Herren 3 und Damen 3 verpassen den Sprung in die Verbandsliga

Am Wochenende vom 21./22.04. kämpften sowohl die dritte Herren-, als auch die dritte Damenmannschaft des USC Konstanz nach einer hervorragenden Saison in der Landesliga in den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Verbandsliga.

USC Konstanz 3 – FT Freiburg 3 2:3 (14:25, 23:25, 25:22, 27:25, 15:17). Denkbar knapp mussten sich die dritte Herrenmannschaft vor heimischen Publikum in der Schänzlehalle gegen die Konkurrenten aus Freiburg geschlagen geben. Nach einem spannenden Spiel behielten am Ende die Freiburger die Oberhand und konnten das Spiel mit 3:2 für sich entscheiden.

SV Kirchzarten – USC Konstanz 3 3:0 (25:18, 25:15, 25:14). Auch die dritte Damenmannschaft des USC hatte eine schwierige Aufgabe vor sich. Im ersten Spiel musste das junge Team um Trainer Harald Schuster direkt gegen die Mannschaft aus Kirchzarten antreten, die bereits seit mehreren Jahre in der Verbandsliga spielt. Obwohl der USC im Vorfeld nur eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten hatte und einige wichtige Leistungsträgerinnen fehlten, gelang ein guter Start in das Spiel. Durch viel Druck im Aufschlag konnte das Team im ersten Satz zunächst sehr gut mithalten, und auch einige sehenswerte Angriffe und die starke Arbeit der Mittelblockerinnen fiel auf Seiten der Konstanzer positiv auf. Letztlich fehlte es jedoch an der Stabilität in der Annahme und der nötigen Konsequenz im Abschluss, sodass die erfahrenen Kirchzartener die drei Sätze jeweils recht deutlich für sich gewinnen konnten.

TV Gundelfingen – USC Konstanz 3 3:0 (25:18, 25:8, 25:12). Auch im zweiten Spiel gegen den TV Gundelfingen zeigte sich ein ähnliches Muster. Der USC startete gut in das Spiel und hielt zu Beginn des ersten Satzes sehr gut mit den Gegnern mit, schaffte es jedoch nicht, die Spannung über die Gesamtlänge von drei Sätzen aufrecht zu erhalten. Viele Annahmefehler, ein sinkendes Energielevel und Konzentrationsprobleme schlichen sich in das Spiel der Konstanzer ein, wodurch sich die Gundelfinger letztlich verdient den 3:0-Sieg sicherten. «Heute hat es uns leider etwas an der Konzentration und der Konsequenz im Angriff gefehlt», so Trainer Harald Schuster im Anschluss, «aber trotz der beiden Niederlagen bin ich mit der Gesamtleistung der Mannschaft, auch über die komplette Saison hinweg, sehr zufrieden.»

USC Konstanz vor Saisonabschluss: „Wir wollen richtig Gas geben“

USC Konstanz – Heidelberger TV (Samstag, 10.03.2018, 16:00, Schänzlehalle). Nach dem furiosen Sieg gegen die VSG Mannheim vor zwei Wochen möchte das erste Damenteam des USC am kommenden Wochenende beim letzten (Heim-)Spiel der Saison nochmal einen drauflegen. Sollte dem Team die Sensation gelingen, drei Punkte gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Heidelberg einzufahren, könnte man sich unabhängig vom Ausgang der anderen Spiele den zweiten Tabellenplatz vor den Konkurrenten aus Freiburg und Mannheim sichern. Es wartet jedoch eine schwierige Aufgabe auf die Mannschaft, denn die Heidelberger haben in bisher 14 Spielen keinen einzigen Punkt abgegeben. Zudem wird es auch nochmals einen Wechsel in der Aufstellung geben: Interimskapitänin Lena Schuh wird die wichtige Zuspielposition ausfüllen, da keine der anderen Zuspielerinnen zur Verfügung steht. Trainer Röhl gibt sich vor dem Spiel kämpferisch: «Die Mädels sind hoch motiviert, die Saison mit einem tollen Spiel abzuschliessen und haben in der Vergangenheit schon gezeigt, dass sie sich gut an neue Situationen anpassen können». Dabei helfen sollte, dass die im Team grassierende Grippewelle überwunden scheint und einige der zuletzt angeschlagenen Spielerinnen wieder voll einsatzbereit sind, sodass Coach Röhl ausreichend Wechselmöglichkeiten zur Verfügung stehen. «Wir wollen richtig Gas geben im letzten Spiel», so Schuh, «und freuen uns darauf, unseren Zuschauern ein tolles Spiel zum Abschluss der Saison zu bieten!»

„Darum spielen wir Volleyball!“ – USC-Damen jubeln sich zum Sieg

VSG Mannheim DJK/MVC – USC Konstanz 1:3 (26:24, 20:25, 23:25, 22:25). Nachdem der letzte Ball des Spiels vergangenen Samstag zu Gunsten des USC abgepfiffen war, tanzten die Spielerinnen des USC euphorisch im Kreis. Der Sieg fühlte sich an wie eine kleine Sensation, da das Team erneut unter schwierigsten Bedingungen in das Auswärtsspiel gegen den starken Konkurrenten, den Tabellennachbarn aus Mannheim gestartet war. Der durch die Grippewelle dezimierte Kader bestand aus sechs körperlich angeschlagenen Spielerinnen, Spielertrainerin Marie Dinkelacker und Neuzugang Julia Wid, die erst vor zwei Wochen zum Team gestoßen war. Eine tolle Teamleistung und besonders die starke Leistung von Sofia Grieble, die als gelernte Aussenangreiferin aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls der beiden Zuspielerinnen Lorenz und Steffens erneut die wichtige Zuspielposition übernahm, trug zum überraschenden Erfolg der Bodensee-Volleyballerinnen entscheidend bei.
Scheinbar umso motivierter von der schlechten Ausgangslage startete der USC engagiert, jedoch etwas hektisch in den ersten Satz. Nach und nach fand die Mannschaft immer besser ins Spiel und gewann an Sicherheit, musste den Satz allerdings trotzdem mit 24:26 an Mannheim abgeben. Dieses knappe Ergebnis spornte das Team jedoch umso mehr an, im zweiten Satz konsequenter und konzentrierter zu spielen und sich gegenseitig bei jeder Aktion anzutreiben. Eine durchweg gute Annahme der Annahmespielerinnen um Libera Kornblum sowie eine kluge Passverteilung ermöglichten ein variables Angriffsspiel über alle Positionen. Lautstark wurde jeder Punkt vom Team gefeiert, darunter ebenso viele direkte Aufschlag- und Blockpunkte wie spektakuläre Angriffe. Getragen von der guten Stimmung, die vor allem von Neuzugang Julia Wid das komplette Spiel über enorm untersützt wurde, gelang es dem USC, den Gegner immer besser in den Griff zu bekommen und entsprechend gingen die Sätze zwei und drei mit 25:20 und 25:23 an den USC.
Im vierten Satz offenbarten sich dann die Konsequenzen aus wenig Training, körperlicher Angeschlagenheit und dem kleinen Kader: Konzentrationsfehler in Annahme und Abwehr und eine fehlende Aggressivität im Angriff führten zu einem frühen Rückstand von 0:4 aus Konstanzer Sicht. In der anschließenden Auszeit motivierten sich die müden Spielerinnen gegenseitig, nun die letzten Kraftreserven zu mobilisieren, um das Ruder nochmal herum zu reißen. Durch eine starke Aufschlagserie von Aussenangreiferin Alina Hösch konnte der Rückstand wieder aufgeholt werden und nun schien es, als hätte die Heimmannschaft dem Siegeswillen der Konstanzer nicht mehr viel entgegen zu setzen. Platzierte Aufschläge von Schuh, Weber und Ambrosius führten immer wieder zu einem komfortablen Vorsprung, der durch gute Blockaktionen noch vergrößert wurde. Selbstbewusst spielte der USC den Satz mit 25:22 zu Ende und konnte sich nach diesem Kraftakt über weitere drei Punkte und die Behauptung des zweiten Tabellenplatzes freuen. „Genau darum spielen wir Volleyball! Das Team hat heute eine beeindruckende Leistung gezeigt“ zeigte sich Spielertrainerin Dinkelacker begeistert nach dem Spiel, „jede einzelne Spielerin hat Verantwortung übernommen, ihre Aufgabe im Team mit Bravour erfüllt und die taktischen Vorgaben konsequent umgesetzt“.
Am kommenden Wochenende haben die USC-Damen dann spielfrei, bevor am 10.3. zum Saison-Finale der bereits feststehende Meister aus Heidelberg zum letzten Heimspiel der Saison zu Gast in der Schänzlehalle ist.
Es spielten: Ambrosius, Dinkelacker, Grieble, Hösch, Kornblum, Schuh, Weber, Wid

USC Damen freuen sich über den nächsten Auswärtssieg

ASC MA-Feudenheim – USC Konstanz 1:3 (10:25, 21:25, 25:15, 13:25). Die Freude der Konstanzer Damen über den Auswärtssieg gegen den Letztplatzierten Feudenheim war gross – war das Team doch stark dezimiert mit nur acht Spielerinnen und Mannschaftsführerin Jana Lorenz als Coach nach Mannheim angereist. Da die Stamm-Zuspielerinnen Lorenz und Steffens noch verletzt waren, übernahm zudem Aussenangreiferin Sofia Grieble die wichtige Zuspielposition relativ kurzfristig. Unterstützt wurde sie dabei von Jugendspielerin Jana Kempe, die sonst in der dritten Damenmannschaft des USC die Bälle verteilt. So lautete das Motto vor dem Spiel: «Spass haben und das Beste daraus machen!»
Der USC startete gemäss diesem Motto sehr gut ins Spiel und setzte die Gastgeber durch starke Aufschläge unter Druck. Grieble füllte die für sie ungewohnte Position hervorragend aus und verteilte die Bälle variabel an ihre Angreiferinnen, die gegen einen schwachen Block und eine unbeweglich auftretende Abwehr einen Ball nach dem anderen im gegnerischen Feld versenkten. Somit ging der erste Satz sehr deutlich mit 25:10 an den USC. Im zweiten Satz sicherten wie schon in den letzten Spielen zwei gute Aufschlagserien von Saskia Hemm und Leonie Stapel den Konstanzern einen deutlichen Vorsprung von 8 Punkten. Der Satz ging mit 25:21 an den USC, gegen Ende des Satzes begann sich Feudenheim jedoch langsam ins Spiel zu kämpfen.
Im dritten Satz folgte ein für die Mannschaft im Nachhinein unerklärlicher Einbruch im Konstanzer Spiel. Feudenheim schlug stärker auf, war wacher im Block und spielte mit Kampfgeist, während sich auf Konstanzer Seite vermehrt Eigenfehler einschlichen und sich langsam leichte Ratlosigkeit ausbreitete. Eine Aufschlagserie von 9 Punkten in Folge, in denen es dem USC nicht gelang, den Ball tot zu machen, war nicht mehr aufzuholen und so ging der Satz mit 25:15 an die Gäste. «Im dritten Satz haben wir etwas kopflos gespielt», so Vertretungs-Coach Lorenz nach dem Spiel, «da hat uns die nötige Ruhe und Abgebrühtheit gefehlt»
Umso entschlossener spielte der USC nun jedoch in Satz vier auf. Eine stabile Annahme und Kampfbereitschaft in der Abwehr gegen die unkonventionellen Angriffe der Gegner ermöglichten es dem USC, auf allen Angriffspositionen zu punkten und auch einige direkte Blockpunkte konnten gefeiert werden. Starke Abwehraktionen von Mittelangreiferin Saskia Hemm bei eigenem Aufschlag rundeten den vierten Satz mit 25:13 ab und somit konnte der USC trotz der schwierigen personellen Ausgangslage die nächsten drei Punkte im Kampf um die vorderen Tabellenplätze feiern. «Das war sicherlich nicht das schönste Spiel der laufenden Saison», so das Fazit von Lorenz, «umso mehr freue ich mich, dass die Mädels es so konsequent zu Ende gespielt haben!» Nun steht für das Team ein spielfreies (Fastnachts-)Wochenende an, bevor dann am 17. Februar der USC Freiburg zu Gast in der Schänzlehalle ist.
Es spielten: Grieble, Hemm, Hösch, Kempe, Kornblum, Schuh, Stapel, Weber

Konstanzer Damen geben sich kämpferisch

ASC MA-Feudenheim – USC Konstanz (Samstag, 03.02.2018, 18:00). Beim kommenden Auswärtsspiel gegen den ASC MA-Feudenheim wird die erste Damenmannschaft des USC Konstanz wohl erneut mit einem stark dezimierten Kader aufspielen müssen. Nach der Knieverletzung von Zuspielerin Britta Steffens fällt nun auch Kapitänin Jana Lorenz aufgrund von Rückenproblemen aus, zudem fehlen die zuletzt in bester Form aufspielenden Angreiferinnen Carla Ambrosius, Marie Dinkelacker, Eva Dubbins und Leonie Martersteig. Auch hinter dem Einsatz von Jugendspielerin Johanna Slowik steht aus gesundheitlichen Gründen noch ein Fragezeichen. Coach Röhl, der das Team aufgrund des Auswärtsspiels der ersten Herrenmannschaft gegen den TV Waldgirmes nicht nach Mannheim begleiten kann, gibt sich jedoch kämpferisch: «Die Mädels haben auch in der Vergangenheit schon bewiesen, dass sie mit so schwierigen Situationen wie dieser gut umgehen können». Unterstützung erhält das Team dabei von Jugendspielerin Jana Kempe, die neben Sofia Grieble auf der Zuspielposition einspringen wird. Entsprechend lag der Fokus in den letzten Trainingseinheiten vor allem auf der Absprache zwischen Zuspiel und Angriff. Auch Kapitänin Lorenz, die das Team dieses Mal vom Spielfeldrand aus als Coach anleiten wird, ist zuversichtlich: «Wenn jede Spielerin Verantwortung übernimmt und alle sich gegenseitig unterstützen, können wir auch mit einem kleinen Kader ein solides und erfolgreiches Spiel abliefern!» Bei einem Sieg würden die momentan zweitplatzierten Konstanzer sich weiter vom VSG Mannheim absetzen, der aktuell bei einem Spiel weniger vier Punkte hinter dem USC auf dem dritten Tabellenplatz steht.

Souveräne Vorstellung der USC-Damen

USC Konstanz – SV KA-Beiertheim II 3:0 (25:20, 25:11, 25:18). Am vergangenen Samstag sicherten sich die USC-Damen nach einer durchweg souveränen Leistung die nächsten drei Punkte im Kampf um die vorderen Plätze der Oberliga Baden.
Das Team startete mit voller Konzentration ins Spiel und konnte sich nach einer Aufschlagserie von Diagonalangreiferin Leonie Stapel direkt zum Satzbeginn einige Punkte Vorsprung erarbeiten. Dank einer stabilen Annahme und viel Durchschlagskraft im Angriff gelang es, diesen Vorsprung beizubehalten. Vor allem Außenangreiferin Carla Ambrosius trug mit einer starken Präsenz auf dem Feld und cleveren Angriffsschlägen zum Satzgewinn für den USC bei (25:20). Auch im zweiten Satz dominierten die Bodensee-Volleyballerinnen. Die konsequent umgesetzte Aufschlagtaktik der Konstanzer ging voll auf, sodass die Gäste aus Beiertheim nach Annahmeproblemen wenig Optionen im Angriff hatten. Eine wache Blockarbeit der Mittelblockerinnen Shirin Weber und Saskia Hemm machten es der Konstanzer Abwehr leicht, die Bälle zu verteidigen und anschließend selbst im Angriff zu verwerten. Konsequent spielte das Team den Satz mit 25:11 zu Ende. Nach diesem hohen Satzgewinn startete der USC etwas zu locker in den dritten Satz und ließ zunächst einige Punkte liegen, sodass der Punktestand bis zur Mitte des Satzes relativ ausgeglichen war. Eine Aufschlagserie von Marie Dinkelacker brachte dem USC dann erneut einen Vorsprung von 18:13. Genau in den richtigen Momenten konnte das Team durch Schnellangriffe über die Mittelposition punkten und den Satz schlussendlich mit 25:18 gewinnen. Wie bereits im letzten Auswärtsspiel gegen Bohlingen schaffte es die Mannschaft, lange Rallys durch viel Bewegung im Feld und ein gutes Zusammenspiel für sich zu entscheiden.
«Das Team hat heute erneut bewiesen, dass es unsere taktischen Vorgaben konsequent umsetzen kann», so Coach Röhl nach dem Spiel, «dadurch sind die Gegner überhaupt nicht ins Spiel gekommen und wir konnten selbst alle Optionen im Angriff einsetzen». Der USC steht nun weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz und möchte am kommenden Wochenende auswärts gegen den Letztplatzierten ASC MA-Feudenheim den Vorsprung auf die direkte Konkurrenz aus Mannheim vergrößern.
Es spielten: Ambrosius, Dinkelacker, Grieble, Hemm, Hösch, Kornblum, Lorenz, Martersteig, Schuh, Stapel, Weber

USC Konstanz vor dem ersten Heimspiel im neuen Jahr

USC-Konstanz – SV KA-Beiertheim II (Samstag, 27.01.2018, 16:00, Schänzlehalle). Nach dem erfolgreichen Auswärtsspiel gegen den SV Bohlingen vergangenes Wochenende empfangen die Konstanzer Damen im ersten Heimspiel des neuen Jahres den SV KA-Beiertheim II in der Schänzlehalle. Im Hinspiel hatten die Bodensee-Volleyballerinnen dominiert und das Spiel trotz eines unnötigen Satzverlustes mit 3:1 klar für sich gewonnen. Der USC steht als Aufsteiger aus der Verbandsliga mit 22 Punkten aus 11 Spielen auf einem respektablen zweiten Tabellenplatz und möchte am kommenden Wochenende an die überzeugende Leistung aus den letzten beiden Spielen anknüpfen. Dabei kann das Trainerteam Dinkelacker und Röhl erneut aus dem Vollen schöpfen, denn es steht trotz der Verletzungspause von Zuspielerin Britta Steffens und der Abwesenheit von Jugendspielerin Johanna Slowik (Einsatz bei Damen III) ein vollständiger Kader von 12 Spielerinnen zur Verfügung. «Das ist für uns Trainer eine optimale Situation» schwärmt Coach Röhl, «so können wir unsere Spielerinnen flexibel einsetzen und alle taktischen Mittel ausreizen». Das Team freut sich auf viele Zuschauer und ein hoffentlich erfolgreiches erstes Heimspiel im neuen Jahr.

Konstanzer Damen holen drei Punkte im Derby

SV Bohlingen – USC Konstanz 1:3 (20:25, 25:20, 16:25, 16:25). Viel vorgenommen hatten sich die Konstanzer Damen für das Auswärtsspiel am Sonntag gegen den Lokalrivalen SV Bohlingen. Nach zwei Spielen, in denen jeweils nur ein Punkt geholt werden konnte, sollte endlich wieder ein Sieg her. Anders als beim letzten Auswärtsspiel, zu dem das Team mit lediglich acht Spielerinnen anreiste, standen die Vorzeichen nun besser: Coach Röhl konnte trotz des kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfalls von Jugendspielerin Slowik auf elf hoch motivierte Spielerinnen zurückgreifen.
So startete das Team fokussiert ins Spiel und konnte trotz eines kleinen Rückstandes zu Beginn des ersten Satzes schnell die Vorgaben des Trainergespanns umsetzen und die eigenen Stärken ausspielen. Eine stabile Annahme ermöglichte es Zuspielerin Lorenz, die Angreiferinnen flexibel einzusetzen und auch in der Abwehr waren die Konstanzerinnen deutlich wacher als zuletzt. Entsprechend ging der erste Satz mit 25:20 an den USC. Trotz dieses guten Startes hatte der USC Mühe, die Konzentration im zweiten Satz aufrecht zu erhalten. Einige gute Aufschlagserien auf Seite der Bohlingerinnen und mangelnde Kampfbereitschaft in der Konstanzer Abwehr führten dann zu einer deutlichen Führung für die Gastgeber. Auch wenn der Satz mit 25:20 letztlich an Bohlingen ging, schafft es der USC noch, sich zu Ende des Satzes wieder ins Spiel zu kämpfen und einige Punkte aufzuholen.
Diesen Schwung nahm das Team dann mit in die Sätze drei und vier. Gezielte und druckvolle Aufschläge, eine sehr konzentrierte Blockarbeit der Mittelangreiferinnen Dubbins und Weber, sowie eine gute Absprache in der Annahme waren das Erfolgsrezept des USC. Ein Punkt nach dem anderen konnte vom Team und den mitgereisten Fans bejubelt werden und die Bohlinger hatten dem Siegeswillen der Konstanzer nicht mehr viel entgegen zu setzen. Nach zwei deutlichen Satzgewinnen (jeweils 25:16) konnte sich das Team über die ersten drei Punkte in der Rückrunde und die Rückeroberung des zweiten Tabellenplatzes freuen. «Das Team hat unsere taktischen Vorgaben heute sehr gut umgesetzt», lobte Coach Röhl seine Mannschaft nach dem Spiel, «dieses Spiel haben wir deswegen gewonnen, weil alle Spielerinnen zusammengearbeitet und sich gegenseitig geholfen haben». Am kommenden Wochenende (Sa, 27.01.18, 16:00, Schänzlehalle) steht für die USC-Damen dann das erste Heimspiel des Jahres gegen den momentan Sechstplatzierten SV KA-Beiertheim II an.
Es spielten: Ambrosius, Dinkelacker, Dubbins, Grieble, Hemm, Hösch, Kornblum, Lorenz, Schuh, Stapel, Weber

USC-Damen mit vollständigem Kader gegen Bohlingen

SV Bohlingen – USC Konstanz (Sonntag, 21.01.2018, 17:00). Nur eine Woche nach dem spektakulären Auswärtsspiel gegen die VSG Kleinsteinbach geht es für die Konstanzer Damen am kommenden Sonntag zum Derby beim SV Bohlingen. Die letzten beiden Begegnungen gegen die Bohlinger – sowohl das Hinspiel im Oktober vor heimischem Publikum als auch das Spiel beim Dreikönigsturnier in Konstanz – konnte der USC jeweils für sich gewinnen. Nach den letzten beiden 3:2-Niederlagen gegen Wiesloch und Kleinsteinbach wollen die Oberliga-Damen nun den ersten Sieg in der Rückrunde einfahren. «Ich bin sicher, dass die Mannschaft hoch motiviert in dieses Derby gehen wird», so Coach Röhl, «wir haben eine intensive Trainingswoche hinter uns und ich bin zuversichtlich, dass die Mädels den Kampfgeist aus dem letzten Spiel auch am kommenden Wochenende wieder aufs Feld bringen können»
Das Trainergespann Röhl und Dinkelacker kann dabei nach längerer Zeit trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Zuspielerin Britta Steffens wieder auf einen vollständigen Kader von 12 Spielerinnen zurückgreifen. Kapitänin Jana Lorenz und Mittelblockerin Saskia Hemm melden sich wieder in alter Fitness zurück, Aussenangreiferin Sofia Grieble stösst nach einem beruflichen Auslandsaufenthalt wieder zum Team und auch die beiden Jugendspielerinnen Johanna Slowik und Eva Dubbins werden die Mannschaft wieder durch starke Blockarbeit und Schnellangriffe über die Mitte verstärken. Somit wird es viele Wechselmöglichkeiten geben, die das Trainerduo gezielt taktisch einsetzen kann. «Wir kennen die Bohlinger inzwischen schon recht gut und freuen uns auf ein umkämpftes Spiel auf hohem Niveau» so Spielertrainerin Dinkelacker. Bei einem Sieg könnte der USC den momentanen dritten Tabellenplatz verteidigen.

Stark dezimierte USC-Damen erkämpfen sich auswärts einen Punkt

VSG Kleinsteinbach – USC Konstanz (25:19, 15:25, 25:23, 26:28, 15:13). Dass mit dem Auswärtsspiel gegen die VSG Kleinsteinbach keine leichte Aufgabe auf die USC-Damen wartete, war von Vornherein klar. So reiste das Team mit lediglich acht Spielerinnen und Coach Dinkelacker, die sich nur für den Notfall im Spielberichtsbogen eintragen ließ, zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde.
Den Start in das Spiel verschlief die Mannschaft zunächst und lief den kompletten ersten Satz über einigen Punkten Rückstand hinterher. Trotz einer stabilen Annahme gelang es zu selten, den Ball gegen die abwehrstarken Kleinsteinbacher tot zu machen und entsprechend ging der erste Satz mit 25:19 an die Gastgeber. So lautete die Vorgabe von Dinkelacker für den zweiten Satz, geduldiger zu spielen und die Angriffe cleverer zu verwerten. Gesagt, getan – ein konzentrierter Start in den zweiten Satz sowie eine Aufschlagserie von Außenangreiferin Schuh führte zu einem Vorsprung von 14:6 aus Konstanzer Sicht. Mehr und mehr gelang es, konsequent das eigene Spiel durchzusetzen und auch aus der Abwehr heraus vielfältige Angriffe über alle Positionen in Punkte zu verwandeln.
Beschwingt durch den hohen Satzgewinn im zweiten Satz (25:15), starteten die Konstanzer dann etwas lockerer in den dritten Satz. Doch auch die VSG Kleinsteinbach wollte das Spiel in der eigenen Halle nicht aus der Hand geben und so entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich keines der beiden Teams absetzen konnte. Nach einem glücklicheren Ende für die VSG Kleinsteinbach ging der Satz mit 25:23 an die Heimmannschaft und entsprechend stand es 2:1 in Sätzen gegen den USC.
Im vierten Satz führten einige Abstimmungsprobleme in der Annahme zu einem frühen Rückstand. Beim Stand von 1:4 aus Konstanzer Sicht kam es dann zu einem Schock-Moment, als Zuspielerin Britta Steffens mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Spielfeld liegen blieb und wegen starken Knieschmerzen das Spiel nicht mehr fortsetzen konnte. Nun mussten die Konstanzer, aufgrund einer Verletzung von Kapitänin Jana Lorenz nur mit einer Zuspielerin angereist, improvisieren. Dinkelacker, die das Team sonst als Mittelblockerin oder Diagonalangreiferin verstärkt, wechselte sich für Steffens ein, während diese am Spielfeldrand auf ihren Krankentransport wartete. Nach anfänglicher Verwirrung über die Aufstellung schafften es die USC-Damen, sich an die ungewohnte Situation anzupassen. So konnte das Team einen zwischenzeitlichen Rückstand von 6 Punkten wieder aufholen, nicht zuletzt da Dinkelacker die ihr ungewohnte Aufgabe souverän und mit großer Spielübersicht meisterte. Beim Stand von 20:20 ging es in die heiße Endphase des Satzes, die die Konstanzer mit viel Kampfgeist und Emotion schließlich mit 28:26 zu ihren Gunsten beenden konnten.
Nun schien alles möglich und das Team startete schwungvoll in den fünften Satz, in dem erneut ein zwei-Punkte Rückstand nach einer Aufschlagserie von Diagonalangreiferin Stapel in einen Vorsprung von 13:11 verwandelt werden konnte. Aufgrund einiger Unkonzentriertheiten in der Annahme gelang es dem Team jedoch zu Ende des Satzes nicht mehr, richtig Druck im Angriff aufzubauen und somit mussten sich die USC-Damen letztlich mit 13:15 im Tie-Break gegen die Gastgeber geschlagen geben. „Ich bin stolz auf die Mädels, dass sie in dieser schwierigen Situation so stark zusammengespielt haben und um jeden Ball gekämpft haben“, so Dinkelacker nach diesem emotionalen Spiel „das war wirklich eine tolle Mannschaftsleistung.“ Interimskapitänin Schuh ergänzt: „Wenn wir auch in normaler Aufstellung so eine gute Abwehr- und Sicherungsarbeit leisten, können wir noch einiges rausholen.“ Nun gilt es, für die nächsten Spiele den Kader wieder möglichst fit zu bekommen – am kommenden Sonntag, den 21.01.2018, wartet mit dem Derby gegen den SV Bohlingen nämlich bereits das nächste Auswärtsspiel.
Es spielten: Ambrosius, Dinkelacker, Dubbins, Kornblum, Martersteig, Schuh, Stapel, Steffens, Weber