Bisher beste Saisonleistung der USC-Damen mit Sieg belohnt

USC Konstanz- MTV Ludwigsburg 3:0 (25:20; 25:15; 25:18). Mit der wohl bisher besten Leistung der Saison siegten die Regionalliga-Volleyballerinnen des USC Konstanz gegen die Damen des MTV Ludwigsburg in nur 68 Minuten und logieren damit weiterhin an der Tabellenspitze.

Die rund 100 Zuschauer sahen von Beginn an ein hochkonzentriertes Konstanzer Team. Bereits im ersten Satz gingen die Lokalmatadorinnen mit 8:3 und 17:11 in Führung. Mit ordentlich Druck beim Aufschlag und einer starken Blockarbeit wurde das Spiel des MTV Ludwigsburg immer wieder gestört und somit sicherten sich die Konstanzerinnen den ersten Satz mit 25:20.

Zu Beginn des zweiten Satzes schalteten die USC Mädels noch einen Gang höher: spektakuläre Angriffe über alle Positionen wurde durch das pfiffige Zuspiel von Franka Welsch ermöglicht, und somit der hohe Ludwigsburger Block ein ums andere mal ausgespielt. Auch Libera Tena Lovric brillierte mit tollen Abwehraktionen, so dass nach 9:2 und 18:7 auch der zweite Satz mit 25:15 an den USC ging.

Diesen Rückstand wollten die Gäste aus dem Norden Stuttgarts jedoch nicht kampflos hinnehmen und so gerieten die Konstanzerinnen zu Beginn des dritten Satzes schnell in Rückstand (1:4 und 11:14). Nach einer Auszeit von Trainerin Lupu fanden die USC’lerinnen zu alter Konzentration zurück. Einmal mehr war es Lina Hummel, die mit starken Aufschlägen ihr Team zurück ins Spiel brachte. Am Ende konnte Johanna Slowik mit einem tollen Block den Sack zum 25:15 zu machen.

„Das war das beste Spiel, was ich von meinen Mädels bisher gesehen habe! Wir haben kaum eigene Fehler gemacht und uns auf unser Spiel konzentriert!“, freut sich Trainerin Lupu. Und auch Kapitänin Lina Hummel hat viel Lob für ihre Mannschaft: „Wir haben so klasse als Team zusammen gespielt! In der vergangenen Woche haben wir viel trainiert, uns gegen einen Doppelblock durchzusetzen und das ist uns gegen die großen Mädels aus Ludwigsburg immer wieder gelungen.“

Damit sind die USC-Damen weiterhin ungeschlagen und haben drei Punkte Vorsprung auf den Ligakonkurrenten TV Villingen. Ob sie diesen bis zum Ende der Hinrunde halten können, wird sich bis zum 8. Dezember zeigen, denn dann geht es in der Schänzlehalle um die Herbstmeisterschaft.

USC Konstanz: Ambrosius, Hummel, Lovric, Piossek, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Welsch, Zametica

Damen I wollen weiße Weste behalten

USC Konstanz – MTV Ludwigsburg (Samstag, 16.11.19, 16.00 Uhr, Schänzlehalle) – Die Regionalliga-Volleyballerinnen des USC Konstanz müssen sich einmal mehr am kommenden Samstag behaupten. Sie empfangen den MTV Ludwigsburg. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Schänzlehalle.

Die Randstuttgarterinnen dürften mit reichlich Rückenwind an den Bodensee reisen, haben sie doch in den vergangenen drei Spielen lediglich einen Satz abgegeben. Allerdings haben die Konstanzerinnen nichts zu verschenken. „Natürlich wollen wir unsere weiße Weste behalten!“, gibt Trainerin Alina Lupu klar die Richtung vor. „Wir haben zuletzt gegen Heidelberg gesehen, wie wichtig es ist, Druck im Aufschlag zu machen, so den Spielaufbau des Gegners zu stören und einen schon verloren geglaubten Satz mit viel Kampfgeist noch zu gewinnen. Das wird auch in dem Spiel gegen Ludwigsburg notwendig sein.“, erklärt Kapitänin Lina Hummel. Zumal sich Ludwigsburg erst kürzlich neue Verstärkung im Mittelblock geholt hat. Es wird also auch besonders auf den Konstanzer Block ankommen, die Angriffe der Gegnerinnen zu entschärfen. „Wir sind heiß auf das Spiel und werden alles geben, um mit einem Sieg aus der Halle zu gehen!“, freut sich Außenangreiferin Lena Schuh auf die Partie.

Ob Britta Steffens am Samstag schon wieder erste Einsatzzeiten im Zuspiel bekommen wird, ist aufgrund ihrer Knieverletzung noch fraglich. Dagegen ist Diagonalangreiferin Leonie Stapel wieder mit im Aufgebot. Sie musste zuletzt gegen Heidelberg krankheitsbedingt pausieren.

Mit einem Sieg gegen Ludwigsburg könnten sich die Konstanzer Mädels weiter Richtung „Herbstmeisterschaft“ vorarbeiten.

Konstanzer Damen wollen den Platz an der Sonne behalten

Heidelberger TV – USC Konstanz (Samstag, 09.11.19, 19 Uhr, Heidelberg) – Am Samstag müssen die Damen 1 des USC Konstanz nach Heidelberg reisen. Der Tabellenvierte lädt um 19 Uhr zum Duell um die nächsten Punkte. Die Bilanz von drei Siegen aus fünf Spielen zeigt, dass der Gastgeber nicht zu unterschätzen ist. „Wir können voraussichtlich wieder auf alle Spielerinnen zählen“, freut sich Trainerin Lupu, „außer auf Britta Steffens. Wir wollen kein Risiko eingehen, sie soll ihre Verletzung erst richtig auskurieren!“ Naturgemäß sollten die Konstanzerinnen als Aufsteiger zu diesem Zeitpunkt nach wie vor als Jäger in die Partien gehen. Doch nach fünf Siegen in fünf Spielen – unter anderem gegen die Favoriten aus Dettingen und Villingen – sieht die Situation anders aus. „Wir sind jetzt Tabellenführer. Da können wir noch so viel drum herum reden: Wir wollen schon gerne noch ein bisschen da oben bleiben.“, gibt Kapitän Lina Hummel zu. Die Devise ist also klar, die USC-Damen wollen sich auch am Wochenende wieder auf ihre Stärken besinnen und von Anfang an im Aufschlag viel Druck machen. „In der Annahme hatten die Heidelbergerinnen in den letzten Spielen oft Probleme. Wenn unser Aufschlag kommt, können wir den Spielaufbau des Gegners stören und es wird leichter für Block und Abwehr.“

Das gelang zuletzt gut gegen TSG Backnang, für die es am vergangenen Wochenende am See nichts zu holen gab (0:3). Felicitas Piossek, die wieder in der Stammformation dabei war, weiß aber auch: „Gegen Heidelberg müssen wir die Eigenfehler wieder reduzieren. Hier hatten wir auch öfter mal Glück, dass der Gegner nicht wach genug war. Heidelberg wird solche Schwächephasen sicher deutlich besser nutzen!“ Es bleibt also spannend im Kampf um den Platz  ganz oben. Denn die Konkurrenz aus Dettingen und Villingen bleibt den Damen vom See auf den Fersen, spielt jedoch am Wochenende gegeneinander, wobei einer auf jeden Fall Punkte liegen lassen wird. Gut für den USC.

Weiter auf Erfolgskurs: Damen I gewinnen klar gegen TSG Backnang

USC Konstanz – TSG Backnang 3:0 (26:24, 25:14, 25:15). Die Regionalliga Damen des USC Konstanz gewannen am vergangenen Samstag gegen das Team aus Backnang und setzten damit ihr beeindruckende Siegesserie fort. Saisonübergreifend konnte die Mannschaft um Spielführerin Lina Hummel nun 23 Spiele in Folge für sich entscheiden.

Zu Beginn der Partie begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Erst in der Mitte des ersten Satzes konnte sich der USC mit 16:12 und 18:13 absetzen. Allerdings setzte das Backnanger Team um Trainer Ronny Schmitzer die Mädels vom Bodensee nun mit guten Aufschlägen und stark platzierten Angriffen unter Druck, so dass die Konstanzerinnen aus dem Rhythmus kamen. Beim Stand von 23:24 aus Sicht des USC nahm Trainerin Alina Lupu eine Auszeit, um ihr Team wieder auf Kurs zu bringen. Beide Mannschaften kämpften nun um jeden Ball und dank klasse platzierter Aufschläge von Kapitänin Lina Hummel konnten sich die USC Damen doch noch den ersten Satz mit 26:24 sichern.

Mit wiedergefundenem Selbstvertrauen und Konzentration begannen die Konstanzerinnen mit einer 8:2 Führung den zweiten Satz. Durch kluge Zuspiele von Franka Welsch konnten die USC Damen ihren Vorsprung auf 16:7 und 21:12 ausbauen und entschieden den zweiten Durchgang diesmal klar für sich. Auch im dritten Satz spielten die USC`lerinnen stark auf. Die Mittelblockerinnen Johanna Slowik, Carla Ambrosius und Felicitas Piossek punktete jetzt ein ums andere mal mit Schnellangriffen und durch tolle Aufschlagsserien von Lena Schuh und Camilla Zametica hieß es beim Stand von 24:14 Matchball für den USC- den Zametica mit einem Ass auch direkt zum 25:14 verwandelte.

„Nach der anfänglichen Unsicherheit haben wir wieder gut ins Spiel zurückgefunden. Wir wollten unbedingt gewinnen und haben dafür alles gegeben.“, fasst Libera Tena Lovric zusammen. Und auch Diagonalangreiferin Leonie Stapel freut sich über den Sieg: „Ich fand es schön, dass unser Mannschaft auch in dem knappen ersten Satz nicht aufgegeben hat. Es haben alle toll gespielt und wir haben als Team super zusammengehalten.“

Mit dem fünften Sieg in Folge halten sich die Konstanzerinnen weiterhin an der Tabellenspitze und müssen diese schon am kommenden Samstag beim Heidelberger TV verteidigen.

USC Konstanz: Ambrosius, Hummel, Lovric, Piossek, Schuh, Slowik, Stapel, Welsch, Zametica

Duell der Aufsteiger: USC-Damen empfangen TSG Backnang

USC Konstanz – TSG Backnang (Samstag, 02.11.19, 17.00 Uhr, Schänzlehalle) – Nach dem hart erkämpften 3:2 Sieg gegen den TTV Dettingen und die Verteidigung der Tabellenspitze, erwarten die Regionalliga-Damen des USC Konstanz am Samstag die Volleyballerinnen der TSG Backnang.

Die Konstanzerinnen wollen auch im kommenden Spiel ihren ersten Tabellenplatz verteidigen. Diese Aufgabe wird jedoch ebenso kompliziert, immerhin sind die Gäste nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr in der Oberliga, direkt weiter in die Regionalliga durchmarschiert. Zudem gewannen die Backnangerinnen zuletzt mit einem klaren 3:0 gegen die Damen aus Burladingen und reisen mit viel Selbstvertrauen an den Bodensee. Dass sich die USC-Volleyballerinnen davon nicht unterkriegen lassen, zeigten sie nicht zuletzt im Spitzenspiel gegen die Dettingerinnen. Mannschaftskapitänin Lina Hummel erinnert sich: „Anfangs haben uns die Mädels aus Dettingen nicht ins Spiel kommen lassen. Aber wir haben es geschafft geduldig zu sein, uns auf unser Spiel zu konzentrieren und vor allem zu keinem Zeitpunkt aufzugeben.“ Auch USC-Trainerin Alina Lupu blickt zuversichtlich auf die bevorstehende Partie: „Wir werden in dieser Woche verstärkt an der Feldabwehr und einem variableren Angriffsspiel arbeiten. Wir müssen es auch schaffen, den Druck im Aufschlag noch mehr zu erhöhen und über das gesamte Spiel zu halten. Da haben wir uns in den vergangenen Spielen noch zu viele Fehler geleistet.“ Aufatmen kann Lupu auch mit Blick auf die personelle Situation: bis auf Zuspielerin Britta Steffens sind wieder alle Mädels an Bord. Hinter dem Einsatz von Steffens am kommenden Samstag steht noch ein Fragezeichen. Sie laboriert noch immer an einer Knieverletzung, steigt jedoch diese Woche langsam wieder ins Training ein.

Mit einem Sieg gegen die TSG-Damen, die aktuell auf Platz 7 der Tabelle stehen, könnten die Konstanzerinnen ihre Führung an der Spitze weiter ausbauen. Es verspricht also eine spannende Partie zu werden.

Kooperation mit Athletikclub Konstanz führt Regionalliga-Damen an die Tabellenspitze

Die Damen des USC Konstanz sind als Aufsteiger in der Regionalliga definitiv nicht als Favoritinnen in die neue Saison gestartet. Nach vier teilweise beeindruckenden Siegen in vier Spielen grüßen die USC’ler nun von der Tabellenspitze. Für die Trainerin Alina Lupu ist klar, „dass wir nun die Ernte für unsere Vorbereitung einfahren“.

Denn vor der Saison startete der USC Konstanz eine Kooperation mit dem Athletikclub Konstanz. Der Athletikclub besteht bereits seit 2015 und hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Kraftsport in der Bodenseeregion zu fördern. Mit dem Verein ist der Name Cosima Cornelius fest verknüpft – sie gründete den Verein und engagiert sich vor allem auch im Kinder- und Jugendsport. „Wir versuchen immer gern etwas Neues und so war die Kooperation eine schöne Herausforderung, um hier in der Region auch andere Vereine zu unterstützen“, so Cosima.

Dafür durften die Mädels vom USC Konstanz zweimal die Woche ein auf Volleyball ausgerichtetes Krafttraining unter Anleitung durchführen. „Das Training hat uns auf jeden Fall noch mal auf ein neues Level gebracht“, zeigte sich die Trainerin Alina Lupu zufrieden mit der gelungenen Kooperation. Besonders die Power im Angriff hat sich definitiv verstärkt.

Furioses Spiel mit besserem Ende für den USC

USC Konstanz – TTV Dettingen 3:2 (29:27, 23:25, 17:25, 25:23, 15:11). Konstanz gewinnt ein emotionales Spiel um die Tabellenführung und siegt somit als Aufsteiger zum vierten Mal in Folge. Das Spitzenspiel ist immer eine besondere Situation, erst Recht, wenn man nur mit sieben Spielerinnen und ohne Libera anreist. Trotzdem wollten die Damen des USC nichts unversucht lassen, um beim Auswärtsspiel gegen den TTV Dettingen Punkte mit nach Hause zu nehmen und die Tabellenführung zu wahren. Zu Beginn des ersten Satzes sah es jedoch ganz und gar nicht danach aus. Eine wacklige Annahme und zu zögerliche Angriffe bescherten dem Team einen Rückstand von 1:8 und später 10:16 Punkten. „Unsere Mittelblocker mussten hinten drin bleiben und sogar annehmen. Das ist schon eine ganz besondere Situation. Wir haben sehr lange gebraucht, um uns auf die Situation einzustellen“, beschreibt Trainerin Alina Lupu die ungewohnte Situation.

Doch nun sollte sich der unglaubliche Kampfeswille der Mannschaft zeigen, der schlussendlich auch zum Sieg beitrug. Endlich gelangen die starken Aufschläge, die sich das Team vor dem Spiel vorgenommen hatte und so kämpften sich die Konstanzerinnen zurück ins Spiel, kamen auf 17:18 ran und wehrten beim Spielstand von 23:24 sogar einen Satzball ab. Mit 29:27 ging der erste Satz dann tatsächlich an die Damen des USC. Der zweite Satz zeigte einen ähnlichen Verlauf. Konstanz lief den ganzen Satz über einem Rückstand hinterher, machte es dann zwar wieder knapp, musste aber den Durchgang dennoch verloren geben. Viele enge Situationen zugunsten der Gastgeber schienen die Konzilstädterinnen nun vollends aus dem Konzept gebracht zu haben – nur noch 17 Punkte konnten in Satz 3 erzielt werden. Von Aufgeben konnte jedoch keine Rede sein. Die Annahme um die Außenangreiferinnen Lena Schuh und Lina Hummel stabilisierte sich, Interimszuspielerin Franka Welsch verteilte die Bälle klug und die Angriffe auf allen Positionen wurden variantenreicher.

Entscheidend in dieser Phase schien außerdem, dass die Damen des USC ihre Emtionen besser in den Griff bekamen. Die Konzentration kehrte zurück und Satz vier ging mit 25:23 nach Konstanz. Der Entscheidungssatz unterstrich dann die Leistung von Durchgang vier und war zugleich der stärkste der ganzen Partie von Seiten des USC. Nur beim Stand von 7:8 wurde kurz die Führung abgegeben, bevor der zweite von vier Matchbällen zum 15:11 verwandelt werden konnte. „Ein großes Kompliment gilt vor allem den beiden Mittelblockerinnen. Carla hat zum Glück die letzen Jahre Außen/Annahme gespielt und fühlt sich sicher in Annahme und Abwehr. Das Spiel war mental und physisch bisher die größte Herausforderung für uns. Ich bin wahnsinnig stolz, dass wir das Spiel noch drehen und gewinnen konnten. Ich glaube damit haben auch die Dettingerinnen nicht gerechnet.“, fasst Mannschaftsführerin Lina Hummel zusammen. Die Tabellenführung ist zunächst gesichert, am kommenden Samstag geht es dann zu Hause weiter gegen den Siebten der Tabelle, TSG Backnang.

Für den USC spielten: Schuh, Ambrosius, Hummel, Stapel, Zametica, Slowik, Welsch

Damen I vor weiterer schwieriger Aufgabe

TTV Dettingen vs. USC Konstanz (Samstag, 26.10.2019, 20:00 Uhr, Dettingen unter Teck).  Am kommenden Samstag wartet auf die Regionalliga Damen des USC Konstanz erneut eine schwierige Aufgabe. Um 20 Uhr schlägt der aktuelle Spitzenreiter bei der ebenfalls ungeschlagenen Mannschaft des TTV Dettingen auf. Dettingen befindet sich direkt hinter Konstanz auf dem zweiten Tabellenplatz, mit nur einem verlorenen Satz mehr. „Wir würden den Aufstieg natürlich dankend annehmen, aber aktuell trainieren wir dafür zu wenig“, lautete vor der Saison die Aussage von TTV Trainer Roland Hunger. Letztes Jahr wurde die Saison auf Platz 6 beendet, das soll diese Saison besser werden, zumal sich der Kader im Vergleich zum Vorjahr stark verändert hat. Das Spiel gegen den USC soll nun zeigen, wo die Reise für die Damen unter der Teck hingeht. Eine schwere Aufgabe wird das Spiel für den Tabellenführer Konstanz aber vor allem auch, weil Trainerin Alina Lupu nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen kann: „Zuspielerin Britta Steffens muss aktuell wegen einer Knieverletzung pausieren, Libera Tena Lovric ist aus persönlichen Gründen diese Woche in Kroatien und Mittelblockerin Felicitas Piossek ist ebenfalls verhindert. Wir müssen uns was überlegen. Zum Glück haben wir eine tiefe Bank und viele flexible Spielerinnen. Wir kriegen das hin!“ Dieses Selbstbewusstsein hat sich die Mannschaft hart erarbeitet. Vor allem im letzten Spiel gegen das Tübinger Modell (3:0), in dem Steffens bereits ausfiel und Trainerin Lupu krankheitsbedingt fehlte, zeigten alle ein konzentriertes Spiel und bewiesen, dass sie sich durch Ausfälle nicht aus dem Konzept bringen lassen. „Das gibt schon einen Schub“, bestätigt Diagonalangreiferin Leonie Stapel, „es ist natürlich nicht leicht, wenn Plan A nicht funktioniert. Aber wir haben bewiesen, dass wir noch ein paar Asse im Ärmel haben.“ Es wartet also wieder eine Hürde, die hoch aber überwindbar scheint.

USC-Damen entscheiden Geschwisterduell mit 3:0 für sich

USC Konstanz – Tübinger Modell 3:0 (25:17, 26:24, 25:13) – Einen fulminanten 3:0 Sieg konnten die USC-Damen am vergangenen Samstag vor heimischer Kulisse gegen Ligakonkurrenten Tübinger Modell feiern und rücken somit sogar auf Tabellenplatz eins vor.

Trotz gravierender personeller Ausfälle auf Spieler- und Trainerseite ging das Team nach einer guten Trainingswoche optimistisch und konzentriert ins Spiel. Mannschaftsführerin Britta Steffens konnte nach einer Verletzung im letzten Auswärtsspiel nicht eingesetzt werden. Besonderer Druck lastete somit auf Zuspielerin Franka Welsch, die nun ohne Wechselmöglichkeit die Zuspielposition ausfüllen und gleichzeitig im Geschwisterduell gegen ihre Schwester, Leonie Welsch, die für Tübingen auf dem Feld stand, antreten musste. Ein großes Lob sprach nach dem Spiel Kapitänin Lina Hummel für Welsch aus: „Franka hat das bravourös gelöst. Sie hat unglaublich konzentriert gespielt und mit viel Ruhe und Qualität die Pässe verteilt.“ Den krankheitsbedingten Ausfall von Trainerin Alina Lupu kompensierte das Team durch eine personalstarke Vertretung auf der Trainerbank: Marie Bertschinger und das Trainerduo der ersten Herrenmannschaft Timo Messmer und Marcus Hornikel übernahmen das Coaching an diesem Samstag.

Mit starken Aufschlägen (Welsch, Hummel, Ambrosius) gelang gleich zu Beginn ein 7:3 Vorsprung, der bis zum Ende des Satzes weiter auf 19:11 ausgebaut werden konnte. Eine konsequente Umsetzung der Aufschlagtaktik setzte die gegnerische Annahme stark unter Druck, sodass deren großgewachsene Angreiferinnen nicht ins Spiel finden konnten. Mit 25:17 ging der erste Satz deutlich an den USC.

Auch in Satz zwei starteten die Spielerinnen vom See mit großem Vorsprung (5:0) ins Spiel. Nun fanden jedoch auch die Tübingerinnen zu ihrer Form und forderten den Konstanzer Annahme- und Abwehrriegel mit starken Aufschlägen und platzierten Angriffen von der Mittel- und Diagonalposition (Hieber, Otto) bis nahe zum Ausgleich (14:13 und 16:15). Ein weiterer 3-Punkte-Vorsprung konnte erarbeitet, aber nicht gehalten werden und so kämpften beide Mannschaften um einen Sieg in einem knappen zweiten Satz. Den zweiten Satzball zum 26:24 verwandelte letztlich eine stark aufspielende Lina Hummel aus dem Rückraum, die über alle drei Sätze ihre Erfahrung und überlegene Spielstärke mit klugen Lobs, harten Diagonalschlägen und druckvollen Aufschlägen unter Beweis stellte.

Eine gelungene Mannschaftsleistung zeigte das Team auch in Satz drei. Nicht zuletzt durch eine stabile Annahme um Libera Tena Lovrić, die auch immer wieder die wuchtigen Angriffe der Tübingerinnen in spektakulären Abwehraktionen entschärfte, gelang es, über 5:0, 8:1 und 17:5 die Gegnerinnen zu dominieren. Eine konsequente Arbeit der Mittelblockerinnen ermöglichte ein variables Angriffsspiel auf allen Positionen. Den Sack zu machte Lena Schuh mit einem Aufschlagass zum 25:13.

„Es war einfach, das Team heute zu coachen“, fasst Interimstrainerin Bertschinger nach dem Spiel zusammen, „das Scouting auf der Trainerbank half enorm, taktische Entscheidungen zu treffen und alle Spielerinnen haben auf ihrer Position die Vorgaben konsequent umgesetzt.“ Auch die abwesende Lupu ist stolz auf ihr Team: „Die Arbeit der letzten Wochen zahlt sich aus. Es ist toll, dass die Mädels ihre Leistung abrufen konnten.“

Mit Selbstvertrauen können nun die nächsten zwei Trainingswochen bis zum Auswärtsspiel am 26.10.2019 in Dettingen bei Stuttgart angegangen werden. „Es gibt natürlich immer noch viele Baustellen, an denen wir arbeiten müssen“, motiviert Steffens ihr Team zu weiterhin engagierter Trainingsleistung und hofft gleichzeitig, die Spielpause zur Genesung nutzen zu können, um in zwei Wochen das Team wieder vom Feld aus unterstützen zu können.

USC Konstanz: Ambrosius, Hummel, Lovrić, Piossek, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Welsch, Zametica

Damen I wollen im Spitzenspiel punkten

USC Konstanz – Förderverein Tübinger Modell (Samstag, 12.10.19, 15.00 Uhr, Schänzlehalle) – Für die Regionalliga-Volleyballerinnen des USC Konstanz steht im dritten Saisonspiel ein ganz besonders schwerer Gegner auf dem Programm. Bevor um 17.00 Uhr und 19.30 Uhr die Herren ans Netz gehen, starten die Damen bereits um 15 Uhr gegen die bisher ungeschlagenen Damen des Tübinger Modell, die zurzeit auf dem zweiten Tabellenplatz rangieren.

Nach dem Erfolg am vergangenen Wochenende in Villingen steht der USC auf dem vierten Tabellenplatz und somit verspricht die Partie am Wochenende eine spannende Begegnung zu werden. Mittelblockerin Carla Ambrosius weiß, woran diese Woche gearbeitet wird: „Wir haben gegen Villingen über lange Strecken zu viele Fehler gemacht. Das wollen wir unbedingt abstellen. Außerdem arbeiten wir intensiv an der Abstimmung zwischen Zuspiel und Mittelblock. Hier wollen wir variabler werden, um noch unberechenbarer für den gegnerischen Block zu werden.“ Das Tübinger Modell steht seit vielen Jahren für gute und erfolgreiche Jugendarbeit und auch im Damenbereich wird seit Jahren eine konstante Leistung erbracht. In den letzten Spielen konnten die Tübingerinnen vor allem durch kämpferische Abwehrleistung und variables Zuspiel überzeugen. Hier gilt es also erneut Geduld zu zeigen und den eigenen Block zu stabilisieren.

Personell kann die USC-Trainerin Alina Lupu erneut auf den gesamten Kader zurückgreifen und damit in Bestbesetzung antreten. „Das wird erneut eine gute Standortbestimmung für uns“, sagte Alina Lupu vor dem Spiel. Wenn der USC Konstanz es erneut schaffen sollte eine gute Leistung zu zeigen, „dann können wir auch hier wieder Punkte mitnehmen und uns endgültig oben festsetzen“, so Lupu weiter.