USC-Damen entscheiden Geschwisterduell mit 3:0 für sich

USC Konstanz – Tübinger Modell 3:0 (25:17, 26:24, 25:13) – Einen fulminanten 3:0 Sieg konnten die USC-Damen am vergangenen Samstag vor heimischer Kulisse gegen Ligakonkurrenten Tübinger Modell feiern und rücken somit sogar auf Tabellenplatz eins vor.

Trotz gravierender personeller Ausfälle auf Spieler- und Trainerseite ging das Team nach einer guten Trainingswoche optimistisch und konzentriert ins Spiel. Mannschaftsführerin Britta Steffens konnte nach einer Verletzung im letzten Auswärtsspiel nicht eingesetzt werden. Besonderer Druck lastete somit auf Zuspielerin Franka Welsch, die nun ohne Wechselmöglichkeit die Zuspielposition ausfüllen und gleichzeitig im Geschwisterduell gegen ihre Schwester, Leonie Welsch, die für Tübingen auf dem Feld stand, antreten musste. Ein großes Lob sprach nach dem Spiel Kapitänin Lina Hummel für Welsch aus: „Franka hat das bravourös gelöst. Sie hat unglaublich konzentriert gespielt und mit viel Ruhe und Qualität die Pässe verteilt.“ Den krankheitsbedingten Ausfall von Trainerin Alina Lupu kompensierte das Team durch eine personalstarke Vertretung auf der Trainerbank: Marie Bertschinger und das Trainerduo der ersten Herrenmannschaft Timo Messmer und Marcus Hornikel übernahmen das Coaching an diesem Samstag.

Mit starken Aufschlägen (Welsch, Hummel, Ambrosius) gelang gleich zu Beginn ein 7:3 Vorsprung, der bis zum Ende des Satzes weiter auf 19:11 ausgebaut werden konnte. Eine konsequente Umsetzung der Aufschlagtaktik setzte die gegnerische Annahme stark unter Druck, sodass deren großgewachsene Angreiferinnen nicht ins Spiel finden konnten. Mit 25:17 ging der erste Satz deutlich an den USC.

Auch in Satz zwei starteten die Spielerinnen vom See mit großem Vorsprung (5:0) ins Spiel. Nun fanden jedoch auch die Tübingerinnen zu ihrer Form und forderten den Konstanzer Annahme- und Abwehrriegel mit starken Aufschlägen und platzierten Angriffen von der Mittel- und Diagonalposition (Hieber, Otto) bis nahe zum Ausgleich (14:13 und 16:15). Ein weiterer 3-Punkte-Vorsprung konnte erarbeitet, aber nicht gehalten werden und so kämpften beide Mannschaften um einen Sieg in einem knappen zweiten Satz. Den zweiten Satzball zum 26:24 verwandelte letztlich eine stark aufspielende Lina Hummel aus dem Rückraum, die über alle drei Sätze ihre Erfahrung und überlegene Spielstärke mit klugen Lobs, harten Diagonalschlägen und druckvollen Aufschlägen unter Beweis stellte.

Eine gelungene Mannschaftsleistung zeigte das Team auch in Satz drei. Nicht zuletzt durch eine stabile Annahme um Libera Tena Lovrić, die auch immer wieder die wuchtigen Angriffe der Tübingerinnen in spektakulären Abwehraktionen entschärfte, gelang es, über 5:0, 8:1 und 17:5 die Gegnerinnen zu dominieren. Eine konsequente Arbeit der Mittelblockerinnen ermöglichte ein variables Angriffsspiel auf allen Positionen. Den Sack zu machte Lena Schuh mit einem Aufschlagass zum 25:13.

„Es war einfach, das Team heute zu coachen“, fasst Interimstrainerin Bertschinger nach dem Spiel zusammen, „das Scouting auf der Trainerbank half enorm, taktische Entscheidungen zu treffen und alle Spielerinnen haben auf ihrer Position die Vorgaben konsequent umgesetzt.“ Auch die abwesende Lupu ist stolz auf ihr Team: „Die Arbeit der letzten Wochen zahlt sich aus. Es ist toll, dass die Mädels ihre Leistung abrufen konnten.“

Mit Selbstvertrauen können nun die nächsten zwei Trainingswochen bis zum Auswärtsspiel am 26.10.2019 in Dettingen bei Stuttgart angegangen werden. „Es gibt natürlich immer noch viele Baustellen, an denen wir arbeiten müssen“, motiviert Steffens ihr Team zu weiterhin engagierter Trainingsleistung und hofft gleichzeitig, die Spielpause zur Genesung nutzen zu können, um in zwei Wochen das Team wieder vom Feld aus unterstützen zu können.

USC Konstanz: Ambrosius, Hummel, Lovrić, Piossek, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Welsch, Zametica

Damen II erkämpfen sich die ersten Punkte in der Verbandsliga

USC Freiburg II – USC Konstanz II 2:3 (25:23, 25:17, 24:26, 19:25, 9:15). Am vergangenen Sonntag startete die zweite Damenmannschaft des USC in die neue Verbandsliga-Saison. In einem packenden Spiel über fast 2,5 Stunden zeigte der Aufsteiger dabei eine starke kämpferische Leistung, die letzten Endes mit dem ersten Sieg und zwei Punkten belohnt wurde.

Der USC startete konzentriert ins Spiel, schaffte es aber zunächst zu selten, sich gegen die stark aufspielenden Freiburgerinnen im Angriff durchzusetzen. Eine hohe Eigenfehlerquote auf Konstanzer Seite führte dazu, dass sich der favorisierte Gastgeber direkt mit einigen Punkten absetzen konnte, denen die USC-Damen den ganzen Satz über hinterherrennen mussten. Zwar kämpfte sich Konstanz zum Satzende nochmal ran, musste sich aber knapp mit 23:25 geschlagen geben.

Auch im zweiten Satz konnte sich Freiburg direkt zum Satzbeginn einen kleinen Vorsprung aufbauen, den sie zur Mitte des Satzes noch weiter ausbauten. Die USC-Damen fanden kein Mittel, sich durchzusetzen und so ging auch der zweite Satz mit 25:17 an Freiburg. «In den ersten beiden Sätzen waren wir zu inkonsequent», so die Analyse von Coach Kolja Hüther, «wir haben es Freiburg durch unsere vielen Eigenfehler zu leicht gemacht und uns deutlich unter Wert verkauft».

Doch so leicht wollten sich die USC-Damen nicht geschlagen geben, war man doch mit dem Ziel nach Freiburg gereist, direkt die ersten Punkte an den See zu holen. Entsprechend schalteten die USC-Damen im dritten Satz nochmal einen Gang höher und erarbeiteten sich eine deutliche Führung von zwischenzeitlich fünf Punkten. Durch den Wechsel auf der Zuspielposition im Konstanzer Team musste sich der Gegner auf eine veränderte Passverteilung einstellen, zudem machten die USC-Damen nun ordentlich Druck im Aufschlag und hatten sich in der Abwehr gut auf die Bälle des Gegners eingestellt. Zwar wurde es zum Satzende nochmals eng, doch Diagonalangreiferin Alexandra Kohler, die beim Stand von 24:24 zum Aufschlag kam, bewies Nerven und somit ging der dritte Satz mit 26:24 an den USC Konstanz.

Nun hatten die USC-Damen das Momentum deutlich auf ihrer Seite und das Team startete nahezu euphorisch in Satz Nummer vier. Nun ließ das Team nichts mehr anbrennen – eine stabile Annahmeleistung machte es Zuspielerin Lea Ehrlinspiel leicht, die Pässe variabel zu verteilen und die Angreiferinnen des USC versenkten einen Angriff nach dem anderen im gegnerischen Feld. Auch die gezielten und druckvollen Aufschläge von Außenangreiferin Leonie Martersteig brachten den Gegner ordentlich aus dem Tritt, und somit konnte der USC Konstanz den vierten Satz mit 25:19 deutlich für sich gewinnen. Nun musste die Entscheidung über den Sieg also im Tie-Break fallen.

Zunächst entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, gegen Mitte des Satzes schien die Kraft und der Wille der Freiburgerinnen, für die es aufgrund des Heimspieltages auch bereits das zweite Spiel war, jedoch deutlich nachzulassen. Der USC Konstanz spielte konzentriert und setzte den Gegner nach wie vor mit guten Aufschlägen und variablen Angriffen unter Druck und somit konnte sich das Team um Kapitänin Mona Reichmann am Ende über den deutlich gewonnenen Satz (15:9) und die ersten zwei Punkte in der Verbandsliga freuen. «Das war heute eine tolle Teamleistung» freut sich Reichmann, «wir haben uns nicht aufgegeben und haben nach und nach immer besser zu unserem eigenen Spiel gefunden.»

Nach diesem hart erkämpften Auswärtssieg steht der USC auf Platz 5 der Verbandsliga. Nun hat das Team noch zwei Wochen Zeit, bevor am 26.10. (14 Uhr, Schänzlehalle) der erste Heimspieltag gegen den TV Kappelrodeck und den SV Kirchzarten ansteht.

Es spielten: Ehrlinspiel, Gregorc, Keller, Kohler, Kornblum, Martersteig, Mühlhäusser, Nöh, Reichmann, Skrinjar

Damen I wollen im Spitzenspiel punkten

USC Konstanz – Förderverein Tübinger Modell (Samstag, 12.10.19, 15.00 Uhr, Schänzlehalle) – Für die Regionalliga-Volleyballerinnen des USC Konstanz steht im dritten Saisonspiel ein ganz besonders schwerer Gegner auf dem Programm. Bevor um 17.00 Uhr und 19.30 Uhr die Herren ans Netz gehen, starten die Damen bereits um 15 Uhr gegen die bisher ungeschlagenen Damen des Tübinger Modell, die zurzeit auf dem zweiten Tabellenplatz rangieren.

Nach dem Erfolg am vergangenen Wochenende in Villingen steht der USC auf dem vierten Tabellenplatz und somit verspricht die Partie am Wochenende eine spannende Begegnung zu werden. Mittelblockerin Carla Ambrosius weiß, woran diese Woche gearbeitet wird: „Wir haben gegen Villingen über lange Strecken zu viele Fehler gemacht. Das wollen wir unbedingt abstellen. Außerdem arbeiten wir intensiv an der Abstimmung zwischen Zuspiel und Mittelblock. Hier wollen wir variabler werden, um noch unberechenbarer für den gegnerischen Block zu werden.“ Das Tübinger Modell steht seit vielen Jahren für gute und erfolgreiche Jugendarbeit und auch im Damenbereich wird seit Jahren eine konstante Leistung erbracht. In den letzten Spielen konnten die Tübingerinnen vor allem durch kämpferische Abwehrleistung und variables Zuspiel überzeugen. Hier gilt es also erneut Geduld zu zeigen und den eigenen Block zu stabilisieren.

Personell kann die USC-Trainerin Alina Lupu erneut auf den gesamten Kader zurückgreifen und damit in Bestbesetzung antreten. „Das wird erneut eine gute Standortbestimmung für uns“, sagte Alina Lupu vor dem Spiel. Wenn der USC Konstanz es erneut schaffen sollte eine gute Leistung zu zeigen, „dann können wir auch hier wieder Punkte mitnehmen und uns endgültig oben festsetzen“, so Lupu weiter.

Damen II starten mit schwierigem Auswärtsspiel in die Saison

USC Freiburg II vs. USC Konstanz II (Sonntag, 13.10.2019, Freiburg). Am kommenden Sonntag startet auch die zweite Damenmannschaft des USC in die aktuelle Saison. Dabei haben die Mädels mit dem Auswärtsspiel beim USC Freiburg II direkt eine harte Nuss vor sich. Während Konstanz nach dem direkten Wiederaufstieg aus der Landesliga als Saisonziel klar den Klassenerhalt anstrebt, spielte das gegnerische Team in der vergangenen Saison um die vorderen Tabellenplätze in der Verbandsliga mit und wurde am Ende Vizemeister. Die Favoritenrolle scheint also vor dem ersten Saisonspiel klar verteilt.

Doch das Team um Kapitänin Mona Reichmann will sein Licht keinesfalls unter den Scheffel stellen: «Spielerisch haben wir definitiv das Potential, auch die stärkeren Gegner aus der Liga zu schlagen» so Reichmann, «wir sind heiß auf die Saison und wollen direkt im ersten Spiel punkten!» Zugute kommen könnte dem Team, dass der Großteil der Mannschaft aus der letzten Saison bestehen bleibt und somit aufeinander eingespielt sein sollte. Zudem sind auf der Zuspiel- und Liberoposition erfahrene Spielerinnen zum Team hinzu gestoßen, die auch schon Spielpraxis aus höheren Ligen mitbringen.

Zwar fehlen beim Saisonauftakt einige Spielerinnen aus beruflichen und privaten Gründen, doch der große und breit aufgestellte Kader von insgesamt 18 Spielerinnen macht es Coach Kolja Hüther leicht, die Abwesenheiten zu kompensieren. In den vergangenen Trainingswochen wurde zudem viel an der Abstimmung in der Annahme und Abwehr gearbeitet und das Team konnte das Erlernte direkt in einigen Trainingsspielen umsetzen. Man darf also gespannt sein, wie sich die zweite Damenmannschaft am kommenden Wochenende in ihrem ersten Spiel auf Verbandsliga-Parkett schlagen wird.

USC-Damen mit zweitem Sieg in Folge

TV Villingen – USC Konstanz 2:3 (23:25, 25:20, 25:20, 24:26, 12:15) – Beim ersten Auswärtsspiel der Saison sorgten die Konstanzerinnen gleich für eine faustdicke Überraschung. Nicht nur, dass der USC Konstanz als Aufsteiger direkt den zweiten Sieg in Folge feiern konnte – der Gegner, TV Villingen, ist außerdem der Absteiger aus der 3. Liga. Für alle Beteiligten war das ein ganz besonderes Aufeinandertreffen in der Regionalliga. Sowohl Lena Schuh, Britta Steffens als auch Felicitas Piossek haben in der Vergangenheit mehrere Jahre in Villingen gespielt. Beide Mannschaften kannten sich also sehr gut.

Der USC Konstanz zeigte jedoch in Villingen zu Beginn des Spiels nicht annähernd seine Top-Leistung:  1:6 hieß es schon nach kurzer Zeit vor rund 400 Zuschauern. „Villingen hat gleich Vollgas gegeben. Wir kamen mit den Aufschlägen nicht klar und wenn wir den Ball vorne hatten, waren wir zu fahrig, um den Punkt zu machen“, fasste Außenangreiferin Lena Schuh nach dem Spiel zusammen. Trotzdem kämpfte sich die Mannschaft ins Spiel und rang den Gastgeberinnen den ersten Durchgang mit 25:23 ab.

Trotz des Satzgewinns konnte sich der USC Konstanz daraufhin nicht stabilisieren. Die Villingerinnen machten ordentlich Druck im Aufschlag und spielten teilweise fehlerfrei, Konstanz versuchte zu reagieren und fand kein Mittel. Die logische Folge: Zwei Sätze in Folge gingen mit 25:20 an die Damen vom TV Villingen. Erst in Satz vier sollte sich das Blatt wieder wenden. Die Annahme kam und „jetzt konnte ich alle Angreifer variabler einsetzen und wir haben angefangen auch über die Mitte zu punkten“, so Zuspielerin Britta Steffens. „Wir haben auch endlich wieder zu unserem Aufschlagspiel gefunden und den Villingern den Spielaufbau deutlich erschwert.“  Es entstand ein Spiel auf Augenhöhe und am Ende von Durchgang vier mussten die USC-Damen trotz stabiler Leistung einen Matchball abwehren. Die Geduld und Moral der Mannschaft sollte sich jedoch auszahlen – Satz vier ging knapp mit 26:24 an die Gastmannschaft und nun war der Knoten geplatzt. Satz fünf konnte verhältnismäßig deutlich mit 15:12 gewonnen werden. Trainerin Alina Lupu sieht das Spiel mit gemischten Gefühlen: „Wir haben erst in Satz fünf gezeigt, was wir wirklich können. Davor haben wir viel zu viele Fehler gemacht. Natürlich ist Villingen aber ein sehr starker Gegner und wir mussten uns erst an das Niveau herantasten. Am Ende sind wir stolz, dass wir durch eine starke Teamleistung und eine Menge Moral dieses Ergebnis erkämpfen konnten.“ Durch den Sieg schiebt sich der USC Konstanz auf den vierten Tabellenplatz vor. Am kommenden Samstag steht dann bereits das nächste Heimspiel auf dem Plan. Zu Gast in der Schänzlehalle ist die noch ungeschlagene Mannschaft aus Tübingen.

USC Konstanz: Hummel, Schuh, Steffens, Ambrosius, Slowik, Lovric, Piossek, Stapel, Welsch, Zametica

Damen I: Wiedersehen mit alten Bekannten

TV Villingen – USC Konstanz (Samstag, 05.10.19, 20 Uhr, Hoptbühlhalle Villingen) – Am Samstag um 20 Uhr betritt die erste Damenmannschaft des USC Konstanz zum ersten Mal in der Regionalliga auswärts das Parkett. Der Gegner ist dieses Mal kein geringerer als der Drittliga-Absteiger TV Villingen.

Beide Teams haben jeweils im ersten Spiel durch einen klaren Sieg ihr Selbstbewusstsein gestärkt, wobei der TV Villingen mit 3:0 sogar noch souveräner gegen den TSV Burladingen siegte. Für USC-Außenangreiferin Lina Hummel ist klar, „dass das ein ganz schweres Spiel wird. Sechs Mädels sind noch aus der Mannschaft dabei, die bereits eine Liga höher gespielt hat. Dazu noch auswärts. Wir müssen sicherlich noch einen Gang höher schalten um in Villingen zu punkten.“

Im Gegensatz zum USC Konstanz, wo die Mannschaft nahezu komplett geblieben ist, stand beim TV Villingen ein kleiner Umbruch ins Haus. Insgesamt acht Neuzugänge musste der Trainer Sven Johansson in die Mannschaft integrieren, wobei auch hier einige Rückkehrer dabei sind, die den Verein und die Mannschaft bereits bestens kennen. Wie gut die Mannschaft bereits eingespielt ist, konnte man gegen Burladingen sehen. Trotzdem will auch der USC nicht allzu tief stapeln: „Wir sind gut in die Saison gestartet. Darauf müssen wir jetzt aufbauen. Wir kennen die Teams alle noch nicht. Für uns macht es keinen Unterschied, wo sie letztes Jahr gespielt haben. Wir werden also wieder selbstbewusst auftreten und versuchen, unser bestes Volleyball zu spielen.“, fasst Trainerin Alina Lupu die Ausgangssituation zusammen. Auch personell kann die USC-Trainerin auf alle verfügbaren Spielerinnen zurückgreifen.

Ein ganz besonderes Spiel wird das sicher für Felicitas Piossek und Britta Steffens auf der Seite des USC Konstanz werden, denn beide spielten in der Vergangenheit viele Jahre in Villingen. USC-Außenangreiferin Lena Schuh lernte sogar das Volleyballspielen beim TV Villingen. Die beiden Mannschaften kennen sich also gut und es darf ein spannendes Spiel um weitere Punkte in der Regionalliga erwartet werden.

Damen I: Feuertaufe in neuer Liga bestanden

USC Konstanz – DjK Schwäbisch Gmünd 3:1 (25:15, 20:25, 25:14, 25:16). Die Feuerprobe für die Volleyballerinnen des USC Konstanz ist bestanden – und das sogar recht eindrucksvoll. Das Team von Trainerin Alina Lupu gewann am vergangenen Samstag gegen den DJK Schwäbisch Gmünd souverän mit 3:1 (25:15, 20:25, 25:16, 25:14). Gleich im ersten Satz setzten sich die Konstanzerinnen mit einer Aufschlagsserie von Zuspielerin Britta Steffens auf 5:0 ab und bauten diesen frühen Vorsprung bis zum 16:10 sogar noch weiter aus. Nach einer Auszeit seitens der DJK gingen nochmal drei Punkte in Folge an den Gegner zum 15:19. Das sollten in diesem Satz jedoch die letzten Punkte gewesen sein, denn die Damen vom See entschieden diesen ersten Durchgang eindrucksvoll mit 25:15 für sich. «Wir sind sehr gut in das Spiel gekommen», zeigte sich Trainerin Alina Lupu nach dem Spiel sehr zufrieden.

Doch im zweiten Satz riss der spielerische Faden des USC Konstanz aus unerklärlichen Gründen ab. Die Leistung wurde in allen Elementen wackeliger und mit unnötigen Eigenfehlern brachte man den Gegner wieder ins Spiel. 20:25 hieß es am Ende von Durchgang zwei aus Sicht der Konstanzer. Für die Trainerin Lupu sind die Gründe für den Satzverlust relativ klar: «die Mannschaft muss sich in der neuen Liga erst zurecht finden und man kann als Aufsteiger jetzt auch nicht erwarten wieder so durch die Liga zu marschieren wie im vergangenen Jahr».

Auch der dritte Satz startete für die Konzilstädter mit einem Rückstand, jedoch bewiesen die Spielerinnen um die beiden Kapitäne Lina Hummel und Britta Steffens Moral. Ohne sich von dem kleinen 2:5-Rückstand aus der Ruhe bringen zu lassen, fanden sie zu alter Stärke zurück. Starke Aufschläge und eine souveräne Blockarbeit brachten den Gegner wieder in Bedrängnis und ermöglichten einen Vorsprung von zehn Punkten beim Spielstand von 16:9. Von nun an ließ das Team des USC Konstanz nichts mehr anbrennen. Lena Schuh punktete reihenweise über die Außenposition und die Mittelblockerinnen Felicitas Piossek und Johanna Slowik beendeten Ballwechsel immer wieder mit starken Blockpunkten. Im vierten und letzten Satz konnte die Gastmannschaft aus Schwäbisch Gmünd dann nur noch 14 Punkte verbuchen. „Wir freuen uns sehr! Das war eine tolle Mannschaftsleistung und alles andere als selbstverständlich. Ich denke wir konnten heute beweisen, dass wir den Sprung in die Regionalliga gut gemeistert haben und hier richtig sind!“, so die erleichterte Felicitas Piossek nach ihrem USC-Debüt. Am nächsten Wochenende ist die Damenmannschaft des USC um 20 Uhr beim Absteiger aus der 3. Liga TV Villingen zu Gast.

USC Konstanz: Steffens, Zametica, Stapel, Ambrosius, Piossek, Slowik, Welsch, Hummel, Schuh, Lovric

Damen I: Saisonstart in der Regionalliga mit neuer Trainerin und altbewährtem Team

Neue Liga, neue Trainerin, altes Team – zumindest zu großen Teilen. Denn nach dem Aufstieg der ersten Damenmannschaft in die Regionalliga und einem beruflich bedingten Trainerwechsel blieb das Team fast vollständig bestehen. Am kommenden Samstag, 28.9. um 16 Uhr findet in der Schänzlehalle der erste Spieltag gegen den Tabellendritten der vergangenen Saison Schwäbisch Gmünd statt. Keine leichte Aufgabe für den Aufsteiger.

Jens-Peter Neuberth hatte die erste Damenmannschaft des USC Konstanz in die Regionalliga gecoacht, musste sich dann jedoch aufgrund beruflicher Veränderungen wieder Richtung Karlsruhe orientieren. Das Team stand also zunächst ohne Trainer da und startete einen Aufruf über die sozialen Medien. Darauf wurde Alina Lupu aus Trossingen aufmerksam. Die gebürtige Rumänin, die seit 9 Jahren in Deutschland lebt, hat selbst in der ersten und zweiten Liga ihres Heimatlandes als Zuspielerin auf dem Feld gestanden und bereitet nun die USC-Damen seit Juni auf die Herausforderung Regionalliga vor. „Alina legt viel Wert auf Athletik und erwartet, dass wir in jedem Training alles geben.“, beschreibt die frisch ernannte Mannschaftsführerin Britta Steffens ihren Stil. Den Posten wird sich Steffens mit Lina Hummel teilen, die letztes Jahr nach ihrer zweiten Babypause zunächst nur aushelfen konnte und diese Saison voll dabei sein will. Beide haben Erfahrung aus höheren Ligen. „Ich finde das ist eine super Lösung. Britta und ich haben einen guten Draht, können uns die Aufgaben teilen und Alina unterstützen.“, sagt sie über die ungewöhnliche Konstellation mit zwei Mannschaftsführerinnen.

Nur zweieinhalb Abgänge musste das Team kompensieren. „Einhalb“, weil Marie Bertschinger (geb. Dinkelacker) Nachwuchs erwartet und in der kommenden Saison zunächst Alina Lupu als Co-Trainerin unterstützen wird, wo immer es geht. Angelika „Geli“ Kornblum hat sich entschieden, ihre Erfahrung und ihr Können in den Dienst der zweiten Mannschaft zu stellen. Eva Dubbins, die in der letzten Saison einen großen Schritt nach vorne gemacht hat, will in dieser Saison ihre Schwerpunkte außerhalb der Halle setzen und pausiert deshalb.

Auf der Mittelblockposition ist Felicitas Piossek zum Team gestoßen. Obwohl sie beruflich oft eingespannt ist, wird sie für die Mannschaft durch ihre Erfahrung sehr wertvoll sein. In der letzten Saison stand sie noch für den TV Villingen in der 3. Liga auf dem Feld. Camilla Zametica wechselt außerdem vom ehemaligen Oberligisten SV Bohlingen zum USC und wird hauptsächlich auf der Diagonalposition zum Einsatz kommen.

Weiterhin dabei sind Franka Welsch (Universal), Lina Hummel (Annahme/Außen) und Tena Lovric (Libera), die alle bereits in der letzten Saison zum Team gewechselt waren.
Noch länger dabei und weiterhin Teil der Mannschaft sind Lena Schuh (Außen/Annahme), Britta Steffens (Zuspiel/Diagonal), Leonie Stapel (Diagonal/Außen), Carla Ambrosius (Mittelblock/Universal) und Johanna Slowik (Mittelblock).

Carla Ambrosius und Lena Schuh haben ebenfalls schon höherklassig gespielt. Beide sind sich einig: „Es ist schwer, als Aufsteiger ein Ziel zu definieren. Aber mehr als der Klassenerhalt sollte schon drin sein. Wir haben ein gutes Team, in dem einige Spielerinnen schon höher gespielt haben und alle anderen haben bereits bewiesen, dass sie das Niveau der Liga gut spielen können. Wenn alle fit bleiben, können wir sicherlich einen Platz im Mittelfeld erreichen.Wir freuen uns, dass es endlich losgeht!“

Damen 2 erreichen Platz 6 beim Landespokalfinale

Für ihren ersten Einsatz nach der Sommerpause trat die zweite Damenmannschaft am frühen Sonntagmorgen die Fahrt nach Offenburg zum Landespokalfinale an. Dabei erwarteten die USC-Mädels in der Gruppenphase zunächst zwei spannende Spiele gegen den VC Offenburg 2 (Oberliga) und den TB Bad Dürrheim (Verbandsliga).

VC Offenburg 2 – USC Konstanz 2 2:0 (25:23, 25:21). Ins erste Spiel gegen die höherklassige Mannschaft aus Offenburg startete das Team um Kapitänin Mona Reichmann hoch konzentriert. Druckvolle Aufschläge, kombiniert mit einer guten Abwehrleistung und cleveren Zuspielaktionen ebneten den Weg für die Führung des USC. Beim Stand von 10:3 aus Konstanzer Sicht fing sich das gegnerische Team jedoch und baute mehr Druck im Aufschlag auf, dem der Annahmeriegel des USC nicht gewachsen war. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Offenburg sich leicht absetzen konnte, auch da sich bei den USC-Damen vermehrt Eigenfehler einschlichen. Beim Stand von 19:21 gelang es Mittelblockerin Caroline Holweger mit platzierten Aufschlägen nochmals, den USC auf einen Punkt Abstand in Führung zu bringen, zum Satzende spielten die Offenburger dann jedoch ihre Klasse aus und konnten die entscheidenden Punkte für sich verbuchen. Auch der zweite Satz begann ausgeglichen, die Favoriten konnten jedoch schnell einen kleinen Vorsprung erarbeiten, den sie bis zum Ende des Satzes nicht mehr abgaben.

TB Bad Dürrheim – USC Konstanz 2 2:0 (25:22, 25:23). Der erste Satz des zweiten Spiels gegen die direkten Ligakonkurrenten aus Bad Dürrheim verlief spiegelbildlich zum ersten Spiel. Die USC-Damen erarbeiteten sich zunächst einen komfortablen Vorsprung von vier Punkten. Beim Stand von 13:9 aus Sicht des USC brach das Konstanzer Spiel dann jedoch aufgrund von Annahmeschwierigkeiten und daraus resultierendem geringen Druck im Angriff ein und man ließ den Gegner wieder an sich herankommen. In der entscheidenden Phase des Satzes hatten die Gegner dann mehr Routine und sicherten sich somit den Satzgewinn. Im zweiten Satz lief auf Konstanzer Seite zunächst gar nichts mehr rund. Unklare Zuständigkeiten in Annahme und Abwehr sowie viele Eigenfehler im Angriff führten zu einem deutlichen Vorsprung von zwischenzeitlich sieben Punkten für Bad Dürrheim. Beim Stand von 13:16 aus Konstanzer Sicht drehte das Team dann jedoch nochmal auf und kämpfte sich Punkt für Punkt an den Gegner heran. Eine starke Aufschlagserie von Diagonalangreiferin Nathalie König brachte den USC dann sogar wieder mit 19:16 in Führung. Doch auch jetzt schafften es die USC-Damen nicht, den Satz ruhig zu Ende zu spielen und mussten sich somit mit 23:25 geschlagen geben. Somit stand der USC nach zwei Niederlagen auf dem dritten Platz in der Gruppe.

TV Bad Säckingen – USC Konstanz 2 2:1 (25:23, 22:25, 15:7). Beim Platzierungsspiel um den fünften Platz traten die USC-Damen gegen die Landesligamannschaft aus Bad Säckingen an. Von der hohen Konzentration und Kampfbereitschaft aus den ersten beiden Spielen war nun nur noch wenig zu sehen. In allen Aktionen fehlte es an Präzision und das Team tat sich schwer, die eigenen Angriffe im Feld der gut abwehrenden Gegner unterzubringen. Auch die taktischen Anweisungen von Coach Hüther konnten die USC-Damen nicht gut umsetzen und mussten daher den ersten Satz mit 23:25 abgeben. Das wollte das Team jedoch nicht auf sich sitzen lassen und erarbeitete sich im zweiten Satz den ersten Satzgewinn des Tages. Doch nun schien die Energie und Konzentration der USC-Damen aufgebraucht, denn in den Tiebreak startete das Team ebenso fahrig wie zu Beginn des Spieles. Auch hier gab der USC direkt einige Punkte ab und schaffte es nun nicht mehr, sich wieder ins Spiel zurück zu kämpfen. Somit ging der dritte Satz mit 15:7 an Bad Säckingen.

Trotz der mageren Bilanz von drei Niederlagen und nur einem gewonnen Satz zeigte sich Coach Hüther nicht unzufrieden. «Ich denke, wir müssen nicht geknickt nach Hause gehen», so Hüther «In einzelnen Phasen haben die Mädels heute gezeigt, auf welchem Niveau sie spielen können. Der Spieltag hat aber auch dazu beigetragen, unsere eigenen Schwachstellen herauszufinden. Wir müssen nun hart daran arbeiten, mehr Konstanz in unser Spiel zu bringen und die Effektivität im Angriff zu erhöhen.» Das Team hat nun noch drei Wochen Zeit bis zum ersten Spieltag in der Verbandsliga gegen den USC Freiburg 2 (Sonntag, 13.10.2019).

Es spielten: Brehm, Dröge, Gregorc, Haug, Holweger, Keller, Kohler, Kornblum, König, Martersteig, Mühlhäußer, Nöh, Reichmann

Damen II startet mit neuem Trainer beim Pokalspieltag

Auch für die zweite Damenmannschaft beginnt nun die heiße Phase der Saisonvorbereitung. Am kommenden Sonntag tritt das Team um die beiden Kapitäninnen Eva Nöh und Mona Reichmann beim südbadischen Pokalspieltag in Offenburg an, für den man sich im Juli mit einem 3:1 gegen den TV Staufen qualifiziert hatte. Der Pokalspieltag bietet eine optimale Möglichkeit, sich nach dem direkten Wiederaufstieg aus der Landesliga mit anderen Teams aus der Verbandsliga zu messen. Denn mit dem SV Kirchzarten, dem TB Bad Dürrheim und dem TB Bad Krozingen sind gleich drei Mannschaften dabei, die auch direkte Ligakonkurrenten der USC-Mädels sind.

Personell hat sich für das eingespielte Team einiges verändert. Besonders erfreulich ist, dass mit Kolja Hüther ein erfahrener Volleyballer als Coach für die Mädels gewonnen werden konnte. Hüther stand vor einigen Jahren schon für die erste Herrenmannschaft des USC auf dem Feld und spielte vergangene Saison noch als Diagonalangreifer für den TSV Mimmenhausen in der zweiten Liga. In der kommenden Saison ist er nun nicht mehr selbst als Spieler aktiv, sondern wird die USC-Mädels von der Seitenlinie anleiten. Hüther freut sich auf die neue Herausforderung: „Volleyball ist meine Leidenschaft und als Trainer möchte ich mich nun weiterentwickeln und mein Erlerntes weitergeben, um anderen den Spaß am Volleyball zu vermitteln.“

Trainer Kolja Hüther

Trainer Kolja Hüther

Der Großteil des Teams bleibt wie in der letzten Saison bestehen, dennoch gibt es auch beim Kader einige Änderungen. Verabschieden musste sich das Team von Libera Nadine Kimmich, die Konstanz für einen Auslandsaufenthalt verlassen hat. Dafür freut sich das Team über die Rückkehr einiger alter Bekannter: Mona Reichmann und Lea Ehrlinspiel, die in Konstanz aufgewachsen sind und in der Jugend des USC ausgebildet wurden, sind nach ihrem Studium an den See zurückgekehrt und verteilen in der kommenden Saison gemeinsam mit Verena Brehm die Bälle im Zuspiel. Auch Mittelblockerin Julia Keller kehrt nach einiger verletzungsbedingter Abwesenheit zum USC zurück, und Libera Angelika Kornblum wechselt von der ersten in die zweite Mannschaft, um das Team in Annahme und Abwehr zu unterstützen. Zudem freut sich das Team über die Aufnahme von Alexandra Narr, die auf der Außen-Annahme und Libera-Position zum Einsatz kommen wird.

Somit steht Coach Hüther für die Saison ein breit aufgestellter und sehr gut gefüllter Kader von insgesamt 18 Spielerinnen zur Verfügung. „Unser Saisonziel ist ganz klar der Klassenerhalt“ so Hüther, „den Pokalspieltag am kommenden Sonntag werden wir vor allem dafür nutzen, viel auszuprobieren und als Team zueinander zu finden“. Bevor dann am 13 .Oktober der erste reguläre Spieltag der Saison beim USC Freiburg II stattfindet, hat das Team noch einige Wochen intensives Training vor sich, in denen sich die Mannschaft auf die Herausforderung Verbandsliga vorbereiten wird.