Stark dezimierte USC-Damen erkämpfen sich auswärts einen Punkt

VSG Kleinsteinbach – USC Konstanz (25:19, 15:25, 25:23, 26:28, 15:13). Dass mit dem Auswärtsspiel gegen die VSG Kleinsteinbach keine leichte Aufgabe auf die USC-Damen wartete, war von Vornherein klar. So reiste das Team mit lediglich acht Spielerinnen und Coach Dinkelacker, die sich nur für den Notfall im Spielberichtsbogen eintragen ließ, zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde.
Den Start in das Spiel verschlief die Mannschaft zunächst und lief den kompletten ersten Satz über einigen Punkten Rückstand hinterher. Trotz einer stabilen Annahme gelang es zu selten, den Ball gegen die abwehrstarken Kleinsteinbacher tot zu machen und entsprechend ging der erste Satz mit 25:19 an die Gastgeber. So lautete die Vorgabe von Dinkelacker für den zweiten Satz, geduldiger zu spielen und die Angriffe cleverer zu verwerten. Gesagt, getan – ein konzentrierter Start in den zweiten Satz sowie eine Aufschlagserie von Außenangreiferin Schuh führte zu einem Vorsprung von 14:6 aus Konstanzer Sicht. Mehr und mehr gelang es, konsequent das eigene Spiel durchzusetzen und auch aus der Abwehr heraus vielfältige Angriffe über alle Positionen in Punkte zu verwandeln.
Beschwingt durch den hohen Satzgewinn im zweiten Satz (25:15), starteten die Konstanzer dann etwas lockerer in den dritten Satz. Doch auch die VSG Kleinsteinbach wollte das Spiel in der eigenen Halle nicht aus der Hand geben und so entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich keines der beiden Teams absetzen konnte. Nach einem glücklicheren Ende für die VSG Kleinsteinbach ging der Satz mit 25:23 an die Heimmannschaft und entsprechend stand es 2:1 in Sätzen gegen den USC.
Im vierten Satz führten einige Abstimmungsprobleme in der Annahme zu einem frühen Rückstand. Beim Stand von 1:4 aus Konstanzer Sicht kam es dann zu einem Schock-Moment, als Zuspielerin Britta Steffens mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Spielfeld liegen blieb und wegen starken Knieschmerzen das Spiel nicht mehr fortsetzen konnte. Nun mussten die Konstanzer, aufgrund einer Verletzung von Kapitänin Jana Lorenz nur mit einer Zuspielerin angereist, improvisieren. Dinkelacker, die das Team sonst als Mittelblockerin oder Diagonalangreiferin verstärkt, wechselte sich für Steffens ein, während diese am Spielfeldrand auf ihren Krankentransport wartete. Nach anfänglicher Verwirrung über die Aufstellung schafften es die USC-Damen, sich an die ungewohnte Situation anzupassen. So konnte das Team einen zwischenzeitlichen Rückstand von 6 Punkten wieder aufholen, nicht zuletzt da Dinkelacker die ihr ungewohnte Aufgabe souverän und mit großer Spielübersicht meisterte. Beim Stand von 20:20 ging es in die heiße Endphase des Satzes, die die Konstanzer mit viel Kampfgeist und Emotion schließlich mit 28:26 zu ihren Gunsten beenden konnten.
Nun schien alles möglich und das Team startete schwungvoll in den fünften Satz, in dem erneut ein zwei-Punkte Rückstand nach einer Aufschlagserie von Diagonalangreiferin Stapel in einen Vorsprung von 13:11 verwandelt werden konnte. Aufgrund einiger Unkonzentriertheiten in der Annahme gelang es dem Team jedoch zu Ende des Satzes nicht mehr, richtig Druck im Angriff aufzubauen und somit mussten sich die USC-Damen letztlich mit 13:15 im Tie-Break gegen die Gastgeber geschlagen geben. „Ich bin stolz auf die Mädels, dass sie in dieser schwierigen Situation so stark zusammengespielt haben und um jeden Ball gekämpft haben“, so Dinkelacker nach diesem emotionalen Spiel „das war wirklich eine tolle Mannschaftsleistung.“ Interimskapitänin Schuh ergänzt: „Wenn wir auch in normaler Aufstellung so eine gute Abwehr- und Sicherungsarbeit leisten, können wir noch einiges rausholen.“ Nun gilt es, für die nächsten Spiele den Kader wieder möglichst fit zu bekommen – am kommenden Sonntag, den 21.01.2018, wartet mit dem Derby gegen den SV Bohlingen nämlich bereits das nächste Auswärtsspiel.
Es spielten: Ambrosius, Dinkelacker, Dubbins, Kornblum, Martersteig, Schuh, Stapel, Steffens, Weber

Damen 2 und Herren 2 laden zum Heimspieltag ein

USC Konstanz II – FT Freiburg, USC Konstanz II – SG Litzelstetten-Radolfzell (13.01.2018, 14:00, Pestalozzihalle). Nach der erholsamen Winterpause und einem guten Vorbereitungsturnier am vergangenen Wochenende möchten die zweiten Damen zum Start der Rückrunde die ersten Punkte der Saison sammeln. Nachdem sich die Mannschaftsleistung in der Hinrunde von Spiel zu Spiel verbesserte, ist Trainer Marc Mundt guter Dinge, dass bald ein erster Sieg erzielt werden kann.
Zudem bekommen die Mädels in der zweiten Saisonhälfte schlagkräftige Unterstützung: Franka Welsch, ehemalige Spielerin aus Rottenburg, wird das Team unter anderem auf der Außen-Annahmeposition mit platzierten Bällen und viel Spielübersicht verstärken.
Da Trainer Marc wieder einmal in der 3. Liga für den USC unterwegs ist, konnte für den ersten Heimspieltag der Rückrunde mit Regina Schilliger eine erfahrene Spielerin und Trainingskollegin gewonnen werden. Das Team bedankt sich für die Unterstützung und freut sich über lautstarke Unterstützung von den Zuschauerrängen.

USC Konstanz II – SV Litzelstetten, USC Konstanz II – Untersee Volleys Radolfzell II (13.01.2018, 14:00, Pestalozzihalle). Auch die zweite Herrenmannschaft, momentan auf Tabellenplatz vier der Verbandsliga, möchte zum Start der Rückrunde zwei Siege einfahren. Im Hinspiel erkämpfte sich der SV Litzelstetten nach einer starken Leistung in einem Fünfsatz-Krimi einen Punkt gegen die Konstanzer. „Dieses Mal wollen wir möglichst keine Punkte liegen lassen“, so Trainer Uwe Schneider, „ich bin sicher, dass die Jungs hoch motiviert in die beiden Derbys starten werden“. Dabei helfen sollte auch, dass die Mannschaft beim Dreikönigsturnier vergangenes Wochenende gegen zwei Oberligamannschaften antreten konnte und somit nicht ganz unvorbereitet in das erste Heimspiel des Jahres startet. Zum Rückrundenstart muss das Team jedoch verletzungsbedingt auf einige durchschlagskräftige Aussenangreifer verzichten: Lauch Reichel muss aufgrund eines Rippenbruchs für mehrere Wochen pausieren, Thomas Gmeiner plagen Knieprobleme und Domenic Geiger fällt aufgrund verschiedener Verletzungen langfristig aus.

Damen 1 nutzt Dreikönigsturnier optimal zur Vorbereitung

Eine gute Gelegenheit, um die Strukturen im Spielaufbau und Zusammenspiel im Damenteam zu verbessern, bot das vom USC Konstanz ausgerichtete Dreikönigsturnier am vergangenen Samstag in der Schänzlehalle. In einem Viererturnier im Modus Jeder-gegen-Jeden konnte sich die erste Damenmannschaft gegen die Ligakonkurrenten USC Freiburg und SV Bohlingen sowie gegen den USC Konstanz II (Verbandsliga) durchsetzen.
Durch den bedauerlichen verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän und Zuspielerin Jana Lorenz im ersten Satz des ersten Spiels musste man auf Wechselmöglichkeiten im Zuspiel verzichten. Steffens brachte im Turnierverlauf immer mehr Konstanz und Sicherheit in das Zuspiel und die Abstimmung mit den Angreiferinnen wurde von Satz zu Satz besser. Die Angreiferinnen Hösch, Ambrosius, Schuh und Stapel konnten auf den verschiedenen Angriffspositionen vielfältig eingesetzt werden und besetzten diese zuverlässig. Auf der Mitte bot sich für die Mittelblockerinnen Weber und Dubbins die Chance, an Tempo und Abstimmung intensiv zu arbeiten, welche die beiden effektiv nutzten. Auch Libera Kornblum, die im letzten Ligaspiel in Folge einer Verletzung außerplanmäßig ausgewechselt werden musste, zeigte sich zurück in bester Form.
Deutlich gewann USC I gegen USC II das erste Spiel mit 2:0 (25:15, 25:9) und demonstrierte bereits von Beginn an eine konzentrierte Spielweise mit variablem Einsatz der Angreiferinnen. Im zweiten Spiel offenbarte Ligakonkurrent Bohlingen durch ein kluges Angriffsspiel und starke Aufschläge die Schwächen auf der Konstanzer Seite. Nach einem Spielstand von 1:1 nach gewonnenen Sätzen führten taktische Anpassungen und vor allem ein konsequentes, druckvolles Aufschlagspiel letztlich doch zu einem Sieg im dritten Satz (15:13).
Im dritten Spiel gegen den USC Freiburg gelang es den USC Damen dann nach einem etwas schleppenden Start, ein konzentriertes Spiel zu zeigen und die Trainingsinhalte umzusetzen. Eine gute Absprache in der Annahme sowie eine solide Arbeit der Mittelblockerinnen am Netz ermöglichten ein variables und gefährliches Angriffsspiel über alle Positionen. Die vereinbarten drei Sätze konnte der USC I alle deutlich für sich entscheiden.
Nach einer intensiven Trainingswoche und dem erfolgreichen Turnier können die Damen des USC Konstanz nun gut vorbereitet ins neue Jahr starten. Am kommenden Wochenende steht bereits in Kleinsteinbach das erste Auswärtsspiel der Rückrunde an (Sa, 13.01.2018, 20.00 Uhr).
Es spielten: Ambrosius, Dinkelacker, Dubbins, Hösch, Kornblum, Lorenz, Weber, Schuh, Stapel, Steffens

Enttäuschung nach dem letzten Spiel des Jahres

USC Konstanz – TSG Wiesloch (2:3 – 20:25, 20:25, 25:20, 25:15, 15:17). Die Enttäuschung war den USC-Spielerinnen nach dem letzten Heimspiel des Jahres sichtlich anzumerken. Nachdem man sich in den letzten beiden Spielen gegen die Top-Teams aus Heidelberg und Mannheim geschlagen geben musste, wollte die Mannschaft gegen den Tabellenletzten Wiesloch wieder konsequenter aufspielen und drei Punkte sammeln. Dabei hatten die Spielerinnen des USC die Rechnung jedoch ohne die hoch motivierten und konzentriert aufspielenden Wieslocher gemacht.

Nach zwei spielfreien Wochenenden fiel es den USC-Damen sichtlich schwer, ins Spiel zu starten. Vor allem bereiteten die langen Float-Aufschläge dem Konstanzer Annahmeriegel sichtlich Probleme, was den Spielaufbau des USC von Grund auf stark beeinträchtigte und zu einem frühen Rückstand führte. Viele Leichtsinnsfehler, die man so aus den vergangenen Spielen nicht vom Konstanzer Team kannte, kamen dazu und somit musste der erste Satz mit 20:25 an die TSG Wiesloch abgegeben werden. Nach diesem Fehlstart wollten die USC-Damen es im zweiten Satz besser machen, doch auch hier gelang es ihnen nicht, konzentriert ins Spiel zu starten und somit erlangten die Wieslocher direkt eine komfortable Führung. «In den ersten beiden Sätzen haben wir wohl die schlechteste Leistung der Saison gezeigt», so Kapitänin Lorenz zerknirscht nach dem Spiel, «wir haben gespielt, als stünden wir das erste Mal gemeinsam auf dem Feld». Obwohl es zum Satzende gelang, noch einige Punkte aufzuholen, konnte der USC den Abstand nicht mehr aufholen und musste auch den zweiten Satz mit 20:25 an Wiesloch abgeben.

Zum dritten Satz wechselte das Trainerduo Röhl und Dinkelacker auf einigen Positionen. Carla Ambrosius, nach einer Schulterverletzung wieder voll im Angriff einsetzbar, wechselte vom Aussenangriff auf die Diagonalposition, und Sofia Grieble ersetzte die krankheitsbedingt ausfallende Angelika Kornblum als Libera. Nach einem wechselhaften Start gelang es den USC-Damen nun, durch einige Aufschlagserien ein Polster von einigen Punkten aufzubauen. Das Team erlangte von Punkt zu Punkt mehr Selbstvertrauen und sicherte sich den dritten Satz mit 25:20 Punkten.

Auch im vierten Satz konnten die USC-Damen konsequent ihr eigenes Spiel durchsetzen. Starke Angriffe über die Mitte ermöglichten es Zuspielerin Jana Lorenz, den Wieslocher Block vermehrt auszuspielen. Entsprechend ging Satz vier deutlich mit 25:15 an den USC und das Team schöpfte Hoffnung, das Spiel im Tie-Break doch noch für sich gewinnen zu können. Es entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, in dem sich keins der beiden Teams klar absetzen konnte. Die Wieslocher zeichneten sich durch eine starke Sicherungs- und Abwehrarbeit aus und machten es den Konstanzern schwer, ihre Angriffe in Punkte zu verwandeln. Nach einer spannenden Schlussphase, in der Konstanz sogar noch einen Matchball hatte, ging am Ende jedoch die Gastmannschaft aus Wiesloch verdient als Sieger vom Feld. «Ich bin froh, dass das Team Moral gezeigt hat und sich nach dem verkorksten Start noch zurück ins Spiel gekämpft hat», resümiert Trainer Röhl, «die Spielerinnen haben jetzt in der Trainingspause Zeit, die letzten Niederlagen abzuhaken und etwas Abstand zu gewinnen». Am 6.1. steht für die erste Damenmannschaft dann das vom USC ausgerichtete Vorbereitungsturnier auf dem Plan, bevor es am 13.01.2018 zum nächsten Auswärtsspiel gegen Kleinsteinbach geht.

Für den USC spielten: Ambrosius, Dubbins, Grieble, Hemm, Hösch, Kornblum, Lorenz, Schuh, Slowik, Stapel, Weber

USC-Damen wollen erfolgreich in die Rückrunde starten

USC Konstanz – TSG Wiesloch (Samstag, 16.12.2017, 17:00 Uhr, Schänzlehalle). Nach zwei spielfreien Wochenenden geht es für die USC-Damen endlich wieder aufs Spielfeld. Als Aufsteiger aus der Verbandsliga legten die Damen eine unerwartet erfolgreiche Hinrunde hin und gehen nun als Tabellendritter optimistisch in das erste Spiel der Rückrunde. Gegen Mannheim und Heidelberg mussten in den letzten Spielen zwar Punkte abgegeben werden, dennoch ist das Ziel für die Mannschaft um das Trainerduo Röhl und Dinkelacker dieses Wochenende ganz klar: Mit drei Punkten soll es in die Winterpause gehen.
„Auch wenn sie auf dem letzten Tabellenplatz stehen, dürfen wir Wiesloch nicht unterschätzen“, so Röhl vor dem Spiel, „wir müssen unsere eigene Leistung voll und ganz ausschöpfen, um ein klares und sicheres Spiel abliefern zu können“. Zwar hatten die Damen die letzten zwei Wochenenden in spielerischer Hinsicht Ruhe, dafür wurde unter der Woche umso intensiver trainiert und genau das soll am Wochenende aufs Spielfeld übertragen werden. „Wir wollen vor allem die im Training neu eingeübten Passvarianten nun auch im Spiel umsetzen“, gibt Dinkelacker das Ziel für den kommenden Samstag vor, „dadurch können wir hoffentlich noch abwechslungsreicher spielen und das letzte Spiel in diesem Jahr deutlich für uns gewinnen“.
Die Spielerinnen der 1. Damenmannschaft freuen sich auf den Start in die Rückrunde am kommenden Samstag und hoffen auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung ab 17:00 in der Schänzlehalle.

USC-Damen verlieren Topspiel gegen starke Heidelbergerinnen

TV Heidelberg – USC Konstanz, 3:0 (26:24, 25:16, 25:15) – Am Samstagabend mussten die USClerinnen mit einem deutlichen 3:0 gegen den ungeschlagenen Tabellenersten TV Heidelberg die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Gut vorbereitet und fokussiert auf das Top-Spiel um die Oberligaspitze traten die Konstanzerinnen am Samstagmittag die Reise in das 280 km entfernte Heidelberg an. Mit 12 Spielerinnen und Interimscoach Henrik Galonska konnte das Konstanzer Team mit besten Voraussetzungen ins Spiel starten.
Der erste Satz war geprägt von Hochs und Tiefs. Nach verpasstem Start und einem 0:4 Rückstand nach wenigen Minuten konnten die Mädels vom See das Spiel drehen und sich mit beeindruckender Unterstützung durch den Anfeuerungsgesang der Auswechselspielerinnen in Kombination mit druckvollem Aufschlagsspiel und einer sicheren Annahme einen deutlichen Vorsprung erarbeiten. Mit großem Selbstvertrauen versenkten die USC Damen die Bälle am hohen gegnerischen Block vorbei im Feld der Heidelbergerinnen. Mit viel Einsatz konnte die ehemalige Heidelbergerin Leonie Martersteig auf Seiten des USC über die Außenposition punkten und sich durch erfolgreiche Angriffe gegen ihre alten Teamkolleginnen durchsetzen. Schien der TV Heidelberg beim 14:14 den Satz zu drehen, schafften es die Konstanzerinnen dann doch wieder, sich bis zu einem Spielstand von 23:17 abzusetzen. Trotz dieser konstant guten Leistung gelang es nicht, den Sack zuzumachen. Aufschlagfehler und fehlendes Selbstvertrauen in Zuspiel und Angriff ließen die großgewachsenen Heidelbergerinnen wieder erstarken. Mit 26:24 wurde der Satz abgegeben.
In Satz zwei und drei konnten die USC Damen zu keinem Zeitpunkt an die Leistungen des ersten Satzes anknüpfen. Verschiedene Wechsel konnten nur kurzzeitig für Stabilität sorgen. Immer wieder scheiterten die Konstanzerinnen an der Blockwand der Gegnerinnen. Auch platzierte Angriffe oder Rollerstopps konnten die Heidelbergerinnen nicht unter Druck setzten. Bei einem Punktestand von 5:19 gelang es im dritten Satz, durch die Einwechselung von Sofia Grieble, Shirin Weber und Leonie Stapel neuen Schwung aufs Feld zu bringen und 10 weitere Punkte aufzuholen. Jedoch musste man sich schlussendlich mit 25:15 geschlagen geben.
Momentan steht die Mannschaft des USC Konstanz immer noch auf Tabellenplatz zwei der Oberliga Baden. Die Konstanzerinnen zeigten sich nach dem Spiel trotz der bitteren Niederlage optimistisch und freuen sich nach zwei spielfreien Wochenenden auf die letzte Begegnung vor der Winterpause: am 16.12. um 17.30 Uhr in der Schänzle Halle gegen den aktuell Tabellenletzten, Wiesloch.

Topspiel um die Oberligaspitze

TV Heidelberg – USC Konstanz (Samstag, 25.11.17, 17:30, Heidelberg, Pestalozzihalle). Am kommenden Sonntag kommt es für die Mädels der ersten Damenmannschaft des USC Konstanz im Topspiel gegen den Aufstiegsanwärter und momentanen Tabellenersten TV Heidelberg zum Showdown in der Oberliga Baden. Der TV Heidelberg, welcher in der bisherigen Saison noch keine Schwäche zeigte und alle Spiele gewinnen konnte wird somit der vermutlich stärkste Gegner der aktuellen Liga und Konkurrent im Duell um die Tabellenspitze. Mit 18 Punkten aus 6 Spielen liegt der TV Heidelberg auf Platz eins, dicht gefolgt von den Bodenseedamen, welche mit 17 Punkten aus 7 Spielen ebenfalls nur 4 Punkte in der bisherigen Oberliga Saison zurückließen. Die Mannschaft um das Trainerduo Philipp Röhl und Marie Dinkelacker schaut dem Spiel trotz der guten Bilanz das Heidelbergerinnen optimistisch entgegen. So musste sich das Team letzte Woche gegen den starken drittplatzierten VSG Mannheim nur knapp im fünften Satz geschlagen geben, aber zeigte schon dort ein größtenteils dynamisches und ehrgeiziges Spiel. Genau dieser Ehrgeiz und die spielerische Stärke des Teams soll am Wochenende zum Erfolg führen und die Siegesserie des TV Heidelberg beenden. Die USC Damen blicken voller Vorfreude auf das Top-Duell und werden sich mit einer intensiven Trainingswoche gut vorbereiten, sodass es hoffentlich am Samstagabend wieder einmal heißt: „Konstanz zeigt Konstanz!“

Siegesserie des Aufsteigers USC Konstanz reißt

USC Konstanz – VSG Mannheim (24:26; 25:17; 25:19; 18:25; 4:15) – Im siebten Spiel der Saison war es für die Volleyballerinnen des USC Konstanz Zeit, das erste Mal das Feld als Verlierer zu verlassen. „Es war fast klar, dass das irgendwann so kommen musste“, orakelte Trainer Philipp Röhl, „als Aufsteiger haben wir aber auch kaum erwartet die ganze Saison ungeschlagen zu bleiben“. Im ersten Satz kamen die Gäste aus Mannheim deutlich besser ins Spiel und konnten sich einige Punkte absetzen. Beim Stand von 21:24 aus Sicht der Konstanzer war der Satz eigentlich schon verloren, doch die Mannschaft um Kapitänin Jana Lorenz kämpfte sich nochmals zurück und glich zum 24:24 aus. Zwei Unkonzentriertheiten mündeten dann trotzdem im Satzverlust. Damit schien die Mannschaft jedoch aufgewacht und spielte
deutlich konsequenter in allen Mannschaftsteilen. Folglich gewann man die Sätze zwei und drei recht deutlich. Doch im vierten Satz wendete sich das Blatt erneut und die Mannheimer wurden zunehmend stärker. „Das müssen wir mit der Mannschaft auch aufarbeiten“, so Röhl, „Obwohl wir noch nicht so erfahren sind, darf uns so ein Einbruch nicht passieren“. Nun gilt es in der kommenden Woche wieder konzentriert zu trainieren, denn es steht auswärts das nächste Topspiel an. Der USC Konstanz wird am kommenden Samstag nämlich beim Tabellenführer Heidelberg zu Gast sein. „Das wird wieder ein enorm schweres Spiel und dementsprechend werden wir uns auch vorbereiten“, so Röhl.
USC Konstanz: Ambrosius, Dinkelacker, Grieble, Hemm, Hösch, Kornblum, Lorenz, Martersteig, Schuh, Stapel, Steffens, Weber

Nächster Heimspielknaller steht an

USC Konstanz – VSG Mannheim DJK/MVC, Sa 19.11.17, 13:00 Uhr, Schänzlehalle. Ein weiterer Heimspielknaller wartet am Sonntagmittag auf die ersten Volleyballdamen des USC Konstanz. Um 13 Uhr trifft hier der aktuelle Tabellenführer Konstanz (6 Spiele, 16 Punkte) auf den Tabellendritten Mannheim (5 Spiele, 10 Punkte). Die spielstarken Mannheimerinnen hatten bisher nur gegen Heidelberg das Nachsehen und werden als anspruchsvoller Gegner erwartet. Nach einem langen und nervenzehrenden Spiel am vergangenen Wochenende in Freiburg, das der USC knapp mit 3:2 für sich entscheiden konnte, wurde die Trainingswoche intensiv genutzt, um weiter das Zusammenspiel im Team zu verbessern. Bereits am Dienstag konnte Britta Steffens wieder ins Training einsteigen und gemeinsam mit Zuspielkollegin Jana Lorenz an der Abstimmung der Pässe
arbeiten. „Die Mädels sind alle fit und heiß aufs Gewinnen. Ich freue mich, dass sie so motiviert trainieren und gute Fortschritte im Training zeigen“, lobt Coach Röhl seine Spielerinnen. Musste vergangene Woche auf einzelnen Positionen immer wieder umgestellt werden, kann Röhl am Sonntag aus dem Vollen schöpfen. Alle Positionen sind gut besetzt, alle Spielerinnen einsatzbereit und motiviert. Mit dem Spiel gegen Mannheim am Sonntag und der Begegnung mit Heidelberg in der kommenden Woche haben die USC-Damen nun zwei schwierige und richtungsweisende Spiele vor sich. Die Damen freuen sich über zahlreiche Zuschauer, die das Team lautstark unterstützen. Im Anschluss findet dann um 16:00 Uhr das 3. Liga Top-Spiel der Herren gegen den TuS Kriftel statt.

Mit Glück zum nächsten Sieg

USC Freiburg – USC Konstanz (2:3- 21:25, 25:20, 21:25, 25:18, 14:16). Im Duell gegen die Volleyballerinnen aus Freiburg konnten die USC Damen am Sonntagnachmittag mit etwas Glück nach einem packenden 5 Satz-Spiel ihren sechsten Sieg in der aktuellen Oberligasaison an den Bodensee holen. Mit einem vollen Kader von 12 Spielerinnen und Trainer Philipp Röhl reisten die Volleyballerinnen durch widrige Wetterverhältnisse vom Bodensee nach Freiburg. Dabei erhielt das Team Unterstützung von gleich zwei Co-Trainern: Henrik Galonska, der das Team auch beim Auswärtsspiel in Heidelberg coachen wird, und der verletzten Zuspielerin Britta Steffens.
Trotz frostigen Temperaturen in der Freiburger Sporthalle schafften es die USC Damen im ersten Satz zunächst, die Freiburgerinnen mit guten Aufschlägen und konsequenten Angriffen aus einem wachen Abwehrspiel heraus unter Druck zu setzten und gingen zu Beginn mit einigen Punkten in Führung. Obwohl die Freiburgerinnen im Laufe des Satzes besser ins Spiel kamen und mehr Druck im Aufschlag aufbauten, konnten sich die Außenangreiferinnen Alina Hösch und Lena Schuh ein ums andere Mal mit harten Angriffsschlägen gegen den Freiburger Block durchsetzen und somit behielten die USC Damen am Ende die Überhand.
In den zweiten Satz starteten die USC Damen ähnlich präsent und dominierten die Gegnerinnen bis zu einem Punktestand von 4:1. Nun drehten die Freiburgerinnen jedoch auf und erhöhten den Druck im Aufschlag, sodass die Konstanzerinnen massive Probleme im Spielaufbau bekamen. Auch in der Abwehr brach teilweise Hektik aus, sodass einige unnötige Bälle in die Feldhälfte des USC fielen. Die USC-Damen fanden nicht mehr richtig in ihren Spielrhythmus und mussten den Satz aufgrund viele Eigenfehler und Unkonzentriertheiten mit 21:25 an den USC Freiburg abgeben.
Im dritten Satz änderte Coach Röhl die Startaufstellung: Marie Dinkelacker wechselte vom Mittelangriff auf die Diagonalposition, um einen stärkeren Block gegen die Freiburger Außenangreiferinnen zu stellen. Diese taktische Umstellung schien sich schnell auszuzahlen, so konnten die USC-Damen einige direkte Blockpunkte feiern und auch durch eine stabilere Annahme zunächst zurück ins Spiel finden. Der Satz verlief insgesamt dennoch sehr ausgeglichen und die Konstanzer konnten sich nie recht absetzen. Bei einem Punktestand von 23:21 wurde Diagonalangreiferin Leonie Stapel dann für den Aufschlag eingewechselt und besiegelte mit zwei Aufschlagpunkten den Satzgewinn für den USC.
Voller Euphorie durch den gewonnen dritten Satz sah der vierte Satz zunächst klar nach einem Sieg der Konstanzer Damen aus, jedoch hatten diese die Rechnung ohne die routinierten Freiburgerinnen gemacht. Nach einem kleinen Vorsprung für Konstanz schafften es die Freiburgerinnen, durch variable Float-Aufschläge die Konstanzer Annahme so unter Druck zu setzen, dass Zuspielerin Jana Lorenz Schwierigkeiten hatte, die Angreiferinnen variabel einzusetzen. Nach einigen unglücklichen Bällen waren die Konstanzer Damen dann endgültig aus dem Konzept gebracht und auch vermeintlich einfache Bälle bereiteten plötzlich Probleme, womit der Satz schlussendlich mit 18:25 an den USC Freiburg ging.
Nach diesem Hin und Her sollte der fünfte Satz nun zur Entscheidung führen. Im Tiebreak erarbeiteten sich die Konstanzer schnell eine kleine Führung, die sie dann jedoch nach einer guten Aufschlagserie der Freiburger direkt wieder abgeben mussten. Beim Stand von 11:13 aus Konstanzer Sicht kam dann Mittelangreiferin Saskia Hemm an den Aufschlag und brachte die Freiburger Annahme durch druckvolle Aufschläge so aus dem Konzept, dass nun auf Seite der Gegner kein Spielaufbau mehr möglich war und der Satz schlussendlich mit 16:14 an den USC Konstanz ging.
Der Jubel war nach diesem nervlich und körperlich anstrengenden Spiel übergroß und die Erleichterung war sowohl den Konstanzer Spielerinnen als auch der Trainerbank anzumerken. „Heute mussten wir uns den Sieg wirklich hart erarbeiten“, resümierte Spielertrainerin Dinkelacker nach dem Spiel „die Freiburgerinnen haben nicht nachgelassen und uns mit ihren Aufschlägen teilweise so unter Druck gesetzt, dass wir unser Angriffsspiel nicht wie gewohnt umsetzen konnten“. „Ich bin froh, dass das Team nach diesem anstrengenden Spiel am Ende die Nerven behalten hat und mit etwas Glück am Ende die zwei Punkte gesichert hat“, fügt Röhl hinzu, „in der kommenden Woche müssen wir jetzt nochmal intensiv an der Abstimmung auf dem Feld arbeiten“.
Die Konstanzerinnen stehen mit 16 Punkten aus 6 Spielen nun vorläufig auf Tabellenplatz 1, jedoch kann sich dies nächste Woche durch einen Sieg des direkten Konkurrenten TV Heidelberg wieder ändern. Die USC Damen müssen also am nächsten Sonntag um 13:00 in der Schänzlehalle tatkräftig von den Fans unterstützt werden, um gegen den momentanen Tabellendritten VSG Mannheim weitere Punkte für den Kampf um die Tabellenspitze zu sammeln.
Für den USC spielten: Ambrosius, Dinkelacker, Dubbins, Hemm, Hösch, Kornblum, Lorenz, Martersteig, Weber, Schuh, Slowik, Stapel