Nun folgt dir Kür für den USC Konstanz     

TuS Kriftel – USC Konstanz (24.02.18; 20.00 Uhr, Sporthalle Weingartenschule) – Nach dem deutlichen 3:0 Heimerfolg für den USC Konstanz ist der Klassenerhalt nun schon drei Spieltage vor Saisonende auch rechnerisch geschafft. Nun folgt in den verbleibenden Spielen nur noch die Kür – könnte man meinen. Doch Spielertrainer Philipp Sigmund widerspricht dieser Sichtweise und möchte setzt seinen Spielern das nächste Ziel: „In der Rückrundentabelle liegen wir nur einen Punkt hinter dem TV Waldgirmes und dem TSV Mimmenhausen. Hier wollen wir möglichst dranbleiben und uns für unsere tolle Rückrunde belohnen“. Bei dieser schwierigen Aufgabe steht zunächst der Tabellenzweite TuS Kriftel auf dem Spielplan. Das Hinspiel in der heimischen Schänzlehalle ging für die Konstanzer mit 0:3 verloren. „Wir haben also definitiv etwas gut zu machen“, so Sigmund. Außerdem ginge es für die Kriftler „eh um nicht mehr wirklich viel“. Nach den letzten zwei Niederlagen ist für die TuS Kriftel die Meisterschaft nur noch rechnerisch möglich – „realistisch gesehen, wird jedoch Mimmenhausen das Rennen machen“, erklärt Sigmund.

Für das Auswärtsspiel in Kriftel wurde unter der Woche noch mal verstärkt die Angriffsoptionen aus der eigenen Abwehr einstudiert, da man dort im Hinspiel einige Probleme hatte und Kriftel immer wieder nach langen Ballwechseln punkten konnte. Personell können die Konstanzer fast aus dem Vollen schöpfen. Nur Diagonalangreifer Julian Weisigk droht für die Partie am Samstagabend auszufallen. „Wir werden wieder mutig auftreten und dann versuchen möglichst viele Punkte auf die lange Heimfahrt mitzunehmen“, gibt Spielertrainer Philipp Röhl als Marschroute vor.

USC Konstanz sichert sich den Klassenerhalt

USC Konstanz – TV Bliesen 3:0 (25:20; 25:21: 25:21) – Der Jubel nach dem Aufschlagsass von Kapitän Marvin Scheller zum 3:0 Sieg war bei den Konstanzern Spielern groß. Wieder einmal zeigte der USC Konstanz eine bärenstarke Leistung zuhause gegen die favorisierten Bliesener. „Ich muss meinen Jungs ein riesen Kompliment machen“, freute sich Spielertrainer Philipp Sigmund nach dem Spiel. Schon im ersten Satz entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel gegen die großgewachsenen und athletischen Saarländer. Bis zum Ende des Satzes gab es für beide Teams kaum Breakchancen und das eigene Sideout wurde häufig durchgebracht. Dank guter Aufschläge und starker Blockarbeit zum Schluss des Satzes schaffte der USC Konstanz sich einen kleinen Vorsprung herauszuarbeiten und diesen dann auch über die Ziellinie zu bringen. Auch im zweiten Satz starteten die Konstanzer konzentriert und starteten mit einem 4:1 Vorsprung. Zwar erholte sich Bliesen schnell wieder, doch abermals hielt der USC den Druck aufrecht und ließ den Gästen zum Ende des Satzes keine Chance.

„Alle Spieler haben heute Ihren Job hervorragend erledigt“, sagte Sigmund. Die Annahme stand trotz der harten Sprungaufschläge des englischen Nationalspielers French zu jeder Zeit sicher und auch im Angriff leistete man sich kaum Fehler. Als dann einer der kleinsten Spieler auf dem Feld, Heiko Schlag, noch begann den gegnerischen Diagonalangreifer mit seinem Einerblock zur Verzweiflung zu treiben, war der Widerstand nahezu gebrochen. Folgerichtig ging auch der letzte Satz an die Gastgeber und somit hat man drei Spieltage vor dem Ende schon elf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Damit ist der Klassenerhalt schon deutlich früher als gedacht erreicht. „Damit hätten wir nicht gerechnet“, sagte Spielertrainer Philipp Röhl, „Aber das ist der Lohn für die Arbeit, die wir jede Woche als Team leisten“. Damit können die Konstanzer die letzten Spiele befreit aufspielen. Gegner sind noch mit dem TSV Mimmenhausen und der TuS Kriftel die Spitzenteams der Liga, sowie der Abstiegskandidat TV Radolfzell.

USC Konstanz: Sigmund, L.Weber, J.Weber, Scheller, Petry, Hammer, Berger, Mundt, Schlag, Kaltenmark, Rodler, Röhl

Saarländer zu Gast am Bodensee

USC Konstanz – TV Bliesen (Schänzlehalle, 17.02.18 19.30 Uhr) – Für den USC Konstanz geht es nach der zweiwöchigen Fasnachtspause endlich wieder Zuhause ans Netz. Zu Gast ist die starke Mannschaft des TV Bliesen. „Bliesen spielt in diesem Jahr etwas unter ihren Möglichkeiten“ ist sich Spielertrainer Philipp Sigmund sicher. Die Gäste belegen aktuell den 5. Tabellenplatz und können mit ihrer Saison bisher nicht zufrieden sein. So haben die Saarländer unter anderem mit dem Englischen Nationalspieler Tobias French und dem ehemaligen Jugendnationalspieler der USA Connor Lammey einige starke Spieler in ihren Reihen. „Bliesen spielt sehr, sehr schnell und da müssen wir uns einfach drauf einstellen“, so Sigmund. Im Hinspiel verlor der USC Konstanz nach den ersten guten Sätzen unnötiger Weise den Faden und konnte so keine Punkte mit nach Hause nehmen. Die Gastgeber sind also auf eine Revanche aus und wollen den Bliesenern das Leben so schwer wie möglich machen. Die Personalsituation beim USC Konstanz hat sich über die Fasnachtspause jedoch nicht verbessert. So fällt auf jeden Fall Julian Weisigk mit einer Knöchelverletzung aus. Auch hinter den Einsätzen von Lennart Heckel und Linus Engelmann stehen noch Fragezeichen. Trotzdem will der USC Konstanz auf jeden Fall angreifen – denn mit einem Sieg, hätte man den Klassenerhalt sicher geschafft. „Je eher wir den Klassenerhalt auch rechnerisch schaffen, desto befreiter lässt es sich dann in den verbliebenen Spielen aufspielen“, sagte Spielertrainer Philipp Röhl vor dem Abschlusstraining.

Siegesserie des USC Konstanz reißt in Waldgirmes

TV Waldgirmes – USC Konstanz 3:2 (17:25, 17:25, 25:23, 25:22, 15:7) – Schon vor dem schweren Auswärtsspiel beim TV Waldgirmes war klar, dass eine der Siegesserie reißen sollte. Beide Mannschaften gingen mit der Empfehlung von jeweils drei Siegen in Folge und jede Menge Selbstbewusstsein in die Partie. Beim USC Konstanz musste Mittelblocker Christioph Petry kurzfristig passen und trotzdem kamen die Konstanzer deutlich besser ins Spiel. Dank guter Aufschläge und eines bombensicheren Sideouts ließ man Waldgirmes kaum zur Entfaltung kommen. Folgerichtig ging der erste Satz deutlich mit 25:17 an den USC Konstanz. Auch im zweiten Durchgang klappte bei den Spielern vom Bodensee alles. Waldgirmes hatte immer wieder Probleme mit den wuchtigen Angriffen der Konstanzer und einer zu hohen Eigenfehlerquote. „Die ersten zwei Sätze haben wir wahnsinnig gut agiert“, zeigte sich Spielertrainer Philipp Sigmund nach dem Spiel stolz.

Nach der ungeliebten 10-Minuten-Pause kam Waldgirmes deutlich stärker zurück. Die Annahme um Libero Jonathan Rodler hatte durch die immer besser werdenden Aufschläge ein paar Wackler mehr als noch in den ersten Sätzen des Spiels. Es entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen bis zum Ende des Satzes mit dem besseren Ausgang für die Hessen. „Da gab es unerklärlicher Weise einen Bruch in unserem Spiel“, sagte Sigmund etwas ratlos und fügte hinzu „Wir dürfen aber nicht den Fehler machen und uns hinter der 10-Minuten-Pause verstecken, das nächste Mal müssen dementsprechend konzentrierter zu Werk gehen und den Sack zu machen“. Doch der USC Konstanz war nach dem Satzverlust nun völlig von der Rolle. Schnell lag man einige Punkte zurück und hatte kaum noch Aussicht auf den Satzgewinn. Folgerichtig ging auch der vierte Satz an die Hausherren. Im Tiebreak brachen die Konstanzer dann endgültig auseinander und verloren den Satz deutlich mit 15:7. „Wir als Trainer sind da etwas machtlos, trotzdem kann man auf den ersten beiden Sätzen aufbauen“, so Sigmund nach dem Spiel. Spielertrainer Philipp Röhl fügte noch hinzu, dass man „wieder einen ungeplanten Punkt gegen den Abstieg gewonnen hat, obwohl definitiv mehr drin war“.

USC Konstanz: Sigmund, L.Weber, J.Weber, Scheller, Heckel, Berger, Hammer, Rodler, Mundt, Schlag, Kaltenmark, Röhl

Saisonstart nach Aufstieg steht bei Damen I bevor

Rückblick auf die Saison 2016/2017

„Drei zu Null! Drei zu Null! Drei zu Null!“ Immer wieder konnten sich die Mädels der ersten USC Damenmannschaft in der vergangenen Saison im Siegesjubel über gewonnene Spiele freuen. In fünfzehn gewonnenen aus sechzehn Spielen dominierte das erfolgreiche Team sechs Mal 3:0 und acht Mal 3:1. Bereits nach dem zweiten Spieltag führte der USC unter Trainerin Marie Dinkelacker die Tabelle an und gab den Platz bis zum Ende nicht mehr her. Bis Weihnachten lieferte man sich noch ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um die Tabellenspitze mit den Konkurrentinnen aus Villingen, die bis dahin ebenfalls keine Niederlage zu verzeichnen hatten. In einem sehr starken 3:0-Sieg zeigten die Spielerinnen vom See im Derby dann jedoch, wo sie hinwollen und sicherten sich damit den Herbsttitel sowie gleichzeitig einen komfortablen Abstand zu Platz 2. Mit dem klaren Ziel Aufstieg gelang dem Team um Kapitän Jana Lorenz auch in der Rückrunde ein ums andere Mal der Sieg und somit konnte bereits am vierten Spieltag vor Saisonende in Waltershofen der Aufstieg gefeiert werden. Glückwunsch!

Ausblick auf die Saison 2017/2018

Mit viel Elan und großer Motivation starteten die USC Damen in die Vorbereitung der neuen Saison. Neben einigen personellen Veränderungen im Kader gibt es auch im Betreuerteam Neuigkeiten: wie schon in der Saison 15/16 bilden Philipp Röhl und Marie Dinkelacker in der kommenden Saison erneut ein Trainerduo. So können neben beruflicher Belastung und aktiver Teilnahme am Spielbetrieb der beiden Trainer, drei Trainingstermine und die Betreuung der Spieltage für das vielversprechende Damenteam ermöglicht werden.

Leider musste zum Saisonende der Abschied einiger Leistungsträgerinnen und emotionalen Stützen des Meisterteams gefeiert werden. Evelien Haaksman, die großgewachsene Linkshänderin, die mit variantenreichen und schnellen Pässen die Angreifer immer wieder optimal in Szene setzte, führt ihr Masterstudium in den Niederlanden weiter fort. Auch Eline Delcourt, die als athletische Allrounderin sowohl auf Außen als auch auf der Diagonalposition zum Einsatz kam und in Abwehr und Angriff von ihrer guten Übersicht profitieren konnte, zieht es aus beruflichen Gründen weg vom Bodensee. Ein großer Verlust für das Team ist auch Mittelblockerin Teresa Münst, die für ein Studium die Stadt verlässt. Mit ihrer enormen Handlungshöhe garantierte sie stets wichtige Blockpunkte und punktete mit schnellen Angriffen über den gegnerischen Block.

Einem hoffnungsvollen Blick auf die kommende Saison tut dies jedoch keinen Abbruch. So gelang es, für die Oberligasaison drei richtige „Granaten“ gewinnen. Über die Zusage einer Spielerin, die von 2006-2011 bereits viele Spiele für den USC Konstanz im Einsatz war und die letzten Jahre in der zweiten und dritten Bundesliga in Villingen und Offenburg die Bälle versenkte, freut sich das Trainerteam besonders: „Mit Britta Steffens haben wir eine der Topspielerinnen aus dem Bodenseeraum für das Team gewinnen können“, so Röhl begeistert. Die athletische Diagonalangreiferin hat in den vergangenen Jahren auch im Sand die landesweite Tour dominiert und konnte mit ihrer Partnerin Marie Dinkelacker zahlreiche A+ Turniersiege verzeichnen. In Konstanz versucht sich die viermalige und amtierende BaWü-Meisterin auf einer neuen Position, im Zuspiel. Ein weiterer Coup ist dem Verein mit der Aufnahme von Lena Schuh in den Kader der Damenmannschaft gelungen. Die sprunggewaltige Außenangreiferin spielte ebenfalls lange Jahre für den TV Villingen in der dritten Bundesliga, bis sie 2015 studiumsbedingt zum VfR Umkirch wechselte. „Lena bringt eine unglaubliche Ruhe und Erfahrung in den Annahmeriegel“ freut sich Dinkelacker über den Neuzugang. Eine alte Bekannte und riesige Verstärkung auf der Außenposition ist auch Alina Hösch, der dritte vielversprechende Neuzugang für 2017/18. Die Abiturientin kehrt nach mehreren Jahren beim Schweizer Erstligaverein Pallavolo Kreuzlingen zurück zum USC Konstanz, wo sie als Jugendspielerin aktiv war.

Röhl und Dinkelacker hoffen auf eine gute Platzierung in der Oberliga. Die Neuzugänge Lena Schuh und Alina Hösch verstärken die Außenposition neben Sofia Grieble und Leonie Martersteig als erfahrene und starke Angreiferinnen. Der Einsatz von Carla Ambrosius ist aufgrund einer Verletzung noch fraglich. Auch auf der Mitte ist das Team mit Shirin Weber, Saskia Hemm und den Jugendspielerinnen Johanna Slovik und Eva Dubbins stark besetzt. Mit Leonie Stapel (Diagonal), Angelika Kornblum (Libero) und dem Zuspielduo (Jana Lorenz und Britta Steffens) ist ein starker Kader für die Saison 2017/18 komplett.

Jugendspieler sind überaus erfolgreich im Sand

Die beiden Jugendspieler des USC Konstanz Linus Engelmann und Julian Weisigk haben sich am Wochenende in Freiburg bei den südbadischen Meisterschaften im Beachvolleyball der U18 den herausragenden 1. Platz gesichert. Damit qualifizierten sich die beiden direkt für die Deutschen Meisterschaften Ende Juli in Haltern am See. Durch Konstanz und souveräne Leistung konnten Sie sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen.

Darüber hinaus gewann Julian Weisigk mit seinem nordbadischen Beachpartner Felix Roos in Mutlangen die U19 Meisterschaft, dies bedeutet ebenfalls die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Kiel. Auch Linus Engelmann erreichte in einer anderen Altersklasse (U17) und seinem Partner Simon Gallas aus Bühl die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften in Magdeburg.

USC Konstanz eröffnet Beachsaison am Strandbad Horn

Dieses Wochenende beginnt nun auch endlich die diesjährige Beachsaison in Konstanz – und das auch gleich mit Turnieren der zweithöchsten Kategorie in Baden-Württemberg.

2016 hatte der USC Konstanz nach 10-jähriger Abstinenz wieder ein hochklassisches Turnier der Kategorie A veranstaltet. Dank großem Zuspruch bei den Spielern und der Zuschauer entschied sich der Verein auch 2017 die Beachsaison am 13. Mai mit den Herren & am 14. Mai mit den Damen mit einem richtigen Kracher zu starten. Hier können die Beacherinnen und Beacher wichtige Punkte für die Baden-Württembergische-Meisterschaft sammeln, welche am 05. & 06. August 2017 in Überlingen stattfinden wird.

Matthias Dittrich, Beachwart des Volleyballvereins USC Konstanz, freut sich auf ein tolles Turnier, mit einem sehr hohen Niveau: „Unser Turnier erfreut sich einer großen Beliebtheit, so hatten wir letztes Jahr noch 20-Herren-Teams und 12 Damen-Teams und starten in diesem Jahr mit 24 Herren-Duos und 20 Damen-Duos.“ erzählt Dittrich glücklich. „Neben den bekannten Teams aus Konstanz, Mimmenhausen und Radolfzell, kommen auch Mannschaften aus Karlsruhe, Rottenburg und Stuttgart. Auch Profi-Hallenvolleyballer aus der 1. Bundesliga zieht es an diesem Wochenende an den schönen Bodensee.“

„Die Spielbedingungen sind, dank dem Konstanzer Sportamt und der Bädergesellschaft Konstanz, besser denn je.“ sagte Dittrich stolz „Der Sand wurde gereinigt, die Felder geebnet und Pfosten ersetzt.“ Auch die tolle Zusammenarbeit mit dem Restaurant „Hörnle“ möchte der Beachwart erwähnen: „Tino Schumann und sein Team bieten unseren Spielerinnen und Spielern ein besonderes Angebot, damit diese die anstrengenden Turniertage gut überstehen.“

Wenn das Wetter jetzt auch noch mitspielt, steht einem gelungenen ersten Turnierwochenende nichts im Wege.

Zweite Damenmannschaft bleibt auch in der Rückrunde ungeschlagen

Am vergangenen Sonntag sicherten sich auch die Damen ll des USC Konstanz 3 Punkte beim Auswärtsspiel gegen den VT Gottmadingen und bauten somit ihren Vorsprung an der Tabellenspitze weiter aus.

Mit ihrem Ziel der Favoritenrolle in der Landesliga gerecht zu werden, reisten unsere Mädels nach Gottmadingen. Trotz unvollständigem Kader waren unsere Damen siegessicher und starteten motiviert in den ersten Satz.

Allerdings hatten die Damen des USC Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen und verschenkten ständig kleine Punktevorsprünge. Immer wieder führten individuelle Fehler und die Unkonzentriertheit der Spielerinnen zu verschenkten Punkten an die Gegner des VT Gottmadingen, doch glücklicherweise reichte es am Ende des Satzes für einen knappen Sieg mit 25:21.

Mit ihrer eigenen Leistung sehr unzufrieden wollten die Damen ll alles verändern und besser machen, was im ersten Satz nicht klappte, aber auch im zweiten Satz hatten unsere Mädels erneute Probleme ihr Ding zu spielen. Immer wieder wurden Eigenfehler bestraft und so lag der USC wiederholt mit wenigen Punkten hinten. Bei 11:7 für die Gegnerinnen jedoch kam Kaja Gregorc an den Aufschlag und legte eine starke Aufschlagserie hin, die zum 15:11 für den USC Konstanz führte. Der neue Lichtblick, den Satz gewinnen zu können motivierte die Damen ll des USC, doch auch die Gottmadingerinnen wollten den Satz für sich entscheiden und so verlor der USC mit 23:25 den zweiten Satz. Mal wieder waren Eigenfehler und das Anpassen an das gegnerische Niveau der Grund, dass unsere Mädels einen Satz abgeben mussten.

Trainerin Brigitte Winkler war zu Recht unzufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft und so schöpften unsere Damen erneute Willenskraft mit einem 3:1 Sieg nach Hause fahren zu können. Und tatsächlich bewirkte die Ansprache der Trainerin etwas bei den Spielerinnen. Von Anfang an wurden starke Aufschläge und clevere Angriffe gespielt. Bei einem Spielstand von 15:17, den die Gegner verdient erkämpft hatten, kam Katharina Dröge an den Aufschlag und machte eine grandiose Aufschlagserie, die die Mannschaft den Sieg des dritten Satzes mit 25:17 bescherte.

Endlich zeigte der USC, wer an der Tabellenspitze stand und wer hoffentlich aufsteigen wird. Jetzt nur nicht den Sieg aus den Augen lassen und auch den vierten Satz für den USC entscheiden. Doch auch im vierten Satz sollte es wie immer laufen und so gaben die Spielerinnen des USC Konstanz die ersten Punkte an den Gegner ab. Der VT Gottmadingen zeigte großen Kämpfergeist und der USC verschenkte schon wieder Punkte, doch durch starke Aufschläge von Gregorc und Lederer wurde ein Punktevorsprung von 7:11 und 12:14 der Gegnerinnen zu einem Ausgleich 19:19 gebracht, den unsere Mädels dann auch weiterhin ausbauten und durch druckvolle Aufschläge, präzise Abwehraktionen und clever gespielte Angriffe den vierten und somit letzten Satz mit 25:21 für sich entschieden.
Der Aufstieg in die Verbandsliga ist noch nicht ganz in trockenen Tüchern, aber diesen Samstag um 14:30 in der Geschwister-Scholl-Halle gegen den DJK Singen und den TuS Hüfingen ll entscheidet sich die Zukunft der Damen ll des USC Konstanz. Also kommt reichlich vorbei und feuert unsere Mädels an.

Es spielten: Franziska Beck, Ina Boesecke, Katharina Dröge, Kaja Gregorc, Lara Kleinöder, Alexandra Kohler, Kerstin Lederer, Eva Nöh, Ellen Thumm

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Damen sichern sich nach packendem Spiel den Aufstieg in die Oberliga

SV Waltershofen – USC Konstanz 1:3 (25:19; 28:30; 16:25; 22:25) – Am vergangenen Samstag lagen sich die Spielerinnen des USC Konstanz nach einem durchschnittlichen, aber dafür umso spannenderen Verbandsligaspiel in den Armen. Mit dem Sieg gegen den Gastgeber SV Waltershofen liegen die Volleyballerinnen um Trainerin Marie Dinkelacker drei Spieltage vor Schluss mit elf Punkten Vorsprung uneinholbar an der Spitze und können so schön vorzeitig den Aufstieg in die Oberliga feiern. Nach zweijähriger Abstinenz ist die Mannschaft also wieder zurück in Deutschlands fünfthöchster Spielklasse.

Aufgrund einiger Ausfälle konnte die Konstanzer Mannschaft nur dezimiert nach Waltershofen reisen. Neben den beiden Liberas Mareike Pfeuffer und Bettina Streckenbach fehlte ebenso die Trainerin Marie Dinkelacker aus beruflichen Gründen bei diesem wichtigen Auswärtsspiel. Interimstrainer Philipp Röhl hatte also nur noch zehn Spielerinnen in dem sonst so großen Kader zur Verfügung. „Aufgrund der großen Nervosität unserer Spielerinnen hätten ein bis zwei Optionen mehr auf der Ersatzbank schon gut getan, aber zum Glück ist ja alles gut gegangen“, zeigte sich Röhl sichtlich erleichtert.

Im ersten Satz schien für den USC Konstanz gar nichts zu laufen. Die eigenen Aufschläge fanden zu selten ihr Ziel und dafür geriet man in der kleinen Halle deutlich unter Druck der Aufschläge des Gegners. Waltershofen machte den Konstanzern mit Hilfe einer starken Block-Abwehr das Leben schwerer als Anfangs gedacht. Mit 19:25 ging folgerichtig der erste Satz an die Gastgeber. Im zweiten Satz entwickelte sich ein wahrer Krimi: Beim Spielstand von 22:24 wehrten die Konstanzer bereits zwei Satzbälle ab und konnten letztlich knapp mit 30:28 gewinnen. Danach schien der Knoten geplatzt. Unter den Augen der rund 20 mitgereisten Fans spielte der USC nun deutlich variabler und konnte somit Punkt für Punkt voran ziehen. So wurde der dritte Satz deutlich zu 16 gewonnen. Auch im vierten Satz zeigten die Gäste nun wie gut sie eigentlich Volleyball spielen können und zogen immer weiter davon. Eine kleine Schwächephase bei eigenem Matchball ließ die Gastgeber zwar noch einmal rankommen, letztlich ließen sich die Volleyballerinnen vom Bodensee diesen Erfolg nicht mehr nehmen.

„Meine Mädels haben sich schon drei Spieltage vor Schluss den Meistertitel gesichert – das ist eine hervorragende Leistung und der Lohn für die harte Arbeit, die wir in den letzten zwei Jahren investiert haben“, zeigte sich auch die Trainerin Marie Dinkelacker überglücklich. „Gleich bei der ersten Gelegenheit den Titel klarzumachen zeugt von ihrer Leistungsstärke und ihrem großartigen Teamgeist. Ich bin sehr stolz in diesem Moment.“

USC Konstanz: Lorenz, Haaksman, Hemm, Münst, Weber, Ambrosius, Grieble, Delcourt, Kornblum, Stapel

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Damen II marschieren weiter an der Spitze

Am ersten Heimspieltag im neuen Jahren sicherten sich die Damen II mit zwei 3:0-Siegen weitere 6 Punkte und bauten so ihre Führung an der Spitze der Landesligatabelle aus. Als erstes ging es gegen den vermeintlichen „Angstgegner“ TV Villingen 3, der mit einem jungen und technisch starken Kader anrückte und seiner Rolle zu Spielbeginn auch durchaus gerecht wurde. Mit starken Aufschlägen und guter Abwehrarbeit setzten die Villingerinnen die Konstanzer Mädels ganz schön unter Druck und so brauchte es einen Spielstand von 2:10 bzw. 11:19 bis man in der eigenen Halle dann auch endlich wach war.

TV Villingen glaubte den Satz schon gewonnen, da kamen Kaja Gregorc und Lara Kleinöder an den Aufschlag und so wurde der Satz aufgrund toller Aufschlagserien und druckvoller Angriffen schließlich mit 25:21 doch noch gedreht! Starke Leistung! Ein Kopf-an-Kopf-Rennen im zweiten Satz entschied der USC schließlich mit 27:25 knapp für sich und legte im dritten Satz mit tollen Angriffs- und Blockaktionen mit 25:18 zum 3:0 Sieg nach.

Bei diesen drei Punkten auf dem Tabellenkonto sollte es an diesem Tag allerdings nicht bleiben. Beim zweiten Spiel gegen den TV Donaueschingen hatte der USC zwar stets die Nase vorne, konnte jedoch nicht an die Leistung aus dem vorherigen Spiel anknüpfen. Erst im dritten Satz schafften es die Spielerinnen sich gegenseitig anzuspornen und aufzubauen, sodass alle drei Sätze schließlich mehr oder weniger deutlich an den USC gingen (25:17; 25:20; 25:10).

Zwar führen die Konstanzerinnen die Tabelle nun mit 8 Punkten an, werden sich allerdings keinesfalls darauf ausruhen und so wird auch diese Woche wieder hart trainiert um die kommenden Spieltage ebenso gut zu meistern.

Es spielten: Franziska Beck, Ina Boesecke, Kaja Gregorc, Julia Greiner, Linda Haase, Lara Kleinöder, Alexandra Kohler, Kerstin Lederer, Eva Nöh, Ellen Thumm

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