tolles Spiel zum Abschluss der Saison zu bieten!»

„Darum spielen wir Volleyball!“ – USC-Damen jubeln sich zum Sieg

VSG Mannheim DJK/MVC – USC Konstanz 1:3 (26:24, 20:25, 23:25, 22:25). Nachdem der letzte Ball des Spiels vergangenen Samstag zu Gunsten des USC abgepfiffen war, tanzten die Spielerinnen des USC euphorisch im Kreis. Der Sieg fühlte sich an wie eine kleine Sensation, da das Team erneut unter schwierigsten Bedingungen in das Auswärtsspiel gegen den starken Konkurrenten, den Tabellennachbarn aus Mannheim gestartet war. Der durch die Grippewelle dezimierte Kader bestand aus sechs körperlich angeschlagenen Spielerinnen, Spielertrainerin Marie Dinkelacker und Neuzugang Julia Wid, die erst vor zwei Wochen zum Team gestoßen war. Eine tolle Teamleistung und besonders die starke Leistung von Sofia Grieble, die als gelernte Aussenangreiferin aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls der beiden Zuspielerinnen Lorenz und Steffens erneut die wichtige Zuspielposition übernahm, trug zum überraschenden Erfolg der Bodensee-Volleyballerinnen entscheidend bei.
Scheinbar umso motivierter von der schlechten Ausgangslage startete der USC engagiert, jedoch etwas hektisch in den ersten Satz. Nach und nach fand die Mannschaft immer besser ins Spiel und gewann an Sicherheit, musste den Satz allerdings trotzdem mit 24:26 an Mannheim abgeben. Dieses knappe Ergebnis spornte das Team jedoch umso mehr an, im zweiten Satz konsequenter und konzentrierter zu spielen und sich gegenseitig bei jeder Aktion anzutreiben. Eine durchweg gute Annahme der Annahmespielerinnen um Libera Kornblum sowie eine kluge Passverteilung ermöglichten ein variables Angriffsspiel über alle Positionen. Lautstark wurde jeder Punkt vom Team gefeiert, darunter ebenso viele direkte Aufschlag- und Blockpunkte wie spektakuläre Angriffe. Getragen von der guten Stimmung, die vor allem von Neuzugang Julia Wid das komplette Spiel über enorm untersützt wurde, gelang es dem USC, den Gegner immer besser in den Griff zu bekommen und entsprechend gingen die Sätze zwei und drei mit 25:20 und 25:23 an den USC.
Im vierten Satz offenbarten sich dann die Konsequenzen aus wenig Training, körperlicher Angeschlagenheit und dem kleinen Kader: Konzentrationsfehler in Annahme und Abwehr und eine fehlende Aggressivität im Angriff führten zu einem frühen Rückstand von 0:4 aus Konstanzer Sicht. In der anschließenden Auszeit motivierten sich die müden Spielerinnen gegenseitig, nun die letzten Kraftreserven zu mobilisieren, um das Ruder nochmal herum zu reißen. Durch eine starke Aufschlagserie von Aussenangreiferin Alina Hösch konnte der Rückstand wieder aufgeholt werden und nun schien es, als hätte die Heimmannschaft dem Siegeswillen der Konstanzer nicht mehr viel entgegen zu setzen. Platzierte Aufschläge von Schuh, Weber und Ambrosius führten immer wieder zu einem komfortablen Vorsprung, der durch gute Blockaktionen noch vergrößert wurde. Selbstbewusst spielte der USC den Satz mit 25:22 zu Ende und konnte sich nach diesem Kraftakt über weitere drei Punkte und die Behauptung des zweiten Tabellenplatzes freuen. „Genau darum spielen wir Volleyball! Das Team hat heute eine beeindruckende Leistung gezeigt“ zeigte sich Spielertrainerin Dinkelacker begeistert nach dem Spiel, „jede einzelne Spielerin hat Verantwortung übernommen, ihre Aufgabe im Team mit Bravour erfüllt und die taktischen Vorgaben konsequent umgesetzt“.
Am kommenden Wochenende haben die USC-Damen dann spielfrei, bevor am 10.3. zum Saison-Finale der bereits feststehende Meister aus Heidelberg zum letzten Heimspiel der Saison zu Gast in der Schänzlehalle ist.
Es spielten: Ambrosius, Dinkelacker, Grieble, Hösch, Kornblum, Schuh, Weber, Wid