Im Pokalkracher nur Außenseiterchancen für den USC Konstanz

Am kommenden Sonntag steht ein ganz besonderer Pflichttermin für die zweite Mannschaft des USC Konstanz auf dem Terminplan. In der heimischen Schänzlehalle duellieren sich nämlich insgesamt acht Mannschaften um den Titel des Südbadenpokalsiegers. «Für uns ist das schon eine hervorragende Leistung dort überhaupt dabei zu sein» zeigte sich Trainer Uwe Schneider voller Vorfreude. So werden nämlich unter anderem die Zweitligisten FT Freiburg, sowie der TSV Mimmenhausen am Sonntag an den Start gehen. Auf dem Papier hat der Regionalligist aus Konstanz also eigentlich keine Chance, aber Trainerkollege Philipp Röhl meint selbstbewusst, dass man «diese für sich nutzen wolle».

In der Gruppenphase muss der USC Konstanz also gleich beweisen, wie ernst es der Mannschaft mit solch selbstbewussten Aussagen ist. Erster Gegner ist nämlich direkt der Seenachbar aus Mimmenhausen. «Nominell müssten wir das Spiel ganz klar verlieren», ist sich Röhl sicher, jedoch werde man das Spiel nutzen um sich richtig einzuspielen. Danach folgen zwei Spiele gegen die Bad Säckinger Wölfe (Verbandsliga) und den VC Haslach (Landesliga), wo der USC Konstanz unbedingt seine höhere spielerische Klasse ausspielen möchte.

Personell sieht es bei den Konstanzern nicht ganz so gut aus, da einige Spieler im Urlaub weilen. Nichtsdestotrotz will man sich gut verkaufen und die Pflichtsiege gegen die unterklassigen Mannschaften einfahren und die zwei höherklassigen Mannschaften ärgern. «Wir werden das ganze Turnier als hervorragenden Test für unsere künftigen Aufgaben in der Liga nutzen», sagte Uwe Schneider vor dem Pokalwochenende. Um 10 Uhr ist Spielbeginn in der Schänzlehalle und der USC Konstanz freut sich über viele Zuschauer.

Damen II startet mit neuem Trainer beim Pokalspieltag

Auch für die zweite Damenmannschaft beginnt nun die heiße Phase der Saisonvorbereitung. Am kommenden Sonntag tritt das Team um die beiden Kapitäninnen Eva Nöh und Mona Reichmann beim südbadischen Pokalspieltag in Offenburg an, für den man sich im Juli mit einem 3:1 gegen den TV Staufen qualifiziert hatte. Der Pokalspieltag bietet eine optimale Möglichkeit, sich nach dem direkten Wiederaufstieg aus der Landesliga mit anderen Teams aus der Verbandsliga zu messen. Denn mit dem SV Kirchzarten, dem TB Bad Dürrheim und dem TB Bad Krozingen sind gleich drei Mannschaften dabei, die auch direkte Ligakonkurrenten der USC-Mädels sind.

Personell hat sich für das eingespielte Team einiges verändert. Besonders erfreulich ist, dass mit Kolja Hüther ein erfahrener Volleyballer als Coach für die Mädels gewonnen werden konnte. Hüther stand vor einigen Jahren schon für die erste Herrenmannschaft des USC auf dem Feld und spielte vergangene Saison noch als Diagonalangreifer für den TSV Mimmenhausen in der zweiten Liga. In der kommenden Saison ist er nun nicht mehr selbst als Spieler aktiv, sondern wird die USC-Mädels von der Seitenlinie anleiten. Hüther freut sich auf die neue Herausforderung: „Volleyball ist meine Leidenschaft und als Trainer möchte ich mich nun weiterentwickeln und mein Erlerntes weitergeben, um anderen den Spaß am Volleyball zu vermitteln.“

Trainer Kolja Hüther

Trainer Kolja Hüther

Der Großteil des Teams bleibt wie in der letzten Saison bestehen, dennoch gibt es auch beim Kader einige Änderungen. Verabschieden musste sich das Team von Libera Nadine Kimmich, die Konstanz für einen Auslandsaufenthalt verlassen hat. Dafür freut sich das Team über die Rückkehr einiger alter Bekannter: Mona Reichmann und Lea Ehrlinspiel, die in Konstanz aufgewachsen sind und in der Jugend des USC ausgebildet wurden, sind nach ihrem Studium an den See zurückgekehrt und verteilen in der kommenden Saison gemeinsam mit Verena Brehm die Bälle im Zuspiel. Auch Mittelblockerin Julia Keller kehrt nach einiger verletzungsbedingter Abwesenheit zum USC zurück, und Libera Angelika Kornblum wechselt von der ersten in die zweite Mannschaft, um das Team in Annahme und Abwehr zu unterstützen. Zudem freut sich das Team über die Aufnahme von Alexandra Narr, die auf der Außen-Annahme und Libera-Position zum Einsatz kommen wird.

Somit steht Coach Hüther für die Saison ein breit aufgestellter und sehr gut gefüllter Kader von insgesamt 18 Spielerinnen zur Verfügung. „Unser Saisonziel ist ganz klar der Klassenerhalt“ so Hüther, „den Pokalspieltag am kommenden Sonntag werden wir vor allem dafür nutzen, viel auszuprobieren und als Team zueinander zu finden“. Bevor dann am 13 .Oktober der erste reguläre Spieltag der Saison beim USC Freiburg II stattfindet, hat das Team noch einige Wochen intensives Training vor sich, in denen sich die Mannschaft auf die Herausforderung Verbandsliga vorbereiten wird.

Auftaktniederlage für den USC Konstanz II in der Regionalliga

USC Konstanz II – VfB Friedrichshafen II 0:3 (23:25, 19:25, 20:25). Zum Regionalliga-Debüt der zweiten Mannschaft des USC Konstanz begab sich am vergangenen Samstag direkt ein alter Bekannter in die Schänzlehalle. Der VfB Friedrichshafen II war in den vergangenen Jahren häufig zu Gast in Konstanz – durfte da jedoch noch gegen die erste Vertretung des USC in der dritten Liga ran. Nach dem Aufstieg der Konstanzer und dem Abstieg der Häfler kam es nun zu einem Kräftemessen, was ungleicher fast nicht sein könnte. Beim USC Konstanz gaben gleich mehrere Spieler ihr Debüt in Deutschlands vierthöchster Spielklasse, wohingegen beim VfB Friedrichshafen geballte Erstliga-Erfahrung in Dritan Cuko und Jovan Markovic auf dem Feld standen.

Im ersten Satz sahen die Zuschauer in der Schänzlehalle ein umkämpftes Spiel mit vielen sehenswerten Szenen in der Verteidigung und im Block. Kurz vor Satzende konnten sich die Konstanzer auf 23:21 ein kleines bisschen absetzen. Doch Nachlässigkeiten in der Annahme und Schwächen im eigenen Angriff machten den Satzgewinn zunichte. «Das war wahrscheinlich der Knackpunkt für unser Spiel» mutmaßte Uwe Schneider nach dem Spiel. Denn im zweiten Satz war von der Konstanzer Leichtigkeit nichts mehr zu sehen. Der VfB Friedrichshafen erarbeitete sich gleich zu Satzbeginn einen kleinen Vorsprung, den die Häfler dann bis zum Ende des Satzes nicht mehr abgaben.

«Wir haben einfach keine gute Lösungen im Angriff gefunden», monierte Uwe Schneider nach dem Spiel. Das ist besonders den erfahrenen Friedrichshafener «mehr zugute gekommen», so Schneider weiter. Trainer Philipp Röhl pflichtete Schneider bei, dass «man eine ansehende Leistung gezeigt hat, die jedoch gegen ein so abgezocktes Team aus Friedrichshafen einfach nicht reicht».

Auch im dritten Satz ließen die Häfler dem USC Konstanz keine Chance und gewannen diesen Satz auch deutlich mit 25:20. Für die Trainer des USC Konstanz gab es jedoch auch ein paar Lichtblicke. So spielte zum Beispiel Libero Sebastian Schöne bei seinem Regionalliga-Debüt «einfach nur überragend», sagte Philipp Röhl im Anschluss an die Partie.

In der kommenden Trainingswoche wird beim USC Konstanz also fokussiert gearbeitet, um bereits am Sonntag beim heimischen Pokalturnier unter anderem gegen den TSV Mimmenhausen und die FT Freiburg (beide 2. Bundesliga) bestehen zu können.

Derbytime in der Schänzlehalle: USC Konstanz II startet in die Volleyball-Regionalliga

USC Konstanz II – VfB Friedrichshafen II (14.09.19, 19.30 Uhr, Schänzle Halle). Nach zwei Aufstiegen in den vergangenen beiden Jahren steht die zweite Mannschaft des USC Konstanz nun in der Regionalliga am Netz. Die neue Saison in höheren Gefilden startet gleich mal mit einem Kracher. Der VfB Friedichshafen II gibt sich mit vielen bekannten Gesichtern um 19.30 Uhr in der Schänzlehalle die Ehre.

Spannender hätte die Saison für die Konstanzer kaum starten können. Mit dem See-Derby gegen den Absteiger aus der Dritten Liga beginnt am kommenden Samstag die Regionalliga Süd für die zweite Mannschaft des USC Konstanz. Das Team um Kapitän Matthias Dittrich hat sich jedoch kaum verändert. Das Trainerteam um Uwe Schneider wurde mit Philipp Röhl erweitert, um den wachsenden Aufgaben in der Regionalliga auch gerecht zu werden. Auf der Spielerseite muss der USC Konstanz lediglich auf USC-Eigengewächs Julian Vill aus gesundheitlichen Gründen verzichten. „Julian reisst eine grosse Lücke, sowohl menschlich, als auch spielerisch – jedoch werden wir auch hierfür eine Lösung finden“, ist sich Uwe Schneider sicher. Neu dazu gestoßen ist dafür Angreifer Lukas Hölzl aus der ersten Mannschaft, der aufgrund beruflicher Gründe kürzer treten wollte. Mit ihm gewinnt das Team Sicherheit in Annahme und Angriff, was die Neulinge in der hochklassigen Liga gut gebrauchen können.

Um in der neuen Liga bestehen zu können, startete die Konstanzer Mannschaft dieses Jahr so früh wie noch nie in die Saisonvorbereitung. Bereits im Juli versammelte das Trainerteam die Spieler zu den ersten Einheiten in der Halle um sich. Zur Belohnung gewann der USC dann bereits die Pokalqualifikation für den Landespokal gegen die TG Schwenningen deutlich. Durch diesen Erfolg stehen die Konstanzer nun auch im Pokal in der Endrunde (22.09.19, Schänzlehalle).
Hinter der Form der Mannschaft steht aktuell jedoch noch ein Fragezeichen, da viele Spieler noch im wohlverdienten Urlaub weilten. „Das ist sicher alles andere als optimal“, so Neu-Trainer Philipp Röhl, „aber wir müssen jetzt einfach versuchen das Beste daraus zu machen“. Die Generalprobe, ein Vorbereitungsspiel gegen den TV Mimmenhausen II, verlor die Mannschaft allerdings am letzten Montag mit 2:3. Es liegen also noch harte Trainingseinheiten vor dem Team um das Trainergespann Uwe Schneider und Philipp Röhl.

Am Samstag dürften dann einige bekannte Gesichter aus der Zeppelinstadt anreisen, spielte die Mannschaft um Kapitän Lehle auch schon in den vergangenen Jahren regelmäßig in Konstanz auf, dann allerdings eine Liga höher. Mit dem Abstieg aus der Dritten Liga verließen einige Spieler den VfB, der nun mit einer anderen Mannschaft in Konstanz auftreten wird. „Wir wissen leider nicht genau was uns da erwartet“, sagte Uwe Schneider vor dem Spiel und ergänzt, „Friedrichshafen wird eine kleine Wundertüte sein, vom Kader und der Leistungsfähigkeit her“. Doch auch mit wenigen Spielern dürften die erfahrenen Friedrichshafener eine schwer knackbare Nuss sein. Sogar „Mr. Volleyball“ Burkhard Sude könnte am Samstag im Kader stehen, ebenso wie Fabian Feiri, der lange Zeit auch beim USC tätig war.

Ein spannendes Match ist also zu erwarten, denn beide Teams wollen möglichst mit drei Punkten in die Saison starten. Die Konstanzer spielen dabei um den Klassenverbleib. Und diese Aufgabe sollte am besten gleich am kommenden Samstag um 19.30 Uhr mit einem Sieg begonnen werden.

Ellenrieder-Gymnasium Konstanz wird Baden-Württembergischer Schulvizemeister

Beim Landesfinale der Volleyballer in Friedrichshafen trafen die besten Schulmannschaften aus Baden-Württemberg im Wettkampf IV (U14) aufeinander. Das Ellenrieder-Gymnasium Konstanz erzielte dort eine überraschend starke Platzierung mit dem Gewinn des baden-württembergischen Vizemeistertitels. Die ist ein weiteres erfolgreiches Beispiel der engen Kooperation zwischen USC Konstanz und dem Ellenrieder-Gymnasium Konstanz
In der Vorrundengruppe konnten Ettlingen, Holzgerlingen und Wilhelmsdorf geschlagen werden. Insbesondere das sehr gute Aufschlagspiel der jungen Volleyballerinen zeigte bei den Gegnern Wirkung.
Im Halbfinale gegen das Gymnasium Holzgerlingen kam es zur besten Leistung des Turniers, auch das Blockspiel wurde nun zum entscheidenden Vorteil, um mit 2:0 zu gewinnen.
Im Endspiel gegen das Kolleg Stegen (nur Spielerinnen des südbadischen Meisters aus Kirchzarten) unterlag die Mannschaft mit 0:2.

Es spielten: Elena Diederichs, Lea-Sofie FrühwaldMarie Knoll, Lili Martin, Lilli Pagels, Anni Widmann, Jana Zettler

4. Platz bei den Süddeutschen Meisterschaften der U20

Für die süddeutsche Meisterschaft in Friedrichshafen der U-20 Junioren am 31.03. hatte sich der USC Konstanz als südbadischer Vizemeister qualifiziert. Dort hatte das Team in einer Minimalbesetzung von sechs Spielern sich gegen alle Gegner außer den Turniersieger und Favoriten FT Freiburg durchsetzen können. Nun war man gespannt, wozu das Team in einer vollen Besetzung in der Lage war.
In der Vorrunde der Gruppe 1 trafen die Konstanzer auf den VfB Friedrichshafen (mehrheitlich Spieler des Volleyballinternats) und die SG Sinsheim / Helmstadt. Das erste Spiel gegen Friedrichshafen stand ganz unter dem Zeichen des aggressiven Aufschlagsspiels der Häfler, mit dem die Konstanzer anfangs erhebliche Mühe hatten. Das Spiel ging dann auch mit 25:16 und 25:19 an Friedrichshafen. Das zweite Spiel gegen die SG Sinsheim / Helmstadt wurde dann allerdings wieder souverän gewonnen. Dadurch erreichte das Team die Zwischenrunde, in der dann die Nachwuchsteams der beiden Bundesligisten Rottenburg und Bühl warteten.
Gegen Rottenburg, den späteren süddeutschen Meister, gelang durch konsequentes Angriffsspiel – vor allem durch Linus Engelmann – der Gewinn des 1. Satzes. Im 2. Satz brachte ein Zusammenprall und die darauffolgende Auswechslung des Mittelblockers Luka Strugar die Mannschaft aus dem Tritt, wodurch dieser Satz an Rottenburg ging. Im Tiebreak machte sich dann die größere Routine und die Eingespieltheit des Rottenburg-Teams bemerkbar und man verlor den Satz und das Spiel mit 15:10.
Im Spiel um Platz 3 gegen den Nordbaden-Meister Bühl, der mit Spielern aus dem Bundesliga-Kader antrat, verlor man den 1. Satz knapp mit 25:22. Mit unbändigem Kampfgeist gelang es, das Spiel noch offen zu halten und den 2. Satz für sich zu entscheiden und damit einen Tiebreak zu erzwingen. Hier führte man gar mit 8:6, bis der beste Bühler Hauptangreifer mit einer Sprungaufschlagserie zum 12:8 vorlegte. Bis zum 10:12 konnte der USC noch aufholen, konnte dann aber das Steuer nicht mehr herumreißen.
Auch wenn vielleicht die Enttäuschung über das Nichterreichen der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft überwiegte, so ist die Platzierung umso höher zu bewerten, wenn man bedenkt, dass Konstanz in dieser Mannschaftsaufstellung nur ein gemeinsames Training hatte und zudem die jüngste Mannschaft im Wettbewerb stellte. Fast alle Spieler dürfen noch die nächsten 2 Jahre in dieser Alterskategorie spielen, was, sofern alle dabei bleiben, Hoffnung für die Zukunft gibt.
Einen großen Anteil am Erfolg der Mannschaft ist natürlich auch unserem Coaching-Team Marcus und Nicolas geschuldet, die ruhig und kompetent die Mannschaft betreuten und motivierten.

Für den USC spielten:
Tobias Ettl, Nicolas Hartung, Aljoscha Gäbler, Yannick Kempe,
Ole Lepp, Ott, Peter, Vincent Schmidt (USC Konstanz)
Linus Engelmann, Lennart Heckel (Volley Young Stars Friedrichshafen)
Lukas Baumgärtner (TV Radolfzell)
Luka Strugar (TGS Schwenningen)

Coach: Marcus Hornikel, Nicolas Hornikel

USC bereitet sich auf die Beachvolleyball-Saison vor

Die Hallensaison ist gerade erst für alle Teams des USC mit einem mehr als zufriedenstellenden Ergebnis abgeschlossen, schon stehen die Konstanzer Beachvolleyball-Begeisterten in den Startlöchern. Ein besonderes Highlight ist sicherlich die Beachvolleyball-Trainingswoche für Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren, die vom USC Konstanz in Kooperation mit der VHS Konstanz veranstaltet wird – eine perfekte Gelegenheit für alle Youngster, die ihre Skills im Sand verbessern wollen oder einfach mal in diesen tollen Sport reinschnuppern wollen. Dabei wirken mit Marie Bertschinger und Lena Schuh auch zwei Beachvolleyball-erfahrene Spielerinnen der USC-Damen als Trainerinnen mit. Der Kurs findet vom 29. Juli bis zum 2. August 2019 jeweils von 9:30 bis 15:30 Uhr statt und die Anmeldung ist ab sofort über das Formular der VHS Konstanz möglich.

Auch für die aktiven Beachvolleyballer bietet die kommende Saison wie gewohnt viele hochklassige und spannende Turniere auf der schönsten Beachvolleyballanlage der BaWü-Beachtour am Strandbad Horn. Die Wettkampfkategorien reichen dabei von C-Turnieren bis zu A-Turnieren, und auch für Mixed-Teams sind wieder viele Turniere dabei. Beachwart Matthias Dittrich freut sich darauf, den Beginn der Saison am Samstag, 18. Mai mit einem Turnier der Kategorie B-Top für Damen und Herren sowie am Sonntag, 19. Mai mit einem A-Mixed-Turnier einzuleiten. Seit dem gestrigen Sonntag ist die Anmeldung zu den ersten Turnieren über die Homepage Beachvolleyball in Baden-Württemberg möglich. Weitere Infos und eine Übersicht über alle vom USC organisierten Turniere findet ihr auf unserer Seite zum Thema Beachvolleyball.

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Kabooms krönen sich zum zweiten Mal zum südbadischen Meister

Am vergangenen Wochenende wurden die BFS-Meisterschaften des südbadischen Volleyballverbands in Rheinfelden ausgetragen, bei denen sich die besten Mannschaften aus den Ligen Schwarzwald-Bodensee, Hochrhein, Ortenau und Breisgau messen konnten. Die Kabooms durften als Titelverteidiger und amtierender Meister der Landesliga Schwarzwald-Bodensee zum zweiten Mal teilnehmen. Die acht teilnehmenden Mannschaften wurden in zwei Gruppen eingeteilt, um dort in zwei Sätzen (startend bei 7:7) über max. 30 min die Qualifikation fürs Halbfinale auszuspielen.

Da der erste Gegner, der Ligakonkurrent vom TV Rielasingen, nicht erschien, hatten die Konstanzer noch etwas mehr Zeit sich von der ungewohnt frühen Abfahrtszeit zu erholen und nutzten diese, um sich eingehend für das ungewohnte 3-3 System (mindestens 3 Damen anstelle von gewohnten 2) einzuspielen und gleichzeitig auf den kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall der Stammzuspielerin Maike vorzubereiten. Gegen den FT Bodersweiler I legte das Team vom Bodensee wie die Feuerwehr los und ließ dem Team aus der Ortenau nicht den Hauch einer Chance. Durch starke Aufschlagserien stellte man den Gegner vor so große Probleme, dass ihnen nur zwei Punkte im ersten Satz gelangen. Im zweiten Satz stabilisierte sich der Gegner ein wenig, und so gestaltete sich ein etwas ausgeglichenerer Satz, der aber letztendlich auch eindeutig an die Kabooms ging.

Im letzten Spiel der Gruppenphase ging es gegen den TV Waldshut. Den Beginn des ersten Satzes verschliefen die Konstanzer und gerieten demzufolge auch in Rückstand. Auch nach dem Wechsel auf drei Positionen gelang es nicht den Rückstand wieder aufzuholen und somit musste der Satz an die Waldshuter abgegeben werden. Im zweiten Satz entschied das Team um Spielertrainer Johannes gemeinsam, dass man auf jeden Fall um den Sieg spielen wollte, auch wenn das bedeutete, dass die Spielzeit nicht gleichmäßig für alle Spieler aufgeteilt werden konnte. Angriffslustig und motiviert begannen die Konstanzer den zweiten Durchgang, aber auch das Team aus Waldshut war bereit um den Satz zu kämpfen. Mit herunterlaufender Uhr konnten sich die Kabooms einen knappen Vorsprung herausarbeiten und verteidigten diesen, bis die Spieluhr auf Null stand (21:19). Somit war der Einzug ins Halbfinale als Gruppenerster perfekt.

Der Gegner, den es im Halbfinale zu bezwingen galt, war der FSC Erlach. Den Zuschauern wurde ein spannender erster Satz geboten, den, dank starker Aufschläge, guten Angriffen und einer kleinen Schwächephase der Konstanzer letztendlich das Team aus der Ortenauliga für sich entscheiden konnte. Da nun die Spiele über zwei Gewinnsätze ausgetragen wurden, war noch lange nichts verloren. Im zweiten Satz stabilisierte sich die Annahme auf der Seite der USCler, der Block stand besser und der Kampfgeist der Kabooms war nun endgültig geweckt – um jeden Ball wurde bis zum äußersten gekämpft – und folgerichtig ging der Satz an den Bodensee. Die Entscheidung um den Finaleinzug musste somit im Tiebreak fallen. Da, wo die Mannschaft im zweiten Satz aufhörte, machte sie im dritten Satz direkt weiter. Dem Gegner war nun eine gewisse Ratlosigkeit anzusehen, da das Team vom Bodensee sich in einen Rausch spielte und demzufolge auf gegnerischer Feldseite nicht mehr viel funktionierte. Leider kam es in der Schlussphase des Satzes zu einem unglücklichen Vorfall am Netz – nach einem Angriff befand sich der Fuß eines Gegner im Feld der Konstanzer – auf welchem Andi landete und umknickte und verletzt das Feld verlassen musste. Hier nochmal ein Dank an das Schiedsgericht und den Ausrichter für die tolle
Erste Hilfe.

Auch dieser unglückliche Zwischenfall vermochte es dennoch nicht die Kabooms aus dem Konzept zu bringen und das Team spielte sich ins Finale, womit ebenfalls die erneute Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft im September bereits in der Tasche war. Im Finale wartete mit dem FT Bodersweiler I ein bekanntes Gesicht aus der Gruppenphase. So einfach wie in der ersten Begegnung sollte es nicht werden, aber dennoch gelang es auch hier dem Team vom USC Konstanz einen souveränen und ungefährdeten 2:0 Sieg einzufahren. Somit krönten sich die Konstanzer zum zweiten Mal in Folge zum südbadischen Meister und dürfen sich am 14./15.09. im Saarland erneut mit den 20 besten Teams aus Süddeutschland messen.

Davon, dass die Kabooms im Vorfeld von Krankheits- und Verletzungssorgen geplagt waren, und somit Anne zum ersten Mal als Zuspielerin fungierte, war über das Turnier hinweg nichts zu merken – wodurch diese sich folgerichtig auch den Titel als MVP sicherte. Das Team vom USC bedankt sich für die großartige Organisation beim TV Rheinfelden sowie bei allen mitspielenden Mannschaften für die tollen Spiele und die gute Stimmung. Jetzt heißt es die Meisterschaft zu feiern und den Sommer zu genießen.
Es spielten: Andi, Anne, Carina, 2xJan, Jo, Kathi, Markus, Sofia.
Ergebnis:
1.  USC Kaboom Konstanz
2.  FT Bodersweier 1
3.  TV Herdern
4.  FSC Erlach
5.  VC Minseln
6.  TV Rheinfelden
7.  TV Waldkirch

Umkämpfter Sieg im letzten Heimspiel der Saison

USC Konstanz – TSG Blankenloch (23:25, 25:23, 25:23, 25:23) – Im letzten Heimspiel der Saison erwartete der USC Konstanz den Zweitplatzierten TSG Blankenloch. «Wir wollten das letzte Heimspiel unbedingt mit einem Sieg beenden, um so dem Publikum zu danken, dass die ganze Saison hinter uns stand», so Trainer Hornikel.
Der USC startete dann auch sehr konzentriert und diszipliniert in den ersten Durchgang. Schnell erarbeiteten sie sich einen vier Punktevorsprung, der bis zum 20:16 standhielt. In der entscheidenden Phase bereiteten die gegnerischen Aufschläge dem USC aber immer wieder Mühe, weshalb Blankenloch den Satz noch zu ihren Gunsten drehen konnte. Kapitän Sigmund dazu: «Dieser Satzverlust war wirklich unnötig. Wir waren taktisch sehr gut aufgestellt, hatten den Gegner im Griff und vergaben die Chance zur 1:0 Führung durch einige Unkonzentriertheiten.»
In der Satzpause wurden nochmals einige taktische Anpassungen besprochen, was zu Beginn des zweiten Durchgangs jedoch nicht wirklich zu fruchten schien. Schnell lagen die Karlsruher mit 3:6 in Führung. Je länger der Satz aber verlief, desto besser konnten die Konstanzer das gegnerische Angriffsspiel antizipieren und ihrerseits einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Dieser Vorsprung konnte nach mehreren packenden Ballwechseln schlussendlich sicher mit 25:23 zu Gunsten der Konzilstädter nach Hause gebracht werden.
Im folgenden Satz konnten die Konstanzer den Schwung mitnehmen. Auch mehrere Spielerwechsel auf Seiten der Gäste brachte keine Unruhe ins Angriffsspiel des USC, die sich wiederum Punkt um Punkt in Richtung Satzende kämpften. «Die Hauptangreifer der TSG Blankenloch hatten wir größtenteils im Griff, was unser Selbstvertrauen definitiv steigerte und uns in der entscheidenden Phase des dritten Durchganges auch die nötige Ruhe und den verdienten Satzgewinn einbrachte», so Mittelblocker Becker, der einmal mehr mit mehreren Blockpunkten zu überzeugen wusste.
Mit dem Rücken zur Wand starteten die Spieler der TSG Blankenloch in den vierten Satz. Durch druckvolle Aufschläge und Angriffen über die Mitte konnten die Gäste immer wieder Punkten. Die Konzilstädter antworteten darauf ihrerseits mit spektakulären Angriffsschlägen über die Außenpositionen. So kämpften sich beide Mannschaften in einem packenden Spiel in Richtung Satzende. Beim Stande von 23:23 sprang Lukas Hölzl noch einmal in die Höhe und brachte den Spielball am gegnerischen Block vorbei in deren Feld, was dem USC Konstanz den ersten Matchball einbrachte. Dieser wurde nur kurze Zeit später von Diagonalangreifer Lars Hammer verwertet.
Mit diesem Sieg konnten die Konstanzer auf den vierten Tabellenrang vorrücken. Trainer Hornikel dazu: «Es war ein sehr disziplinierter Auftritt unserer Jungs, weshalb der Sieg gegen die favorisierten Blankenlocher vollkommen in Ordnung geht.» Im letzten Meisterschaftsspiel spielt der USC Konstanz in zwei Wochen gegen den bis anhin unangefochtenen Tabellenführer aus Kriftel. «Auch wenn es extrem schwierig wird, so werden wir dennoch alles daransetzen, den Hessen die Meisterfeier etwas versalzen zu können», so Kapitän Sigmund.

Knappe Niederlage gegen den Tabellenzweiten

USC Konstanz – TV Waldgirmes (18:25, 25:12, 19:25, 25:23, 11:15) – Mit einem Sieg gegen den TV Waldgirmes hätte der USC Konstanz am vergangenen Samstag mit einem Punkt Abstand zum Tabellenzweiten aufschließen können. «Auch wenn den Gästen die Favoritenrolle zugesprochen werden konnte, so rechneten wir uns dennoch gute Siegeschancen aus, da wir zu Hause jeweils von einem frenetischen Publikum angefeuert werden und der wieder genesene Hauptangreifer Lars Hammer in den Kader zurückkehren konnte», so Trainer Hornikel.
Der erste Durchgang startete dann auch sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften überzeugten mit einem soliden Sideout-Spiel. Bis zum Stande von 20:19 aus Sicht des USC Konstanz konnte sich kein Team mit mehr als zwei Punkten absetzen. Dann aber verloren die Konzilstädter die Geduld und versuchten, die Punkte mit waghalsigen Angriffsschlägen zu erzwingen, wodurch die Eigenfehlerquote des USC anstieg und der Satz schlussendlich mit 21:25 an den TV Waldgirmes ging.
Wie ein völlig ausgewechseltes Team starteten die Konstanzer in den zweiten Satz. «Durch präzise Aufschläge, ein sehr diszipliniertes Block- Abwehrspiel und eine tiefe Eigenfehlerquote konnten wir den Druck auf den Gegner während des ganzen Durchganges hochhalten. Dieser Satz war bestimmt einer der besten der ganzen Saison», so Kapitän Sigmund. Somit ging die zweite Runde hochverdient mit 25:12 an die Konstanzer.
Wie schon so oft in dieser Saison folgte auf einen hervorragenden Satz ein unerklärlicher Leistungseinbruch. Außenangreifer Lukas Hölzl fasste den dritten Durchgang folgendermaßen zusammen: «Uns unterliefen zwar eine Menge einfache Angriffs- oder Aufschlagfehler und dennoch konnten wir den Satz sehr ausgeglichen gestalten.» Schlussendlich entschied aber ein sehr konstant aufspielender TV Waldgirmes den dritten Satz mit 19:25 für sich. Dabei spielte vor allem der Diagonalangreifer Peter Schlecht ganz groß auf.
Um die Chancen auf einen Sieg zu wahren, mussten nun der USC den vierten Durchgang für sich entscheiden. Dabei kam den Konstanzern zugute, dass der gegnerische Außenangreifer René Martin vom Schiedsgericht nach mehrmaligen negativen Äußerungen für einen Satz vom Spiel ausgeschlossen wurde. Trotz des Ausschlusses eines wichtigen Angreifers auf Seiten der Gäste schien das Angriffsspiel der Konstanzer nur langsam wieder ins Rollen zu kommen. «Wir waren darauf konzentriert, den nun geschwächten Gegner mit präzisen Bällen zu Fehlern zu zwingen, haben aber dabei zu viel Druck aus den Angriffen genommen, sodass die Hessen dennoch gut mithalten konnten», so Sigmund. Erst als Bojan Kordić drei direkte Blockpunkte nacheinander vom Konstanzer Himmel pflückte, konnte sich der USC einen kleinen Vorsprung erarbeiten sich so ins Tie-Break retten.
Dort gelang den Konzilstädtern der bessere Start und führte schnell mit drei Punkten. Der TV Waldgirmes kämpfte sich aber wieder heran und profitierte dabei auch immer wieder von Unkonzentriertheiten der Gastgeber. Gegen Ende des Spieles zeigten die Hessen nochmals auf, weshalb sie zur Top drei der Liga gehören. Trotz teils spektakulären Angriffsbällen auf Seiten des USC Konstanz drehte Waldgirmes den Satz mit einem konstanten Sideout Spiel zu ihren Gunsten und entschied somit das Spiel mit 3:2 Sätzen für sich.
«Dieses Spiel war sinnbildlich für die ganze Saison. Wir zeigen immer wieder, dass wir mit den besten Teams der Liga gut mithalten können. Um aber ganz vorne mitspielen zu können, müssen wir als Team noch etwas reifen. Nichtsdestotrotz konnten wir dem hervorragenden Publikum wieder einmal zeigen, dass wir es gegen jeden aufnehmen können. Beim nächsten Spiel reicht es dann hoffentlich wieder für 3 Punkte!», so Außenangreifer Claudio Kriech. Schon am kommenden Samstag geht es für den USC Konstanz zu Hause um 19.30 Uhr gegen die TSG Blankenloch mit dem nächsten Meisterschaftsspiel weiter. Wir freuen uns dabei über jede Unterstützung!
USC Konstanz: Sigmund, Hornikel, Martin, Kriech, Mundt, Hölzl, Kaltenmark, Kempe, Rodler, Kordić, Becker, Bischof, Hammer, Schlag