USC Konstanz vor wichtigem Auswärtsspiel

MTV Ludwigsburg – USC Konstanz (29.02.2020, 19.30 Uhr, Ludwigsburg) – Der USC hat sich endlich nach einem starken Heimauftritt gegen den TV Waldgirmes von einem Abstiegsplatz befreien können. Doch trotzdem ist die Lage noch brenzlig. Besonders das Restprogramm des USC Konstanz mit drei Spielen gegen die Top-Teams der Liga hat es in sich. Nichtsdestotrotz gilt es nun am kommenden Samstag an der starken Leistung anzuknüpfen und die nächsten Punkte beim Viertplatzierten MTV Ludwigsburg einzufahren.

Das Hinspiel verlor man denkbar knapp vor heimischer Kulisse in 2:3 Sätzen. So deutet sich auch zum Rückspiel in der Barockstadt ein enges Spiel an. Auch wenn für Ludwigsburg nach oben hin nicht mehr viel möglich ist, werden sie dennoch versuchen, alle Spiele zu gewinnen. Der MTV hat sich nämlich vor wenigen Wochen am Vorlizensierungsverfahren für die 2. Bundesliga angemeldet und müssten für einen Aufstieg mindestens den 3. Tabellenplatz erreichen.

„Es wird ein schwieriges Spiel, dennoch wäre es für uns super, wenn wir Punkte aus Ludwigsburg entführen könnten, um somit den Abstiegsplätzen weiter zu entkommen“, so USC-Trainer Timo Meßmer. Während den zwei spielfreien Wochen wurde nochmals an den Schwächen aus dem letzten Spiel gearbeitet. Die Trainingseinheiten mussten konsequent genutzt werden, da in den Fasnachtsferien einige Hallen gesperrt waren.

„Wir sind dennoch positiv gestimmt! Außer dem verletzten Mittelblocker Julien Büchner können wir am Samstag auf den kompletten Kader zugreifen“, entgegnete Co-Trainer Hornikel.

USC-Mädels stehen vor Meisterschaft

MTV Ludwigsburg – USC Konstanz (29.02.20, 16 Uhr, Ludwigsburg) – Am Samstag um 16 Uhr melden sich die Damen 1 des USC Konstanz nach zweiwöchiger Fasnachts-Spielpause zurück zum Dienst. Es geht auswärts gegen den Tabellensechsten MTV Ludwigsburg. Wie bereits im Hinspiel wird es ein Doppelspieltag sein, im Anschluss an das Damenspiel muss die erste Herrenmannschaft des USC um weitere Punkte im Klassenerhalt kämpfen.

Die Situation bei den Damen sieht dagegen gänzlich anders aus. „Wir wollen jetzt natürlich keine Punkte mehr abgeben. Die Spielpause hat gut getan, aber jetzt wollen wir nochmal alle Kräfte für den Endspurt mobilisieren! Wir haben nur noch vier Spiele!“, so Mittelblockerin Carla Ambrosius, die noch an einer Schulterverletzung laboriert, am Samstag aber trotzdem dabei sein wird. Auch Felicitas Piossek musste das erste Training der Woche noch krankheitsbedingt absagen, ist aber ebenfalls guter Dinge, dass sie am Wochenende wieder fit ist: „Es ist halb so schlimm, ich freue mich darauf mit den Mädels noch die restlichen Spiele durchzuziehen. Ich hoffe wir finde schnell wieder in unseren Rhythmus.“ Denn der Gegner ist nicht zu unterschätzen. Zuletzt gewannen die Schwäbinnen vier Spiele in Folge, sie können unbeschwert aufspielen und werden sicherlich hoch motiviert sein, dem ungeschlagenen Tabellenführer vom See das Leben so schwer wie möglich zu machen.

„Wir müssen konzentriert ins Spiel gehen. Nach zwei Wochen Spielpause ist es nicht selbstverständlich, dass man einfach so an die Leistung anknüpfen kann. Nach der Weihnachtspause ist uns das gut gelungen, ich hoffe wir können das dieses Mal ähnlich gut machen.“, fasst Trainerin Alina Lupu zusammen. Für den USC Konstanz ist das Spiel tatsächlich ein ganz besonderes. Mit einem Sieg gegen die Heimmannschaft würden die Spielerinnen um Spielführerin Lina Hummel die Meisterschaft bereits drei Spieltage vor Schluss perfekt machen. Trotz einiger Blessuren ist der USC Konstanz daher mehr als motiviert drei weitere Punkte und damit den Aufstieg in die Dritte Liga perfekt zu machen.

USC-Herren wollen Heimsieg landen

USC Konstanz II – SSC Karlsruhe II (Sonntag, 01.03.2020, 16 Uhr, Schänzlehalle) – Rein rechnerisch sind die auf dem letzten Tabellenplatz liegenden Konstanzer Regionalliga-Volleyballer noch nicht abgestiegen. Doch so «ehrlich müssen wir schon zu uns sein, dass das ganz schwierig wird», sagte USC-Trainer Uwe Schneider vor der wichtigen Heimpartie gegen die zweite Mannschaft des SSC Karlsruhe. In den verbleibenden vier Spielen müsste der USC eigentlich alle gewinnen, um überhaupt eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Bei bisher nur einem Sieg in der gesamten Saison ist diese Chance jedoch als sehr gering zu erachten. «Vielleicht nimmt uns das auch etwas den Druck und wir können befreit aufspielen», mutmaßt Schneider.

Die personelle Situation der Konstanzer dagegen hat sich nicht wirklich entspannt. Immer noch fallen einige Spieler aufgrund von kleineren Verletzungen aus und stehen somit am Sonntag nicht zur Verfügung. Somit liegt der Druck eindeutig bei den Gästen, die bei einer Niederlage auch noch mal gefährlich nah an die Abstiegsränge kommen könnten.

Nach dem Spiel gegen Karlsruhe stehen dann noch drei Partien gegen die Top-Mannschaften der Liga an. Die Mission Klassenerhalt haben die Konstanzer zwar noch nicht aufgegeben, jedoch wäre nun ein Sieg am Sonntag definitiv Pflicht.

USC mit Big Points im Abstiegskampf

USC Konstanz -TV Waldgirmes 3:1 (25:18, 25:20, 23:25, 25:21) – Keine leichte Aufgabe hatten die Jungs vom Bodensee am Wochenende vor sich. Zu Gast war der Tabellennachbar aus Waldgirmes. Vor diesem Spiel war klar, sollte der USC als Verlierer aus der Partie hervorgehen wäre der Klassenerhalt fast nicht mehr zu schaffen. „Unsere Spieler wussten genau, wie es um uns steht und dass dieses Spiel das erste Entscheidungsspiel ist, und sind daher voll motiviert in das Match gegangen“, so Co-Trainer Marcus Hornikel. Zu Beginn der Partie entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Einen 9:11 Rückstand drehte der USC nach einer Auszeit in eine 16:15 Führung. Nach einer Aufschlagserie von Mittelblocker Marvin Scheller gewannen die Mannen vom Bodensee den ersten Satz verdient mit 25:18.

Im zweiten Satz ging der USC von Anfang an hoch konzentriert zu Werke und konnte sich so schnell auf 10:5 absetzen und gab diesen Vorsprung bis zum Satzende nicht mehr her. Eine gute Block- und Abwehrarbeit und tolle Angriffsaktionen sicherten den zweiten Satz mit 25:20. Im dritten Satz kamen die Gäste aus Waldgirmes dann besser ins Spiel und Konstanz schaffte es nicht, an die Leistungen der ersten beiden Sätze anzuknüpfen. So rannte der USC von Beginn an einem Rückstand hinterher. Beim Stand von 18:23 warf der USC nochmals alles in die Waagschale. Bis auf 23:24 kämpfte sich der USC heran, ehe die Gäste dann ihren vierten Satzball verwandelten.

Im vierten Satz entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch mit vielen spektakulären Ballwechseln. Kein Team konnte sich bis zum Stand von 10:11 absetzen. Dann aber folgte eine kleine Punkteserie der Gäste aus Waldgirmes zum Stand von 11:14. Es sah alles danach aus, dass der fünfte Satz die Entscheidung bringen musste. Angetrieben vom tollen Publikum schafften es die USC’ler jedoch, den Rückstand in eine 21:18 Führung zu verwandeln. Diesen Vorsprung und damit auch den Sieg ließen sich die Konstanzer nun nicht mehr nehmen und entschieden den vierten Satz mit 25:21 für sich. „Heute hat einfach alles gepasst“, lobte Trainer Meßmer, „jeder hat eine klasse Leistung abgerufen und alles gegeben. Das war heute eine echte Mannschaftsleistung“

Mit diesem Sieg schiebt sich der USC Konstanz vor die Gäste des TV Waldgirmes und steht nun auf dem achten Tabellenplatz, welcher für den Klassenerhalt reichen würde. Noch stehen aber drei schwierige Partien aus. Es bleibt weiter spannend in der 3. Liga Süd.

USC Konstanz: Hornikel, Martin, Sauter, E. Hammer, L. Hammer, Sailer, Rodler, Kempe, Hartung, Kaltenmark, Mundt, Kordic, Scheller

USC-Damen beweisen Klasse

USC Konstanz – Heidelberger TV 3:1 (25:22, 25:18, 23:25, 25:21). Eine hochklassige Partie mit langen Ballwechseln konnten die Zuschauer am vergangenen Samstag in der Schänzlehalle erleben, als die erste Damenmannschaft des USC den Heidelberger TV nach rund 90 Minuten mit 3:1 bezwang. Die körperlich deutlich überlegenen Heidelbergerinnen zeigten eine stabile und kämpferische Leistung und verlangten den Gastgeberinnen einiges ab. Trainerin Alina Lupu konnte bis auf Leonie Stapel, die aufgrund ihres Studiums verhindert war, auf den gesamten Kader zurückgreifen. „Wir sind dieses Mal richtig gut in das Spiel gestartet. Leider konnten wir das Tempo nicht ganz halten. Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Die Mädels haben auch in schwächeren Phasen gut reagiert und sich immer wieder zusammen gerissen.“, fasst die gebürtige Rumänin das Spiel zusammen.

Der Spielverlauf zeigte eben dieses Auf und Ab. 5:0 steht es gleich zu Beginn des ersten Satzes für den USC. Doch Heidelberg schüttelt die anfängliche Unsicherheit schnell ab und bleibt bis 19:18 immer in Schlagdistanz. Dank eines variablen und klugen Spielaufbaus durch Zuspielerin Britta Steffens auf Konstanzer Seite geht der erste Satz trotzdem mit 25:22 an den Tabellenführer. Der zweite Durchgang startet ebenfalls ausgeglichen, die Gäste aus Heidelberg haben Schwierigkeiten mit den starken Aufschlägen der Konstanzerinnen, machen dies jedoch durch clevere und druckvolle Angriffe über die Außenpositionen wett. Vor allem die junge Konstanzerin Johanna Slowik, die an diesem Wochenende in die Startformation gerückt ist, fällt nun immer wieder durch harte Angriffe und starke Blockaktionen über die Mitte auf. Libera Tena Lovric organisiert die Annahme und ermöglicht so ein konzentriertes Spiel in allen Bereichen. Das trägt Früchte – der Satz geht klar mit 25:18 an die Damen vom See.

Nun zeigt sich jedoch, was Trainerin Lupu andeutete: Es schleichen sich leichtsinnige Fehler ein, die langen Ballwechsel der letzten zwei Sätze fordern ihren Tribut. Ein Rückstand von 3:11 ist die Folge. Die Mannschaft um Spielführerin Lina Hummel kämpft sich auf 12:12 ran, führt sogar kurz mit 17:16, muss sich am Ende von Durchgang drei jedoch trotzdem mit 23:25 geschlagen geben. Im vierten Satz zeigen sich die Konzilstädterinnen jedoch wieder gewohnt kämpferisch und positiv und bleiben trotz erneutem Rückstand von 0:5 ruhig und konzentriert. Schon bei 6:6 sind die Teams wieder auf Augenhöhe, bis zum 16:17 bleibt es eine Partie auf Augenhöhe, bevor Außenangreiferin Lena Schuh mit mehreren klugen und variablen Angriffen ihrer Mannschaft den entscheidenden Vorteil zum 25:21 verschafft. „Das Spiel war teilweise auf richtig gutem Niveau. Der hohe Block der Heidelbergerinnen hat uns anfangs vor eine Herausforderung gestellt. Da mussten wir erstmal eine Lösung finden.“, resümiert sie nach dem Spiel. Auch Johanna Slowik, die ihre bisher beste Saisonleistung gezeigt hat, ist zufrieden: „Es war wichtig, dass wir nach dem verlorenen Satz wieder zurück zu unserem Spiel gefunden haben. Wir haben jetzt zwei Wochen Spielpause, die tut uns sicher allen gut.“ Erst am 29.2. müssen die Damen zum vorletzten Auswärtsspiel beim MTV Ludwigsburg wieder ran.

Für den USC spielten: Schuh, Piossek, Hummel, Steffens, Welsch, Zametica, Slowik, Lovric, Ambrosius

Abstieg für Regionalliga-Volleyballer besiegelt

USC Konstanz II – SV Fellbach II 2:3 (18:25, 25:14, 23:25, 25:18, 13:15) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz hat es auch gegen die Tabellennachbarn des SV Fellbach nicht für einen Sieg gereicht. Damit warten die Konstanzer weiterhin auf den ersten Heimsieg der Saison.

Die Ausgangslage hätte vor dem Spiel gegen die Fellbacher kaum schlechter sein können. Der etatmäßige Zuspieler Tobias Schenk war aufgrund einer gelb-roten Karte vom vergangenen Spiel für diese Partie gesperrt. Außerdem fehlten, neben dem aus beruflichen Gründen verhinderten Sebastian Fauser, auch die Außenangreifer Steffen Iberl und Philipp Röhl wegen einer Erkältung. „Unsere Mannschaft hat sich im Prinzip von alleine aufgestellt“, sagte USC-Trainer Uwe Schneider nach dem Spiel.

Im ersten Satz machte sich so das Fehlen einiger Spieler doch deutlich im Konstanzer Spiel bemerkbar. Einige Abstimmungsprobleme führten so zu einem ungefährdeten Satzerfolg für die Gäste aus der Landeshauptstadt. Im zweiten Satz schienen sich die Konstanzer dann jedoch gefunden zu haben. Dank starker Aufschläge und guter Block- und Abwehrarbeit holten die Konstanzer schnell einen Vorsprung heraus und gaben diesen bis zum Satzende auch nicht mehr ab. Die Zuschauer hätten meinen können, dass der USC nun zu seinem Spiel gefunden hat – doch weit gefehlt. Der SV Fellbach stabilisierte seine Annahme und die Konstanzer spielten nicht mehr so konsequent auf wie noch im Satz zuvor. „Das Spiel hat sich wie ein Jugendspiel angefühlt“, so der enttäuschte USC-Kapitän Matthias Dittrich. Denn so wirklich konstant spielte keines der beiden Teams.

Folgerichtig ging der 3. Durchgang knapp an die Gäste, während der USC den vierten Satz wieder deutlich für sich entscheiden konnte. Im fünften Satz spielte der SV Fellbach dann seine gesamte Erfahrung aus und gewann diese Partie letztlich mit 15:13.

„Es ist einfach schade, dass wir uns für unsere phasenweise gute Leistung nicht belohnt haben“, sagte Schneider nach der Partie. Nun steht für die Konstanzer erstmal eine zweiwöchige Pause an, bis dann am 01.03. die zweite Mannschaft des SSC Karlsruhe zu Gast sein wird.

USC Konstanz: Reichert, Schlag, Berger, Dittrich, Reichel, Schöne, Petry, Raß

Damen II verpasst Auswärtssieg

SV Kirchzarten – USC Konstanz II 3:2 (25:19, 27:29, 25:22, 25:27, 15:13). Nach etwa 2.5 Stunden Spielzeit am vergangenen Samstag stand es fest: Die zweite Damenmannschaft musste sich auswärts gegen den Siebplatzierten SV Kirchzarten geschlagen geben und blieb damit hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Dabei war das Team optimal mit einer 5:0-Führung nach starken Aufschlägen von Mona Reichmann ins Spiel gestartet. Der SV Kirchzarten war jedoch hoch motiviert, gegen den Zweitplatzierten vom Bodensee alles zu geben und kämpfte sich Punkt für Punkt zurück ins Spiel. Auf Seite des USC hingegen schien gar nichts von dem zu klappen, was man sich vorgenommen hatte: Mangelnde Präzision in den ersten Bällen, Eigenfehler im Angriff und eine schwache Abwehrleistung ermöglichten viele Breaks auf Seite der Gegner und den relativ klaren Satzverlust für den USC (25:19). «Es ist wirklich ärgerlich, dass wir wieder so lange gebraucht haben, uns auf das Spiel des Gegners einzustellen» gab sich Kapitänin Reichmann zerknirscht, «daran müssen wir wirklich arbeiten».

Im zweiten Durchgang hatten sich die USC-Mädels dann etwas gefangen und es entwickelte sich ein ausgeglichener Satz, der nach einer spannenden Schlussphase mit dem 29:27 das bessere Ende für den USC hatte. Doch auch jetzt konnte das Team den Schwung nicht so richtig in den dritten Satz mitnehmen und rannte ab der Mitte des Satzes einem Rückstand von drei Punkten hinterher. Coach Hüther, der aufgrund einiger krankheitsbedingter Abwesenheiten nur relativ wenige Wechseloptionen zur Verfügung hatte, stellte auf einigen Positionen um, jedoch war der Rückstand nicht mehr aufzuholen (22:25). Auch in Durchgang vier sah es lange so aus, als würden die USC-Damen die Kurve nicht mehr bekommen, doch zum Ende des Satzes gelang dem Team erneut der knappe Satzgewinn (27:25).

Nun musste die Entscheidung wie bereits beim vergangenen Spieltag gegen den TB Bad Krozingen also wieder im Tiebreak fallen. Der entscheidende Durchgang verlief erneut sehr ausgeglichen, bis eine Serie von fünf erfolgreichen Aufschlägen in Folge dem Gegner wieder Satzbälle bescherte. Beim Stand von 11:14 gelang es Mittelblockerin Caroline Holweger zwar noch, durch druckvolle Aufschläge den Satzverlust hinauszuzögern, ein Angriffsfehler setzte der Aufholjagd des USC dann jedoch ein abruptes Ende (13:15). «Es ist schade, dass die Mädels heute nicht das gezeigt haben, was sie eigentlich können – auch wenn ich froh, bin dass wir wenigstens noch einen Punkt mitgenommen haben», so Coach Hüther nach dem Spiel, «ich hoffe, wir können diese Niederlage möglichst schnell abhaken und uns dann intensiv auf das nächste Spiel vorbereiten». Am 29. Februar ist der USC dann nämlich zu Gast beim SV Waltershofen, der mit nur einem Punkt Abstand hinter dem USC auf dem dritten Tabellenplatz lauert. Gegen Waltershofen hat der USC nach einer bitteren 0:3 Niederlage in der heimischen Schänzlehalle definitiv noch eine Rechnung offen – die Motivation des Teams sollte als trotz des Rückschlages vom vergangenen Wochenende weiterhin hoch sein.

USC Konstanz: Dröge, Ehrlinspiel, Gregorc, Haug, Holweger, Kornblum, Martersteig, Mühlhäusser, Nöh, Reichmann

Spannendes Heimspiel erwartet

USC Konstanz – TV Waldgirmes (Samstag, 08.02.20, 19.30 Uhr, Schänzlehalle) – Nach der Niederlage vergangenes Wochenende in Fellbach empfängt der USC Konstanz nun den TV Waldgirmes in der heimischen Schänzlehalle. In der Tabelle befinden sich die Hessen nur einen Platz vor dem USC Konstanz. Mit einem Sieg könnten die Konzilstädter die Gäste in der Tabelle überholen und damit die Abstiegsränge verlassen. „Das ist wieder ein total wichtiges Spiel für uns“ sagte USC-Trainer Timo Meßmer nach dem Abschlusstraining am Donnerstag.

Personell sieht es für die Konstanzer tatsächlich deutlich besser aus als in den vergangenen Partien. „Wir haben am Samstag zum Glück wieder ein paar mehr Alternativen auf der Bank“, so Meßmer. Somit haben die Konstanzer gegen den TV Waldgirmes ein paar taktische Optionen mehr.

Besonders wichtig wird das Spiel gegen Waldgirmes mit dem Blick auf den Spielplan. Bei noch drei weiteren ausstehenden Spielen müssen die Konstanzer gegen Ludwigsburg (Tabellenplatz 5) und gegen die beiden Top-Teams der 3. Liga Bliesen und Blankenloch ran. „Bei dem verbleibenden Spielplan haben wir eigentlich nichts mehr zu verlieren“, sagte Co-Trainer Marcus Hornikel. „Wenn wir einen Sieg gegen Waldgirmes landen könnten, würde uns das sicher einen großen Schub geben“.

Besonders mit einer stabilen Annahme und guten Aufschlägen werden die Konstanzer versuchen, die Gäste unter Druck zu setzen und damit drei Punkte in Konstanz zu behalten.

Es geht in den Endspurt

USC Konstanz – Heidelberger TV (Samstag, 08.02.2020, 17.00 Uhr, Schänzlehalle) – Am großen „Triple“-Samstag bestreiten die Regionalliga-Volleyballerinnen des USC Konstanz das mittlere Spiel um 17 Uhr. Eigentlich sollte das eine klare Sache sein, denn nach dem aktuellen Tabellenstand rangiert der Gast aus Heidelberg auf Platz sieben der Regionalligatabelle. Doch im Hinspiel präsentierte sich die Heidelberger Mannschaft stark in Aufschlag und Angriff: „Wir mussten ordentlich Gas geben und einige Rückstände drehen“, erinnert sich Mittelblockerin Carla Ambrosius. Zudem kann Trainerin Alina Lupu in der Trainingswoche noch immer nicht wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen. „Wir laborieren immer noch einige Krankheitsfälle aus. Es ist zum Glück nichts Ernstes dabei, aber wir wollen auch bei Erkältungen kein Risiko eingehen. Es geht zur Zeit einfach viel rum. Ich bin aber optimistisch, dass bis zum Wochenende alle wieder fit sind“, hofft Lupu. Auch Heidelberg hatte offenbar in den letzten Wochen mit einer Krankheitswelle zu kämpfen – das letzte Spiel gegen den Tabellenvorletzten TSV Burladingen wurde im ersten Satz beim Spielstand von 23:12 für Heidelberg abgebrochen. Das Team von Trainer Bertram Beierlein war nur zu sechst plus Libera angereist. Nach einer Verletzung war die Mannschaft nicht mehr spielfähig und Satz zwei und drei gingen mit 25:0, 25:0 an Burladingen. So sieht es das Regelwerk vor.

Die USC-Damen wollen sich jedoch von alldem nicht beirren lassen. „Wir wollen unser Spiel aufziehen und den Heidelbergerinnen zeigen, dass wir bis zum letzten Spieltag alles geben – egal wie die Tabellensituation aussieht. Es wird gegen Ende der Saison immer schwer, weil man das Ziel schon vor Augen hat, aber doch noch fünf Spiele zu bestreiten sind.“, fasst Mannschaftsführerin Lina Hummel zusammen. Eine zusätzliche Motivation gibt es dennoch: sollte der Fall eintreten, dass die Damen vom See im Spiel am Samstag drei Punkte erzielen (also 3:1 oder 3:0 gewinnen) und der Verfolger TV Villingen gegen den TTV Dettingen ebenso 0:3 oder 1:3 verliert – so liegt die eben erst aufgestiegenen Mannschaft des USC Konstanz uneinholbar auf dem ersten Tabellenplatz und darf sich als Meister der Regionalliga feiern lassen.

USC Konstanz will für Heimsieg kämpfen

USC Konstanz II  – SV Fellbach II (Samstag, 08.02.20, 15.00 Uhr, Schänzlehalle) – Nach der bitteren Niederlage gegen die SG MADS Ostalb hat die Regionalliga-Mannschaft des USC Konstanz kaum noch Chancen auf einen Ligaverbleib. „Dafür ist der Abstand auf die Nichtabstiegsplätze leider schon etwas zu groß“, so USC-Trainer Uwe Schneider. „Trotzdem hat die Mannschaft in der Trainingswoche alles gegeben und sich nicht hängen lassen“. Am kommenden Samstag kommt es dann in der Schänzlehalle zu einem echten Kellerduell. Denn zu Gast ist die zweite Mannschaft des SV Fellbach, die in der Regionalliga nur einen Platz und ebensoviele Punkte vor den Konzilstädtern liegen.

„Vor unserem Heimpublikum wollen wir selbstverständlich unser bestes Gesicht zeigen und gewinnen“, sagte Spielertrainer Philipp Röhl. Personell sieht es bei den Konstanzern jedoch nicht allzu gut aus. Hinter den Außenangreifern Röhl und Iberl stehen aufgrund von Erkältungen noch Fragezeichen. Definitiv nicht mit von der Partie sein wird Zuspieler Tobias Schenk, der sich in der vergangenen Woche eine Hinausstellung eingehandelt hat und damit für das kommende Spiel gesperrt ist.

Gute Erinnerungen haben die Konstanzer jedoch an das Hinspiel. Dort gewann der USC sein bisher einziges Saisonspiel mit 3:2. „Natürlich wollen wir wieder einen Sieg gegen die Fellbacher, um so zumindest den letzten Tabellenplatz abzugeben“, zeigte sich Schneider kämpferisch vor dem Wochenende.