USC Konstanz sichert sich Vizemeisterschaft

SSC Karlsruhe 2 – USC Konstanz 0:3 (24:26, 18:25, 19:25) – Mit einem deutlichen 3:0-Auswärtserfolg verabschieden sich die Konstanzer Volleyballer von der anstrengenden Regionalligasaison. Für die Gastgeber aus Karlsruhe hatte das Spiel keinerlei Bedeutung mehr, da die Reserve des zukünftigen Zweitligateams bereits vor dem letzten Spieltag sicher abgestiegen war. „Man hat schon gemerkt, dass die Spannung auf beiden Seiten etwas gefehlt hat. Das Spiel war sicher kein absoluter Volleyball-Leckerbissen“, meinte Spielertrainer Philipp Röhl nach dem Spiel. Besonders die Personalsituation machte den Gästen ordentlich zu schaffen. Mit nur acht Spielern trat der USC Konstanz die Auswärtsfahrt nach Karlsruhe an. Während sich die Jugendspieler mit anderen Mannschaften im Einsatz befanden, verletzte sich Libero Jonathan Rodler Mitte der Woche im Training. Auch Außenangreifer Heiko Schlag meldete sich kurz vor dem Spiel krank.

Im ersten Satz erspielte sich der USC Konstanz eine deutliche Führung, nur um diese einige Eigenfehler später wieder herzuschenken. Trotzdem ließen sich die Spieler um Kapitän Marvin Scheller von diesem Rückschlag nicht aus der Ruhe bringen und schafften mit 26:24 den ersten Satzgewinn. Im zweiten Satz ging der USC deutlich konzentrierter zu Werke. Dank gutem Aufschlagspiel setzte man den SSC Karlsruhe gehörig unter Druck ließ den Gegner nicht zur Entfaltung kommen. Folgerichtig ging daher der zweite Satz ebenfalls an den USC Konstanz. Da auch in Satz drei die Annahme der Gäste trotz Fehlen des Liberos immer stabiler wurde, kamen die Karlsruher auch nicht zurück ins Spiel und ergaben sich ihrem Schicksal.

Mit dem 3:0-Sieg landet der USC letztlich punktgleich mit dem Meister SG MADS Ostalb auf dem zweiten Tabellenplatz der Regionalliga Süd. „Dieses Jahr hat uns als Spielertrainer und als Team sehr viel abverlangt. Dass wir uns trotz aller Schwierigkeiten den Vizemeistertitel sichern konnten ist alle Ehre wert“, zieht Philipp Sigmund ein positives Fazit. Der zweite Platz würde höchstwahrscheinlich sogar zum Aufstieg in die 3. Liga reichen, da der Meister von der Ostalb eventuell auf sein Aufstiegsrecht freiwillig verzichtet. „Ob wir dann stattdessen hochgehen, werden wir in den nächsten Tagen besprechen“, sagte Philipp Röhl im Hinblick auf die kommende Woche. „Aber jetzt freuen wir uns erstmal über die erfolgreiche Saison“.

USC Konstanz: Hölzl, Sigmund, Weber, Mundt, Hammer, Schlag, Scheller, Röhl

Letzter Heimspieltag in der Schänzlehalle

USC Konstanz – TSG Blankenloch (Samstag, 11.03.17, 19.30 Uhr, Schänzlehalle) – Nach dem deutlichen 3:0-Erfolg am vergangenen Wochenende sind die Volleyballer des USC Konstanz zurück in der Erfolgsspur. Bei noch zwei verbliebenen Spielen und zwei Punkten Rückstand auf den Tabellenführer SG MADS Ostalb sind die Meisterschaftschancen allerdings eher klein, meint Spielertrainer Philipp Sigmund: „Ich denke nicht, dass sich die Ostälber noch eine Schwächephase erlauben, aber wer weiß, in dieser Saison gab es schon einige Überraschungen.“ Um die Meisterschaftschancen aufrecht zu erhalten müsste erstmal gegen die starken Gäste aus Blankenloch gewonnen werden.

Die Gäste stapeln vor dem Spiel bereits tief und haben sich „aus dem Meisterschaftskampf verabschiedet“, obwohl der Rückstand auf den USC Konstanz nur zwei Punkte beträgt. Gespickt mit einigen ehemaligen Zweitliga-Spielern verspricht die Mannschaft wieder ein starker Gegner zu werden. Das Hinspiel konnte der USC dank gutplatzierter Aufschläge mit 3:1 für sich entscheiden. Dies wird laut Philipp Sigmund auch für das Heimspiel der Schlüssel zum Erfolg sein: „Blankenloch hat einige starke Mittelblocker und versucht häufig über das erste Tempo zu punkten. Wenn es uns gelingt den Druck im Aufschlag hochzuhalten, haben wir große Chancen hier noch mal drei Punkte mitzunehmen.“

Personell sieht es bei den Konstanzern auch richtig gut aus. Bislang gibt es keine Ausfälle zu beklagen und aus der zweiten Mannschaft rückt Mittelblocker Arvid Kuritz noch in den Kader. „Wir können aus dem Vollen schöpfen und wollen uns noch mal mit einem Sieg von unserem Heimpuplikum verabschieden“, gibt Spielertrainer Philipp Röhl die Marschrichtung vor.

USC Konstanz lässt Krise hinter sich

USC Freiburg – USC Konstanz 0:3 (15:25; 21:25; 25:27) – Mit einem deutlichen 3:0-Erfolg beim USC Freiburg lassen die Konstanzer ihre kleine Niederlagenserie hinter sich und klettern in der Tabelle auf den zweiten Tabellenplatz. Spielertrainer Philipp Sigmund konnte die Leistung seiner Mannschaft nach dem Spiel kaum in Worte fassen „Vor dem Spiel haben wir uns in der schlechtesten Phase überhaupt befunden und sind dann förmlich über die Freiburger hinweggerollt. Das zeigt uns, dass wir wirklich auf dem richtigen Weg sind und unsere alte Stärke wiedergefunden haben“.

Im ersten Satz fanden die Gastgeber aus Freiburg fast gar nicht ins Spiel. Mit den druckvollen Aufschlägen der Konstanzer hatte der Annahmeriegel erhebliche Probleme und somit konnte der Zuspieler Heiko Steinkemper kaum sein gewohnt sicheres Passspiel aufziehen. Ein ums andere Mal unterliefen dadurch den Freiburger Angreifern Fehler um Fehler. Vor allem die Rückkehr von Lukas Hölzl schien der Mannschaft mehr Halt und Selbstvertrauen zu geben.

Auch im zweiten Satz knüpfte der USC Konstanz nahtlos an die Leistung vom ersten Satz an. Mit 17:5 führten die Volleyballer vom Bodensee bereits, bevor sich die Gastgeber wieder zurück in den Satz kämpften. Die Aufholjagd startete allerdings zu spät und so konnte der USC Konstanz auch den zweiten Satz für sich entscheiden. „Wir haben die Freiburger richtig unter Druck gesetzt. Leider ist uns das Spiel ab Mitte des zweiten Satzes etwas entglitten“, sagte Sigmund. Denn im dritten Satz unterliefen den Konstanzern einige unnötige Fehler und brachten den Gastgeber zurück ins Spiel.Ein wahrer Schlagabtausch entwickelte sich daraufhin in der Unisporthalle – erneut mit dem besseren für den USC Konstanz. Mit 27:25 wurde der dritte Satz gewonnen.

Sigmund zeigte sich nach der tollen Leistung seiner Mannschaft mehr als stolz: „Trotz der Negativ-Erlebnisse in den letzten Wochen haben wir auch im dritten Satz ordentlich dagegen gehalten und somit auch verdient gewonnen“. Mit dem Sieg zogen die Konstanzer nun wieder an der TSG Blankenloch vorbei, die am kommenden Samstag in der Schänzlehalle zu Gast ist.

USC Konstanz: Rodler, Sigmund, Weber, Hammer, Weisigk, Mundt, Schlag, Engelmann, Hölzl, Scheller, Röhl

Mit Vollgas in den Meisterschaftsendspurt

USC Freiburg – USC Konstanz (Sa, 04.03.17, 19.30 Uhr Sportuni Freiburg HS 1) – Nach zuletzt drei deutlichen Niederlagen in Folge wollen die Konstanzer Volleyballer am Samstagabend in Freiburg zurück in die Erfolgsspur finden. Besonders die Art und Weise wie die letzten Ligaduelle verloren gingen, verursachte bei den Trainern einiges an Kopfzerbrechen. Spielertrainer Philipp Röhl appelliert daher an seine Mannschaft nicht die gleichen Fehler wie in den letzten Wochen zu machen: „Wir haben einfach unser Spiel nicht mehr so durchgezogen wie noch in der Hinrunde und dabei unsere Breakchancen nicht genutzt. Und dann verlierst du halt in einer so ausgeglichenen Liga drei Spiele in Folge“. Nach der bitteren Heimniederlage gegen den Tabellenletzten Rottenburg sind alle Spieler nun auf Wiedergutmachung aus. „Die Art und Weise wie wir die letzten zwei Wochen trainiert haben, gibt uns durchaus Anlass zur Hoffnung“, zeigt sich Spielertrainer Philipp Sigmund zuversichtlich. Endlich kam der in den letzten Wochen fehlende Biss zurück und der Mannschaft merkt man an, dass sie die letzten drei Spiele noch erfolgreich bestreiten wollen.

Gegen den USC Freiburg steht nun nach längerer Abwesenheit auch Außenangreifer Lukas Hölzl wieder zur Verfügung. Philipp Sigmund freut sich schon auf das Mitwirken des Außenangreifers: „Lukas wird uns mit seiner Größe und Erfahrenheit noch mal verstärken und gibt uns noch mal eine zusätzliche Option auf Außen“.

Mit einem Sieg gegen die Gastgeber würde der USC Konstanz weiterhin an der Tabellenspitze dranbleiben und somit weiterhin im Meisterschaftsrennen mitmischen. Da die Freiburger jedoch nur zwei Punkte zurückliegen, ist bei einer Niederlage sogar ein Abrutschen auf den sechsten Tabellenplatz möglich. Dies wollen die Konstanzer Volleyballer mit einer klaren Leistungssteigerung um jeden Preis verhindern.

USC Konstanz ist auf Wiedergutmachung aus

TSV G.A. Stuttgart – USC Konstanz (11.02.17, 20.00 Uhr, Allianzsporthalle) – Nach der herben 0:3-Klatsche in Ludwigsburg sind die Volleyballer des USC Konstanz darauf bedacht beim kommenden Auswärtsspiel in Stuttgart wieder in die Erfolgsspur zu finden. Das Hinspiel konnte in der heimischen Schänzlehalle knapp mit 3:2 gewonnen werden. „Wir dürfen uns mal wieder nicht von der Tabellensituation blenden lassen“, sagte Spielertrainer Philipp Sigmund über die achtplatzierten Stuttgarter. „In dieser Liga zeigt sich jedes Wochenende aufs Neue das alle Mannschaften eng beieinander liegen und jeder jeden schlagen kann“, so Sigmund weiter.

Der Respekt vor der Heimmannschaft ist also groß, zumal im Stuttgarter Kader sich einige ehemalige Zweitligaspieler befinden. Für den USC Konstanz wird es in diesem Spiel vor allem darauf ankommen wieder eine gewisse Lockerheit in das eigene Spiel zu bringen, sowie den Gegner mit gezielten Aufschlägen unter Druck zu setzen.

Die Personalsituation der Konstanzer ist weiterhin unbefriedigend. Die erfahrenen Außenangreifer Lukas Hölzl und Rafael Dürr können aus beruflichen Gründen die Reise nicht antreten. Außerdem haben einige Spieler aufgrund von kleineren Blessuren in dieser Woche nur reduziert trainieren können. „Die Situation ist nach wie vor mit unserem kleinen Kader durchaus nicht leicht“, zeigte sich Spielertrainer Philipp Röhl besorgt, „allerdings sind wir zu Recht Tabellenführer und das allein sollte für genügend Selbstvertrauen sorgen“. Mit einem Sieg in Stuttgart würden die Spieler vom Bodensee einen weiteren Spieltag an der Tabellenspitze bleiben und somit ihrem Ziel der Meisterschaft näher kommen.

Herren I festigt die Tabellenführung

USC Konstanz – SV Fellbach II 3:0 (25:22, 25:21, 25:23) – Nach der 0:3-Hinspielniederlage der Konstanzer gegen die Reserve der Zweitliga-Mannschaft aus Fellbach gelang am vergangenen Samstag die Revanche. In der gutgefüllten Wollmatinger Halle mussten die Konstanzer nur auf die Youngsters Linus Engelmann und Julian Weisigk verzichten. Dafür rückten Lukas Hölzl, Rafael Dürr und Jugendspieler Frank Sailer in den Kader.

Der USC Konstanz startete konzentriert in die Partie und konnte sich mal wieder auf seinen starken Block-Abwehr-Verbund verlassen. Besonders auf die zwei stärksten Angreifer des Gegners hatte man sich dank Videostudium gut eingestellt. „Wir haben dem Diagonalangreifer Leptin seine Lieblingsschlagrichtung genommen und ihn damit gar nicht ins Spiel kommen lassen“ wusste Spielertrainer Sigmund zu berichten. Auch den sonst so starken Mittelangreifer Sellner „hatten wir weitestgehend im Griff“. Allerdings unterliefen den Gastgebern ein paar Aufschlagfehler zu viel, so dass sich ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte. Der erste Satz ging dank einer kleinen Leistungssteigerung dann an den USC Konstanz.

Im zweiten Satz spielte der USC dann weiter konzentriert auf und erarbeitete sich schnell eine kleine Führung, die man bis zum Ende des Satzes auch nicht mehr abgab. „Wir müssen unseren Spielern durch die Bank ein großes Kompliment machen. Wir können uns jederzeit auf alle verlassen und jeder erledigt seine Aufgaben auf dem Feld gewissenhaft“, zeigte sich Spielertrainer Röhl zufrieden.

Der letzte Satz startete dann denkbar schlecht: Mit 2:7 lagen die Konstanzer bereits zurück, ehe Philipp Sigmund dann für Jens Weber im Zuspiel übernahm. Punkt für Punkt kämpften sich die Gastgeber zurück in den Satz und konnten dann sogar in Führung gehen. Der gut aufgelegte Lars Hammer beendete dann das Spiel mit einem krachenden Diagonalangriff zum 3:0-Heimsieg. Dabei profitierten die Konstanzer vor allem von der schlechten Personalsituation der Gäste. Bei Fellbach fehlten der erste Zuspieler, sowie der beste Außenangreifer, wodurch die Gäste keinerlei Wechseloptionen hatten und ihnen das im Laufe des Spiels auch das Genick brach.

USC Konstanz: Sailer, Hammer, Dürr, Hölzl, Mundt, Schlag, Weber, Sigmund, Scheller, Rodler, Kempe, Röhl

USC Konstanz vor Spitzenspiel in ungewohnter Halle

USC Konstanz – SV Fellbach II (Samstag, 21.01.17 19:30 Uhr, Achtung: Wollmatinger Halle!) – Am kommenden Samstag ist die Zweitliga-Reserve des SV Fellbach zu Gast am Bodensee und mal wieder kommt es in der knappen Regionalliga zu einem Spitzenspiel. Seit dem letzten Spieltag sind die Konstanzer nämlich wieder Tabellenführer – mit vier Punkten Vorsprung vor den drittplatzierten Fellbachern.

Der Gegner aus Stuttgart sollte abermals eine sehr harte Nuss für die Gastgeber werden, denn das Hinspiel wurde glatt mit 0:3 verloren. „Fellbach hat durchweg sehr große und blockstarke Spieler, was uns damals enorme Probleme bereitet hat“, erinnert sich Spielertrainer Philipp Sigmund. Trotzdem zeigt sich Sigmund zuversichtlich was das kommende Heimspiel angeht: „Wir waren beim dritten Spiel in der Hinrunde sicherlich noch nicht so eingespielt und abgezockt wie wir das inzwischen sind. Mit unseren lautstarken Zuschauern haben wir außerdem noch einen weiteren Pluspunkt auf unserer Seite“. Die Konstanzer haben also noch eine Rechnung mit den Fellbachern offen und könnten mit einem Sieg die Verfolger etwas distanzieren.

Das Personalkarussel auf Seiten der Konstanzer dreht sich vor dem Spieltag aber mal wieder in höchster Geschwindigkeit. Die Jugendspieler Linus Engelmann und Julian Weisigk werden am kommenden Wochenende, durch ihr Doppelspielrecht für die Youngsters Friedrichshafen, in der zweiten Bundesliga aufschlagen. Dafür rücken die alten Hasen Rafael Dürr und Lukas Hölzl höchstwahrscheinlich nach. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter Zuspieler Philipp Sigmund: „Philipp konnte die Woche das erste Mal seit langem schmerzfrei trainieren – wir hoffen sehr, dass er bis Samstag fit wird“, wusste Spielertrainer Philipp Röhl zu berichten.

ACHTUNG: Das Spiel findet ausnahmsweise nicht in der Schänzlehalle statt. Austragungsort ist die Wollmatinger Halle in der Schwaketenstraße.

USC Konstanz erobert Tabellenführung zurück

TSG Heidelberg-Rohrbach – USC Konstanz 0:3 (20:25; 21:25; 17:25) – Die Sorgenfalten auf Seiten der Konstanzer waren vor dem schwierigen Auswärtsspiel gegen Heidelberg deutlich tiefer als sonst. Zwar hatte man in den ersten Januarwochen sehr gut trainiert, doch die studienbedingte Abwesenheit von Außenangreifer Lukas Hölzl nahm dem eh schon kleinen Kader die Variabilität. Dass zu allem Überfluss Spielertrainer und Zuspieler Philipp Sigmund verletzungsbedingt nicht antreten konnte, machte die Aufgabe Auswärtssieg umso schwerer. Trotz der schlechten Personalsituation kamen die Konstanzer gut ins Spiel: mehrere gelungene Abwehr- und Angriffsaktionen mündeten in einem kleinen Zwei-Punkte-Vorsprung. Aber die Heidelberger, bei denen verletzungsbedingt ebenfalls zwei Spieler fehlten, hielten gut dagegen und konnten häufig über Ihre Mittelblocker punkten. Am Ende des Satzes spielte der USC jedoch seine ganze Abgeklärtheit aus und machte fünf Punkte in Folge zum Satzgewinn.

Auch im zweiten Satz hielten die Gastgeber aus Heidelberg das Spiel lange Zeit ausgeglichen. Mit einer glücklichen Schiedsrichterentscheidung beim Spielstand von 20:19 aus Sicht der Konstanzer war der Widerstand der Heidelberger gebrochen. Wieder zogen die Männer um Kapitän Marvin Scheller zum Ende des Satzes davon und entschieden diesen folgerichtig für sich. „Man muss besonders Jens Weber für sein hervorragendes Spiel loben“ sagte ein glücklicher Philipp Sigmund. „Er hat diese Saison noch nicht ganz so viele Einsätze gehabt und heute seine Aufgabe bravurös erledigt“.

Im dritten Durchgang zog der USC Konstanz nochmals das Tempo an und gewann somit klar mit 3:0. Nach dem deutlichen Auswärtserfolg stehen die Jungs vom Bodensee nun nach einem Spieltag Pause wieder an der Tabellenspitze. In der nächsten Woche ist dann der drittplatzierte SV Fellbach zum Spitzenspiel zu Gast in der Wollmatinger Halle.

USC Konstanz: Weisigk, Weber, Engelmann, Hammer, Mundt, Schlag, Scheller, Rodler, Röhl

USC zu Gast in Heidelberg

TSG Heidelberg-Rohrbach – USC Konstanz (Samstag, 14.01.17, 20 Uhr) – Vor Jahresfrist mussten sich die Konstanzer Volleyballer dem alten und neuen Tabellenführer SG MADS Ostalb noch knapp mit 2:3 geschlagen geben. Im ersten Spiel des neuen Jahres ist das Team um die Spielertrainer Philipp Sigmund und Philipp Röhl nun zu Gast beim Tabellenvorletzten aus Heidelberg.

Bei diesem Duell sollten die Konstanzer eigentlich deutlich favorisiert sein. Das Hinspiel wurde vom USC Konstanz noch deutlich mit 3:1 gewonnen, doch Röhl warnt seine Mannschaft vor dieser Begegnung: „Wir haben es schon so oft gesagt und auch am eigenen Leib gespürt – in dieser knappen Liga kann jeder jeden schlagen und daher interessiert uns der Tabellenplatz von Heidelberg nicht wirklich“.

Erschwert wird das Unterfangen Auswärtssieg vor allem durch die personelle Lage. Die Heidelberger haben einerseits ihren kompletten Kader angekündigt, wohingegen beim USC doch einige Fragezeichen hinter einigen Spielern stehen. Besonders schwer könnte ein Ausfall von Zuspieler Philipp Sigmund wiegen. Sigmund selbst kann auch noch keine Prognose für das Spiel geben: „Ich konnte die letzten zwei Wochen gar nicht trainieren und ob es dann Sinn macht am Samstag direkt zu spielen wird sich zeigen“. Dafür ist Diagonalangreifer Lars Hammer wieder vollständig von seinem Mittelhandbruch genesen und steht zu 100 % zur Verfügung.

USC Konstanz verliert Spitzenspiel knapp

USC Konstanz – SG MADS Ostalb 2:3 (29:31, 22:25, 25:17, 25:22, 11:15) – Das Spitzenspiel am Samstagabend hatte seinen Namen redlich verdient – schon im ersten Satz entwickelte sich ein wahrer Schlagabtausch um die Tabellenspitze zwischen den beiden Teams. Dank einiger guter Abwehrsituationen und einem abgeklärten Spiel sicherten sich die Gäste von der Ostalb folgerichtig den ersten Satz mit 29:31.

Im zweiten Satz funktionierte dann auf einmal gar nichts mehr beim USC Konstanz. Vor allem die sonst so starke Annahme um Libero Jonathan Rodler kam ein ums andere Mal in ungewohnte Schwierigkeiten. Doch wie so oft in der Saison zeigten die Gastgeber eine sehr gute Moral. „Wenn man zuhause 0:1 hinten liegt und dann im zweiten Satz mit 5:16, dann sind das eigentlich Vorzeichen für einen miserablen Abend“, stellte Philipp Sigmund fest. „Und doch haben wir uns wieder ran gekämpft und dann letztlich nur knapp den zweiten Satz abgegeben – wir können wieder stolz auf unsere Leistung sein.“

Dass die Konstanzer stolz auf sich sein können liegt vor allem an der Leistung in den Sätzen drei und vier. Trotz des unglücklichen 0:2 Satzrückstandes kämpfte sich das Team zurück in die Partie und die Spieler waren nun deutlich wacher in allen Aktionen. „Wir haben wieder vermehrt den Volleyball gespielt den wir uns vorstellen und diese Sätze dann auch gewonnen“ so Philipp Röhl. Im gesamten Spiel machte sich das Fehlen einiger Akteure bemerkbar. Zwar halfen die ehemaligen Spieler Rafael Dürr, Lukas Hölzl und Markus Dürnay aus, aber „man hat schon gemerkt, dass allen ein bisschen die Eingespieltheit mit dem Team gefehlt hat“, sagte Sigmund.

Im Tiebreak spielten die Gäste dann aber all ihre Erfahrung aus und haben laut Röhl „dann letztlich doch verdient gewonnen“. Damit ist die Tabellenführung wieder futsch. Der USC Konstanz liegt nun punktgleich mit dem neuen und alten Spitzenreiter SG MADS Ostalb auf dem zweiten Tabellenplatz der Regionalliga.

USC Konstanz: Dürr, Hölzl, Schlag, Mundt, Rodler, Scheller, Sigmund, Weber, Dürnay, Hammer, Röhl