4. Platz bei den Süddeutschen Meisterschaften der U20

Für die süddeutsche Meisterschaft in Friedrichshafen der U-20 Junioren am 31.03. hatte sich der USC Konstanz als südbadischer Vizemeister qualifiziert. Dort hatte das Team in einer Minimalbesetzung von sechs Spielern sich gegen alle Gegner außer den Turniersieger und Favoriten FT Freiburg durchsetzen können. Nun war man gespannt, wozu das Team in einer vollen Besetzung in der Lage war.
In der Vorrunde der Gruppe 1 trafen die Konstanzer auf den VfB Friedrichshafen (mehrheitlich Spieler des Volleyballinternats) und die SG Sinsheim / Helmstadt. Das erste Spiel gegen Friedrichshafen stand ganz unter dem Zeichen des aggressiven Aufschlagsspiels der Häfler, mit dem die Konstanzer anfangs erhebliche Mühe hatten. Das Spiel ging dann auch mit 25:16 und 25:19 an Friedrichshafen. Das zweite Spiel gegen die SG Sinsheim / Helmstadt wurde dann allerdings wieder souverän gewonnen. Dadurch erreichte das Team die Zwischenrunde, in der dann die Nachwuchsteams der beiden Bundesligisten Rottenburg und Bühl warteten.
Gegen Rottenburg, den späteren süddeutschen Meister, gelang durch konsequentes Angriffsspiel – vor allem durch Linus Engelmann – der Gewinn des 1. Satzes. Im 2. Satz brachte ein Zusammenprall und die darauffolgende Auswechslung des Mittelblockers Luka Strugar die Mannschaft aus dem Tritt, wodurch dieser Satz an Rottenburg ging. Im Tiebreak machte sich dann die größere Routine und die Eingespieltheit des Rottenburg-Teams bemerkbar und man verlor den Satz und das Spiel mit 15:10.
Im Spiel um Platz 3 gegen den Nordbaden-Meister Bühl, der mit Spielern aus dem Bundesliga-Kader antrat, verlor man den 1. Satz knapp mit 25:22. Mit unbändigem Kampfgeist gelang es, das Spiel noch offen zu halten und den 2. Satz für sich zu entscheiden und damit einen Tiebreak zu erzwingen. Hier führte man gar mit 8:6, bis der beste Bühler Hauptangreifer mit einer Sprungaufschlagserie zum 12:8 vorlegte. Bis zum 10:12 konnte der USC noch aufholen, konnte dann aber das Steuer nicht mehr herumreißen.
Auch wenn vielleicht die Enttäuschung über das Nichterreichen der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft überwiegte, so ist die Platzierung umso höher zu bewerten, wenn man bedenkt, dass Konstanz in dieser Mannschaftsaufstellung nur ein gemeinsames Training hatte und zudem die jüngste Mannschaft im Wettbewerb stellte. Fast alle Spieler dürfen noch die nächsten 2 Jahre in dieser Alterskategorie spielen, was, sofern alle dabei bleiben, Hoffnung für die Zukunft gibt.
Einen großen Anteil am Erfolg der Mannschaft ist natürlich auch unserem Coaching-Team Marcus und Nicolas geschuldet, die ruhig und kompetent die Mannschaft betreuten und motivierten.

Für den USC spielten:
Tobias Ettl, Nicolas Hartung, Aljoscha Gäbler, Yannick Kempe,
Ole Lepp, Ott, Peter, Vincent Schmidt (USC Konstanz)
Linus Engelmann, Lennart Heckel (Volley Young Stars Friedrichshafen)
Lukas Baumgärtner (TV Radolfzell)
Luka Strugar (TGS Schwenningen)

Coach: Marcus Hornikel, Nicolas Hornikel

USC bereitet sich auf die Beachvolleyball-Saison vor

Die Hallensaison ist gerade erst für alle Teams des USC mit einem mehr als zufriedenstellenden Ergebnis abgeschlossen, schon stehen die Konstanzer Beachvolleyball-Begeisterten in den Startlöchern. Ein besonderes Highlight ist sicherlich die Beachvolleyball-Trainingswoche für Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren, die vom USC Konstanz in Kooperation mit der VHS Konstanz veranstaltet wird – eine perfekte Gelegenheit für alle Youngster, die ihre Skills im Sand verbessern wollen oder einfach mal in diesen tollen Sport reinschnuppern wollen. Dabei wirken mit Marie Bertschinger und Lena Schuh auch zwei Beachvolleyball-erfahrene Spielerinnen der USC-Damen als Trainerinnen mit. Der Kurs findet vom 29. Juli bis zum 2. August 2019 jeweils von 9:30 bis 15:30 Uhr statt und die Anmeldung ist ab sofort über das Formular der VHS Konstanz möglich.

Auch für die aktiven Beachvolleyballer bietet die kommende Saison wie gewohnt viele hochklassige und spannende Turniere auf der schönsten Beachvolleyballanlage der BaWü-Beachtour am Strandbad Horn. Die Wettkampfkategorien reichen dabei von C-Turnieren bis zu A-Turnieren, und auch für Mixed-Teams sind wieder viele Turniere dabei. Beachwart Matthias Dittrich freut sich darauf, den Beginn der Saison am Samstag, 18. Mai mit einem Turnier der Kategorie B-Top für Damen und Herren sowie am Sonntag, 19. Mai mit einem A-Mixed-Turnier einzuleiten. Seit dem gestrigen Sonntag ist die Anmeldung zu den ersten Turnieren über die Homepage Beachvolleyball in Baden-Württemberg möglich. Weitere Infos und eine Übersicht über alle vom USC organisierten Turniere findet ihr auf unserer Seite zum Thema Beachvolleyball.

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Kabooms krönen sich zum zweiten Mal zum südbadischen Meister

Am vergangenen Wochenende wurden die BFS-Meisterschaften des südbadischen Volleyballverbands in Rheinfelden ausgetragen, bei denen sich die besten Mannschaften aus den Ligen Schwarzwald-Bodensee, Hochrhein, Ortenau und Breisgau messen konnten. Die Kabooms durften als Titelverteidiger und amtierender Meister der Landesliga Schwarzwald-Bodensee zum zweiten Mal teilnehmen. Die acht teilnehmenden Mannschaften wurden in zwei Gruppen eingeteilt, um dort in zwei Sätzen (startend bei 7:7) über max. 30 min die Qualifikation fürs Halbfinale auszuspielen.

Da der erste Gegner, der Ligakonkurrent vom TV Rielasingen, nicht erschien, hatten die Konstanzer noch etwas mehr Zeit sich von der ungewohnt frühen Abfahrtszeit zu erholen und nutzten diese, um sich eingehend für das ungewohnte 3-3 System (mindestens 3 Damen anstelle von gewohnten 2) einzuspielen und gleichzeitig auf den kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall der Stammzuspielerin Maike vorzubereiten. Gegen den FT Bodersweiler I legte das Team vom Bodensee wie die Feuerwehr los und ließ dem Team aus der Ortenau nicht den Hauch einer Chance. Durch starke Aufschlagserien stellte man den Gegner vor so große Probleme, dass ihnen nur zwei Punkte im ersten Satz gelangen. Im zweiten Satz stabilisierte sich der Gegner ein wenig, und so gestaltete sich ein etwas ausgeglichenerer Satz, der aber letztendlich auch eindeutig an die Kabooms ging.

Im letzten Spiel der Gruppenphase ging es gegen den TV Waldshut. Den Beginn des ersten Satzes verschliefen die Konstanzer und gerieten demzufolge auch in Rückstand. Auch nach dem Wechsel auf drei Positionen gelang es nicht den Rückstand wieder aufzuholen und somit musste der Satz an die Waldshuter abgegeben werden. Im zweiten Satz entschied das Team um Spielertrainer Johannes gemeinsam, dass man auf jeden Fall um den Sieg spielen wollte, auch wenn das bedeutete, dass die Spielzeit nicht gleichmäßig für alle Spieler aufgeteilt werden konnte. Angriffslustig und motiviert begannen die Konstanzer den zweiten Durchgang, aber auch das Team aus Waldshut war bereit um den Satz zu kämpfen. Mit herunterlaufender Uhr konnten sich die Kabooms einen knappen Vorsprung herausarbeiten und verteidigten diesen, bis die Spieluhr auf Null stand (21:19). Somit war der Einzug ins Halbfinale als Gruppenerster perfekt.

Der Gegner, den es im Halbfinale zu bezwingen galt, war der FSC Erlach. Den Zuschauern wurde ein spannender erster Satz geboten, den, dank starker Aufschläge, guten Angriffen und einer kleinen Schwächephase der Konstanzer letztendlich das Team aus der Ortenauliga für sich entscheiden konnte. Da nun die Spiele über zwei Gewinnsätze ausgetragen wurden, war noch lange nichts verloren. Im zweiten Satz stabilisierte sich die Annahme auf der Seite der USCler, der Block stand besser und der Kampfgeist der Kabooms war nun endgültig geweckt – um jeden Ball wurde bis zum äußersten gekämpft – und folgerichtig ging der Satz an den Bodensee. Die Entscheidung um den Finaleinzug musste somit im Tiebreak fallen. Da, wo die Mannschaft im zweiten Satz aufhörte, machte sie im dritten Satz direkt weiter. Dem Gegner war nun eine gewisse Ratlosigkeit anzusehen, da das Team vom Bodensee sich in einen Rausch spielte und demzufolge auf gegnerischer Feldseite nicht mehr viel funktionierte. Leider kam es in der Schlussphase des Satzes zu einem unglücklichen Vorfall am Netz – nach einem Angriff befand sich der Fuß eines Gegner im Feld der Konstanzer – auf welchem Andi landete und umknickte und verletzt das Feld verlassen musste. Hier nochmal ein Dank an das Schiedsgericht und den Ausrichter für die tolle
Erste Hilfe.

Auch dieser unglückliche Zwischenfall vermochte es dennoch nicht die Kabooms aus dem Konzept zu bringen und das Team spielte sich ins Finale, womit ebenfalls die erneute Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft im September bereits in der Tasche war. Im Finale wartete mit dem FT Bodersweiler I ein bekanntes Gesicht aus der Gruppenphase. So einfach wie in der ersten Begegnung sollte es nicht werden, aber dennoch gelang es auch hier dem Team vom USC Konstanz einen souveränen und ungefährdeten 2:0 Sieg einzufahren. Somit krönten sich die Konstanzer zum zweiten Mal in Folge zum südbadischen Meister und dürfen sich am 14./15.09. im Saarland erneut mit den 20 besten Teams aus Süddeutschland messen.

Davon, dass die Kabooms im Vorfeld von Krankheits- und Verletzungssorgen geplagt waren, und somit Anne zum ersten Mal als Zuspielerin fungierte, war über das Turnier hinweg nichts zu merken – wodurch diese sich folgerichtig auch den Titel als MVP sicherte. Das Team vom USC bedankt sich für die großartige Organisation beim TV Rheinfelden sowie bei allen mitspielenden Mannschaften für die tollen Spiele und die gute Stimmung. Jetzt heißt es die Meisterschaft zu feiern und den Sommer zu genießen.
Es spielten: Andi, Anne, Carina, 2xJan, Jo, Kathi, Markus, Sofia.
Ergebnis:
1.  USC Kaboom Konstanz
2.  FT Bodersweier 1
3.  TV Herdern
4.  FSC Erlach
5.  VC Minseln
6.  TV Rheinfelden
7.  TV Waldkirch

Umkämpfter Sieg im letzten Heimspiel der Saison

USC Konstanz – TSG Blankenloch (23:25, 25:23, 25:23, 25:23) – Im letzten Heimspiel der Saison erwartete der USC Konstanz den Zweitplatzierten TSG Blankenloch. «Wir wollten das letzte Heimspiel unbedingt mit einem Sieg beenden, um so dem Publikum zu danken, dass die ganze Saison hinter uns stand», so Trainer Hornikel.
Der USC startete dann auch sehr konzentriert und diszipliniert in den ersten Durchgang. Schnell erarbeiteten sie sich einen vier Punktevorsprung, der bis zum 20:16 standhielt. In der entscheidenden Phase bereiteten die gegnerischen Aufschläge dem USC aber immer wieder Mühe, weshalb Blankenloch den Satz noch zu ihren Gunsten drehen konnte. Kapitän Sigmund dazu: «Dieser Satzverlust war wirklich unnötig. Wir waren taktisch sehr gut aufgestellt, hatten den Gegner im Griff und vergaben die Chance zur 1:0 Führung durch einige Unkonzentriertheiten.»
In der Satzpause wurden nochmals einige taktische Anpassungen besprochen, was zu Beginn des zweiten Durchgangs jedoch nicht wirklich zu fruchten schien. Schnell lagen die Karlsruher mit 3:6 in Führung. Je länger der Satz aber verlief, desto besser konnten die Konstanzer das gegnerische Angriffsspiel antizipieren und ihrerseits einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Dieser Vorsprung konnte nach mehreren packenden Ballwechseln schlussendlich sicher mit 25:23 zu Gunsten der Konzilstädter nach Hause gebracht werden.
Im folgenden Satz konnten die Konstanzer den Schwung mitnehmen. Auch mehrere Spielerwechsel auf Seiten der Gäste brachte keine Unruhe ins Angriffsspiel des USC, die sich wiederum Punkt um Punkt in Richtung Satzende kämpften. «Die Hauptangreifer der TSG Blankenloch hatten wir größtenteils im Griff, was unser Selbstvertrauen definitiv steigerte und uns in der entscheidenden Phase des dritten Durchganges auch die nötige Ruhe und den verdienten Satzgewinn einbrachte», so Mittelblocker Becker, der einmal mehr mit mehreren Blockpunkten zu überzeugen wusste.
Mit dem Rücken zur Wand starteten die Spieler der TSG Blankenloch in den vierten Satz. Durch druckvolle Aufschläge und Angriffen über die Mitte konnten die Gäste immer wieder Punkten. Die Konzilstädter antworteten darauf ihrerseits mit spektakulären Angriffsschlägen über die Außenpositionen. So kämpften sich beide Mannschaften in einem packenden Spiel in Richtung Satzende. Beim Stande von 23:23 sprang Lukas Hölzl noch einmal in die Höhe und brachte den Spielball am gegnerischen Block vorbei in deren Feld, was dem USC Konstanz den ersten Matchball einbrachte. Dieser wurde nur kurze Zeit später von Diagonalangreifer Lars Hammer verwertet.
Mit diesem Sieg konnten die Konstanzer auf den vierten Tabellenrang vorrücken. Trainer Hornikel dazu: «Es war ein sehr disziplinierter Auftritt unserer Jungs, weshalb der Sieg gegen die favorisierten Blankenlocher vollkommen in Ordnung geht.» Im letzten Meisterschaftsspiel spielt der USC Konstanz in zwei Wochen gegen den bis anhin unangefochtenen Tabellenführer aus Kriftel. «Auch wenn es extrem schwierig wird, so werden wir dennoch alles daransetzen, den Hessen die Meisterfeier etwas versalzen zu können», so Kapitän Sigmund.

Knappe Niederlage gegen den Tabellenzweiten

USC Konstanz – TV Waldgirmes (18:25, 25:12, 19:25, 25:23, 11:15) – Mit einem Sieg gegen den TV Waldgirmes hätte der USC Konstanz am vergangenen Samstag mit einem Punkt Abstand zum Tabellenzweiten aufschließen können. «Auch wenn den Gästen die Favoritenrolle zugesprochen werden konnte, so rechneten wir uns dennoch gute Siegeschancen aus, da wir zu Hause jeweils von einem frenetischen Publikum angefeuert werden und der wieder genesene Hauptangreifer Lars Hammer in den Kader zurückkehren konnte», so Trainer Hornikel.
Der erste Durchgang startete dann auch sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften überzeugten mit einem soliden Sideout-Spiel. Bis zum Stande von 20:19 aus Sicht des USC Konstanz konnte sich kein Team mit mehr als zwei Punkten absetzen. Dann aber verloren die Konzilstädter die Geduld und versuchten, die Punkte mit waghalsigen Angriffsschlägen zu erzwingen, wodurch die Eigenfehlerquote des USC anstieg und der Satz schlussendlich mit 21:25 an den TV Waldgirmes ging.
Wie ein völlig ausgewechseltes Team starteten die Konstanzer in den zweiten Satz. «Durch präzise Aufschläge, ein sehr diszipliniertes Block- Abwehrspiel und eine tiefe Eigenfehlerquote konnten wir den Druck auf den Gegner während des ganzen Durchganges hochhalten. Dieser Satz war bestimmt einer der besten der ganzen Saison», so Kapitän Sigmund. Somit ging die zweite Runde hochverdient mit 25:12 an die Konstanzer.
Wie schon so oft in dieser Saison folgte auf einen hervorragenden Satz ein unerklärlicher Leistungseinbruch. Außenangreifer Lukas Hölzl fasste den dritten Durchgang folgendermaßen zusammen: «Uns unterliefen zwar eine Menge einfache Angriffs- oder Aufschlagfehler und dennoch konnten wir den Satz sehr ausgeglichen gestalten.» Schlussendlich entschied aber ein sehr konstant aufspielender TV Waldgirmes den dritten Satz mit 19:25 für sich. Dabei spielte vor allem der Diagonalangreifer Peter Schlecht ganz groß auf.
Um die Chancen auf einen Sieg zu wahren, mussten nun der USC den vierten Durchgang für sich entscheiden. Dabei kam den Konstanzern zugute, dass der gegnerische Außenangreifer René Martin vom Schiedsgericht nach mehrmaligen negativen Äußerungen für einen Satz vom Spiel ausgeschlossen wurde. Trotz des Ausschlusses eines wichtigen Angreifers auf Seiten der Gäste schien das Angriffsspiel der Konstanzer nur langsam wieder ins Rollen zu kommen. «Wir waren darauf konzentriert, den nun geschwächten Gegner mit präzisen Bällen zu Fehlern zu zwingen, haben aber dabei zu viel Druck aus den Angriffen genommen, sodass die Hessen dennoch gut mithalten konnten», so Sigmund. Erst als Bojan Kordić drei direkte Blockpunkte nacheinander vom Konstanzer Himmel pflückte, konnte sich der USC einen kleinen Vorsprung erarbeiten sich so ins Tie-Break retten.
Dort gelang den Konzilstädtern der bessere Start und führte schnell mit drei Punkten. Der TV Waldgirmes kämpfte sich aber wieder heran und profitierte dabei auch immer wieder von Unkonzentriertheiten der Gastgeber. Gegen Ende des Spieles zeigten die Hessen nochmals auf, weshalb sie zur Top drei der Liga gehören. Trotz teils spektakulären Angriffsbällen auf Seiten des USC Konstanz drehte Waldgirmes den Satz mit einem konstanten Sideout Spiel zu ihren Gunsten und entschied somit das Spiel mit 3:2 Sätzen für sich.
«Dieses Spiel war sinnbildlich für die ganze Saison. Wir zeigen immer wieder, dass wir mit den besten Teams der Liga gut mithalten können. Um aber ganz vorne mitspielen zu können, müssen wir als Team noch etwas reifen. Nichtsdestotrotz konnten wir dem hervorragenden Publikum wieder einmal zeigen, dass wir es gegen jeden aufnehmen können. Beim nächsten Spiel reicht es dann hoffentlich wieder für 3 Punkte!», so Außenangreifer Claudio Kriech. Schon am kommenden Samstag geht es für den USC Konstanz zu Hause um 19.30 Uhr gegen die TSG Blankenloch mit dem nächsten Meisterschaftsspiel weiter. Wir freuen uns dabei über jede Unterstützung!
USC Konstanz: Sigmund, Hornikel, Martin, Kriech, Mundt, Hölzl, Kaltenmark, Kempe, Rodler, Kordić, Becker, Bischof, Hammer, Schlag

USC will auf einen Punkt an den zweiten Tabellenplatz heranrücken

USC Konstanz – TV Waldgirmes (Samstag 16.03.2019, 19:30 Uhr, Schänzlehalle). Nach der starken Leistung und dem Sieg am vergangenen Wochenende ist der USC Konstanz nur noch vier Punkte hinter dem Tabellenzweiten TV Waldgirmes. Wie der Zufall es will ist eben diese Mannschaft aus Waldgirmes am Samstag zu Gast in der heimischen Schänzlehalle. Mit einem Sieg könnte man dementsprechend bis auf einen Punkt an den zweiten Tabellenplatz herankommen. Das Hinspiel mussten die damals mit Verletzungssorgen geplagten USC’ler allerdings mit 3:1 abgeben.
Auch an diesem Samstag fehlt verletzungsbedingt Diagonalangreifer Lars Hammer. Das Trainer-Duo steht trotzdem im nächsten Spiel vor der schwierigen Entscheidung, die richtigen sieben Spieler auf das Feld zu schicken. „Alle Jungs trainieren momentan sehr gut – da gibt es leider auch bittere Entscheidungen für manche Spieler“, so Trainer Zirk.
Das Trainer-Duo Hornikel und Zirk ist sich sicher, dass „wir auch gegen den Tabellenzweiten eine realistische Chance haben, Punkte zu sammeln“. Dafür müsse man sich jedoch laut Hornikel „noch mal deutlich steigern“. Vor allem der starke Diagonalangreifer der Gäste Peter Schlecht bereitete den Konstanzern im Hinspiel ein ums andere Mal Kopfzerbrechen.
Trotz des großen Konkurrenzkampfes ziehen alle gemeinsam an einem Strang, um am Samstag die nächsten drei Punkte am See zu behalten und sich damit einen der oberen Tabellenplätze zu sichern.

USC-Damen vor letztem Auswärtsspiel

FT 1844 Freiburg – USC Konstanz (Samstag, 16. März 2019, 16:00 Uhr). Am kommenden Samstag geht es für die USC-Damen zum letzten Auswärtsspiel der aktuellen Saison nach Freiburg. Das Team kann dabei ohne Druck aufspielen, denn bereits vor zwei Wochen sicherten sich die Damen mit dem 3:1-Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Mannheim die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga. Besonders viele Wechseloptionen stehen Coach Jens Peter Neuberth wieder einmal nicht zur Verfügung, und zusätzlich sind einige der Spielerinnen körperlich nicht ganz fit. «Man merkt, dass wir die komplette Saison mit einem sehr kleinen Kader bestritten haben», so Coach Neuberth zur personellen Situation. Im Hinspiel hatte der USC deutlich mit 3:0 gegen das junge Team gewonnen – in ihrem letzten Heimspiel werden die Freiburgerinnen jedoch sicherlich hoch motiviert sein, den Tabellenersten nochmal zu ärgern. Dennoch ist das Ziel für die USC-Damen um Kapitänin Lena Schuh ganz klar: «Wir wollen unsere Siegesserie fortsetzen und in den letzten beiden Spielen der Saison keinen Punkt abgeben!»

USC rehabilitiert sich nach Heimniederlage gegen TV Rottenburg

TSG G.A. Stuttgart – USC Konstanz (25:22, 18:25, 22:25, 24:26) – Die Vorzeichen hätten besser stehen können. Nach der Niederlagen am vergangenen Wochenende reiste der USC ohne den verletzten Hauptangreifer Lars Hammer, wie auch ohne Außenangreifer Lukas Hölzl und Mittelblocker Bojan Kordić zum Tabellennachbarn nach Stuttgart. Die Konzilstädter starteten dennoch solide ins Spiel und lagen über den Großteil des ersten Satzes mit ein bis zwei Punkten in Front. In der Crunch Time, beim Stand von 19:21 aus Sicht des TSV, brach das Spiel der Konstanzer allerdings zusammen. Viele Eigenfehler im Finish des ersten Satzes bescherten den Landenshauptstädtern den Satzgewinn.
«Uns war von vorne rein klar, dass wir eine top Performance brauchen, um in Stuttgart zu bestehen! Gott sei Dank konnten wir ab Satz zwei unsere Leistung abrufen. Ich denke, wir haben schlussendlich verdient gewonnen!», so Außenangreifer Paul Kaltenmark, der die Gegner mit geschickt geschlagenen Angriffsbällen immer wieder zur Verzweiflung brachte.
Und so konnte der USC basierend auf einem stabilen Annahmeriegel um Heiko Schlag ab Durchgang zwei das Geschehen beherrschen. Starke Blockarbeit von Mittelblocker Marvin Scheller resultierte folgerichtig im Gewinn der Sätze zwei und drei.
Durchgang vier hatte seine eigenen Gesetze. Der USC startete fulminant mit einer 6:1 Führung in den Satz. «Nach der deutlichen Führung waren wir uns vielleicht ein wenig zu sicher», so Kapitän Sigmund, der eine starke Partie bot. Durch kleine Unachtsamkeiten und dadurch resultierende Eigenfehler gelang es den Stuttgartern, sich langsam wieder an die Konstanzer heran zu kämpfen. Mehr noch, die Hauptstädter erspielten sich ihrerseits den ersten Satzball des vierten Durchgangs. In der entscheidenden Phase waren die Konstanzer auf einmal wieder voll da und nahmen die Herausforderung an. Nach dem zwischenzeitlichen Stand von 22:24 glichen sie das Spielgeschehen durch einen starken Block von Claudio Kriech sowie einer spektakulären Abwehraktion von Rodler und Kaltenmark wieder aus. Kurze Zeit später erspielten sie sich ihrerseits den ersten Matchball des Spieles, den sie sogleich verwerteten.
«Dieser Sieg war hart erkämpft, aber schlussendlich verdient! Die Jungs haben trotz der schwierigen Voraussetzungen geliefert und so die Niederlage des vergangenen Wochenendes ein wenig vergessen machen können. Nun geht es darum, den Fokus schnellstmöglich auf den nächsten Gegner zu richten. Denn mit Waldgirmes, dem momentanen Tabellenzweiten, steht ein weiterer schwerer Test vor uns», so Trainer Hornikel. Das Spiel findet am nächsten Samstag um 19.30 Uhr in der Schänzlehalle statt.
USC Konstanz: Sigmund, Hornikel, Kriech, Bischof, Kaltenmark, Schlag, Mundt, Rodler, Kempe, Becker, Scheller, Martin

Die dritte Meisterschaft in Folge für die Kabooms

USC Kaboom – USC Silverkids 2:3 (25:18, 22:25, 20:25, 27:25, 12:15). Nachdem bei den ersten zwei Spieltagen der Rückrunde die maximale Punktausbeute erreicht werden konnte und die Kabooms somit noch immer ohne Punktverlust die Tabelle der Freizeit Landesliga Schwarzwald-Bodensee anführten, kam es zum Lokalderby mit dem vereinsinternen Rivalen und aktuell Tabellenzweiten, den USC Silverkids. Durch den komfortablen Vorsprung von 10 Punkten in der Tabelle war klar, dass ein einziger Punkt im direkten Duell zur vorzeitigen Meisterschaft reichen würde. Aufgrund einiger verletzungs- und urlaubsbedingter Abwesenheiten standen jedoch nur 8 Spieler und Spielerinnen für dieses Vorhaben zur Verfügung. Lautstark angefeuert von den zahlreichen Zuschauern, die erfreulicherweise trotz schönstem Wetter den Weg in die Petershauser Halle fanden, starteten die Kabooms motiviert in das Spiel. Mit druckvollen Aufschlägen stellte man den Gegner von Anfang an vor Probleme in der Annahme und konnte sich so schnell einen Vorsprung erarbeiten. Zu keinem Zeitpunkt geriet dieser nennenswert in Gefahr und so konnte der erste Satz schlussendlich passenderweise auch mit einem Ass gewonnen werden (25:18).
Wer aber dachte, dass der Gegner sich vom Satzverlust beeindrucken lassen würden, der hatte sich getäuscht. So musste das Team um Spielertrainer Johannes Fuchs im zweiten Satz von Anfang an einem Rückstand hinterherlaufen. Kleine Fehler und Probleme schlichen sich ein und der Spielfluss aus dem ersten Satz ging verloren. Erst zur Satzmitte hin stabilisierte sich das Team wieder, die Annahme wurde besser, der Block stand oft goldrichtig und pflückte einige Bälle aus der Luft und somit konnte der Ausgleich zum 18:18 erreicht werden. Es entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Duell, was letztendlich jedoch die Silverkids knapp für sich entscheiden konnten (22:25).
Der dritte Satz verlief ähnlich wie der zweite Satz, Unkonzentriertheit und Nervosität verbreiteten sich zunehmend. Womöglich waren die Spieler in Gedanken doch zu sehr mit der Meisterschaft beschäftigt. So gelang es nicht, den frühen Rückstand aufzuholen und zum ersten Mal in der Saison musste das Team in einem Spiel zwei Sätze abgeben (20:25). Die Silverkids witterten nun die Sensation und warfen alles in die Waagschale, sodass die Kabooms auch im vierten Satz erstmal wieder einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Nach flammenden Ansprachen in den Auszeiten und angetrieben von einem lautstarken Fanblock wehrten sich die Kabooms nun mit allen Kräften gegen die drohende Niederlage und kamen Punkt für Punkt heran. Das Spiel war vor Spannung nicht zu überbieten, kaum einen der Zuschauer hielt es noch auf den Bänken. In den letzten kräftezehrenden und dramatischen Ballwechseln zeigte der Tabellenführer nun die stärkeren Nerven und konnte den Satz für sich entscheiden (27:25). Auch wenn das Spiel noch nicht gewonnen war, stürmte dennoch das ganze Team aufs Feld und feierte, denn nun war klar, dass sich die Kabooms unabhängig vom Ausgang des Entscheidungssatzes zum dritten Mal in Folge zum Meister der Landesliga gekrönt hatten.
Getragen von der Freude über den Titel startete das Team in den letzten Satz und zog bis zum 9:4 davon. Die Kids gaben jedoch nicht auf und drehten das Spiel mit einer Energieleistung gar noch zum Spielgewinn und hatten somit auch etwas zu feiern.

USC Kaboom – Karl Storz Aktiv 3:0 (25:15, 25:21, 25:23). Mit ungewohnter Aufstellung starteten die Kabooms in das zweite Spiel des Tages, so gab der nach Verletzung zurückgekehrte Außenangreifer Domi sein Debüt auf der Zuspielposition. Man merkte den Spielern sowohl das kräftezehrende Fünfsatzduell als auch die noch neue Aufstellung an, und machte es dem Tabellenletzten nicht allzu schwer Punkte zu sammeln. Insbesondere im dritten Satz machte der frischgebackene Meister es sich selbst nochmal schwer und ließ viele Aktionen des Gegners zu, der folgerichtig in Führung ging (18:20). Die Ansprache in der darauffolgenden Auszeit rüttelte jedoch alle wieder wach und somit konnte trotz teilweise durchwachsener Leistung ein klarer 3:0 Sieg eingefahren werden.
„Es ist überragend, dass wir bereits im viertletzten Spiel den Meisterschaftstitel klar gemacht haben. Auch wenn es natürlich ein bisschen schmerzt, das erste Spiel der Saison verloren zu haben, kann ich meiner Mannschaft über die ganze Saison hinweg nur gratulieren und meinen Dank aussprechen“, so das Fazit von Kapitän und Trainer Johannes Fuchs. Auch wenn es jetzt gilt sich auf die Südbadischen Meisterschaften am 31.03. in Rheinfelden vorzubereiten, durfte ein bisschen Spaß im Training an Fasnacht nicht fehlen.
Es spielten: Andi, Carina, Dima, Domi, Jan, Johannes, Maike, Markus, Nadja, (Anna & Kathi als Coach)

USC-Damen kämpfen sich zur Meisterschaft

VSG Mannheim DJK/MVC – USC Konstanz 1:3 (25:15, 29:31, 12:25, 17:25). Nach dem Auswärtsspiel am vergangenen Samstag brachen die Spielerinnen des USC in euphorischen Jubel aus und ließen die Sektkorken knallen. Trotz eines verkorksten Starts in das Topspiel gegen den direkten Favoriten aus Mannheim kämpfte sich das Team zurück und gewann am Ende mit 3:1 – damit sind die USC-Damen uneinholbar auf dem ersten Tabellenplatz der Oberliga Baden und können sich schon drei Wochen vor Ende der Saison über die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga freuen.
Der Start ins Spiel verlief aus Konstanzer Sicht alles andere als optimal. Die druckvollen Aufschläge und die gute Block-Feldabwehr der Gegner stellte den USC vor eine ungewohnte Herausforderung, mit der das Team zunächst nicht umgehen konnte. Einige Abstimmungsprobleme und mangelnder Druck im Angriff führten dazu, dass die Mannheimer Punkt für Punkt bejubeln konnten. So waren die USC-Damen zum ersten Mal in der Saison mit einem sehr deutlichen Verlust des ersten Satzes konfrontiert (15:25).
Das wollte das Team jedoch definitiv nicht auf sich sitzen lassen, denn immerhin befand man sich im entscheidenden Spiel um die Meisterschaft und hatte sich schon auf der langen Anreise im Mannschaftsbus stimmungstechnisch voll auf das Spiel eingestellt. Entsprechend schwor Coach Jens Peter Neuberth in der Satzpause das Team darauf ein, deutlich an der Qualität der einzelnen Aktionen zu arbeiten, um mehr ins eigene Spiel hinein zu finden und den Gegner stärker unter Druck setzen zu können. Deutlich konzentrierter gingen die Spielerinnen in den zweiten Satz, der sich zu einem Schlagabtausch auf Augenhöhe entwickelte. Insbesondere in der intensiven und nervenaufreibenden Schlussphase kämpften beide Teams um jeden Ball und die Mannheimerinnen wehrten einige Satzbälle des USC ab, bis beim Stand von 30:29 aus Konstanzer Sicht dann endlich der Befreiungsschlag gelang – Damit stand es ausgeglichen in Sätzen.
Nun stand das Momentum deutlich auf Seite der Konstanzer, die den Schwung direkt mit in den dritten Satz nehmen konnten. Dieser Satz entwickelte sich spiegelbildlich zum ersten Satz: Der USC brachte den Gegner mit druckvollen und platzierten Aufschlägen ein ums andere Mal in Bedrängnis und provozierte dadurch viele Eigenfehler auf Seite der Mannheimerinnen, zudem konnten durch die starke Blockarbeit der Mittelblockerinnen Marie Bertschinger und Eva Dubbins auch einige direkte Blockpunkte gefeiert werden. Beim Gegner lief nun gar nichts mehr rund und der Satz ging mit 25:12 deutlich an den USC. Im vierten Satz ließen die USC-Damen, die nun endgültig den eigenen Rhythmus im Spiel gefunden hatten, nichts mehr anbrennen. Mannheim gab sich nicht auf und kämpfte nach wie vor um jeden Punkt, doch die USC-Damen ließen sich dadurch nicht mehr aus der Ruhe bringen und versenkten viele Angriffe eindrucksvoll im gegnerischen Feld, sodass auch dieser Satz am Ende deutlich zu Gunsten des USC ausging (25:17).
„Wir sind alle überglücklich, dass wir bereits jetzt die Meisterschaft klar machen konnten!“ freute sich Kapitänin Lena Schuh nach dem Spiel. Auch Coach Jens Peter Neuberth war sichtlich zufrieden und jubelte mit seinem Team über den Sieg: „Die Mädels haben heute Nerven und Moral bewiesen und gezeigt, dass sie auch gegen einen starken Gegner bestehen können – auch wenn der Start ins Spiel echt Nerven gekostet hat!“
Am kommenden Wochenende steht für das Team bereits das nächste Heimspiel gegen den TB Bad Krozingen an (Samstag, 9. März 2019, 19:00 in der Pestalozzihalle). Der Anspruch des Teams für die letzten Spiele ist ganz klar, trotz des bereits erreichten Ziels der Meisterschaft die Siegesserie bis zum Ende der Saison aufrecht zu erhalten.
USC Konstanz: Ambrosius, Bertschinger, Dubbins, Hummel, Kornblum, Lovric, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens