USC-Damen bleiben ungeschlagen

Ganz nach dem im Vorfeld angepriesenen Motto: „Konstanz zeigt Konstanz“ siegten die USC-Oberliga Damen am Samstagabend vor heimischem Publikum in der Schänzlehalle mit einem deutlichen 3:0 gegen den Mitaufsteiger ASC Mannheim-Feudenheim. Ohne die Jugendspielerinnen Johanna Slowik und Eva Dubbins konnten die Trainer trotzdem auf einen Kader von zwölf Spielerinnen zurückgreifen.
Im ersten Satz startete die Mannschaft um Trainer Philipp Röhl und Marie Dinkelacker, welche diesmal das Team wieder im Mittelblock verstärkte, zögerlich und etwas schläfrig ins Spiel. Fehlende Absprachen im Spielaufbau, wenig Durchsetzungskraft im Angriff und eine Reihe Aufschlagfehler führten zu einigen Punkten Vorsprung für die Gäste. Die USC Damen fanden im Laufe des Satzes jedoch besser ins Spiel und erarbeiteten sich vor allem durch eine starke Annahme ein variables Angriffsspiel, sodass sich die Mittelblockerinnen immer wieder gegen die gegnerische „Abwehr-Gummiwand“ durchsetzen konnten. Es gelang den Satz zu drehen und mit 25:21 ging dieser letztlich an den USC.
Im zweiten Satz spielten die Volleyballerinnen vom See von Beginn an ihre Überlegenheit aus. Der erhöhte Druck durch platzierte Aufschläge der Konstanzerinnen sorgte für erhebliche Probleme beim Spielaufbau der Gegner, sodass auch im Angriff wenig Gegenwehr erfolgte. Shirin Weber und Britta Steffens blockten alles Übrige und so hieß das Ergebnis nach kurzer Zeit 25:14 für den USC. Ein Schockmoment ereignete sich Ende des zweiten Satzes, als Steffens sich nach dem letzten Punkt das Knie hielt und vom Spielfeld humpelte.
Nach diesem verletzungsbedingten Ausfall wurde im dritten Satz auf das aus der letzten Saison bewährte Zuspiel-Diagonal-Gespann Lorenz/Stapel umgestellt. Saskia Hemm agierte in der neuen Formation auf der Mitte. Der ganze Satz verlief recht ausgeglichen. Trotz einer soliden Abwehrarbeit auf USC-Seite und eindrucksvoller Angriffe einzelner Spielerinnen brachten Konzentrations- und Absprachefehler das Konstanzer Spiel immer wieder aus der Ruhe, sodass sich das Heimteam nicht recht absetzen konnte. „Jede Spielerin trägt mein volles Vertrauen, wenn sie auf dem Feld ist“, begründet Röhl im Nachgespräch seine Taktik. Das Vertrauen zahlte sich aus und gegen Satzende dominierten die USC Damen unter großem Beifall vom Weber-Fanclub und zeigten mit einem knappen 27:25-Sieg im dritten Satz die spielerische Flexibilität der Mannschaft.
Am nächsten Sonntag sind die USC Damen dann auswärts beim aktuell Tabellenvierten USC Freiburg und hoffen dort auf weitere Punkte, bevor es Ende November zum Top-Duell gegen den Tabellenersten TV Heidelberg kommt.
Es spielten: Ambrosius, Dinkelacker, Grieble, Hemm, Hösch, Kornblum, Lorenz, Martersteig, Weber, Schuh, Stapel, Steffens